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natürlich weniger Fleisch!

DIE UMWELTBERATUNG kennzeichnet in Gemeinschaftsküchen im Rahmen eines ÖkoKauf Projektes klimafreundliche Speisen mit dem natürlich gut Teller.

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Der "natürlich gut Teller" darf höchstens 90 g Rohgewicht Fleisch pro Portion enthalten. Wenn Fleisch oder Fleischprodukte eingesetzt werden, müssen diese aus biologischer Landwirtschaft stammen.

Warum weniger Fleisch?

Auf Österreichs Tellern landet derzeit viel zu viel Fleisch. In der österreichischen Ernährungspyramide werden pro Woche maximal 3 Portionen fettarmes Fleisch oder fettarme Wurstwaren (300 – 450 g pro Woche) empfohlen. Laut Österreichischem Ernährungsbericht[1] liegt der Fleischkonsum deutlich höher als die empfohlene Zufuhr. In der Realität landen im Schnitt sogar neun Portionen Fleisch und Wurst auf den Tellern. Übermäßiger Fleischkonsum ist ungesund. Studien liefern deutliche Hinweise, dass verarbeitetes Fleisch und auch unverarbeitetes rotes Fleisch eine krebsfördernde Wirkung haben. Weiters werden zu viele gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Kochsalz aufgenommen – mögliche Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Fettleibigkeit.

Weniger Fleisch - mehr Klimaschutz!

Für die Produktion von Fleisch wird bis zu 28-mal mehr Fläche benötigt als für die Produktion von Getreide. Die Produktion von einem Kilogramm Fleisch ist für die Umwelt genauso schädlich wie eine Autofahrt von 250 Kilometern. Denn durch Viehzucht, Tierhaltung und Futtermittelbereitstellung entstehen große Mengen an Luftschadstoffen. Auch der Wasserverbrauch für die Produktion von Fleisch ist um ein Vielfaches höher, als für die gleiche Menge Getreide oder Gemüse nötig ist. Und um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen müssen für jede Kalorie, die aus Fleisch gewonnen wird, je nach Tierart, bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Ein weit verbreitet eingesetztes Futtermittel ist Soja. Die Sojabohne wird in Südamerika angebaut. Zusätzlich werden Flächen verwendet auf denen ursprünglich Regenwald stand. Rund 80 % der weltweit produzierten Sojabohnen landen als eiweißreiches Mastfutter in Massentierhaltungen in den USA oder in Europa. Bei der durchschnittlichen Ernährung verzehren wir über 1.000 Tiere im Laufe unseres Lebens, dies hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit, das Tierwohl und die Umwelt. Eine Reduktion des Fleischkonsums und der bewusste Kauf von Biofleisch können einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu weniger Fleisch finden Sie im Infoblatt "Klimaschutz mit gesunder Ernährung" Download [PDF 396 KB]

Lesen Sie mehr zu den Kriterien des natürlich gut Tellers auf www.umweltberatung.at/natuerlichgutteller.

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