Fastenzeit: Jetzt mit dem Klimaschutz loslegen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt für jede Fastenwoche 3 Klimaschutztipps, 25. Februar 2022

Salat mit Sprossen

Die Fastenzeit ist ein guter Zeitpunkt, nicht nur die Ernährung, sondern auch andere Lebensbereiche zu überdenken und klimafreundliche Wege auszuprobieren. Von der Kleidung bis zum Garteln inspiriert DIE UMWELTBERATUNG mit ihrer TO DO-Liste in jeder Fastenwoche zu einem anderen Thema. Weitere Klimaschutztipps sind auf www.umweltberatung.at/klima zu finden.

Für viele Menschen steht in der Fastenzeit weniger Fleisch auf dem Programm. „Das ist ein sehr guter Ansatz für den Klimaschutz, denn tierische Lebensmittel sind für hohe CO2-Emissionen verantwortlich. Zusätzlich gibt zahlreiche Möglichkeiten, im Alltag das Klima zu schützen. Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, alte Gewohnheiten abzulegen und Neues auszuprobieren, um Klimaschutz später fix in den Alltag zu integrieren“, erklärt Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

1. Woche: Mit vegetarischer Fischalternative starten

  • Start mit einem vegetarischen „Heringssalat“ am Aschermittwoch, denn was viele nicht wissen: Der Fang von Meeresfisch belastet das Klima. Die Grundschleppnetze wirbeln die Seegraswiesen am Meeresboden durcheinander und dabei werden große CO2-Mengen freigesetzt.
  • Weniger tierische Produkte essen und stattdessen neue, pflanzenbetonte Rezepte ausprobieren.
  • Lebensmittel aufbrauchen: Den Vorratsschrank durchforsten und die Lebensmittel aufbrauchen bevor sie schlecht werden, rettet sie vor dem Mistkübel.

2. Woche: Energie effizient nutzen

  • Kräftig lüften: Fenster mehrmals täglich für ein paar Minuten weit öffnen statt lange zu kippen, spart Energie und Geld und beugt außerdem der Schimmelbildung vor.
  • Luftsprudler oder Durchflussbegrenzer im Wasserhahn einbauen, das spart Warmwasser.
  • Vorausschauend schon jetzt für den warmen Sommer Außenjalousien montieren lassen, statt ein stromfressendes Klimagerät anschaffen.

3.    Woche Klimaschonend kleiden

  • Secondhand-Mode für den Frühling online oder in einem Second-Hand-Shop wie dem 48er-Tandler kaufen. Oder eine Kleidertauschparty organisieren, um die Freude mit dem Nützlichen zu verbinden.
  • Mode aus Bio-Baumwolle statt Kunstfaser kaufen, ist besser fü die Haut und für die Umwelt.
  • Die Wäsche mit niedrigen Temperaturen waschen. Das spart Energie und die meiste Wäsche wird auch bei 30 Grad sauber.

4.    Woche: Lange nutzen

  • Ein kaputtes Gerät reparieren lassen statt ein Neues kaufen. Das spart nicht nur Abfälle, sondern ist auch besser fürs Klima. Ob Möbel, Handy oder Fahrrad - das Reparaturnetzwerk kümmert sich drum!
  • Für eine geplante Renovierungsarbeit die Geräte ausborgen statt kaufen, spart Platz und Geld.
  • Als Ostergeschenk den gemeinsamen Besuch eines Reparaturcafés planen, um selbst reparieren zu lernen. Das ist gesellig und kostengünstig.

5.    Woche: Garteln für ein gutes Klima

  • Nur mehr torffreie Blumenerde kaufen. So bleiben die Hochmoore, die sonst durch Torfabbau unwiederbringlich zerstört werden, als wichtige CO2-Speicher erhalten.
  • Einen eigenen Komposthaufen anlegen oder eine Wurmkiste besorgen. Die organischen Dünger brauchen weniger Energie als die Herstellung von Kunstdünger und lassen alles wunderbar sprießen.
  • Sich um die Begrünung der Fassade oder des Daches kümmern. Die Pflanzen reduzieren die Hitze in der Stadt merklich und tun auch der Seele gut.

6.    Woche: das Osterfest vorbereiten

  • Ausschließlich Bio-Ostereier einkaufen. Die Bio-Landwirtschaft ermöglicht den Hühnern ein besseres Leben – lieber nur wenige Eier färben, diese aber in Bio-Qualität und mit natürlichen Farben!
  • Getränke in Mehrweg-Flaschen einkaufen: Mineralwasser, Bier, Saft und Milch in Mehrwegflaschen statt in Einwegverpackungen am Ostertisch haben Stil.
  • Mit einer Einkaufsliste fürs Osteressen einkaufen, damit nicht zu viel im Einkaufskorb landet. Denn Lebensmittel sind viel zu schade zum Wegwerfen.

Weitere Informationen

Tipps und Hintergrundinfos bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/klima

Individuelle Beratung fürs rundum ökologische Leben gibt’s an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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