Zwiebel - Schicht für Schicht

In Österreich wird mehr Zwiebel angebaut, als wir essen können. Dennoch landen im Supermarkt immer wieder Zwiebel, die schon um den halben Erdball gereist sind.

Zwiebel
© m.kupka "die umweltberatung"

Zwiebel schmecken köstlich und sind sehr gesund. Noch gesünder ist das scharfe Gemüse, wenn es aus heimischem Bioanbau stammt.

Transportwege

22.000 Kilometer – so weit ist es von Neuseeland bis Österreich. Und so weit reist so mancher Zwiebel, um in unsere Supermarkt-Regale zu gelangen. Wochenlang ist das scharfe Gemüse unterwegs. Das ergibt eine enorme CO2-Belastung: Das 50-fache im Vergleich zum Transport aus Niederösterreich, wo das Hauptanbaugebiet der österreichischen Zwiebel liegt. Und das, obwohl es in Österreich mehr als genug gibt.

Nur Bioware ist garantiert rückstandsfrei

Bei konventionellen Zwiebeln kann das Keimhemmungsmittel Maleinhydrazit eingesetzt werden. Das Pestizid soll den Zwiebel am Austreiben hindern. Es gibt zwar Versuche, dieses Mittel durch das natürliche Reifegas Ethylen zu ersetzen, was völlig rückstandsfrei wäre. Das ist aber leider noch Zukunftsmusik, so dass zurzeit nur Bioware garantiert rückstandsfrei ist.

Biozwiebel mit Mineralstoffen und Antioxidantien

Besonders viele Mineralstoffe und Antioxidantien sind in Biozwiebeln enthalten. Antioxidantien wirken als Radikalfänger und schützen dadurch den Organismus vor gefährlichen Stoffen.

Gesundheitsfördernd: Zwiebel

Studien zeigen, dass Menschen, die viel Zwiebel verzehren vor Magenkrebs eher geschützt sind. Zwiebel beugen auch der Thrombose vor. Sie haben entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Als Hausmittel lindern frische Zwiebelscheiben auf Bienen- und Wespenstichen Schmerz und Schwellung.

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