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Reparaturnetzwerk: Jetzt den Wiener Reparaturbon nutzen!

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk Wien unterstützt die Wiener*innen seit 21 Jahren bei der Vermittlung seriöser Reparaturdienstleistungen. Nun ist das Netzwerk Partner des Förderprogramms „Wien repariert’s – Der Wiener Reparaturbon“. 21. September 2020

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Reparaturbons

„Wien repariert’s!“ – nach diesem Motto bietet die Stadt Wien – Umweltschutz, auf Initiative der Umweltstadträtin Ulli Sima, ab sofort den neuen Wiener Reparaturbon an. Dieser Bon macht damit die Reparatur um bis zu 100,- Euro billiger. Einzulösen ist der Bon bei Betrieben des Reparaturnetzwerks, die am Förderprogramm teilnehmen. Das Reparaturnetzwerk Wien unterstützt auch mit Kund*innen-Beratung auf der Website und an der Hotline und achtet auf die Servicequalität der teilnehmenden Betriebe. Infos auf www.reparaturnetzwerk.at/wiener-reparaturbon

Im Reparaturnetzwerk arbeiten Reparaturprofis, die mit Leib und Seele tüfteln und auch die härtesten Reparaturnüsse knacken, und das bereits seit 21 Jahren. Derzeit sind rund 80 Betriebe im Reparaturnetzwerk aktiv. Die Netzwerksbetriebe können beinahe alles reparieren: Mobiltelefone, Möbel, Haushaltsgeräte und vieles mehr. Zum Start des Förderprogramms haben bislang 32 Betriebe  einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Wien abgeschlossen. Bei ihnen kann der Wiener Reparaturbon eingelöst werden. „Der Wiener Reparaturbon ist eine großartige Gelegenheit, die Reparatur in Wien langfristig weiter voranzubringen – zum Vorteil von Umwelt, Konsument*innen und Betrieben“, freut sich Umweltberater Markus Piringer, Koordinator des Reparaturnetzwerks Wien.

Partner des Wiener Reparaturbon

Das Reparaturnetzwerk Wien ist Partner der Stadt Wien − Umweltschutz beim Wiener Reparaturbon. Bis zu 50 % der Bruttoreparaturkosten bezahlt die Stadt, wenn ein Bon eingelöst wird − maximal sind es 100 Euro pro Reparatur. Und falls keine Reparatur zustande kommt, werden bis zu 45 Euro für den Kostenvorschlag übernommen. „Sollte es Fragen von Kund*innen zum Wiener Reparaturbon geben, steht unsere Hotline gerne mit Auskunft zur Verfügung“, so Markus Piringer.

Im ersten Aktionszeitraum des Wiener Reparaturbons im Herbst 2020 stehen 100.000 € für die Reparaturförderung zur Verfügung. Von 2021 bis 2023 sind weitere 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Für diesen Zeitraum sind weitere Betriebe zur Kooperation willkommen. „Wir laden kompetente Betriebe ein, Teil der Reparaturbewegung in Wien und Partnerbetrieb im Reparaturnetzwerk zu werden“, ruft der Umweltberater auf.

Zusammenschluss seriöser Reparaturspezialist*innen

Reparaturbetriebe, die in das Reparaturnetzwerk Wien aufgenommen werden wollen, müssen strenge Aufnahmekriterien erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass sie ein breites Spektrum unterschiedlicher Marken reparieren und die Reparatur gegenüber dem Verkauf von Neuware im Vordergrund stehen muss. Auch die Kosten für die Erstellung eines Kostenvoranschlags sind nach oben hin gedeckelt. Die Website des Reparaturnetzwerks und die Hotline unterstützen die Wiener*innen dabei, einen passenden Reparaturbetrieb für ihren Reparaturfall zu finden. DIE UMWELTBERATUNG führt anhand der Rückmeldungen der Kund*innen ein laufendes Qualitätsmonitoring durch.

