Mikroplastik vermeiden bei Gartenabfällen und Kompost

Plastikabfälle sind eine Quelle für Mikroplastik. Besonders problematisch sind dabei Plastikabfälle im Biomüll. Auch beim „Garteln“ lässt sich Mikroplastik vermeiden.

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Biomüll bleibt plastikfrei!

Im Biomüll ist Kunststoff besonders problematisch. Warum? Biomüll wird weitgehend zu Kompost verarbeitet, der anschließend wieder auf Feldern und in Gärten ausgebracht wird. Plastikteilchen, die im Kompost übrigbleiben, landen daher direkt in der Natur. Entsorgt daher Biomüll nicht im Plastiksackerl. Wer ein Plastiksackerl zur Sammlung verwendet, kann dieses in die Biotonne entleeren und das Sackerl selbst anschließend idealerweise wiederverwenden oder sonst je nach Sammelvorgaben der Region im Restmüll oder der Plastikverpackungssammlung entsorgen.

Plastik in Garten und Landwirtschaft

Auch Teile von Plastikfolien und sonstige Hilfsmittel aus Plastik in Gärten und Landwirtschaft können leicht direkt in der Natur oder im Kompost landen. Kunststoff sollte daher beim Gärtnern sparsamer eingesetzt werden und besonders darauf geachtet werden, dass nichts davon in der Umwelt landet. Wenn man Plastik im Garten für bestimmte Zwecke einsetzt, sollte man gut darauf achten, es wieder zu entfernen, wenn es nicht mehr gebraucht wird. In vielen Fällen lassen sich Plastikprodukte auch durch Produkte aus Naturmaterialien ersetzen, oder zumindest durch biologisch abbaubaren Kunststoff. Auch dieser sollte aber nicht bewusst in der Natur gelassen werden. Die Kompostierbarkeit hält nicht immer, was der Hersteller verspricht. Bei Pflanztöpfen sind Tontöpfe eine gute dauerhafte Alternative, auch kompostierbare Pflanzgefäße sind eine Möglichkeit. Bindematerialien gibt es aus kompostierbaren Naturfasern. Rasenschnitt und gehäckselter Holzschnitt als Mulchmaterial können Abdeckfolien ersetzen. Beim Werkzeug sind langlebige, reparierbare Produkte – oft aus Holz und Metall - die erste Wahl.   Bei Rasentrimmern mit Kunststofffaden kann man förmlich dabei zusehen, wie der Faden schrumpft und sich als Mikroplastik im eigenen Garten verteilt. Geräte mit Metallscheiben sind hier eine Alternative – oder noch besser: Lassen Sie Naturwiesen sprießen!

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