Tipps gegen die Lichtverschmutzung

Im Sommer taucht immer wieder das Thema Lichtverschmutzung auf. Wie lässt sich eine für Menschen und Natur gesunde und ökologische Außenbeleuchtung verwirklichen?

veraltete Straßenbeleuchtung
© MA33

Wir Menschen brauchen für einen erholsamen Schlaf dunkle Nächte. Überdosiertes, künstliches Licht ist ein Störfaktor und bewirkt im Gehirn eine geringere Ausschüttung von Melatonin, das stresshemmend wirkt.

Auch auf die Tiere hat die nächtliche Beleuchtung der besiedelten Gebiete große Auswirkungen. Z.B. können Zugvögel die Orientierung verlieren. Wenn die verirrten Tiere sich dann erschöpft ausruhen, sind sie oft leichte Beute für Raubtiere.

  • Reduzieren Sie Lichtdauer und -intensität im Außenraum auf das notwendige Maß. Dies spart Stromkosten und schützt die Umwelt.

Diesen und andere Tipps finden Sie im Folder Lassen wir die Nacht im Garten, den Sie gratis downloaden können.

Übrigens: wer Lichterorgien feiert, lockt immer auch Insekten an. Dann ist der Griff zur Lichtfalle oft nicht weit... Haben Sie's gewusst? Laut einer Untersuchung des Naturschutzbundes Deutschland sind nur 1,4 Prozent der damit getöteten Insekten Gelsen, die restlichen 98,6 Prozent sind großteils harmlose Zweiflügler und Nachtfalter! Wir raten daher vom Einsatz dieser Geräte dringend ab. Vor allem weil rund 800 Nachtfalterarten auf der roten Liste der gefährdeten Tierarten stehen.

Wir beraten Sie gerne persönlich!

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