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Lifehacks für Eco-Fashionistas

Textilien schon nach kurzem Gebrauch wegwerfen, geht gar nicht! Fashionistas aufgepasst: Im Wettbewerb #lifehacks für MUTTER ERDE suchen wir Tricks, mit denen Kleidungsstücke möglichst lange getragen werden können oder aus einem alten Teil etwas lässiges Neues wird.

Schneiderwerkzeug

„Mode ist das wichtigste Mittel der Textilindustrie gegen die zunehmende Haltbarkeit der Stoffe.“ Dieser Spruch des Modedesigners Emilio Schuberth trifft wohl den Zeitgeist unseres Fast-Fashion-Konsums. Aber es geht auch anders: Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst gegen billige Wegwerf-Mode und Konsumzwang. Von Fair Fashion, über Vintage und Secondhand bis zu Upcycling gibt es viele Trends, die helfen Textilmüll zu vermeiden, nachhaltiger zu leben und dabei den persönlichen Wohlfühl-Stil zu finden.

#lifehacks für Mutter Erde: tolle Preise

Stopfen, umnähen, flicken – mit kleinen Tipps und Tricks bleibt das Lieblingsstück lange erhalten oder es entsteht etwas Neues daraus, das wieder lange Freude macht. Kurze Videos, die diese Tipps und Tricks zeigen, haben jetzt Chancen auf schöne Preise: vom Urlaub im BIO HOTEL bis zu stylishen trash_design-Produkten. Also einfach schnell ein Video drehen, der Wettbewerb #lifehacks für MUTTER ERDE läuft bis 16. Mai 2019.

Mode, die mehr kann…

Schon bei der Entscheidung WAS ich kaufe, kann ich viel richtigmachen. Das Angebot an ökologischer und fairer Mode wächst stetig und es gibt sie in vielen Varianten: biologisch, fair, aus recycelten Materialien, vegan oder Secondhand. Und genauso zahlreich sind auch die Vorteile von Öko-Fashion: weniger Chemie auf der Haut, weniger Ressourcenverbrauch in der Produktion oder faire Arbeitsbedingungen für die Produzenten helfen diese Produkte insgesamt nachhaltiger zu machen. Einen Überblick mit Einkaufsquellen für das vielseitige Angebot und die zahlreichen Nachhaltigkeits-Labels finden Sie unter www.umweltberatung.at/oekomode

Does it really spark joy?

Frei nach Minimalismus-Königin Marie Kondo sollte man sich beim Kauf von neuen Textilien auch die Frage stellen: „Brauche und will ich das wirklich?“ Denn auch das noch so ökologisch hergestellte T-Shirt braucht bei der Herstellung immer noch eine enorme Menge an Ressourcen, wie etwa Wasser. Oft gibt es Alternativen zum Neukauf, die mindestens genau so viel Freude machen und dabei sowohl Umwelt als auch Geldbörse schonen.

Länger Nutzen statt neu Kaufen

Das Lieblings Sommerkleid, das nicht mehr recht sitzt, kann meist schnell und einfach wieder zu einem neuen „It-Piece“ der Saison gepimpt werden. Entweder einfach in eine der vielen tollen Änderungsschneidereien bringen und dort seine Wünsche umsetzen lassen, oder in einem Nähcafe unter professioneller Anleitung die eigenen handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Handumdrehen hat man wieder Freude an den alt-neuen Trend-Teilen.  

Löcher, fehlende Knöpfe oder lose Nähte müssen ebenso noch kein Todesurteil für ein Kleidungsstück bedeuten. Auch hier helfen fachkundige ReparateurInnen oder ein Besuch im Nähcafe weiter.

Wer sich kreativ betätigen will, kann aus alten Textilien auch wunderbare neue Produkte erzeugen. Das Zauberwort heißt Upcycling. Hier werden z.B. aus alten Jeans neue Handtaschen oder Accessoires gezaubert. Ideen dazu findet man z.B. auf Pinterest mit dem Suchbegriff „Upcycling“ oder bei Upcycling-Workshops von www.klamottenkunst.at

Neu ist nicht immer besser

Kleidung mit Geschichte macht Freude – das entdecken immer mehr Menschen für sich. In zahlreichen Secondhandläden oder Onlineshops findet sich fast alles das Fashionista-Herzen höherschlagen lässt. Auf Kleidertauschbörsen, Flohmärkten und Onlineplattformen kann man auch Stücke, die man selber nicht mehr braucht weitergeben, um sie vor dem vorzeitigen Ende zu bewahren.

Übrigens tut man mit Secondhand-Kleidung neben der Umwelt auch seiner Haut etwas Gutes. Secondhandkleider sind in der Regel weniger mit Chemikalien belastet wie neue Produkte, weil die Schadstoffe schon längst ausgewaschen sind. Hilfreiche Online-Secondhandbörsen und Infos zu Flohmärkten sind zum Beispiel: www.kleiderkreisel.at, www.willhaben.at, www.flohmarkt.at.

Alle diese Maßnahmen haben eines gemeinsam: Sie helfen dabei Dinge länger zu nutzen und im besten Fall nicht neu zu kaufen. Das spart Ressourcen und vermeidet Textilabfälle!

Der letzte Weg der Kleidung

Wenn ein gutes Stück dann doch endgültig ausgedient hat, gibt es auch hier mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist die gewaschene und noch funktionstüchtige Kleidung an eine karitative Einrichtung abzugeben. So gesammelte Kleidungsstücke können dann entweder direkt an Bedürftige weitergeben oder in einem Shop zum Verkauf angeboten werden. Was hier keine KäuferInnen findet, wird meist an große Textilhändler verkauft und der Erlös daraus karitativ eingesetzt. Die Kleidung wird dann großteils in Ländern in Afrika oder Asien weiterverkauft.

Kleidung die im Abfall landet, wird in den meisten Fällen ähnlich als Restmüll thermisch verwertet – also zur Energiegewinnung verbrannt. Das Recycling, d.h. die stoffliche Verwertung von Textilien gestaltet sich nach wie vor eher schwierig. Da Kleidung oft aus gemischten Fasern besteht, ist eine Auftrennung meist schwierig und die gewonnenen Produkte entsprechen nicht der Qualität, um sie wieder zu Kleidung zu verarbeiten.

Daher: je länger die Textilien genutzt werden, desto besser!

Weitere Tipps und Tricks: Abfallvermeiden

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