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Kosmetik für Kinder und Jugendliche: nicht empfehlenswerte Produkte im AK-Test

Kosmetik speziell für Kinder und Jugendliche boomt – angetrieben durch Social Media und den Wunsch nach Selbstinszenierung. Ein Test im August 2025 der Arbeiterkammer Oberösterreich in Kooperation mit DIE UMWELTBERATUNG zeigt jedoch: Von den überprüften Produkten sind einige nicht empfehlenswert, vier nur bedingt.

Kinderkosmetik

Jugendkosmetik im AK-Test

Der Jugendkosmetik-Trend ist kein harmloser Spaß, sondern oft ein Risiko für Gesundheit und Umwelt. Eltern sollten kritisch hinschauen und im Zweifel auf Naturkosmetik zurückgreifen. Die Inhaltsstoffliste von Kosmetikartikeln, die auf der Haut bleiben und nicht abgespült werden, also sogenannte Leave-on Kosmetikprodukte, wurden überprüft: Lippenpflege, Lipgloss, Nagellack, Haarkreide, Handcreme, Bodylotion und Eau de Toilette. 

Die Marktrecherche zeigt eine breite Palette problematischer Stoffe

  • Duftstoffe – Mehr als 80 Substanzen müssen gekennzeichnet werden und gelten als allergen, der Duftstoff Coumarin kann Leberschäden verursachen.
  • Ewigkeitschemikalien – PFAS sind sehr stabile Stoffe und verbleiben sehr lange in der Umwelt.
  • Formaldehyd-Abspalter – Konservierungsmittel können reizendes, allergieauslösendes und krebserregendes Formaldehyd freisetzen.
  • Konservierungsstoffe – können hormonell wirken.
  • Mikroplastik & flüssige Kunststoffverbindungen – können Fremdstoffe in den Körper einschleusen und sind umweltschädlich.
  • PEG-Verbindungen – machen Haut durchlässiger für Schadstoffe.
  • Silikone – schwer abbaubar und aus Erdöl hergestellt, können verunreinigt sein, sind im Vergleich zu pflanzlichen Fetten und Ölen minderwertig für das Hautgleichgewicht.
  • UV-Filter & Farbstoffe – vermutlich gesundheitsschädlich

Tipps

  • Hinterfragen Sie die Anwendung von Kosmetik bei Kindern. 
  • Setzen Sie auf zertifizierte Natur- und Biokosmetik, hier sind viele bedenkliche Stoffe verboten.
  • Prüfen Sie Produkte mit der gratis App ToxFox, die mittels Barcode Produkte auf Schadstoffe prüft.
  • Nutzen Sie regelmäßige Produkttests als Orientierung.
  • Sprechen Sie mit Kindern und Jugendlichen über den Einfluss von Werbung und Social Media auf Schönheitsideale – und über den Unterschied zwischen gefilterten Bildern und realen Körpern.

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne persönlich!

DIE UMWELTBERATUNG
+43 1 803 32 32
service@umweltberatung.at

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