Die Reste der Feste

Übergroße Einkaufswägen und berstende Supermarktregale verleiten dazu, dass für das Bewirten von Gästen mehr gekauft wird als tatsächlich nötig ist. Mit unserer Tabelle zur Mengenplanung passiert Ihnen das nicht! Falls doch, haben wir Restlrezepte für Sie.

Krautstrudel
© Michaela Knieli "die umweltberatung"

Zu den Feiertagen stehen mehr oder weniger geliebte Besuche ins Haus, für die groß aufgekocht wird. Dafür ist gute Planung gefragt.

Gut berechnen und mit vollem Magen einkaufen

Unsere Tabelle zur Mengenberechnung und eine Einkaufsliste helfen Ihnen Geld zu sparen und dabei die Umwelt zu schonen. Wer im Supermarkt nur jene Sachen kauft, die auf der Einkaufsliste stehen, vermeidet Lebensmittelreste. Am besten gelingt dieser Vorsatz mit vollem Magen!

Haben Sie gewusst, dass ein österreichischer Haushalt jährlich Lebensmittel im Wert von etwa 300 Euro wegwirft, wobei ein Großteil davon noch bedenkenlos genießbar wäre? Oft ist ein fehlender Überblick über die Vorräte dafür verantwortlich, dass Lebensmittel nachgekauft werden obwohl noch Reste vorhanden sind. Auch Lockangebote und Aktionen im Supermarkt tragen dazu bei, dass mehr gekauft wird als man tatsächlich benötigt.

Fairteilen oder Restln verkochen

Wenn trotz sorgfältiger Planung einmal Reste übrigbleiben, bieten sogenannte Fairteiler die Möglichkeit, nicht benötigte Lebensmittel an andere Menschen weiterzugeben. Fairteiler sind öffentlich zugängliche Kühlschränke. Sie können diese beispielsweise auch vor einem längeren Urlaub nutzen, wenn Sie zuviele Lebensmittel zu Hause haben.

Wer lieber selbst Hand an den Resten anlegt, kann auf www.umweltberatung.at/rezepte nach Rezeptideen suchen und dabei sogar bestimmte Zutaten vorgeben.

Restl-Rezept: Gemüsestrudel mit Schnittlauch-Sauce

Ca. 3 Tassen Gemüse-Restl nach Belieben wie z.B. Karotten oder Kürbis. Dazu gekochter Bulgur, Couscous, Reis, Dinkel, auch gekochte Linsen, Kichererbsen, Bohnen etc. – je nachdem, welche Restl zu verkochen sind. Weiters 10 dag Käse, 1 Becher Naturjoghurt, Salz, Pfeffer, div. Kräuter, Strudelteig, 1 Bund Schnittlauch, 1 Knoblauchzehe.

Gemüse weich dünsten, Käse reiben und mit ⅓ des Joghurts vermengen, salzen, pfeffern, mit Kräutern verfeinern und unter das Gemüse mischen. Strudelblätter auflegen und die Masse auf dem vorderen Drittel des Teiges verteilen, zusammenrollen und bei 180 Grad Heißluft ca. 15 bis 20 Minuten im Rohr backen.

Für die Schnittlauchsauce den Rest des Joghurts mit gehacktem Schnittlauch, Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und zum Strudel servieren.

Im Infoblatt Kreative Resteküche finden Sie weitere Resterezepte. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kochen!

Weitere Informationen

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