Das Reparaturnetzwerk

Das Reparaturnetzwerk bringt Mobiltelefone, Möbel, Haushaltsgeräte, Fahrräder, Kleidung, Unterhaltungselektronik, Messer, Lederwaren und vieles mehr wieder in Schwung. Informationen: www.reparaturnetzwerk.at

Details zum Wiener Reparaturbon: mein.wien.gv.at/wienerreparaturbon 

Die Hotline des Reparaturnetzwerkes wird von die DIE UMWELTBERATUNG betreut:
Tel. 01 803 32 32 -22, erreichbar Mo-Do 9:00-15:00 und Fr 9:00-12:00

Informationen zu den Aufnahmekriterien für Betriebe sind auf der Website des Reparaturnetzwerks zu finden: www.reparaturnetzwerk.at/mitglied-werden

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Stadt Wien − Umweltschutz unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

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mobil: 0699 189 174 65
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Fest einseifen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt festes Haarshampoo, das einfach in der Anwendung und umweltschonend ist. 28. August 2020

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Feste Shampoos auf Seifenschale

Haarshampoo in Form eines Seifenstückes statt in der Flasche spart die Plastikflasche und enthält kein Wasser und keine Konservierungsstoffe. Trägt das feste Shampoo auch noch ein Bio- oder Naturkosmetik-Gütesiegel, ist es die beste Lösung für die Umwelt und unsere Gesundheit.

Flüssiges Haarshampoo besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, und das ist im wahrsten Sinne des Wortes überflüssig. „Festes Haarshampoo belastet die Umwelt wesentlich weniger als flüssiges. Weil es kein Wasser enthält, braucht es keine Konservierungsstoffe, keine Plastikverpackung und weniger Platz. Außerdem stecken weniger Duftstoffe und Farbstoffe drin“, erklärt Mag.a Sandra Papes, MSc. Festes Haarshampoo – das sind kleine Stücke in Papier oder Karton verpackt statt in großen Flaschen. Es braucht darum beim Transport weniger Platz als flüssiges Shampoo. Das ist nicht nur im LKW, sondern auch auf Reisen praktisch.

Auf das Gütesiegel achten

Es bieten bereits einige Handelsmarken festes Haarshampoo an, die ein Gütesiegel für Natur- und Biokosmetik wie NATRUE oder ECOCERT tragen. Diese Produkte sind wegen der Inhaltsstoffe aus natürlichem Ursprung besonders empfehlenswert.

Äußerst ergiebig

Das feste Haarshampoo-Stück wird entweder in den Händen aufgeschäumt oder direkt in die nassen Haare einmassiert. Durch das Reiben schäumt es ähnlich gut auf wie die flüssige Variante. Das feste Stück ist sehr ergiebig, da nur eine kleine Menge pro Haarwäsche verbraucht wird. Zum Trocknen kommt das Stück auf eine Seifenablage oder in ein Seifensäckchen.

Der Unterschied zur Haarseife!

Festes Haarshampoo ist anders zusammengesetzt als Haarseife und einfacher in der Anwendung. Nach der Verwendung von Haarseife muss das Haar mit Essigwasser gespült werden, um das Verkleben der Haare zu verhindern. Bei festem Haarshampoo ist diese Essigspülung nicht notwendig.

Nicht zu heiß und nicht zu lang waschen!

Damit der ökologische Nutzen der festen Haarseife nicht durch die Energie- und Wasserverschwendung bei der Haarwäsche zunichtegemacht wird, gilt:

  • Lauwarmes Wasser ist besser für die Haare als heißes. Und es kostet auch weniger Energie und Geld.
  • Das Wasser nur kurz laufen lassen! Haare nass machen und Wasser abdrehen. Dann festes Shampoo auf die Haare reiben, zum Schäumen bringen und kurz einwirken lassen. Schließlich mit Wasser gut ausspülen.

Weitere Informationen

Informationen über Gütesiegel und Rezepte für selbstgemachte Naturkosmetik bietet DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Naturkosmetik selbstgemacht“ auf www.umweltberatung.at/naturkosmetik .

Informationen zum Sparen von Warmwasser auf www.umweltberatung.at/gut-fuers-boersl-wasser-sparen.

Individuelle Beratung zum rundum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

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Jetzt das Low Waste-Experiment starten!

Medieninformation: www.wenigermist.at zeigt Tipps, wie der verpackungsfreie Einkauf von Lebensmitteln gelingt. 15. Juli 2020

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Gewürze im Glas

Komplett überfüllte Restmülltonnen: Corona hat vor Augen geführt, wie viele Lebensmittelverpackungen anfallen, wenn mehr Menschen zuhause sind und sich selbst versorgen müssen. Auf www.wenigermist.at und www.facebook.com/wenigermist gibt es Tipps zum Vermeiden von Einwegverpackungen, zum Beispiel bei Brot, Milch, Käse und  Nudeln.

