Zimmerpflanzenpflege im Winter

Mit einigen Tricks bringen sie Ihre Pflanzen gut durch die kalte Jahreszeit und können sich im Frühling wieder über üppiges Grün freuen.

Trachycarpus fortnuei
© archiv "die umweltberatung"

Höhere Raumtemperaturen, trockene Luft, Lichtmangel, feuchte und kalte Topferde - Zimmerpflanzen haben es im Winter nicht leicht. Beachten Sie die individuellen Pflegehinweise Ihrer Pflanzen zu Lichtbedarf und Temperatur und helfen Sie ihnen mit folgenden Maßnahmen:

Nicht düngen und weniger gießen

Verzichten Sie von November bis Februar auf Dünger. Pflanzen, die zu nahe bei Heizkörpern stehen, brauchen mehr Wasser als andere. Gießen Sie mit abgestandenem, zimmerwarmem Wasser.

Genügend Licht

Der Lichtmangel im Winter wird noch verstärkt durch zu viel Staub auf den Blättern. Kleinere Pflanzen genießen es daher, wenn ihre Blätter wöchentlich abgeduscht werden. Decken Sie dabei den Blumentopf ab. Große Pflanzen können mit einem feuchten Tuch abgestaubt werden. So können die Zimmerpflanzen das karge Winterlicht ausreichend nützen.
Je weniger Licht eine Pflanze zur Verfügung hat, desto kühler sollte auch ihr Platz sein.

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Zimmerpflanzen reagieren auf niedrige Luftfeuchtigkeit mit braunen Blattspitzen. Besprühen Sie Ihre Pflanzen täglich mit einem Zerstäuber. Verwenden Sie dafür zimmerwarmes, abgestandenes Wasser. Besprühen Sie keine weichblättrigen Pflanzen oder Blüten.

Auch Verdunsterschalen leisten gute Dienste. Sie können die Pflanzen auf Gitterrosten, Kieselsteinen oder Blähton in diese Schalen reinstellen, damit das Wasser nicht die Wurzeln erreicht. Durch die Wasserverdunstung entsteht rund um die Pflanzen ein positives Kleinklima. Füllen Sie immer wieder Wasser nach. Reinigen Sie diese Verdunsterschalen regelmäßig, damit sich keine Algen ansiedeln oder Salze ablagern können. Sie können auch Ihre Wäsche in der Nähe Ihrer Pflanzen trocknen lassen. Damit erreichen Sie ebenfalls eine höhere Luftfeuchtigkeit.

Phalaenopsis
© archiv "die umweltberatung"

Vor Kälte schützen

Die meisten Zimmerpflanzen stammen aus den Subtropen und Tropen und kommen daher mit Temperaturen um die 20 Grad Celsius gut zurecht. Sie leiden aber im Winter unter kalter Zugluft und der kurzen Tageslichtlänge.

Schützen Sie Ihre Pflanzen beim Lüften. Für große Pflanzen eignen sich Pflanzenroller. Die Pflanze steht damit nicht direkt auf dem kalten Boden, und Sie können sie vor dem Lüften ganz einfach vom Fensterplatz wegrollen. Übertöpfe, Kork- oder Holzplatten bieten Schutz vor kalten Füßen auf kühlen Fußböden, Stiegen oder Fensterbänken. Die Blätter von Pflanzen sollen die kalten Fensterscheiben nicht berühren.

Pflanzen sind Überlebenskünstler

Manche Zimmerpflanzen verlieren im Winter viele Blätter und sehen erbarmungswürdig aus. Geben Sie den Pflanzen trotzdem eine Chance und schneiden Sie ein Stück von einem Zweig ab. Wenn das Mark in Stammnähe noch grün ist, besteht Hoffnung, dass die tot geglaubte Zimmerpflanze ab April wieder zu neuem Leben erwacht.

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