www.umweltberatung.at

Kühle Fasern aus der Natur

DIE UMWELTBERATUNG hat ein neues Video mit modischen Hitzetipps. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 4. Juli 2018

Shirts aus Baumwolle und Leinen

Kunstfasern bringen uns besonders im Sommer zum Schwitzen – sehr zum Nachteil der Geruchsnerven. DIE UMWELTBERATUNG informiert im Video „Naturtextilien tragen“ auf YouTube, mit welchen Fasern wir einen kühlen Kopf bewahren.

Sie knittern nicht, sind formbeständig und trocknen schnell. Textilien aus Polyester sind beliebt und billig. Doch im Sommer bringen sie uns richtig ins Schwitzen! „Kleidung aus synthetischen Fasern kann im Sommer einen richtigen Hitzestau verursachen. Man schwitzt noch stärker und der Schweiß bleibt am Körper, da Polyester kaum Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Schweiß wird am Körper von Bakterien zersetzt, das führt zu unangenehmen Gerüchen. Naturfasern sind die optimale Alternative“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Textilexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Chemiefasern sind außerdem in die Kritik geraten, weil sie zur Belastung der Gewässer mit Mikroplastik beitragen.

Naturfasern kühlen

Leinen ist der perfekte Stoff für den Sommer, die Faser ist luftdurchlässig, ihr Hohlraum wirkt klimatisierend. Auch Baumwolle ist eine gute Faser für den Sommer, sie ist luftdurchlässig und kann Schweiß gut aufnehmen. Für stark beanspruchte Kleidung ist Hanf gerade richtig, er ist besonders strapazierfähig und reißfest. Naturfasern wie Leinen, Baumwolle und Hanf sind hautfreundlich und besonders in Bioqualität für empfindliche Personen geeignet.

Neue Videoanleitung mit Kleidungstipps

Das neue Video Naturtextilien tragen im YouTube-Channel von DIE UMWELTBERATUNG motiviert zum Griff zur Naturfaser.

Aufs Gütesiegel achten: zertifizierte Ökotextilien

Vom Feld bis auf den Ladentisch ist der Weg unserer Kleidung mit Chemie gepflastert. Pestizide, Farbstoffe und Ausrüstungschemikalien sind Standard in der Textilproduktion. Über 7.000 chemische Zubereitungen sind in der Produktion zu finden, Informationen darüber fehlen jedoch beim Einkauf. Sichere Alternativen bietet die zertifizierte Ökomode.

Weitere Informationen

In der Video-Anleitung Naturtextilien tragen zeigt DIE UMWELTBERATUNG kurz und bündig, womit man nicht ins Schwitzen kommt. Weitere Hitzetipps sind im YouTube-Kanal von DIE UMWELTBERATUNG zu finden.

Zertifizierte Ökomode ist unter www.umweltberatung.at/oekotextilien zu finden.

Die Broschüre „Schickes Outfit“ informiert über die Gütesiegel für zertifizierte Ökomode und über die Herstellung von Textilien. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/soo.

Die Broschüre wurde von DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.
Mehr Infos gibt es auch an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at
www.umweltberatung.at

Das Foto ist zur Verwendung freigegeben, wenn im Beitrag DIE UMWELTBERATUNG erwähnt und die Fotoquelle angeben wird. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie ein hochauflösendes Bild benötigen.

Presseaussendungen abonnieren

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Die Sommerhaut schützen und verwöhnen

Schatten, Sonnencreme mit mineralischem UV-Filter und selbstgemachte Gurkenlotion empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 5. Juni 2018
 

1-sonnenschutz-creme_elisabeth-tangl_die-umweltberatung

T-Shirt, Hut, Sonnenbrille und ein schattiges Plätzchen schützen die Haut vor zu viel Sonne. Außerdem eine Sonnencreme mit mineralischem statt chemischem UV-Filter und am Abend eine selbst gemachte Lotion mit kühlender Gurke und erfrischender Minze. Informationen dazu auf www.umweltberatung.at.

Die Sonne tut unserer Seele gut, aber unsere Haut braucht bei intensiver Sonneneinstrahlung guten Schutz. Aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht sind mineralische Sonnenschutzmittel die beste Wahl, weil sie frei von chemischen UV-Filtern sind. Chemische UV-Filter können körpereigenen Hormonen ähneln und daher auch wie Hormone wirken. „Da Hormone bereits in sehr geringer Menge wirksam sind, ist es wichtig hormonell wirksame Chemikalien in Sonnenschutzmitteln zu vermeiden. Produkte mit rein mineralischem UV-Filter ohne Nanopartikel sind die beste Wahl“, empfiehlt Mag.a Sandra Papes MSc, Naturkosmetikexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Unerwünschte Nebenwirkungen 

Es gibt viele Hinweise, dass besonders Entwicklungsvorgänge bei Ungeborenen im Mutterleib, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen durch hormonähnliche Substanzen gestört werden. In einem Report bringt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hormonell wirksame Chemikalien mit zahlreichen Krankheiten wie beispielweise Diabetes, Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Brust-, Prostata- und Schilddrüsenkrebs in Verbindung. 

