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Meal-Prep: gut kochen mit wenig Aufwand

DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für effizientes Kochen, das Fertiggerichte und Lebensmittelabfälle erspart. 5. Mai 2020

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Nudeln mit Linsenbolognese

Gesund soll das Essen sein und gut schmecken, außerdem ist für das Kochen oft wenig Zeit. Meal-Prep heißt die Kunst, mit möglichst wenigen Handgriffen Grundzutaten in verschiedene Gerichte umzuwandeln. Das spart neben Zeit auch Lebensmittelabfälle und Geld. DIE UMWELTBERATUNG hat auf www.umweltberatung.at/simple-gerichte-in-krisenzeiten Vorschläge für Meal-Prep-Kombinationen zusammengestellt. Hunderte Rezepte für die schnelle Küche zwischendurch genauso wie für aufwändigere Sonntagsmenüs sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Neben Homeoffice und Homeschooling ist derzeit auch Homecooking eine Herausforderung. Meal-Prep erleichtert das Kochen: Grundzutaten werden mit verschiedenen Zutaten kombiniert, dadurch entsteht bei geringerem Zeitaufwand mehr Abwechslung auf dem Teller. Zum Beispiel wird aus gebratenem Gemüse am nächsten Tag ein pikanter Auflauf oder mit Tomatensugo eine herrliche Sauce. Das Wort Meal-Prep setzt sich aus den englischen Begriffen „meal“ und „preparation“, also Mahlzeit und Vorbereitung, zusammen. „Meal-Prep ist eine gute Alternative zu Fertiggerichten. Diese Kochtechnik hilft, Zeit einzusparen und keine Lebensmittel zu verschwenden“, schwärmt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Einmal kochen und mehrmals genießen

Mit Kreativität und guter Planung lässt sich das Essen abwechslungsreich gestalten. Die Bolognese-Sauce kann man mit Nudeln genießen und später mit gekochten Erdäpfeln und Käse ins Rohr schieben und überbacken – auch mit Linsen statt Faschiertem lässt sich eine sehr gute Bolognese zubereiten. Beilagenreis schmeckt mit Gemüse angebraten ganz anders. Der Bohnenaufstrich wird zu einer Bohnensuppe.

Minus 133 Kilo

Meal-Prep vereint gute Planung und Kreativität. Beides ist gefragt, um die großen Mengen an Lebensmittelabfällen in Österreich zu vermeiden. Laut einer aktuellen Studie der Universität für Bodenkultur im Auftrag des WWF wirft ein Haushalt hierzulande pro Jahr bis zu 133 Kilogramm an genussfähigen Lebensmitteln weg. Darunter sind vor allem Brot, Gebäck, Obst und Gemüse. Zwischen 250 und 800 Euro jährlich könnte sich jeder Haushalt ersparen und gleichzeitig das Klima schonen, denn bei der Lebensmittelproduktion entstehen große CO2-Mengen.

Weitere Informationen

Informationen zum Meal-Prep sind auf www.umweltberatung.at/simple-gerichte-in-krisenzeiten zu finden, eine reiche Rezepteauswahl auf www.umweltberatung.at/rezepte inspiriert zum Kochen. 

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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