Die Feldgrille ist schwarz glänzend und gedrungen gebaut. Da ihre Hinterflügel verkümmert sind, kann sie nicht fliegen, dafür aber schnell laufen und hüpfen. Das Männchen erzeugt den Lockgesang durch Reiben der Vorderflügel. Von Mai bis September sitzen die Männchen vor ihren Erdhöhlen und zirpen zur Revierabgrenzung und zur Anlockung der Weibchen.
Die Feldgrille ist eine Wärmeliebhaberin. Sie bewohnt trockene, sonnige Böschungen, Wiesenhänge und locker bewachsene Flächen. Dort gräbt sie tiefe Wohnröhren im Boden.
Drei Maßnahmen für die Feldgrille
- Blumenwiese statt englischer Rasen:
Trockene, sonnige Wiesen bieten Feldgrillen und vielen weiteren Insekten einen Lebensraum. Gleichzeitig sparen sie Arbeit, denn sie müssen nicht gedüngt oder bewässert werden. Ein- bis zweimal im Jahr mähen reicht aus. Mehr Infos zu Blumenwiesen.
- Lichtverschmutzung reduzieren:
Werden Grillen künstlichem Licht ausgesetzt, verändern sie ihr nächtliches Balzverhalten. Der Gesang findet nicht mehr zum richtigen Zeitpunkt statt. Das senkt die Chancen für eine erfolgreiche Paarung.
Tipps zur Vermeidung von Lichtverschmutzung gibt es hier.
- Verzicht auf Pestizide: Der Einsatz von Pestiziden kann Insekten wie die Feldgrille töten oder ihre Nahrungsquellen vergiften. Verzichten Sie auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel. Wenn unbedingt nötig, können Sie biologische Alternativen verwenden. Tipps dafür gibt es hier: Broschüre Naturnaher Hausgarten