Paradeiser in der Kartonschale mit Plastikfolie, Brot im Papiersack mit Sichtfenster, Butter im alubeschichteten Papier, Schnittlauch in der Plastikfolie und das Joghurt im Plastikbecker mit Aludeckel: „Selbst eine einfache Jause lässt den Müllberg durch Einweg-Verpackungen gehörig wachsen. Der Aufwand an Material und Energie zur Herstellung der Einwegverpackungen ist für ihre kurze Lebensdauer viel zu hoch. Mehrweg heißt die Alternative“, appelliert Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschaftlerin von DIE UMWELTBERATUNG.

Einkaufen mit weniger Mist: Tipps auf Facebook

Zum Glück gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, den Verpackungswahnsinn im Alltag zu umgehen. Mit einer Grundausstattung an Transportbehältnissen ist man für alle Fälle gerüstet.

Die wichtigsten Basics für den Low-Waste-Einkauf

  • Waschbare Netze: Hier kann Gemüse, Obst oder Gebäck eingefüllt werden. Durch die Maschen des Netzes sieht man an der Kassa gut, was eingepackt wurde und muss es nicht mehr herausnehmen.
  • Waschbare Stoffsackerl: In den Sackerln aus Baumwolle oder Leinen können Brot, Gebäck, aber auch Nudeln und Reis für den Transport platzsparend verpackt werden. Zuhause kann man sie zur Aufbewahrung in saubere Gläser umfüllen. Die waschbaren Sackerl können aus Alttextilien selbst genäht werden. Es gibt sie aber auch bereits fertig zu kaufen.
  • Transportboxen: Behälter aus festem Kunststoff oder Glas sind perfekt für den Heimtransport von Käse, Wurst oder Fleisch. Sie lassen sich gut stapeln und finden so ihren Platz im Kühlschrank.
  • Mehrweg-Glasflaschen: Die Mehrweg-Glasflaschen für Bier, Mineralwasser, Saft, Milch oder andere Milchprodukte werden von den Herstellern bis zu 40-Mal wieder befüllt und reduzieren den Ressourcenverbrauch für Verpackungen erheblich!

Wo kann man so einkaufen?

Die gute Nachricht! So gut wie jeder Supermarkt akzeptiert in der Frischwarenabteilung mittlerweile selbst mitgebrachte Boxen. Und auch wiederverwendbare Netze werden schon in jedem Supermarkt angeboten.

Einkauf auch ganz ohne Verpackung

Unverpackt-Läden sind auf den verpackungsfreien Einkauf spezialisiert. Hier bekommt man das gesamte Lebensmittel-Sortiment in individuellen Mengen. Auch Hofläden, Naturkostläden und Biokisten haben ein wachsendes Sortiment an unverpackten Lebensmitteln bzw. Lebensmitteln in Pfandgläsern. Und auf Märkten wird es immer üblicher, dass sich die Kund*innen ihre eigenen Sackerl für den Transport mitnehmen. Also nur Mut, und einfach ausprobieren!

Weitere Tipps für den verpackungsfreien Einkauf auch auf Facebook

Informationen zum verpackungsfreien Einkauf für verschiedene Lebensmittelkategorien bietet die Website www.wenigermist.at/lebensmittel-verpackungen.
Auf www.facebook.com/wenigermist erscheinen im Sommer wöchentlich 2 Tipps, die zum Einkaufen mit weniger Mist motivieren. Die Facebook-User*innen sind auch eingeladen, dort ihre persönlichen Tipps zu posten.

Sabine Seidl
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Reparaturnetzwerk Wien: Reparieren erhält regionale Arbeitsplätze

Medieninformation: Reparieren statt Wegwerfen hält Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region. 4. Juni 2020

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Fahrradreparatur

Die Corona-Pandemie hat weltweit eine Menge Jobs gekostet, auch in Wien sind viele Arbeitsplätze betroffen. Reparieren erhält Arbeitsplätze und belässt die Wertschöpfung in der Region. Aus ökologischer Sicht schneidet die Reparatur auch wesentlich besser ab als der Neukauf. Die rund 80 Betriebe im Reparaturnetzwerk Wien reparieren so gut wie alles -  vom Laptop bis zur Ledertasche. Infos dazu auf www.reparaturnetzwerk.at und an der Hotline 01 803 32 32 – 22.

