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Die Konsumdiät für ein schlankes Budget

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG motiviert mit 10 Tipps dazu, weniger zu kaufen. 16. Jänner 2020

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Konsumdiät-Sujet: Einkaufswagen und Zentimetermaß

Das neue Jahr beginnt bei vielen Menschen mit Diätvorsätzen. Wie wär’s 2020 mit einer Konsumdiät? Die Kreditkarte vorm Einkauf bewusst zuhause lassen, Werbepickerl auf den Postkasten kleben, … Es gibt viele Strategien, damit mehr im Börsel bleibt und der ökologische Fußabdruck kleiner wird. DIE UMWELTBERATUNG hat die 5 wichtigsten Dos und Don‘ts aufgelistet.

Auf den weihnachtlichen Konsumrausch folgt oft die Ernüchterung: Das Konto ist leer, die Wohnung voll und manche Dinge liegen von Anfang an unbenutzt in einer Ecke. Ein guter Zeitpunkt, das eigene Handeln zu hinterfragen und mit der Konsumdiät zu beginnen. „Abstand zu den Konsumverlockungen zu halten, ist ein wichtiger Schritt zu einem guten Leben mit weniger Ballast. Der Jahresbeginn bietet sich an, mit der Konsumdiät zu beginnen. Das Börsel und die Umwelt werden sich gleichermaßen freuen!“, motiviert Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Die 5 Dos

  • Do #1: Werbung abbestellen. Den Aufkleber "Bitte kein unadressiertes Werbematerial" auf den Postkasten kleben, damit die Verlockungen durch Werbeprospekte ausbleiben.
  • Do #2: Einkaufslisten schreiben. Im Optimalfall auch an die geschriebenen Listen halten!
  • Do #3: Secondhand den Vorzug geben: Wenn etwas gebraucht wird, auf Online-Plattformen oder Flohmärkten stöbern. Je länger ein Produkt genutzt wird, desto kleiner ist sein ökologischer Fußabdruck.
  • Do #4: Reparatur statt Neukauf: Kaputte Gegenstände reparieren lassen oder im Reparaturcafé die Reparatur selbst versuchen!
  • Do #5: Einkaufsstraßen meiden: Spaziergänge in der Natur genießen statt auf der Einkaufsstraße.

Die 5 Don‘ts

  • Don´t #1: In Katalogen und Onloine-Shops gustieren. Gar nicht erst reinschauen, denn sie verlocken mit Angeboten zum Kaufen.
  • Don´t #2: Shoppen als Freizeitvergnügen. Bei der Konsumdiät geht man nur dann ins Geschäft oder in den Online-Shop, wenn man tatsächlich etwas braucht.
  • Don´t #3: Zahlen mit Karte. Die Kreditkarte nicht zum Einkaufen mitnehmen, sondern mit Bargeld einkaufen gehen. Dadurch werden die Ausgaben greifbar.
  • Don´t #4: Spontaneinkauf. Diesen verhindert man am besten in dem man nur den Betrag zum Einkaufen mitnimmt, der in etwa gebraucht wird.
  • Don´t #5: Ramscheinkauf. Lieber wenig in guter Qualität, statt viel in schlechter Qualität kaufen.

Ökologischer Fußabdruck in Österreich: viel zu hoch

Der ökologische Fußabdruck ist jene Fläche, die aufgrund unseres Lebensstils jährlich benötigt wird, zum Beispiel zur Produktion von Lebensmitteln oder zur Herstellung von Geräten. Er wird in Globalhektar (gha) angegeben und lag in Österreich 2016 laut footprintnetwork.org bei durchschnittlich 6 gha pro Person. Das ist rund doppelt so viel wie Österreich zur Verfügung stellen kann, unser Lebensstil geht also auf Kosten anderer – ein guter Grund für eine Konsumdiät im Jahr 2020.

Weitere Informationen

Das Pickerl "Bitte kein unadressiertes Werbematerial" bietet DIE UMWELTBERATUNG zum kostenlosen Download oder zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/werbung-einfach-abbestellen an.

Veranstaltungstermine für Reparaturcafés sind auf www.umweltberatung.at/aktuelle-reparaturtermine, Adressen von Reparaturbetrieben in und um Wien sind auf der Website www.reparaturnetzwerk.at zu finden.

Informationen zum Secondhand-Einkauf auf www.wenigermist.at/kaufen-tauschen-teilen 

Individuelle Beratung zum rundum ökologischen Leben bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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