Wildobst – garantiert ungespritzt!

Wer beim Obst keine Lust auf Pestizide hat, kauft am besten biologisch oder sammelt Wildfrüchte. Diese werden nicht künstlich gedüngt oder mit Pestiziden behandelt, wachsen langsam und lagern dabei viele Vitamine ein.

Foto: Dirndl
© m.knieli "die umweltberatung"

Sucht man nach Pestizidrückständen, wird man meist auch fündig. Laut CVUA Stuttgart (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) waren bei der letzten Untersuchung 94 % der Obstproben mit Pestizidrückständen belastet. Auch die AGES fand 2012 bei 70 % der Birnen Rückstände. Ganz anders ist das bei Früchten, die in wilden Hecken wachsen! Sanddorn und Kornelkirsche werden jetzt reif und weitere köstliche Früchte folgen.

Wilde Früchte einkochen

Einige Früchte wie Dirndl und Sanddorn können gleich direkt vom Strauch genascht werden. Andere wie Schlehe werden am besten als Marmelade, Saft oder Gelee verarbeitet. Gepflückt sollte nur Bekanntes werden. Wer unsicher ist, sammelt am besten gemeinsam mit Menschen, die viel Erfahrung haben.

Kosmetik zum Vernaschen gut

Sanddorn wurde schon früher verwendet um das Fell von Pferden zum Glänzen zu bringen. Ob er auch den Haaren Glanz verleiht ist einen Versuch wert. Sicher ist jedoch, dass Wildfrüchte reich an Vitamin C, Carotinoiden und Pektin sind. Sie stärken unser Immunsystem und bringen die Verdauung in Schwung.

Rezept: Sanddornsaft

Zutaten für ¾ l Saft: 1 kg Sanddornbeeren, 200 g Zucker

Zubereitung: Die Beeren entsaften, den Rohsaft mit Zucker mischen und 10 Minuten lang kochen und in eine sterilisierte Flasche füllen. Sanddornsaft ist reich an Vitamin C, Kalzium und Carotinoiden und kann statt Zitronensaft bei Marinaden und Desserts verwendet werden.

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