Tellerlinsen - der Klassiker

Tellerlinsen variieren in ihrer Färbung von grün über gelb bis braun, da sich im Laufe der Lagerung eine Braunfärbung einstellt.

Tellerlinsen
© Monika Kupka, "die umweltberatung"

Die beliebte Sorte wird in Österreich von allen Linsen am häufigsten angebaut und verzehrt. Charakteristisch ist der kernige Biss im Vergleich zu anderen Linsensorten. Tellerlinsen sind energiereich (340 kcal je 100 g) und enthalten viele hochwertige Kohlenhydrate (50 g je 100 g Linsen). Und das bei einem geringem Fettgehalt. Sie sind eine gute Eiweißquelle (23 g je 100 g Linsen). B-Vitamine sind in Tellerlinsen reichlich vorhanden und fördern unsere Denkleistung. Durch den hohen Ballaststoffgehalt sind die Tellerlinsen äußerst sättigend und regen die Verdauung an. Wegen des hohen Gehaltes an Purinen sollten Menschen die an Gicht leiden auf Tellerlinsen eher verzichten.

Bioanbau in Österreich

Der Linsenanbau erlebt in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Erfreulicher Weise werden Linsen in Österreich fast zur Gänze biologisch angebaut, v.a. im Bereich des Wiener Beckens und um den Neusiedlersee. Als Leguminosen sind Linsen ein sehr guter Bestandteil der Fruchtfolge, da sie Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern können. Dieser wertvolle Dünger steht den nachfolgenden Kulturen zur Verfügung.

Kochtipp

  • getrocknte Tellerlinsen über Nacht in der dreifachen Menge Wasser einweichen
  • zum Kochen die Linsen abseihen und in frisches Wasser geben
  • auf kleiner Flamme für etwa 30-40 Minuten bissfest kochen
  • Salz und Gewürze können schon zu Kochbeginn zugegeben werden

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