Thermische Solaranlagen

Informieren Sie sich über Solaranlagen zur Erwärmung von Brauchwasser bzw. zur Heizungsunterstützung.

Schmatischer Plan einer Solaranlage
Solaranlagen rentieren sich!

In der Zwischenzeit ist eine große Anzahl an verschiedenen steckerfertigen Anlagemodulen entwickelt worden, die vor Ort nur mehr verschaltet werden. Solaranlagen sind sehr wartungsarm (einmal jährlich ist der Anlagendruck zu kontrollieren, etwa alle 5 Jahre ist Frostschutz nachzufüllen) und haben eine hohe Lebensdauer von weit über 20 Jahren. In der Regel amortisieren sie sich innerhalb dieser Zeit.

Ausrichtung, Neigung, Kollektorfläche
Die optimale Ausrichtung für Warmwasserkollektoren ist Süden bei 45° Dachneigung. Eine Abweichung nach Ost oder West bzw. eine geringere Neigung mindern den Ertrag. 

Südost- bzw. Südwestorientierung und Neigungen zwischen 20° und 60° bewirken aber nur eine geringe Reduktion von etwas mehr als 10 %.

Für teilsolare Raumheizung sollte die Abweichung von Süd allerdings nicht 20° übersteigen, die Mindestneigung sollte 35° sein, die optimale Neigung beträgt 60°. Warmwassersolaranlagen für Einzelhaushalte haben in der Regel Kollektorflächen von 6-8 m² und Warmwasserspeicher von 300-500 Liter. Für teilsolare Raumheizungen soll die Kollektorfläche mindestens 16 m² betragen, weiters braucht man noch einen Pufferspeicher ab etwa 1000 Liter (80 Liter pro m² Kollektorfläche). Bei Neubauten können diese Anlagen dann rund 15 % der notwendigen Heizenergie ersetzen und zusätzlich mehr als 70 % des Warmwasserbedarfs bereitstellen.

Kollektorarten
Für thermische Solaranlagen haben sich selektiv beschichtete Kollektoren gut bewährt. Vakuumkollektoren liefern den gleichen Ertrag bei geringerer Fläche, sind aber nicht ganz so wirtschaftlich. Wenn genügend Platz für Kollektoren vorhanden ist, ist das primäre Entscheidungskriterium vermutlich ein gutes Kosten-/Nutzenverhältnis. Schließlich kann ein etwas schlechterer Wirkungsgrad durch eine größere Kollektorfläche wieder wettgemacht werden. Indachkollektoren haben den Vorteil, dass sie preislich etwas günstiger sind und dass man beim Neubau weniger Dachziegel braucht. Aufdachkollektoren hingegen lassen die "Dachhaut" unverletzt und können leichter wieder ausgetauscht werden. Viele Kollektoren werden bereits mit Kran montiert.

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