Wespen – nur keine Panik!

Die lauen Sommerabende locken nicht nur die Familie in den Garten: Auch Wespen finden sich zum Abendessen ein.

Wespe
©Manfred Szlavich

Eigentlich sind Wespen sehr nützlich: Sie wirken bei der Blütenbestäubung mit und sind natürliche Schädlingsbekämpfer. Ein einziges Wespenvolk kann pro Tag bis zu 5.000 Fliegen oder andere Insekten vertilgen! Der schlechte Ruf der Wespen beruht auf ihrer Fähigkeit, sich mit ihrem Stachel zu verteidigen.

Wespe und Mensch – von Angesicht zu Angesicht

Angelockt werden die Wespen von kohlenhydratreichen Köstlichkeiten. Getränke oder Naschereien – ganz egal, sie wollen nur fressen. Wenn sie auf Nahrungssuche sind, sind sie nicht in Stechlaune. Wenn Sie oder Ihre Kinder allerdings wild herumfuchteln, kann sich das schnell ändern.

Kindern zeigen, wie’s geht

Auch wenn es schwer fällt: Den nützlichen, schwarz-gelben Insekten begegnet der Mensch am besten mit Gelassenheit! Erwachsene sind das beste Vorbild für Kinder, zeigen Sie Ihren Sprösslingen daher, wie es geht: Ruhige Bewegungen in Anwesenheit der Wespe, Abstand halten vom Nestbereich, möglichst auch von der Hauptflugrichtung. Das verhindert bereits die meisten Stiche. Kindern einen Strohhalm oder Trinkbecher zum Trinken zu geben und nach dem Eisessen den Mund abzuwischen sind weitere Tipps, um Stiche zu vermeiden .

Keine Wespen(nester) in Haus und Garten

  • Insektengitter an Fenstern montieren
  • Verschalungen und Ritzen an Gebäuden regelmäßig begutachten und pflegen bzw. sanieren! Einfluglöcher im Winter mit baulichen Maßnahmen verschließen - eine Ansiedelung kann somit verhindert werden
  • Viele weitere Tipps finden Sie in unserem Infoblatt.

Wenn doch etwas passiert

Die Stiche von Bienen, Wespen und Hornissen sind zwar schmerzhaft und unangenehm, aber meist nicht gefährlich. Stiche lindern kann der „Bite away“. Das ist ein Gerät mit einem kleinen Heizelement, das die Entzündung des Stiches verhindert. Ein Häferl mit heißer Flüssigkeit auf den Stich gedrückt hat den selben Effekt. Es tut aber auch eine frische halbierte Zwiebel, die man auf die Einstichstelle drückt.

Wann’s gefährlich wird

Stiche im Rachenraum oder bei Menschen mit Wespengift-Allergie sind allerdings gefährlich. Hier ist unverzüglich medizinische Hilfe zu holen. Ob eine Insektengiftallergie besteht, kann durch einen Allergietest abgeklärt werden.

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Kein Grund zur Panik

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