Bohnenoffensive im Schnitzelland

Das neue Poster „Linsen, Bohnen & Co“ illustriert die Vielfalt der Hülsenfrüchte. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG Wien, 19. September 2016

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Wer kennt ihn nicht, den Käferbohnen-Salat mit steirischem Kürbiskernöl? Daneben gibt es viele andere Hülsenfrüchte die weniger bekannt sind, in unterschiedlichsten Geschmacks- und Farbvariationen. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Mit ihrem hohen Eiweißgehalt stellen sie jedes Schnitzel in den Schatten. Im neuen Poster „Linsen, Bohnen & Co“ zeigt DIE UMWELTBERATUNG gemeinsam mit dem Ökosozialen Forum Wien die bunte Vielfalt der Hülsenfrüchte – die vergessenen Raritäten genauso wie die Exoten.

In Zeiten des steigenden Bewusstseins für gesunde, ökologische Ernährung erleben Hülsenfrüchte einen Aufschwung. Linsen, Bohnen & Co bestehen zu rund einem Viertel aus Eiweiß und sind deshalb eine wertvolle Alternative für die fleischlose oder fleischreduzierte Ernährung. Was gut für den Körper ist, schlägt sich auch positiv in der Umweltbilanz nieder: Im Vergleich zu Fleisch wird bei der Produktion von Hülsenfrüchten bis zu 86 % weniger schädliches Treibhausgas CO2 freigesetzt.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt auch am Teller! Die Lebensmittelproduktion und der Transport verursachen viel an CO2, daher ist es dem Ökosozialen Forum besonders wichtig, regionale, biologische und saisonale Lebensmittel zu verwenden, den Lebensmittelabfall zu reduzieren und Fleisch hin und wieder durch hochwertiges Eiweiß aus Hülsenfrüchten zu ergänzen oder ganz zu ersetzen. Mit dem Kooperationsprojekt „Linsen, Bohnen & Co“ geben wir einen wertvollen Impuls für die Verwendung dieser großartigen Nahrungsquelle“, betont DI Hans Sailer, Präsident des Ökosozialen Forums Wien.

Anbaufläche in Österreich nimmt zu

Dem Trend folgend hat sich die Anbaufläche von Hülsenfrüchten in Österreich in den vergangenen Jahren vervielfacht. „Gerade im biologischen Ackerbau sind Leguminosen, also Hülsenfrüchte, ein unverzichtbares Glied in der Fruchtfolge. Sie können in Symbiose mit Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft binden und im Boden für nachfolgende Kulturen bereitstellen. Das hilft den Nährstoffkreislauf geschlossen zu halten und schont unser Klima“, weiß DI Josef Schenkenfelder, Lebensmitteltechnologe und Agrarwissenschafter von DIE UMWELTBERATUNG Wien.

Linsen und Getreide – ein unschlagbares Paar

Traditionell kommen in Österreich Linsen mit Knödeln auf den Teller. Eine gute Kombination, denn unser Körper verwertet das Eiweiß aus Hülsenfrüchten besser, wenn wir sie zusammen mit Getreideprodukten essen. Dank der einfachen Zubereitung eignen sich insbesondere geschälte Hülsenfrüchte für die schnelle Küche.

Rezept für Hummus-Aufstrich

150 g Kichererbsen über Nacht einweichen, am nächsten Tag in gesalzenem Wasser bissfest kochen, abseihen und mit 1 El Olivenöl, 1 El Sesam und 6 El Tahin (Sesampaste) fein pürieren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken und mit gehackter Petersilie garnieren.

Nicht nur die Bohne: Verkostung an Infoständen

„Schmecken die Calypsobohne und die Wachtelbohne anders?“ „Welche Linsenarten kennen Sie?“ Viele Facts über die Vielfalt der Hülsenfrüchte zeigt DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Ökosozialen Forum an Infoständen bei Veranstaltungen in Wien. Informationen zu den Veranstaltungen unter www.umweltberatung.at/kalender.

Weitere Informationen

Das neue Poster „Linsen, Bohnen & Co“ stellt die Vielfalt der Hülsenfrüchte und Tipps zur Zubereitung vor. Es kann auf www.umweltberatung.at/huelsenfruechteposter um € 2,40 Versandkosten bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden. Das Poster wurde von DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Ökosozialen Forum Wien und dem österreichischen Unternehmen Lemberona Handels GmbH erstellt.

Köstliche Rezepte für Gerichte aus der traditionellen österreichischen und internationalen Küche bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/rezepte. Im Lebensmittellexikon sind umfassende Informationen über verschiedene Hülsenfrüchte zu finden: www.umweltberatung.at/lebensmittel-lexikon

DIE UMWELTBERATUNG bietet unter Tel. 01 803 32 32 Beratung zur ökologischen Ernährung.

Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon 01 803 32 32-72
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