Die Nachtigall ist ein kleiner, brauner und scheuer Vogel. Am einfachsten ist sie an ihrem typischen Gesang zu erkennen. Dieser ist nicht angeboren, sondern wird bereits als Jungvogel erlernt. Ein Männchen beherrscht bis zu 260 verschiedene Strophen.
Ihr Lebensraum sind dichte Sträucher. In der Stadt hört man sie in Friedhöfen, Parkanlagen, naturnahen Gärten oder Innenhöfen.
5 Maßnahmen für die Nachtigall
- Lichtverschmutzung reduzieren:
Die Nachtigall ist ein Zugvogel und fliegt große Teile ihrer Strecke bei Nacht. Sterne, Mond und Magnetfeld weisen ihr den Weg. Künstliches Licht kann ihren Flug verändern – teilweise mit tödlichen Folgen. Beleuchten Sie Garten und Haus nur gezielt, wo es unbedingt nötig ist, und schalten Sie die Lichtquellen ab. Tipps zur Vermeidung von Lichtverschmutzung gibt es hier.
- Vorsicht mit Glasscheiben:
Vögel nehmen Glasscheiben häufig nicht wahr und prallen dagegen. Die Folgen sind meistens tödlich. Tipps zum vogelfreundlichen Bauen mit Glas gibt es hier: Mit Glasflächen vogelfreundlich bauen
- Lebensraum schaffen:
Vögel brauchen zum Überleben ein großes Nahrungsangebot, Verstecke und Nistplätze. Naturnahe Gärten und Grünflächen sind wertvolle Lebensräume für Vögel. Hier geht es zu Tipps für vogelfreundliche Gärten: Ein Garten für Vögel
- Hecken pflanzen:
Vogelschutzhecken bieten ausgezeichnete Verstecke und Nistplätze für Nachtigall und Co. Eine Auswahl an Heckensträuchern gibt es hier: Laubhecken-Poster
- Verzicht auf Pestizide: Der Einsatz von Pestiziden kann die Nahrungsquellen der Nachtigall vergiften. Verzichten Sie auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel. Wenn unbedingt nötig können Sie biologische Alternativen verwenden. Tipps für ökologische Schädlingsbekämpfung gibt es hier.



