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Gut für Bienen und Menschen: Biosaatgut und Biopflanzen

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, Biosaatgut für bienenfreundliche Bepflanzung zu kaufen
Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 24. Jänner 2018

Biene

Frühlingsträume an langen Winterabenden - jetzt ist Zeit, die bienenfreundliche Bepflanzung von Fensterbrett, Balkon und Garten zu planen und Samen zu kaufen. Am besten Bio! Aus Biosaatgut gezogene Pflanzen mit ungefüllten Blüten bieten den Bienen Nahrung an, die garantiert giftfrei ist. Tipps für bienenfreundliches Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/bienen.

Die Bienen summen schon, bevor es im Kalender Frühling wird. Auch wenn sie sich scheinbar leicht von Blüte zu Blüte bewegen, haben sie es schwer. „Hummeln und andere Wildbienen leiden ebenso wie Honigbienen unter Nahrungsmangel, was unter anderem zum Bienensterben beiträgt. Wer etwas für den Schutz der Bienen tun will, kauft am besten Bio-Saatgut von Pflanzen, die Bienen Nahrung bieten“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Besonders in nahrungsarmen Perioden wie dem zeitigen Frühjahr oder später, nach der Obstbaumblüte, sind die Bienen auf nektar- und pollenreiche Nahrungspflanzen angewiesen.

Warum Biosaatgut?

Im Handel erhältliche Blumen und Jungpflanzen sind häufig mit bienenschädigenden Pestiziden behandelt. Eine gute Alternative sind Biosaatgut und Biopflanzen aus der Region. Besonders beim Saatgut gibt es ein großes Angebot an Blütenpflanzen in Bio-Qualität, die Bienen wertvolle Nahrung bieten. Bei der biologischen Produktion kommen weder Pestizide noch Kunstdünger zum Einsatz.

Biosaatgut von Pflanzen, die wertvoll für Bienen und Schmetterlinge sind, gibt es bereits im Lebensmittelhandel, im Gartenfachhandel und in vielen Onlineshops. Bio-Produkte erkennt man am grünen Bio-Logo.

Nahrungsinseln schaffen

In unseren Gärten und der Kulturlandschaft fehlt es zunehmend an blühenden Wiesen, Bäumen, Hecken und Wildpflanzen. Bienen benötigen Pflanzen mit ungefüllten Blüten, die reichlich Nektar und Pollen enthalten. Viele beliebte Zierpflanzen wie Pelargonien oder Petunien können von Bienen nicht genützt werden da sie wenig Nektar und Pollen enthalten oder die Blüten so gebaut sind, dass die Nahrung für die Bienen nicht zugänglich ist. Nahrungsinseln für Bienen lassen sich überall schaffen - ob Blumenkisterl, Kletterpflanzen im Innenhof oder im Garten. Frühblüher mit ungefüllten Blüten wie Blaustern, Frühlingskrokus und Traubenhyazinthe versorgen die Wildbienen, die schon im zeitigen Frühling aktiv sind. Ihre Zwiebeln werden schon im Herbst in die Erde gesteckt. Im Sommer sorgen blühende, duftende Kräuter wie Salbei, Borretsch und Bohnenkraut, oder auch Thymian, Majoran oder Pfefferminze für einen reichlich gedeckten Tisch.

Bienenoasen auf kleinstem Raum

Steinkraut, Malven, Lavendel, Katzenminze, Glockenblumen, Kornblumen und ungefüllte Astern wachsen auch in Blumentrögen und eignen sich für die bienenfreundliche Balkonbepflanzung. Efeu, ungefüllte Kletterrosen, Brombeere und Platterbse eignen sich für kleine Flächen und zählen zu den Lieblingspflanzen von Bienen. Auch Dachbegrünungen mit Mauerpfeffer, Fetthenne oder Hauswurz sind bei Bienen sehr beliebt!

Nahrung vom Frühling bis in den Herbst

Die Blühzeiten der Pflanzen beim Kauf zu beachten ist wichtig, denn Bienen brauchen vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst hinein ein vielseitiges Nahrungsangebot, um dann den Winter gut zu überstehen.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG unterstützt HobbygärtnerInnen mit dem Poster „Bunte Bienenweiden“ bei der Pflanzenauswahl. Dieses zeigt wichtige heimische Nahrungspflanzen für Bienen und ihre Blühzeiten. Kostenloser Download und Bestellung des Posters gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden.

Beratung zum biologischen Gärtnern und zur bienenfreundlichen Bepflanzung bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
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Telefon: 01 803 32 32 - 72
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