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Hitzefrei: 3 Tipps zum Abkühlen

Damit man zuhause nicht zu sehr ins Schwitzen gerät, kommt es auf gutes Timing beim Lüften an. Luftige Mode aus Naturfasern verhindert Hitze-und Feuchtigkeitsstau am Körper und ein selbstgemachtes Deo bringt sommerlichen Duft.

Wenn es draußen heiß ist, sollten die Fenster bei Tag geschlossen sein. Ein Blick aufs Außenthermometer hilft, den richtigen Zeitpunkt zum Zumachen zu finden. Sobald die Außentemperatur die Raumtemperatur übersteigt, heißt es: Fenster zu und Jalousien runter. Erst wenn draußen wieder ein kühleres Lüfterl weht, ist Zeit zum Aufmachen.

Wasser hilft

Ein feuchtes Tuch im Nacken oder die Arme zwischendurch in kaltes Wasser eintauchen, erfrischt. Auch das Eintauchen der Füße in ein Wasserschaffel unter dem Schreibtisch verschafft Erleichterung. Steht die warme Luft im Raum, hilft ein Ventilator. Eine Klimaanlage ist aus Klimaschutzgründen nicht ratsam. Denn das Kühlen braucht viel mehr Energie als das Einheizen: Die Raumtemperatur um 1°C runter zu kühlen, benötigt ca. viermal mehr Energie als das Erwärmen um 1°C. Und damit wird dem Klima noch mehr eingeheizt.

Luftig gekleidet

Textilien aus Polyester sind schweißtreibend. Da Polyester kaum Feuchtigkeit aufnehmen kann, bleibt der Schweiß am Körper und wird dort von Bakterien zersetzt, das führt zu unangenehmen Gerüchen. Chemiefasern sind außerdem in die Kritik geraten, weil sich beim Wäschewaschen Mikrofasern lösen, die die Gewässer belasten.

Hingegen sind Naturfasern wie Leinen, Baumwolle und Hanf hautfreundlich und besonders in Bioqualität für empfindliche Personen geeignet. Die Leinenfaser ist luftdurchlässig, ihr Hohlraum wirkt klimatisierend. Auch Baumwolle lässt viel Luft an die Haut und kann Schweiß gut aufnehmen. Hanf ist besonders strapazierfähig und reißfest.

Deo einfach selber machen

Ein selbst gemachtes Deodorant lässt uns heiße Sommertage gut überstehen. DIE UMWELTBERATUNG hat dazu eine Video-Anleitung für erfrischendes Zitronen-Salbei-Deo. Es enthält nur unbedenkliche Inhaltsstoffe, die wirken: Natron bindet und neutralisiert den Körpergeruch. Zitrone und Salbei desodorieren durch ihre ätherischen Öle, außerdem wirkt das Deo kühlend.

Vorsicht beim Kauf fertiger Deos, denn sie enthalten häufig immer noch Aluminiumsalze, die das Schwitzen verringern. Aluminiumsalze werden mit Brustkrebserkrankungen in Verbindung gebracht. Insbesondere nach dem Rasieren sollte kein aluminiumhaltiges Antitranspirant verwendet werden.

Gesunde Alternativen sind selbstgemachte Deos und zertifizierte Natur- und Biokosmetik. Gütesiegel wie BDIH, NATRUE, Ecocert, Austria Bio Garantie, Demeter oder Cosmebio helfen bei der Auswahl im Geschäft.

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