Umweltfreundlich durchs Ziel

Die Stadt Wien unterstützt Sportveranstaltungen bei der Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen zum ÖkoEvent. Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 1. Oktober 2015

Fußball mit Fairtrade Gütesiegel
© Monika Kupka "die umweltberatung"

Mit der Teilnahme der österreichischen Nationalmannschaft an der Fußball-EM wächst die Euphorie für Sportevents im ganzen Land. "die umweltberatung" bietet im Rahmen des Veranstaltungsservice den OrganisatorInnen von Wiener Sportveranstaltungen Unterstützung an, damit das geplante sportliche Event auch beim Umweltschutz punkten kann.

Ob Fußballturnier, international besuchte Laufveranstaltung oder Beachvolleyballturnier unter Freunden – jede Veranstaltung hinterlässt ökologische Spuren. „Damit diese Spuren möglichst klein bleiben, bekommen VeranstalterInnen beim Veranstaltungsservice der Stadt Wien umfassende Beratung. Veranstaltungen, die bestimmte Kriterien erfüllen, dürfen als ÖkoEvent bezeichnet werden“, erklärt die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima.

Kostenlose, geförderte Beratung

Das Veranstaltungsservice der Stadt Wien hilft bei der ökologischen Ausrichtung von Events. ExpertInnen von "die umweltberatung" beraten im Auftrag der Stadt Wien die VeranstalterInnen kostenlos bei der individuellen Organisation und der Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen.

Die wichtigsten Umsetzungstipps im Überblick

Kulinarische Versorgung: saisonal, regional, bio

SportlerInnen und Publikum brauchen natürlich nahrhafte Stärkung. „Bei einem ÖkoEvent steht die Herkunft der Zutaten im Fokus: regional, saisonal und bio ist das Motto“, sagt Angelika Hackel von "die umweltberatung". Zusätzlich ist auch eine gesunde, ausgewogene Verpflegung sehr zu begrüßen. Es müssen nicht immer nur Pommes, Hot Dogs & Langos sein! Vegetarische Gerichte, wie Nudelsalat mit Gemüse oder Käseweckerl, versorgen den Körper gut mit den notwendigen Kohlenhydraten.

Anreise mit Öffis

Die meisten Veranstaltungsorte in Wien sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Sollte die Erreichbarkeit doch schwierig sein, empfehlen sich Fahrgemeinschaften.

Durstlöscher aus Mehrwegbechern

Bei jedem ÖkoEvent müssen wiederverwendbare Kunststoffbecher oder Gläser zum Einsatz kommen. Aluminiumdosen und PET-Flaschen sind ein absolutes No-Go! Auch wenn diese Regelung für manche SportveranstalterInnen eine Herausforderung darstellt, so zeigt die Erfahrung, dass es möglich ist, ohne Einwegbecher auszukommen. Hochwertige Fruchtsäfte und Leitungswasser sind die gesündesten Durstlöscher.

Fair kicken und kleiden

Gerade für Kinder und Jugendliche sind Sportvereine Vorbilder. Der Einsatz von Sportartikeln aus fairem Handel kann bewirken, dass die jungen Menschen auch in anderen Bereichen zu fairen Produkten greifen. So gibt es z.B. fair gehandelte Fußbälle, die bis zur U14 auch in Turnieren eingesetzt werden dürfen. Hier bekommen die Näherinnen und Näher faire Löhne für ihre Arbeit bezahlt. Zusätzlich erhält die Gemeinschaft am Produktionsstandort die FAIRTRADE Prämie für Bildung, Infrastruktur und Soziales.

www.fairtrade.at/produzenten/weitere-produkte/sportbaelle/

Keine Zwangsbeglückung mit Papier

Bei einer umweltfreundlichen Veranstaltung sollte auch den Papierverbrauch reduziert werden. Das großflächige „flyern“ von Informationsmaterialien, bei dem die Informationsmaterialien den Vorbeigehenden in die Hand gedrückt werden, ist bei einem ÖkoEvent nicht erlaubt. Als Alternative bietet sich das Auflegen von Informationsmaterialien zur freien Entnahme an.

Weitere Informationen

DIin Sabine Seidl
"die umweltberatung" Wien

Telefon 01 803 32 32-72
Mobil 0699 189 174 65
E-Mail sabine.seidl@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.