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Zahlreiche Unternehmen setzen inzwischen nicht nur auf einen sinnvollen Umgang mit vorhandenen Ressourcen und auf die Schonung der Ökosysteme. Sie sehen riesige Chancen für das eigene Geschäft, wenn sie Produkte und Dienstleistungen zur Verlangsamung des Klimawandels auf den Markt bringen. Davon profitiert auch der Kapitalmarkt, wenn die Aktien dieser Firmen eine Wertsteigerung erleben und interessierte KäuferInnen finden, die sich Renditen erhoffen.
Dennoch bleiben Öko-Aktien riskant - manche Papiere boomen, andere sind wieder unter den Ausgabekurs gefallen. Markus Wallner, Analyst bei die Deutsche Bank, weiß warum: Erneuerbare Energien sind stark von Förderungen und Subventionen abhängig. Aber nicht nur politische Unwägbarkeiten gefährden die Entwicklung, sondern auch betriebswirtschaftliche Faktoren: Natürlich ist die Investition in den Klimaschutz auch eine Wette auf Ideen. Die neuen Techniken und Konzepte müssen beweisen, dass sie funktionieren. Siehe rp-Online
Große Chancen gibts nicht ohne große Risiken. Eine alte Börsenregel: Wer das Vermögen streut, mindert die Verlustgefahr. Das gilt auch bei Öko-Aktien. Über die Jahre zeigen zwar die meisten Kurven nach oben, doch wer in den Klimaschutz investieren will, sollte langen Atem mitbringen. Zumal heute noch keine einheitlichen Kriterien für Öko-Aktien existieren und viele Aktien sich zwar als grün bezeichnen, dies aber nur dem Namen nach sind. Gründliche Überprüfung ist daher ratsam, will man sein Geld auch umweltbewusst einsetzen.
Artikel auf Handelsblatt
Boom grüner Aktien und was sie versprechen
Website von Öko-Invest
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