Fisch auch in Zukunft aus dem Meer gefischt?

Wählen wir unsere Fischmahlzeiten sorgsam aus, können sich auch nachfolgende Generationen an der Schönheit und Vielfalt unserer Meere erfreuen.

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Die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) schätzt, dass 28 % der Fischbestände nahezu irreversibel überfischt sind und 52 % abnehmende Fangmengen zeigen. 92 Millionen Tonnen Fisch wurden 2006 weltweit offiziell gefangen. Inoffizielle Zahlen liegen weit darüber, da illegale Fischpiraterie zunehmend den Fischschwärmen an den Kragen geht.

Etwa ein Fünftel der Fische wird als unerwünschter Beifang, meist tot, wieder zurück ins Meer geworfen. Das ist eines der größten ungelösten Probleme in der Fischerei. Vom Beifang betroffen sind die verschiedensten Arten an Fischen, Bodentieren, Meeressäugern wie Delphine und Robben, Schildkröten und Meeresvögeln und viele mehr.

Qualität vor Quantität

Wie bei Fleisch gilt: Lieber seltener ein Stück hoher Qualität auf dem Teller, als oft mindere Qualität. Denn auch Fisch enthält leider nicht immer nur gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Vor allem fette Fische und Raubfische sind mit Schadstoffen wie Dioxin, Pestiziden und Schwermetallen belastet. Je schlechter die Wasserqualität, umso belasteter die Fische. Auch Fische aus Aquakultur können Rückstände enthalten. In der konventionellen Fischzucht werden bis zu 300 verschiedene chemische und biologische Substanzen eingesetzt.

Auch zertifizierte Meeresfische mit dem MSC Gütesiegel sind eine nachhaltige Alternative.

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Weitere Informationen

Geht es auch ohne Fisch?
Ja. Alternative Quellen sind dann für die Versorgung des menschlichen Körpers mit Omega-3-Fettsäuren wichtig. Besonders empfehlenswert sind ölhältige Samen und deren Öle, wie z.B. Leinöl und Rapsöl. Aber auch in Walnüssen, Soja und grünem Gemüse wie Wirsingkohl, Spinat und Kohlsprossen sind die Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Weiterführende Links
www.biofisch.at 
MSC Gütesiegel

Mehr Informationen zu den einzelnen Fischarten erhalten Sie in den Fischführern von
WWF und Greenpeace

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