Weidentipis selbst gebaut

Mit einem Weidentipi schaffen Sie ein kleines Eigenheim für Ihre Kinder, das lebendig ist und mitwächst.

Kind in Weidentipi
©g.hüfing "die umweltberatung"

Im zeitigen Frühling ist die beste Zeit, das Weidentipi zu errichten. Dann sind die Weidenäste frisch und wachsen gerne an. Der Boden darf jedoch nicht mehr gefroren sein. Aber auch im Oktober und November können Sie auf gute Erfolge zählen, allerdings auch dann nur, wenn der Boden nicht gefroren ist.

Woher nehmen?

Das Material sind Weidenruten, die Sie von Weidenbäumen schneiden können. Die Bäume stehen an den Ufern von Gewässern oder auf Feuchtwiesen. Fragen Sie die Besitzerin oder den Besitzer (oft auch eine Gemeinde), bevor Sie zur Säge greifen, damit gehen Sie auf Nummer sicher. Ideal für den Bau sind schmalblättrige, strauchförmige Weidenarten.

Die Ernte

Für Flechtarbeiten verwenden Sie biegsame, elastische Äste, die ein oder zwei Jahre alt sind. Sie sind etwa finderdick. Drei- bis vier Jahre alte Äste sind stabiler, dafür weniger biegsam. Sie geben kleineren Konstruktionen Halt. Ältere Äste stützen große Weidenbauten. Sägen Sie die Äste knapp über dem Boden ab.

Der Bau

Ihrer Phantasie ist bei der Weidengestaltung keine Grenze gesetzt. Wichtig ist nur, dass Sie genügend Platz einplanen. Denken Sie daran, dass Ihr Kunstwerk auch nach der Vollendung noch weiter wächst. Viel Gießen in den ersten Wochen nach dem Setzen hilft beim Anwachsen.

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Weidenhäuser beleben den Garten

Gartengestaltung mit lebenden Weidenruten

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