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Frisch gekocht - frei von Zusatzstoffen

Frisch und selbst Gekochtes ist meist reicher an Nährstoffen. Fertiggerichte brauchen viel Energie, machen viel Mist und enthalten oft Zusatzstoffe und reichlich Zucker. Wer zu Hause nicht zum Kochen kommt, wird von den Küchen der Stadt Wien täglich frisch versorgt.

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Die schnelle und bequeme Küche boomt. Ob Palatschinkenteig aus der Tube, vorgeschnittenes Gemüse, Tiefkühlpizza oder das Vitalmenü für die Mikrowelle - die Lebensmittelindustrie hat für alle Wünsche ein Fertigprodukt.

Frisch - oder nur frisch verpackt?

Je mehr Lebensmittel verarbeitet sind, desto geringer ist ihre Haltbarkeit. Sie müssen mit verschiedenen Konservierungsverfahren wie Begasung, Kühlung oder Tiefkühlung haltbar gemacht werden. Das kostet viel Energie und zerstört Vitamine. Zusätzlich sind kurz haltbare Lebensmittel, wie zum Beispiel Fertigsalate, Aufstriche oder Sushi, oft mit chemischen Konservierungsmitteln haltbar gemacht, und diese können Allergien und Unverträglichkeiten auslösen.

Selber kochen und Zucker sparen!

Zucker im Gemüseaufstrich oder im Sugo? Nicht, wenn es selbst gemacht wird! Fertiggerichte enthalten häufig viel Zucker, Salz und gesättigte Fette. Mit Aromen und Geschmacksverstärkern wird "gewürzt", mit Konservierungsmitteln haltbar gemacht. Auch weiß man kaum, woher die einzelnen Zutaten stammen, da die Herkunft nicht ausgezeichnet werden muss. Wer selbst kocht, weiß, was drin ist, und kann ganz einfach zuckerfrei und ohne lange E-Nummern-Liste genießen.

Fertigprodukte machen Mist

Wer auf das Selbermachen verzichtet und sich für Fertigprodukte entscheidet, kauft große Mengen an unnötiger Verpackung. Außerdem verursachen aufwändige Lagerung und weite Transportwege insgesamt einen höheren Energieverbrauch als die Verwendung von unverarbeiteten, saisonalen und regionalen Lebensmitteln. Frisches Obst und Gemüse kann auch ohne Verpackung gekauft werden. Um Plastiksackerl zu vermeiden, kann der Einkauf bequem in Stoffsackerln oder zum Beispiel im Rucksack nach Hause transportiert werden. Von zuhause mitgenommene Transportboxen können etwa an der Käsetheke unnötiges Verpackungsmaterial ersetzen.

Wien kauft BIO - Gutes Zeugnis für die Stadt

Seit 1998 gibt es „ÖkoKaufWien“, das ökologische Beschaffungsprogramm der Stadt. Zusätzlich hat Wien auch im Ernährungsbereich ganz klar Position für eine nachhaltige Ernährung bezogen und spricht sich für den Kauf von BIO-Lebensmitteln aus.

Der "Milan Urban Food Policy Pact", das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik, wurde 2015 von der Stadt Wien unterzeichnet.

Die vielen Maßnahmen der Stadt Wien zeigen Wirkung, was auch ein Greenpeace-Check bestätigt. Dabei wurde das Essen in Österreichs Kindergärten und Schulen nach drei Kriterien getestet: biologisch produziert, regional und möglichst wenig Fleischanteil. Wien landete bei dieser Untersuchung auf Platz 1, mit einem  BIO-Lebensmittel-Anteil von 40% in öffentlichen Pflichtschulen und einem Anteil von 50% in Kindergärten.

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