Im Projekt "Jugend-Reparatur-Kultur" wurden niederschwellige Reparaturworkshops für Jugendliche entwickelt. In diesen Workshops lernen Jugendliche zum Beispiel Fahrräder instand zu setzen, Controller für Spielekonsolen zu reparieren, Handys zu warten oder Computer zusammenzubauen. Ein Praxisbericht zur Durchführung von Workshops steht auf www.umweltberatung.at/praxisbericht-reparatur-workshops zur Verfügung.
Das erfolgreiche Projekt erreichte bei der BNE- Auszeichnung 2025 den zweiten Platz in der Kategorie „Kooperieren“. BNE bedeutet „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, und das trifft auf das Projekt Jugend-Reparatur-Kultur voll und ganz zu.
Die positiven Auswirkungen des Projektes auf einen Blick
- niederschwelliger Zugang zu Reparatur-Know-how, auch für sozioökonomisch benachteiligte Jugendliche
- Abfälle werden vermieden und Rohstoffe gespart, weil Reparaturen zum Teil Neuanschaffungen ersetzen
- Reparieren spart Geld
- klimafreundliche, kostengünstige Mobilität durch reparierte Fahrräder
- digitale Teilhabe durch funktionstüchtig gemachte Laptops
- Der Praxisbericht zu den Workshops steht auch anderen Jugendeinrichtungen zur Verfügung.
Erfolgreiches Projekt, Fortsetzung folgt
Die Reparatur-Aktivitäten erfreuten sich großer Beliebtheit bei den Kindern und Jugendlichen. Auch nach den Workshops kamen manche mit kaputten Fahrrädern und borgten sich Werkzeug aus, um eigenständig Reparaturen durchzuführen. Und auch einige Eltern kamen vorbei, um das Reparatur-Knowhow der Jugendlichen zu nützen.
Jugendarbeiter*innen erlernten von Reparaturbetrieben des Reparaturnetzwerks Wien einfache Wartungs- und Reparaturarbeiten an Fahrrädern, Handys, Spielekonsolen und Computern durchzuführen. Die Jugendzentren erhielten „Toolboxen“ mit den nötigen Werkzeugen & Materialien.Das Projekt läuft Ende 2025 aus, die Wiener Jugendzentren planen jedoch, die Reparatur-Aktivitäten weiterhin durchzuführen.
Im Projekt "Jugend-Reparatur-Kultur" kooperieren das Reparaturnetzwerk/DIE UMWELTBERATUNG und der Verein Wiener Jugendzentren. Das Projekt wird durch die Abfallvermeidungs-Förderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen finanziert
