Wege im Garten

Die Gestaltung von Wegen hat großen Einfluss auf den Gesamteindruck des Gartens. Wege verbinden Gartenräume, begrenzen Beete und sorgen für eine optische Teilung von Flächen.

Ein Steinweg wird gemacht
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Häufig begangene Wege kann man mittels wassergebundener Schotterdecke oder durch in Sand verlegte Natursteinpflaster oder Terrakottaziegel befestigen. Den Frostschutz garantiert ein 20-25 cm hoher Unterbau aus Schotter.

Wandelbar

Selten benutzte Pfade in der Wiese bilden von selbst eine strapazfähige Trittvegetation aus. Dazu zählen Breitwegerich, einjähriges Rispengras und Vogelknöterich. Eine Betonung dieser Pfade mit Trittsteinen ist möglich. Es können aber auch Wege, die nicht stark begangen werden, mit dem Rasenmäher in die Wiese gemäht werden.

Geschwungener Ziegelweg
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Wie breit soll der Weg sein?

Die ideale Breite für Zugänge zum Haus beträgt ca. 120 cm, damit 2 Personen nebeneinander gehen können, für Trittsteinpfade und Rasenwege reichen 40-80 cm. Zu Mauern und Hecken soll ein Abstand von mindestens 30 cm eingehalten werden.

Das richtige Gefälle

Das Gefälle der Wege muss mindestens drei Prozent zur Seite hin betragen, damit Wasser ablaufen kann.

Der richtige Weg zum Tierschutz

Mit Feldsteinen, die in Sand verlegt werden, lassen sich phantasievolle Wege gestalten. Die unbewachsenen, sandigen Flächen locken Grabwespenarten zum Legen ihrer Brutgänge an. Ihr Beutespektrum reicht von Heuschrecken über Käfer, Wanzen, Raupen, Blattläuse, Mücken und Fliegen bis zu Spinnen.

Und noch ein Tipp

Bretter als Wege im Gemüsebeet dienen zugleich auch als Tagesversteck für Schnecken. So kann man sie einfach von der Unterseite absammeln.

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