Weihnachten mit wenig Naturverbrauch

Schneidermeisterin Elisabeth Blaim achtet darauf, die Natur und unseren Lebensraum zu schonen und zu erhalten. Sie verrät uns, wie in ihrer Familie Weihnachten gefeiert wird, und dass es auch auf die übrigen 364 Tage des Jahres ankommt.

Weihnachtsschmuck
© Elisabeth Blaim

Zu Weihnachten fällt überdurchschnittlich viel Abfall an - nicht so beim Fest der Familie Blaim. Da wird gemütlich und genussvoll gefeiert und der Mistkübel bleibt leer dabei. Hier ein paar Tipps der Schneidermeisterin:

Das perfekte Geschenk für jeden

Pro Person gibt' s in der Familie Blaim höchstens ein Geschenk, das sorgfältig und mit Liebe ausgewählt wird. Die beiden wichtigsten Fragen dabei: "Wird das Geschenk wirklich gebraucht?" und "Ist das etwas, das sich dieser Mensch wirklich wünscht?" Wird eine der beiden Fragen mit "ja" beantwortet, schwärmt das Christkind aus - vorzugsweise in Secondhand-Geschäfte und Antiquariate. Werden beide Fragen mit "nein" beantwortet, schenkt die Familie Blaim nichts, sondern gibt dafür im nächsten Jahr den Menschen, die wenig haben, umso mehr. Das Schenken mit Maß und Herz schont nicht nur die weltweiten Ressourcen sondern auch die Nerven in der Vorweihnachtszeit, es ermöglicht Ruhe und Besinnlichkeit vor und während dem Fest. Die Familie Blaim möchte damit auch zur Verringerung der Spanne zwischen Arm und Reich und zum Frieden beitragen.

Weihnachtssackerl aus Stoff
© Elisabeth Blaim

Die Verpackung für viele Jahre

Als Schneidermeisterin hat' s Elisabeth Blaim beim Nähen natürlich leicht. Zum Verpacken von Geschenken hat sie Stoffsackerl genäht - mit Leinen und Bändern aus Omas Nähkisterl. Die Sackerl kann man jedes Jahr frisch befüllen - kein Tixo, kein Papier und keine Schleifen müssen angeschafft werden. So schön und einfach kann das Verpacken sein! Wer nicht gerne selbst näht, bekommt' s von der Schneidermeisterin individuell angefertigt.

Festmenü frisch vom Markt

Die Zutaten für' s Festmenü besorgt die Familie Blaim am Bauernmarkt. Dort können die Waren in selbst mitgebrachte Taschen, Sackerln und Dosen verpackt werden. Die Anzahl der beim Weihnachtsessen servierten Gänge wurde im Lauf der Jahre weniger: Es gibt zwei Gänge und danach selbstgebackene Kekse, alle sind wohlig satt und es wird wirklich alles aufgegessen.

Exotisches: einmal jährlich statt einmal täglich

Wer, so wie die Familie Blaim, das ganze Jahr hindurch Früchte aus heimischer Bio-Landwirtschaft isst, kann zu Weihnachten ruhig einmal Orangen, Mangos oder Kiwis auftischen. "Das ist für uns etwas Besonderes, wir essen diese exotischen Früchte nur zu Weihnachten, und dann mit Respekt und großem Genuss", erzählt Elisabeth Blaim. Die übrigen 364 Tage des Jahres kommen ausschließlich saisonale, regionale Früchte auf den Tisch.

Kerzenteller

Anstelle eines traditionellen Adventkranzes gibt es im Hause Blaim puristisches Design - einen wunderschönen Teller mit 4 echten Kerzen.

Ökologisch Feiern

Vielleicht haben Sie ein paar Anregungen für Ihr Weihnachtsfest finden können? "die umweltberatung" wünscht Ihnen einen schönen Advent und viel Freude bei den Vorbereitungen für die Feiertage.

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