Volles Korn voraus in der Backstube

In den Weihnachts-Backstuben werden jetzt wieder die Öfen zum Glühen gebracht. Vollkornmehl ist fürs Backen die gesunde Alternative zum Weißmehl. Nicht nur Weizen und Roggen eignen sich für köstliche Kekse – vielleicht möchten Sie auch andere Getreidesorten probieren?

Weihnachtskeks in Sternform
© Natascha Prey "die umweltberatung"

Herrlich ist das, wenns in der warmen Stube wieder nach Weihnachtsbäckerei duftet. Wir raten auf alle Fälle zu Bio-Vollkornmehl, aus guten Gründen:

  • Vollkorn ist gesünder: Im Vergleich zu Weißmehl sind im Vollkornmehl mehr wertvolle Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente enthalten.
  • Vollkornmehl macht länger satt.
  • Bio-Mehl enthält keine Rückstände aus Agrochemikalien - das ist gut für Gesundheit und Umwelt.

Rezepte

Viele köstliche Rezepte finden Sie auf unserer Rezepteseite unter dem Stichwort Weihnachtsbäckerei.

Voll g'sund

Weißmehl ist zwar einfach zu verarbeiten und hält länger als Vollkornmehl, da die im Keimling enthaltenen hochwertige Fette zum Ranzigwerden neigen. Aber bei der Herstellung von weißem Mehl, dem sogenannten "raffinierten" Mehl, werden die Schale und der Keimling des Getreidekorns entfernt – damit geht der Großteil der ernährungsphysiologisch wertvollen Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente verloren.

Zudem belegen Studien, dass Menschen mit einem hohen Vollkornanteil in der Ernährung im Durchschnitt länger und gesünder leben. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes treten bei dieser Bevölkerungsgruppe deutlich seltener auf.

Länger voll mit Vollkorn

Beim Essen von Vollkorn-Lebensmitteln steigt im Vergleich zu Weißmehl der Blutzuckerspiegel nach dem Essen langsamer an und fällt auch wieder langsamer ab. Deshalb hält nach dem Verzehr von Vollkorn-Lebensmitteln das Sättigungsgefühl länger an.

Körndlvielfalt aus Österreich

Im Handel sind hauptsächlich Weizen-, Dinkel- und Roggenmehle zu finden, die auch in Vollkornqualität angeboten werden. Alte Getreidesorten wie etwa Emmer, Einkorn oder Grünkern sind im Bio-Fachhandel oftmals als ganzes Korn erhältlich und können mit eine Getreidemühle zu Mehl gemahlen werden. Das Backen mit alternativen Getreidesorten bringt Abwechslung auf den Keksteller.

Verwenden Sie Bio-Getreide bzw. Bio-Mehle möglichst aus Österreich, so fördern Sie eine nachhaltige Landwirtschaft, die auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Spritzmitteln verzichtet. Bio-Mehl enthält keine Rückstände von Agrarchemikalien!

Getreideposter und Lebensmittellexikon

Im Poster Getreidevielfalt aus Österreich stellen wir Ihnen Getreidesorten und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Küche vor. Das Poster wurde von "die umweltberatung" in Kooperation der Landwirtschaftskammer Niederösterreich – www.urgutkochen.at – und dem österreichischen Familienunternehmen Lemberona Handels GmbH – www.lemberona.at – erstellt.

Umfassende Informationen über verschiedene Getreidesorten und Getreidereis bieten wir im Lebensmittellexikon.

Weitere Tipps für rundherum ökologische Weihnachten finden Sie auf www.umweltberatung.at/weihnachten.

Wir beraten Sie gerne persönlich!

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