Mineralischer Sonnenschutz ohne Nanopartikel

Mineralische Sonnenschutzmittel färben die Haut beim Eincremen weiß. Um diesen unerwünschten Effekt zu vermeiden, werden auch mineralische UV-Filter in der Größe von Nanopartikeln eingesetzt. Nanopartikel verhindern die Weißfärbung der Haut beim Eincremen. Sie sind allerdings aus ökologischer Sicht nicht empfehlenswert: Die Nanopartikel aus Sonnenschutzmitteln können zum Beispiel durch das Baden direkt ins Gewässer gelangen und dort die Tier- und Pflanzenwelt beeinflussen. Langzeitstudien, die die Unbedenklichkeit von Nanomaterialien in der Umwelt bestätigen, fehlen nach wie vor. In der Zutatenliste auf der Verpackung werden Inhaltsstoffe in Nano-Partikelgröße mit dem nachfolgenden Hinweis „(nano)“ gekennzeichnet.

AK Oberösterreich und DIE UMWELTBERATUNG testen Sonnenschutzmittel

Die Arbeiterkammer Oberösterreich und DIE UMWELTBERATUNG haben 8 Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern getestet. Die ExpertInnen haben die Inhaltsstoffe überprüft und von Testpersonen die praktische Anwendung beurteilen lassen. 4 Cremen enthielten keine Nanopartikel, 3 davon haben in der Gesamtbewertung gut abgeschnitten. Von diesen gut bewerteten Produkten tragen 2 ein Gütesiegel für zertifizierte Natur- und Biokosmetik.
Informationen über die Studie bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/mineralische-sonnencremen-getestet 

Lotion mit Gurke und Minze selber machen

Nach einem sonnenreichen Tag verwöhnt selbst gemachte Kosmetik die Haut, spendet Feuchtigkeit und erfrischt angenehm. Die Zutaten sind:

  • 100 ml Bio-Pflanzenöl (z. B. Ringelblumen--Öl)
  • 50 g kleingeschnittene Bio-Gurke mit Schale
  • 50 g kleingeschnittene Minze
  • 100 ml Wasser

Gurke und Wasser in einen Topf füllen und zum Kochen bringen. Fünf Minuten zugedeckt köcheln lassen, Herd abdrehen, Minze zugeben und 15 Minuten ziehen lassen. Den Gurken-Kräuterextrakt durch ein Sieb abseihen. Anschließend ein zweites Mal durch einen Kaffeefilter fein filtrieren. Eine Zerstäuberflasche mit Alkohol (z.B. Wodka oder Korn) reinigen. Kräuterextrakt und Pflanzen-Öl in die Zerstäuberflasche füllen.
Die Lotion zählt zu den „No-Emus“ – das sind Schüttellotionen ohne Emulgator. Das bedeutet, die Wasser- und Öl-Phase verbindet sich nicht dauerhaft. Die Lotion muss deshalb vor der Anwendung gut geschüttelt werden, bis sich Wasser- und Öl-Anteil sichtbar vermischen. Damit die Lotion gut in die Haut einziehen kann, am besten nach dem Duschen oder Baden mit einem Handtuch leicht abtrocknen und anschließend die Lotion auf die noch feuchte Haut sprühen und verreiben.

Diese Lotion ist nach den Kriterien der Grünen Kosmetik (gruenekosmetik.at) hergestellt. Grüne Kosmetik sind Hautpflegeprodukte, die mit essbaren, regionalen und vollwertigen Bio-Rohstoffen aus Küche, Garten und Natur selbst zubereitet werden.

Weitere Informationen

Ergebnisse des Sonnenschutzmittel-Tests: www.umweltberatung.at/mineralische-sonnencremen-getestet

DIE UMWELTBERATUNG informiert auf ihrer Website über ökologische Sonnenschutzmittel: www.umweltberatung.at/cremes-und-lotionen-fuer-den-sonnenschutz

Fotoanleitung für die Lotion mit Gurke und Minze: www.umweltberatung.at/diy-lotion-mit-gurke-und-minze

Zu natürlicher Körperpflege berät DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at
www.umweltberatung.at

Das Foto ist zur Verwendung freigegeben, wenn im Beitrag DIE UMWELTBERATUNG erwähnt und die Fotoquelle angeben wird. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie ein hochauflösendes Bild benötigen.

Presseaussendungen abonnieren

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Textilien_Sabine-Seidl_die-umweltberatung-4.JPG

Ausverkauf – jetzt ökologische Mode probieren!

Broschüre „Schickes Outfit!“ und 300 Adressen für nachhaltige Mode auf www.umweltberatung.at/oekotextilien. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 9. Jänner 2018