Auch Reparaturbetriebe wurden durch die Ausgangsbeschränkungen hart getroffen. „Reparaturen wurden während der Ausgangssperre oft kurzerhand durch Neukauf in Online-Shops ersetzt. Dass künftig wieder weniger gekauft und mehr repariert wird, ist wichtig für die Umwelt, das Klima und die regionale Wirtschaft“, erklärt Markus Piringer von DIE UMWELTBERATUNG.

Reparieren hält Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region

Wenn Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände über Online-Shops eingekauft werden, fließt der Großteil der Wertschöpfung aus der Region ab. Die Produkte werden in der Regel nicht in Österreich produziert, und auch die großen Online-Versandhandelsunternehmen sind internationale Unternehmen, die keine Steuern in Österreich zahlen. Hingegen bleibt bei einer Reparatur vor Ort die Wertschöpfung im Land.

Das Reparaturnetzwerk Wien hat dazu ein breites Angebot: Egal ob Fahrräder, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Möbel, Handtaschen, Schneidwerkzeuge oder vieles mehr - im Reparaturnetzwerk Wien werden unterschiedlichste Reparatur-Nüsse geknackt. Die Suche nach Reparaturbetrieben ist einfach. Über die Service-Hotline 01 803 32 32 - 22 oder www.reparaturnetzwerk.at finden Interessierte rasch den passenden Reparaturbetrieb.

Geld und Know-how bleiben vor Ort

Wer Kaputtes in Betrieben des Reparaturnetzwerkes Wien reparieren lässt, statt etwas Neues zu kaufen, tut damit nicht nur der Umwelt und dem Klima einen Gefallen, sondern leistet auch einen Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Die Reparaturbetriebe gewährleisten zudem, dass wichtiges Reparatur-Knowhow auch für die Zukunft in der Region erhalten bleibt. Das ist mit ein Grund, warum das Reparaturnetzwerk Wien von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Stadt Wien - Umweltschutz unterstützt wird.

Das Reparaturnetzwerk Wien

Im Reparaturnetzwerk Wien bieten rund 80 Betriebe Reparaturdienstleistungen mit viel Know-how an: www.reparaturnetzwerk.at
Die Hotline des Reparaturnetzwerkes Wien, die DIE UMWELTBERATUNG betreut, ist unter 01 803 32 32 -22 erreichbar, und zwar Mo-Do 9:00-15:00 und Fr 9:00-12:00

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Trotz Corona nicht auf Klimaschutz vergessen: Reparieren statt neu kaufen!

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk Wien trägt zum Klimaschutz bei! 14. Mai 2020

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Smartphone-Reparatur

Die Klima-Krise ist durch die Corona-Krise nicht verschwunden. Durch die Trockenheit in weiten Teilen Österreichs drohen Ernteausfälle und Waldbrände. Es braucht rasche Klimaschutzmaßnahmen, um auch die Klima-Fieberkurve abzuflachen. Reparieren statt Wegwerfen ist effektiver Klimaschutz. Das Reparaturnetzwerk Wien unterstützt dabei mit mehr als 50.000 Reparaturen jedes Jahr! Infos über die Netzwerksbetriebe: www.reparaturnetzwerk.at

Die lange Trockenperiode in Österreich macht deutlich, dass Klimaschutz das Gebot der Stunde ist. „Eine effektive Klimaschutzmaßnahme, die sich gleich umsetzen lässt, bietet das Reparaturnetzwerk: kaputte Gegenstände reparieren lassen, statt sie wegzuwerfen und durch Neukauf zu ersetzen. Es ist höchste Zeit, die Anzeichen für den Klimawandel ernst zu nehmen“, appelliert DI(FH) Mag. Markus Piringer von DIE UMWELTBERATUNG. Die rund 80 Betriebe im Reparaturnetzwerk Wien reparieren so gut wie alles -  vom Handy bis zu Möbeln. Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Stadt Wien - Umweltschutz unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

Reparieren ist Klimaschutz!

