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Eintagsfliegen

Eintagsfliegen leisten viel für saubere, lebendige Gewässer. Reduzierte Beleuchtung, sauberes Wasser und naturnahe Gartenteiche helfen ihrem Überleben.

Eintagsfliege

Eintagsfliegen sind zarte Insekten mit großen, reich geäderten Flügeln. Sie können ihre Flügel nicht falten und sind daher schlechte Flieger. Die erwachsenen Tiere überleben nur wenige Stunden bis höchstens einige Tage. Sie fressen nicht mehr und widmen ihre kurze Lebenszeit ausschließlich der Fortpflanzung.

Die Larven leben ein bis vier Jahre im Wasser und ernähren sich von Algen und Pflanzenresten. Damit tragen sie zur Reinigung und Nährstoffverwertung im Gewässer bei. Viele Tiere wie Rückenschwimmer, Gelbrandkäfer oder Köcherfliegenlarven ernähren sich von ihnen.

Drei Maßnahmen für die Eintagsfliege

  • Lichtverschmutzung reduzieren

Eintagsfliegen schlüpfen oft gleichzeitig in großen Schwärmen. Die Tiere werden dann stark von künstlichem Licht angelockt. Sie leben nur wenige Stunden, so dass dadurch wertvolle Lebenszeit verlorengeht, die eigentlich mit der Suche nach einem Partner verbracht werden sollte. Tipps zur Vermeidung von Lichtverschmutzung gibt es hier: https://www.umweltberatung.at/lichtverschmutzung

  • Wasser im Garten

In Tümpel und Teich wohnen Eintagsfliegen und viele weitere Tiere.

Was dabei beachtet werden muss, ist hier zusammengefasst: Faszination Wassergärten

  • Problemstoffe richtig entsorgen

Eintagsfliegen leben einen großen Teil ihres Lebens direkt im Wasser. Sie reagieren empfindlich auf Verschmutzungen durch Chemikalien.

Daher gilt: Problemstoffe bitte korrekt entsorgen. So geht die richtige Entsorgung von Problemstoffen

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