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Lausmittel aus der Küche

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Essig und Mayonnaise oder Läusemittel auf Öl-Basis bei Kopflausbefall. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG Wien, 28. September 2017

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Lausalarm? Dann heißt es rasch handeln mit ökologischen Mitteln. DIE UMWELTBERATUNG stellt im Infoblatt „Kopfläuse natürlich bekämpfen“ effiziente Behandlungsmethoden vor. Das Um und Auf ist regelmäßige Behandlung. Ein Terminplan hilft, die Kopfläuse sicher loszuwerden. Das Infoblatt gibt‘s auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Download.

Essig, Mayonnaise oder Läusemittel auf Ölbasis sowie ein Läusekamm mit langen Metallzinken sind die wirksamsten Mittel bei Kopflausbefall. Gegen Produkte mit chemischen Insektiziden wurden bei den Läusen bereits Resistenzen beobachtet. „Das Wichtigste bei der Bekämpfung von Kopfläusen ist das regelmäßige Behandeln. Konzentrieren Sie sich nicht auf den Großputz der Wohnung, sondern auf den Hauptwohnsitz der Läuse – den Kopf“, erklärt Mag.a Sandra Papes MSc, Naturkosmetikexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Essig und Öl gegen Läuse

Haarpackungen mit Essig oder 80-prozentiger Mayonnaise und anschließendes Auskämmen mit dem Läusekamm entfernen die erwachsenen Läuse aus den Haaren. Wer doch lieber Spezialläusemittel verwenden möchte, kauft am besten Produkte auf Ölbasis – zum Beispiel mit dem Silikonöl Dimeticon, Soja- oder Kokosöl. „Von Mitteln, die Insektizide wie Allethrin und Pyrethroide enthalten, rät DIE UMWELTBERATUNG ab - sie können die Augen und Schleimhäute reizen“, so Papes weiter.

Mehrmals gründlich auskämmen

Das Um und Auf bei jeder Behandlungsmethode ist gründliches Auskämmen mit einem Läusekamm, bei gutem Licht und mit Hilfe eines Vergrößerungsglases. Je länger die Haare, desto länger sollten die Zinken des Kamms sein. Mit einem Mal ist es leider bei keiner Behandlungsmethode getan. Über einen Zeitraum von fast drei Wochen müssen die Behandlungen regelmäßig wiederholt werden. Denn die Nissen, also die Eier der Kopfläuse, werden bei keiner Methode aus den Haaren entfernt, sondern nur die erwachsenen Tiere. Das bedeutet, nach ein paar Tagen schlüpfen wieder neue Läuse.

Kuscheltiere nach 3 Tagen lausfrei

Eine Laus muss etwa alle 3 Stunden Blut saugen. Spätestens nach 55 Stunden ist auch die letzte Laus verhungert. Deswegen reicht es, wenn alles was mit Haaren in Kontakt kommt, wie Kuscheltiere, Haarspangen, Bürsten und Textilien, drei Tage lang verräumt wird. Auch Polstermöbel und Matratzen brauchen deshalb weder eine chemische Behandlung noch eine Desinfektion. Die Übertragung der Läuse von Haar zu Haar ist viel wahrscheinlicher als eine Übertragung über das Umfeld. Das Hauptaugenmerk sollte also auf wiederholten, gründlichen Kopfbehandlungen liegen.

Weitere Informationen

Das Infoblatt Kopfläuse natürlich bekämpfen enthält Anleitungen zur Behandlung und einen Zeitplan für die Wiederholungen der Behandlung. Es kann auf www.umweltberatung.at kostenlos heruntergeladen werden. Information bei DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
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