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Gutes Essen für alle: #GoodFood4All

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG stellt regionale Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft vor. 29. April 2020

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Grüner Spargel

Corona hat vieles durcheinandergewirbelt, auch unsere alltäglichen Einkaufsgewohnheiten. Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich zu überlegen, wo wir die Lebensmittel in Zukunft einkaufen wollen. Welche Bioproduzent*innen und welche regionalen Initiativen gibt es in der eigenen Umgebung? Foodcoops, solidarische Landwirtschaften und Biokistln sind nachhaltige Alternativen und unterstützen die Arbeit der Biobäuer*innen. So erreichen wir das Ziel: #GoodFood4All

Lebensmittel zu Dumpingpreisen, weitgereiste Früchte aus Übersee und Verlust der Artenvielfalt unserer Natur: „Bei den Nebenwirkungen unserer Ernährung kann einem das Essen schon mal vergehen! Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile überall in Österreich eine Menge neuer Einkaufsnetzwerke gibt, die den Einkauf regionaler, biologischer Produkte erleichtern“, sagt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG, mit Überzeugung.

Keine Zeit für Ausreden – jetzt wird bestellt!

SoLaWi, Foodcoops, Biokisten & Co – was bedeutet das eigentlich alles und wo gibt es diese in Österreich?

  • SoLaWi ist die Abkürzung für „solidarische Landwirtschaft“ und wird auch „Community Supported Agriculture“ – CSA – genannt. Mit einem Jahresbeitrag übernehmen die Konsument*innen die Kosten für ihren regelmäßigen Ernteanteil, der bei einer Abholstation abgeholt oder nachhause geliefert wird. Sollte die Ernte besonders gut oder auch schlecht ausfallen, tragen die Konsument*innen das Risiko mit. Auflistung von solidarischen Landwirtschaftsbetrieben unter: www.umweltberatung.at/csa
  • Foodcoops sind Lebensmittelkooperativen, bei der sich mehrere Personen oder Haushalte zusammenschließen und gemeinsam den Einkauf direkt von Produzent*innen ab Hof organisieren. Man kann auch eine eigene Foodcoop auf die Beine stellen! Durch die punktgenaue Bestellung der Haushalte wird nur das geliefert und verkauft, was auch tatsächlich benötigt wird. Das vermeidet unnötige Lebensmittelabfälle, wie sie zum Beispiel im Supermarkt entstehen, und funktioniert Land auf Land ab - sowohl in kleinen Vereinen, die von ehrenamtlicher Mitarbeit getragen werden, als auch in professionell organisierten, großen Kooperativen. Auflistung von Foodcoops unter: www.umweltberatung.at/foodcoops
  • Biokisten sind Abos von Obst- und Gemüsekisten, die ins Haus geliefert werden. Sie bieten eine bequeme Möglichkeit, um sich gesund und biologisch zu ernähren. Das Interesse ist derzeit sehr groß – am besten kurz nachfragen, ob Neukund*innen beliefert werden! Auflistung von Biokisten-Betrieben unter: www.umweltberatung.at/biokistl
  • Lieferdienste von Bio-Speisen liefern fertige Gerichte in Bio-Qualität nachhause. Meist gibt es Mittagsmenüs, aber auch eingekochte Gerichte, die mehrere Wochen haltbar sind und Abwechslung auf die Teller bringen. Auflistung von Lieferservice-Betrieben für Bio-Essen und regionale, saisonale Kost unter: www.umweltberatung.at/bio-essen-lieferservice

Jetzt Spargel – und bald die Erdbeeren

Voller Ungeduld werden in der saisonalen Küche die ersten Blätter und Früchte nach dem Winter erwartet. Umso schöner, dass die ersten bereits geerntet werden: Salat, Radieschen, Spargel, Spinat, Mangold, würzige Asiasalate und Rucola. Heimische Erdbeeren stehen derzeit in Blüte und werden in wenigen Wochen folgen. So kann auf weitgereiste Tomaten, Avocados oder exotische Früchte ohne Wehmut verzichtet werden.

europäische Flagge

Make Europe Sustainable For All ist ein 3-jähriges Projekt der EU Länder mit dem Ziel, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) bekannter zu machen. Nachhaltige Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Das Projekt „Foodtravel“ wird von der EU über die Initiative www.makeeuropesustainableforall.org finanziert.

Weitere Informationen

Auf www.umweltberatung.at/biolebensmittel hat DIE UMWELTBERATUNG die Kontakte zu Foodcoops, Solidarischen Landwirtschaften, Biokistl-Betrieben und Bio-Lieferdiensten zusammengestellt.
Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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