Eine Analyse des European Environmental Bureau - EEB zeigt: Würden alle Waschmaschinen, Notebooks, Staubsauger und Smartphones in der EU um nur ein Jahr länger verwendet werden, dann würde das jährlich rund 4 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen. Das ist dieselbe Menge, die rund 2 Millionen weniger Autos auf den Straßen einsparen würden!

Herstellung wirkt sich stark auf die Umwelt aus

Ein häufiges Argument für den Kauf eines neuen Produktes ist, dass das neue Gerät im Gebrauch weniger Energie benötigt und daher umweltfreundlich und klimaschonend sei. Dabei wird übersehen, dass sowohl die Produktion des neuen Gerätes als auch die Entsorgung des alten Gerätes viele Ressourcen und Energie verbrauchen.
So entstehen 72% der Umweltauswirkungen eines Handys nicht während der Nutzungsphase, sondern bei Herstellung und Entsorgung! Für Notebooks und Computer liegt dieser Anteil bei 52%, für Waschmaschinen immerhin noch bei 25%. „Um die Umwelt und das Klima zu schonen, gilt also: möglichst langlebige Produkte kaufen und diese bei einem Schadensfall reparieren lassen!“ empfiehlt Umweltberater Piringer.

Wann ist ein Gerätetausch ökologisch sinnvoll?

Angenommen, dass die Energieeffizienz von Geräten jedes Jahr um 5% zunimmt (ein sehr hoher Wert, der in der Realität schwer erreichbar ist), müssten viele Geräte wesentlich länger genutzt werden, bis ein Neukauf ökologisch Sinn macht:

  • Je länger ein Handy genutzt wird, desto besser. Aus ökologischer Sicht wäre es sinnvoll, das Handy ganze 25 Jahre lang zu verwenden. Derzeit wird ein Mobiltelefon aber im Schnitt alle 3 Jahre ausgetauscht.
  • Bei Notebooks ist der Austausch aus ökologischer Sicht nach frühestens 20 Jahren sinnvoll. Sie werden aber durchschnittlich nach 4,5 Jahren ersetzt.

Weitere Informationen

Das Reparaturnetzwerk Wien hilft beim Klimaschutz! Im Reparaturnetzwerk Wien arbeiten Reparaturprofis, die mit Leib und Seele tüfteln und auch die härtesten Reparaturnüsse knacken. Ihr großes Know-how bewahrt viele Produkte vor dem Wegwerfen.

Über die Umweltberater*innen an der Hotline des Reparaturnetzwerkes Wien unter 01 803 32 32 - 22 und auf www.reparaturnetzwerk.at finden Interessierte rasch den passenden Reparaturbetrieb für ihren Reparaturfall.

Die Hotline ist Mo-Do von 9:00-15:00 und Fr von 9:00-12:00 erreichbar.

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Stadt Wien - Umweltschutz unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

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Reparaturnetzwerk Wien: Reparieren mit Know-how und Qualität

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk Wien ist die erste Anlaufstelle für Reparaturen in Wien – qualitätsgesichert und krisensicher! 22. April 2020

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Bremsseil

Die Werkstätten und Verkaufsräume der Reparaturbetriebe des Reparaturnetzwerk Wien sind wieder geöffnet. Dort finden die Wiener*innen auch während der Corona-Krise Reparaturprofis für alle Fälle – und das mit hohem Servicestandard, guter Qualität und natürlich unter Einhaltung der Sicherheitsvorschiften. Informationen auf www.reparaturnetzwerk.at

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen ist in den letzten Wochen so manches daheim stehen geblieben, das eine Reparatur gebraucht hätte. Mit den Lockerungen der Maßnahmen zur Coronaeindämmung ist es einfacher geworden, etwas zur Reparatur zu bringen. Die Profis des Reparaturnetzwerks kümmern sich darum, dass alles wieder reibungslos funktioniert. Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Stadt Wien - Umweltschutz unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut. „Die Netzwerksbetriebe haben sich auf das Reparieren spezialisiert. Sie lösen auch schwierige Reparaturfälle und raten nur bei irreparablen Schäden oder Unwirtschaftlichkeit zum Kauf eines neuen Gegenstandes“, erklärt Umweltberater DI (FH) Mag. Markus Piringer, Betreuer des Reparaturnetzwerk Wien. „Für Reparaturkund*innen bietet das Reparaturnetzwerk Wien eine Reihe von Vorteilen.

