• 02.09.2013

Wunderbeeren servieren und die Grippe kann warten!

Sie haben die Regale der Drogerieketten erobert und wachsen im Garten und am Wegesrand. Gojibeeren und Andenbeeren liefern nicht nur die Dekoration für den Tellerrand, sondern stärken auch unser Immunsystem.

Bocksdornstrauch
©mknieli "die umweltberatung"

Die Goji-Beere ist die rote, ca. einen Zentimeter lange Frucht des Bocksdornstrauches. Dieser wächst in unseren Breiten verwildert am Wegesrand. Die oftmals als Wunderbeeren bezeichneten Früchte können ab Oktober geerntet werden. Sie sind ein Jungbrunnen, stärken das Herz-Kreislauf-System und schützen die Zellen. Da die Früchte hauptsächlich aus China importiert werden und mit hohen Pestizid- und Schwermetallen belastet sein können ist es wesentlich, beim Kauf auf kontrolliert biologischen Anbau zu achten.

Deko zum Anbeißen
Die Physalis stammt aus Südamerika, deswegen wird sie auch Andenbeere genannt. In Südafrika wird sie unter dem Namen Kapstachelbeere gehandelt. Sie ähnelt der Lampionblume, deren Früchte jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind. Andenbeeren gehören wie Tomaten zu den Nachtschattengewächsen. Die Früchte sind etwa so groß wie Kirschen, dunkelgelb bis orange gefärbt und sitzen in gelbbraunen Blütenkelchen.

Andenbeeren sind gute Eisenlieferanten. Das Eisen kann zusammen mit dem Vitamin C der Frucht besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Physalis enthalten reichlich den Farbstoff Zeaxanthin, der die Netzhaut vor UV-Strahlung schützt und möglicherweise einer Degeneration der Makula entgegenwirkt. Auch Vitamin A ist reichlich enthalten - das ist in der Grippezeit besonders wichtig, da es die Widerstandskraft gegen Infektionskrankheiten stärkt.

Früchtchen aus dem Blumentopf
Die meisten Früchte werden extrem klimaschädigend per Flugzeug aus Südamerika importiert. Ein Blick auf die Herkunft lohnt sich auf jeden Fall, denn Physalis sind wie Gojibeeren aus Österreich erhältlich. Wer das Klima schützen und Geld sparen will, zieht sie einfach wie Tomaten im Blumentopf oder im Garten selbst und erntet ab September frisch. Vor dem ersten Frost stellt man sie am besten in ein Gewächshaus oder den kühlen Wintergarten, unreife Früchte reifen im Winter noch aus. Nach der Ernte kann man die Pflanzen kräftig zurückschneiden und im Dunkeln überwintern und dann schon ab Juli wieder ernten.

Vitaminisieren Sie Desserts und Salate mit Bio-Wunderbeeren!
Beeren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und einige Krebsformen senken. Die beste Wirkung können die Beeren dann entfalten wenn sie aus biologischem Anbau stammen und daher unbelastet von Pestiziden sind.

Weitere Informationen

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne persönlich

"die umweltberatung" Wien

BIO AUSTRIA Wien

Telefon 01 803 32 32
E-Mail service@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at
Telefon 01 4037050
E-Mail sekretariat@bio-austria.at
Website www.bio-austria.at