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Der Milan Urban Food Policy Pact - Wien isst nachhaltig

Wien ist eine von mehr als 160 Städten weltweit, die das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik unterzeichnet haben, den „Milan Urban Food Policy Pact“. In diesem Vertrag verpflichten sich die Städte dazu, die umweltfreundliche, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Ernährung ihrer EinwohnerInnen zu fördern.

Schöpfer in einer Großküche aufgehängt

Durch Unterzeichnung des Mailänder Abkommens haben sich die Städte verpflichtet dafür zu sorgen, dass der gesamten Bevölkerung gesunde und leistbare Lebensmittel zur Verfügung stehen. Diese Lebensmittel müssen nachhaltig hergestellt werden – sie sollen das Klima schonen, die Biodiversität fördern und möglichst wenig Müll hinterlassen. Wien hat schon lange vor Unterzeichungung des Abkommens gute Voraussetzungen geschaffen. In dieser Stadt lässt es sich gut genießen, sie bietet bestes Trinkwasser aus der Wasserleitung, Biolebensmittel aus eigener Produktion und serviert nachhaltige Kost aus den städtischen Küchen. Das starke Bevölkerungswachstum und das Ansteigen ernährungsbedingter Erkrankungen stellen die Stadt jedoch vor große Herausforderungen.

Nachhaltig koordiniert

Es wurde daher eine Koordinatorin damit beauftragt, die Grundsätze des Milan Urban Food Policy Pact in Wien umzusetzen. Dazu gehört beispielsweise, darauf zu achten, dass die Speisenversorgung der Personen in städtischen Einrichtungen wie Schulen oder Krankenhäusern nicht nur gesund, sondern auch möglichst umweltgerecht ist. Das bedeutet, dass bevorzugt saisonale und regionale Lebensmitteln mit möglichst hohem Bio-Anteil verwendet werden. Die Koordinatorin unterstützt auch KonsumentInnen-Initiativen bei Vernetzungsaktivitäten und steht als Ansprechperson der Stadtverwaltung mit Rat und Tat zur Seite. Ihrer Überzeugung nach kann ein nachhaltiges Ernährungssystem nur funktionieren, wenn alle engagierten gesellschaftlichen Gruppen eingebunden sind.

Bio in der Kantine und zu Hause

Der Bioanteil der Zutaten liegt in städtischen Einrichtungen bei mindestens 30 %, er soll mittelfristig auf 50% angehoben werden. Durch den Einkauf von Bio-Lebensmitteln aus der Region fördert die Stadt die Biolandwirtschaft. Ziel ist es, biologische, regionale und saisonale Speisen in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäusern oder Pensionistenwohnheimen anzubieten und Appetit auf nachhaltiges Essen zu machen.

Gutes Essen für alle

Gutes Essen für alle ist die Mission des Ernährungsrats, der in Wien gerade gegründet wird. Die ehrenamtlich engagierten Mitglieder wollen den Wandel zu einem Ernährungssystem, das auf Gerechtigkeit, Miteinander und Vielfalt basiert, gestalten.

Engagiert sind auch die zahlreichen Food Coop- und Urban Gardening-Initiativen in Wien, sie nehmen die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln selbst in die Hand.

Appetit auf mehr?

Egal ob tägliche Mittagsmenüs, Lieferung von Jausenweckerln oder Cateringbetrieb - passende und leicht herstellbare, klimafreundliche Gerichte gibt es für jeden Rahmen!

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