Einfache Suche

Die Suche nach Reparaturbetrieben ist einfach. Über die Service-Hotline 01 803 32 32 - 22 oder www.reparaturnetzwerk.at finden Interessierte rasch den passenden Reparaturbetrieb. Wichtig: Vor dem Besuch der Werkstatt sollten die Kund*innen zur Sicherheit beim Reparaturbetrieb anrufen, um coronaspezifische Informationen über die Abwicklung der Reparatur zu erfahren! Wie in Geschäften dürfen Mund-Nasen-Schutz und Abstand beim persönlichen Kontakt nicht vergessen werden.

Reparatur nach strengen Kriterien

Reparaturbetriebe, die in das Reparaturnetzwerk Wien aufgenommen werden wollen, müssen strenge Aufnahmekriterien erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass sie ein breites Spektrum unterschiedlicher Marken reparieren und die Reparatur gegenüber dem Verkauf von Neuware im Vordergrund stehen muss. Auch die Kosten für die Erstellung eines Kostenvoranschlages sind nach oben hin gedeckelt, und die Betriebe garantieren eine Reparatur unter Einhaltung des Kostenvoranschlags, andernfalls können Kund*innen von dem Reparaturauftrag zurücktreten.

Laufendes Monitoring & Weiterbildung

DIE UMWELTBERATUNG führt durch die Behandlung von Rückmeldungen der Kund*innen ein laufendes Qualitätsmonitoring durch. Sie organisiert für die Mitgliedsbetriebe Weiterbildungsveranstaltungen und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die Reparateur*innen erweitern dadurch ihr Knowhow. Davon profitieren wiederum die Kund*innen.

Weitere Informationen

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Im Reparaturnetzwerk Wien arbeiten rund 80 Betriebe: www.reparaturnetzwerk.at

Die Hotline des Reparaturnetzwerkes Wien, die DIE UMWELTBERATUNG betreut, ist unter 01 803 32 32 -22 erreichbar, und zwar Mo-Do 9:00-15:00 und Fr 9:00-12:00

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Die Konsumdiät für ein schlankes Budget

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG motiviert mit 10 Tipps dazu, weniger zu kaufen. 16. Jänner 2020

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Konsumdiät-Sujet: Einkaufswagen und Zentimetermaß

Das neue Jahr beginnt bei vielen Menschen mit Diätvorsätzen. Wie wär’s 2020 mit einer Konsumdiät? Die Kreditkarte vorm Einkauf bewusst zuhause lassen, Werbepickerl auf den Postkasten kleben, … Es gibt viele Strategien, damit mehr im Börsel bleibt und der ökologische Fußabdruck kleiner wird. DIE UMWELTBERATUNG hat die 5 wichtigsten Dos und Don‘ts aufgelistet.

Auf den weihnachtlichen Konsumrausch folgt oft die Ernüchterung: Das Konto ist leer, die Wohnung voll und manche Dinge liegen von Anfang an unbenutzt in einer Ecke. Ein guter Zeitpunkt, das eigene Handeln zu hinterfragen und mit der Konsumdiät zu beginnen. „Abstand zu den Konsumverlockungen zu halten, ist ein wichtiger Schritt zu einem guten Leben mit weniger Ballast. Der Jahresbeginn bietet sich an, mit der Konsumdiät zu beginnen. Das Börsel und die Umwelt werden sich gleichermaßen freuen!“, motiviert Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Die 5 Dos

  • Do #1: Werbung abbestellen. Den Aufkleber "Bitte kein unadressiertes Werbematerial" auf den Postkasten kleben, damit die Verlockungen durch Werbeprospekte ausbleiben.
  • Do #2: Einkaufslisten schreiben. Im Optimalfall auch an die geschriebenen Listen halten!
  • Do #3: Secondhand den Vorzug geben: Wenn etwas gebraucht wird, auf Online-Plattformen oder Flohmärkten stöbern. Je länger ein Produkt genutzt wird, desto kleiner ist sein ökologischer Fußabdruck.
  • Do #4: Reparatur statt Neukauf: Kaputte Gegenstände reparieren lassen oder im Reparaturcafé die Reparatur selbst versuchen!
  • Do #5: Einkaufsstraßen meiden: Spaziergänge in der Natur genießen statt auf der Einkaufsstraße.

