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10 Schritte für ein klimafittes 2021

Um das Klima auf die lange Bank zu schieben, ist schon lange keine Zeit mehr. Wir unterstützen das Klimavolksbegehren, das derzeit im Umweltausschuss des Nationalrats behandelt wird. Passend dazu liefern wir euch 10 Alltags-Schritte für ein klimafittes 2021.

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Klimaschutz in die Hand nehmen

Extreme Wettereignisse wie Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme nehmen weltweit zu. Klimaforscher*innen sind sich einig, dass die Erwärmung der Erde auf maximal 1,5 °C beschränkt werden muss, um noch größere Katastrophen zu verhindern. Wir haben täglich viele Möglichkeiten, das Klima zu schützen indem man seine Gewohnheiten ein wenig ändert. Wenn 2021 die Forderungen des Klimavolksbegehrens in Gesetze gegossen werden, wäre das ein längst notwendiger Schritt in eine bessere Zukunft.

10 Schritte zum klimafitten Jahr 2021

1. Mehr pflanzliche, weniger tierische Lebensmittel essen

Jede pflanzliche Zutat, die eine tierische ersetzt, wirkt sich positiv auf das Klima aus. Also sollte 2021 Gemüse der Star auf dem Teller sein. Mut zu Neuem ist also die Devise: Hafermilch statt Kuhmilch trinken, Bohnenburger statt faschierte Laibchen braten, geröstete Nüsse statt Käse als Topping zum Garnieren verwenden − es gibt viele Möglichkeiten für klimafreundlichen Genuss. Zahlreiche Tipps und Rezepte für eine Ernährung mit weniger Fleisch: www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht

2. Saisonale Biolebensmittel aus der Region bevorzugen 

Wie wäre es, heuer weitgereiste Lebensmittel links liegenzulassen? Stattdessen empfiehlt sich der Spaziergang zum regionalen (Bio-) Markt. Es geht auch ganz bequem: In Bio-Kistln kommen online bestellte Lebensmittel direkt vor die Tür. Und Foodcoops organisieren gemeinschaftlich beste Lebensmittel von regionalen Anbieter*innen. Adressen für die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten bietet DIE UMWELTBERATUNG unter www.umweltberatung.at/biolebensmittel.

3. Lebensmittelvorräte verbrauchen bevor sie schlecht werden

Die europäischen Länder könnten pro Jahr 69 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente nur durch die Vermeidung der Lebensmittelverschwendung einsparen. Das ist in beinahe so viel, wie Österreich insgesamt durch Industrie, Verkehr, Heizen, Essen usw. verursacht. Also am besten gleich eine Inventur bei den Vorräten zuhause machen und sie laufend zum Kochen verwenden! Rezepte dafür gibt’s auf www.umweltberatung.at/rezepte

4. Zero Waste im Alltag einführen

Verpackungen bestehen meist aus wertvollen Rohstoffen wie Erdöl oder Aluminium. Und selbst wenn sie aus Papier bestehen, muss das Holz dafür gerodet und energieaufwändig in Verpackungen umgewandelt werden. Wiederbefüllbare Boxen, Gläser und Sackerl sind die Lösung und können zu jedem Einkauf mitgenommen werden!

5. Strom sparen

Licht und die Kaffeemaschine abdrehen, wenn sie nicht benutzt wird, und den Fernseher ganz abschalten statt ihn im Stand-by-Modus laufen zu lassen. Das sind nur ein paar Beispiele wie Strom effizienter genutzt werden kann. Nähere Informationen gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Strom sparen im Haushalt“ .

6. Zu grünem Stromanbieter wechseln

Der Strommix schlägt sich je nach Anteil von Kohle und Gas an der Stromerzeugung erheblich in unserer Ökobilanz nieder. Je mehr erneuerbare Energien, wie Windkraft, Wasserkraft oder Photovoltaik für die Stromerzeugung verwendet werden, desto besser. Nachhaltig erzeugten Strom erkennt man am Umweltzeichen für Strom. Den Stromanbieter zu wechseln, ist ganz einfach, die Firmen helfen dabei.

7. Heizung um 1 Grad runter drehen

Das Absenken der Raumtemperatur um 1 °C senkt den Energieverbrauch und damit auch die Heizkosten bis zu 6 %. In Räumen, die nur selten benutzt werden, sowie in Schlafräumen sollte die Temperatur auch tagsüber um 2–3 °C niedriger sein als in Wohnräumen. Mit Thermostatventilen lässt sich das leicht einstellen. Weitere Spartipps unter www.umweltberatung.at/spartipps .

8. Dinge reparieren und länger nutzen

Reparieren verringert nicht nur die Abfallberge, sondern schont auch das Klima und erhält Arbeitsplätze in der Region. Secondhandkauf statt Neukauf ist ebenfalls ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz und kommt außerdem billiger. Adressen von Reparaturprofis, die zum Teil auch Secondhandware verkaufen, bietet das Reparaturnetzwerk.

9. Papier zuhause reduzieren, Werbung und Kataloge abbestellen

Weniger Prospekte sparen nicht nur CO2-Ausstoß, sondern auch Geld, weil man nicht zu unnötigem Konsum verleitet wird. Allein durch das Pickerl gegen unerwünschte Werbung am Postkasten kann etwa 100 kg Papier pro Jahr eingespart werden. Und hier sind persönlich adressierte Kataloge und Werbezuschriften noch gar nicht einberechnet! Das Pickerl kann man bestellen oder kostenlos downloaden

10. Das Radl nehmen oder zu Fuß gehen

Etwa 50 % der Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer – also perfekt zum Radeln oder als Spaziergang geeignet. Und diese Bewegung im Alltag ist nicht nur dem Klima, sondern auch der Gesundheit zuträglich.

Viele weitere Tipps finden Sie auf www.umweltberatung.at/klima.

In Österreich jetzt handeln!

In einigen Wochen wird die dritte Umweltausschusssitzung des Nationalrates zu den Forderungen des Klimavolksbegehrens stattfinden – hoffentlich unter virtueller Teilnahme der Öffentlichkeit via Live-Stream. DIE UMWELTBERATUNG hat sich der Klima-Allianz angeschlossen und unterstützt die Forderungen des Volksbegehrens, dass bestehende und neue klimarelevante Gesetze und Verordnungen einem Klimacheck unterzogen werden sollen. Denn auch in Österreich muss was weitergehen beim Klimaschutz!

Wir beraten Sie gerne persönlich!

DIE UMWELTBERATUNG
+43 1 803 32 32
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