Fledermäuse: Gelsen zum Abendessen

Fledermäuse gelten als blutrünstig, dabei fressen sie einfach nur Gelsen und andere Insekten. Sie zählen bei uns zu den am meisten gefährdeten Säugetieren.

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Fledermäuse sind anspruchsvoll. Sie geben sich nicht mit einem einzigen Quartier zufrieden, sondern sind mehrmals im Jahr auf Herbergssuche. Je nach Art brauchen sie Baumhöhlen, Dachböden oder Spalten an Gebäuden oder unter der Baumrinde, um sich zurückzuziehen.

Der Fledermausgarten

Die Fledermäuse brauchen:
• alte Bäume mit Baumhöhlen
• Dachböden mit offenen Fenstern oder Lüftungsziegel ohne Gitter als Einflugsschneisen
• Gartenpflege ohne chemisch-synthetische Spritzmittel, denn vergiftete Insekten sind eine höchst ungesunde Beute
• Dachstühle und Verschalungen ohne giftige Holzschutzmittel
• Heimische Hecken sowie blühende Kräuter und Stauden, die Insekten anlocken und damit den Fledermäusen den Tisch decken


 

Weitere Informationen

Wien ist eine der fledermausreichsten Großstädte Europas. Damit das so bleibt, hat die Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 ein Schutzprogramm für Wiens Fledermäuse gestartet. Das Programm ist Teil des Wiener Arten- und Lebensraumschutzprogramms "Netzwerk Natur" www.netzwerk-natur.wien.at

Broschüre der Wiener Umweltschutzabteilung „Fledermäuse in Wien. Eine Nachtgeschichte“

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