Die 5 Don‘ts

  • Don´t #1: In Katalogen und Onloine-Shops gustieren. Gar nicht erst reinschauen, denn sie verlocken mit Angeboten zum Kaufen.
  • Don´t #2: Shoppen als Freizeitvergnügen. Bei der Konsumdiät geht man nur dann ins Geschäft oder in den Online-Shop, wenn man tatsächlich etwas braucht.
  • Don´t #3: Zahlen mit Karte. Die Kreditkarte nicht zum Einkaufen mitnehmen, sondern mit Bargeld einkaufen gehen. Dadurch werden die Ausgaben greifbar.
  • Don´t #4: Spontaneinkauf. Diesen verhindert man am besten in dem man nur den Betrag zum Einkaufen mitnimmt, der in etwa gebraucht wird.
  • Don´t #5: Ramscheinkauf. Lieber wenig in guter Qualität, statt viel in schlechter Qualität kaufen.

Ökologischer Fußabdruck in Österreich: viel zu hoch

Der ökologische Fußabdruck ist jene Fläche, die aufgrund unseres Lebensstils jährlich benötigt wird, zum Beispiel zur Produktion von Lebensmitteln oder zur Herstellung von Geräten. Er wird in Globalhektar (gha) angegeben und lag in Österreich 2016 laut footprintnetwork.org bei durchschnittlich 6 gha pro Person. Das ist rund doppelt so viel wie Österreich zur Verfügung stellen kann, unser Lebensstil geht also auf Kosten anderer – ein guter Grund für eine Konsumdiät im Jahr 2020.

Weitere Informationen

Das Pickerl "Bitte kein unadressiertes Werbematerial" bietet DIE UMWELTBERATUNG zum kostenlosen Download oder zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/werbung-einfach-abbestellen an.

Veranstaltungstermine für Reparaturcafés sind auf www.umweltberatung.at/aktuelle-reparaturtermine, Adressen von Reparaturbetrieben in und um Wien sind auf der Website www.reparaturnetzwerk.at zu finden.

Informationen zum Secondhand-Einkauf auf www.wenigermist.at/kaufen-tauschen-teilen 

Individuelle Beratung zum rundum ökologischen Leben bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

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Low Waste Christmas: die TOP TEN-Tipps für weniger Abfall

Medieninformation: Am Black Friday inspiriert DIE UMWELTBERATUNG zu abfallarmen Weihnachten. 29. November 2019

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Teelichter im Glaskerzenständer

Klimaschutz und Zero Waste sind in aller Munde, doch zu Weihnachten quellen die Mülltonnen meist über. Es gibt viele einfache Möglichkeiten, die Abfallmengen zu reduzieren -  ob Festessen, Geschenke oder Weihnachtsputz. DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/weihnachten Tipps für rundum ökologische Weihnachten.

Der Handel jubelt über den jährlichen Konsumrausch, doch die Müllabfuhr hat rund um Weihnachten Hochsaison. “Mit weniger Abfall lässt sich‘s genauso schön feiern. Und so mancher Weihnachtstipp ist auch eine Anregung für die 364 Tage danach“, erklärt Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Die TOP TEN-Tipps für low waste Christmas

