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Kunststoff adé - 45 Tipps zur Plastikvermeidung

Im Alltagsleben produzieren wir bewusst und unbewusst andauernd Plastikmüll und tragen damit zur Verschmutzung von Land und Wasser bei. Doch die Quellen der Plastikabfälle sind ebenso vielfältig wie die Möglichkeiten, sie zu reduzieren. DIE UMWELTBERATUNG liefert dazu praktische Tipps für alle Lebensbereiche.

Mikroplastik - Jetzt auch in Ihrem Meersalz

Plastik ist praktisch, beständig, leicht und in langlebigen Produkten sinnvoll. Problematisch ist aber die massenhafte Verwendung von Plastik-Wegwerfartikeln für den einmaligen Gebrauch und die Zersetzung von Kunststoff in der Natur. Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen, feste Seife statt Flüssigseife, Kleidung aus Naturfasern statt aus chemischen Fasern – es gibt viele einfache Möglichkeiten, Plastik im Alltag zu reduzieren.

Primäres und sekundäres Mikroplastik

Kleine, wasserunlösliche Plastikteilchen mit einem Durchmesser kleiner als 5mm werden Mikroplastik genannt. Werden sie in dieser Größe produziert, spricht man von „primärem“ Mikroplastik. Kügelchen in konventionellen Kosmetikprodukten wie Zahnpasta oder Peelings gehören zum Beispiel dazu oder Granulate, die in der Industrie weiterverarbeitet werden.

Sekundäres Mikroplastik entsteht, wenn größere Kunststoffteile zum Beispiel durch Verwitterung, falsche Reinigungsmittel oder UV-Licht im Laufe der Zeit in kleinere Teilchen zerfallen. Beim Wäsche Waschen lösen sich zum Beispiel Fasern aus Kunststoffkleidung, die in das Abwasser gelangen und sich im Klärschlamm absetzen.

Plastik im Wasser macht Probleme

Kleine Plastikteilchen gelangen auf unterschiedlichen Wegen in die Natur. Über Flüsse werden sie ins Meer gespült und von Wassertieren mit Nahrung verwechselt und gefressen. Kunststoff ist aber unverdaulich und ohne Nährwert. Das ist lebensbedrohlich für die Tiere, und das Plastik landet mit Muscheln und Fisch auch auf unseren Tellern. Nicht nur im Meer, sondern auch an Land und in Binnengewässern verschmutzt Mikroplastik inzwischen allgegenwärtig die Umwelt und stellt eine Gefahr für Ökosysteme und für die Gesundheit dar.

Plastik vermeiden

Zuhause, unterwegs und bei feierlichen Anlässen können kurzlebige Plastikprodukte mit einfachen Maßnahmen vermieden werden, zum Beispiel:

  • Mit Stofftasche statt Plastiksackerl einkaufen
  • Zertifizierte Naturkosmetik und Biokosmetik statt Peelings und Zahnpasta mit Plastikkügelchen verwenden
  • Prickelnde Getränke aus dem Sodawassergerät statt aus Einwegflaschen trinken
  • Getränkeflaschen für unterwegs zuhause mit Leitungswasser befüllen
  • Geschenke und Blumen nicht in Folie einpacken lassen
  • Fürs Mittagessen in der Arbeit offene statt in Einweg-Plastiktassen abgepackte Lebensmittel kaufen oder Speisen aus dem Lokal mit einem Mehrweggeschirr abholen statt im Plastik-Einweg-Geschirr mitnehmen

Kunststoffabfälle richtig entsorgen

Nicht immer lässt sich Plastik ganz vermeiden und in einigen Produkten macht die Verwendung von Kunststoff durchaus Sinn. Wenn Kunststoffabfälle anfallen, ist es umso wichtiger, dass diese nicht einfach achtlos weggeworfen, sondern ordnungsgemäß entsorgt werden. Wie Plastikmüll richtig entsorgt wird, erfährt man beim regionalen Abfallverband: www.umweltberatung.at/informationen-zur-abfalltrennung

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