logo

Motten im Kleiderschrank

Beim Kampf gegen Motten gilt: Vorbeugen ist besser als bekämpfen! Mottenschutz funktioniert auch ohne schädliche Chemie, viele Mottenschutzmittel können der Gesundheit schaden.

Mottenlöcher in Kaschmirpullover

Kleidermotten, besser gesagt die Larven dieser weltweit verbreiteten Schmetterlingsart, sind die häufigsten Schädlinge im Kleiderkasten oder am Teppich. Sie fressen mit Vorliebe das Eiweiß, das sich in Wolle, Kaschmir, Fellen und Pelzen befindet. Gefährdet sind auch Mischgewebe mit über 20 % Wollanteil. Kunstfasern bleiben unberührt, auch pflanzliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen können Kleidermotten nicht verdauen.
 
In der Natur sind die Motten ein höchst willkommener Putztrupp – zu Hause im Wohnraum werden sie schnell zur Plage. Oft werden die Tiere mit Kleidungsstücken eingeschleppt oder sie werden angelockt von Schweißgeruch und ungewaschener Kleidung.

Mottensicher über den Sommer

Den größten Schaden richten Motten in der warmen Jahreszeit an, wenn warme Wollkleidung nicht benötigt wird und sich die Motten ungestört durch das Angebot fressen können.

Der beste Schutz ist gute Reinigung, ungenutzte Winterkleidung sollte nur gewaschen oder gut gereinigt  und verschlossen aufbewahrt werden. Wintermäntel aus Wolle können auch mit einer Kleiderbürste aus Rosshaar, die man in Essigwasser taucht, ausgebürstet werden. Für die Essiglösung genügt es einen Esslöffel Apfelessig in ein Liter lauwarmes Wasser zu geben. Diese Lösung reinigt, bindet Gerüche welche Motten lieben und frischt die Farbe wieder auf. Wer Lavendelduft bevorzugt, kann einen Tropfen Lavendelöl dazu mischen.

Zusätzliche Duftsäckchen mit Lavendelöl schrecken Motten ab. Pheromonfallen können einen Befall nachweisen. Sie reichen aber als einziges Mittel im Kampf gegen Kleidermotten nicht aus.

Falls es schon einen Befall gibt, kann man die Textilien einige Stunden einfrieren, so tötet man die Larven ab. Um sicher zu gehen, dass alle Larven erwischt werden, müssen die Kleiderschränke komplett ausgeräumt und gründlich in Ecken und Ritzen gesaugt werden. Danach muss man sie mit Essigwasser sorgfältig auswischen und trocken nachwischen.

Achtung bei Mottenschutzmittel

Zum Bekämpfen von Textilschädlingen aber auch zur Vorbeugung enthalten viele Mittel Insektizide wie Pyrethroide. Diese wirken auf das Nervensystem der Materialschädlinge. Empfindliche Personen können mit Juckzreiz, Hautreizungen, Hustenreiz, Kopfschmerzen oder Allergien reagieren. Vor allem Wasserorganismen und Katzen reagieren äußerst empfindlich. Manche Mottenschutzmittel werben mit natürlichem Lavendel oder Zedernduft, enthalten aber zusätzlich Insektizide als Wirkstoffe. Kontrollieren Sie deshalb beim Kauf solcher Produkte die Liste der Wirkstoffe genau, fordern Sie Fachberatung ein oder verzichten Sie gänzlich auf wirkstoffhältige Produkte.

Viele weitere praktische Tipps finden Sie in der Broschüre „Umgang mit Ameisen Motten und Co.“

Wir beraten Sie gerne persönlich!

DIE UMWELTBERATUNG
+43 1 803 32 32
service@umweltberatung.at

Wir verwenden Cookies, um Ihnen bestmögliche Serviceleistungen auf unserer Website zu ermöglichen.
Bei weiterer Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Speicherung und weiteren Verwendung der Cookies einverstanden.

ohne Cookies fortfahren
Mehr Informationen