Die Mungbohnen haben recht neutralen Geschmack, sind aber wesentlich leichter verdaulich als andere Bohnen. Durch den hohen Lysin-Gehalt ist das Eiweß er Mungbohnen besonders wertvoll. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen, Kohlenhydraten und auch Folsäure werten die Mungbohnen weiter auf. Zudem sind zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe in den kleinen grünen Bohnen enthalten. In der Traditonellen Chinesischen Medizin gelten die Mungbohnen als entgiftend.
Von der Glasnudel zum Keimling
Die exotischen Bohnen bestechen durch ihre vielfältige Verwendungsweisen. Das Mehl der Bohnen wird zu Teig für Fladenbrot oder Frühlingsrollen verarbeitet. Ebenso werden die beliebten Glasnudeln daraus hergestellt. Aus geschälten Mungbohnen lässt sich cremiges Dal zubereiten, die ganze Bohne wird in klassischen Wok-Gerichten verwendet. In unseren Breiten sind vor allem die Mungbohnen-Keimlinge bekannt, welche auch roh verzehrt werden können.
Trockenbohnen statt Konservendosen
Der hohe Wärmebedarf der Mungbohnen lässt es leider nicht zu, dass diese Kulturpflanze bei uns gezogen wird. Aus ökologischer Sicht ist es sehr zu empfehlen getrocknete Bohnen zu kaufen anstatt Konserven. Zum einen wird somit vermieden unnötig Wasser zu transportieren und auch die Verpackung von Trockenbohnen ist wesentlich weniger energieintensiv als die von Konservendosen.
Kochtipps
- Mungbohnen 4 Stunden in der dreifachen Menge Wasser einweichen
- Die eingeweichten Bohnen abseihen und in frischem Wasser etwa 30-40 Minuten bissfest garen
- Mungbohnen können leicht aufplatzen, deswegen immer wieder nachsehen ob sie schon durch sind!
- Mungbohnen-Keimlinge können roh verzehrt werden