  • Zeit statt Zeugs & Schenken mit Sinn: Persönliche Zeit statt etwas Materielles schenken: einen gemeinsamen Ausflug, Kochkurs oder einen Kurs zum Messerschleifen. Bei allen materiellen Geschenken genau überlegen: Ist es etwas, was die beschenkte Person wirklich braucht oder landet es womöglich bei den unbenützten Dingen? Menschen, denen es selbst an nichts fehlt, haben oft am meisten Freude, wenn man in ihrem Namen jenen etwas schenkt, die es wirklich brauchen: einen Schlafplatz für Obdachlose in Österreich, eine Ziege für eine Familie in Burundi oder eine Schultasche für Kinder aus sozial benachteiligten Familien – Hilfsorganisationen bieten viele Möglichkeiten. Passen solche Geschenke nicht am besten unter den Christbaum?
  • Langlebigkeit: Beim Einkauf von Geschenken auf langlebige Qualität achten. Bei Elektrogeräten danach fragen, ob sie gut reparierbar sind. Wie wär’s mit einer Reparatur statt mit einem Neukauf? Die besten Adressen dafür auf www.reparaturnetzwerk.at
  • Gutscheine zur Abfallvermeidung schenken: Gutscheine können den Abfall langfristig reduzieren – zum Beispiel Gutscheine für Geschäfte, die Ware ohne Verpackung anbieten, für Secondhand-Läden oder für stylische Trinkflaschen und Jausenboxen aus Edelstahl. Tipps und Adressen zum verpackungsfrei Einkaufen unter: www.umweltberatung.at/verpackungsabfaelle-vermeiden
  • Alternative Verpackung: Geschenke in Papier einpacken, das man bereits zuhause hat: Vor allem bunte Magazine oder große Fotokalender aus dem letzten Jahr bieten sich dafür an. Hübsche Stoffsackerl, Bienenwachstücher oder Schmuckkartons, die jahrelang verwendet werden können, sind optimal zum Einpacken.
  • Weihnachtsputz: Selbst beim Weihnachtsputz kann man Müll und gleichzeitig Chemie sparen: auf Desinfektionsmittel, Raumluftverbesserer, Wegwerf-Reinigungstücher, Spezialreiniger fürs Backrohr und chemische Abflussreiniger verzichten. Glatte Oberflächen bekommen den Weihnachtsglanz mit Mikrofasertüchern und Wasser statt Chemie. Infos: www.umweltberatung.at/reinigen-ohne-chemie
  • Deko aus der Natur: Naturmaterialien wie Zapfen und Bockerl, Reisig, Efeu und Zweige schauen wunderschön aus. Und wenn der ganze Zauber vorbei ist, sind sie kompostierbar.
  • Weihnachtsschmuck aufheben: Die bunten, glitzernden und leuchtenden Weihnachtsaccessoires aufheben und alle Jahre wieder verwenden! Die Hakerl für den Christbaumschmuck sollten nicht am Baum bleiben, wenn er entsorgt wird – auch sie können wiederverwendet werden. DIE UMWELTBERATUNG hat übrigens Bezugsquellen für Bio-Christbäume: www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen
  • Menüplanung: Den Einkauf für das Festessen vorausschauend planen und die Mengen an die Personenanzahl anpassen. Zum Einkauf Transportgefäße für Wurst und Käse, aber auch wiederverwendbare Sackerl für Obst- und Gemüse zum Einkauf mitnehmen! Auf verpackungsarmen Einkauf sind vor allem Unverpackt-Läden, Naturkostläden, Biokistln und Foodcoops spezialisiert. Alternative Einkaufsquellen unter www.umweltberatung.at/biolebensmittel    
  • Dem Festessen eine zweite Chance geben: Übrig gebliebenes Essen sollte gut im Kühlschrank oder Tiefkühler verstaut werden, um es später nochmals zu genießen! Rezepte für die Restlverwertung unter www.umweltberatung.at/rezepte  Österreichweit landen laut Land Steiermark das ganze Jahr über Lebensmittel im Wert von 150 Millionen Euro auf dem Müll, ein Fünftel davon zu Weihnachten in der Höhe von etwa 30 Millionen Euro!
  • Kerzen im Glas: Eine schöne Alternative zu Teelichtern mit Einweg-Aluhüllen sind wiederbefüllbare Glasbehälter. Oder man wünscht sich einen schönen Kerzenständer, der das ganze Jahr hindurch immer wieder mit neuen Kerzen bestückt werden kann.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG bietet auf ihrer Website Tipps fürs stimmungsvolle und rundum ökologische Fest: Von der Mengenberechnung fürs Festessen bis zum natürlichen Weihnachtsduft zum Selbermachen: www.umweltberatung.at/weihnachten

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
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Klimaschädliche Mode – kaum getragen, schon ein Problem!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG bietet Adressen für klimaschonende Alternativen. 25. Oktober 2019

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Cartoon: Schaf auf der Weide

Die Textilindustrie ist klimaschädigend, verantwortlich für miserable Arbeitsbedingungen und Tierleid. Weltweit werden jährlich über 100 Millionen Tonnen Textilien pro Jahr auf Kosten anderer, meist für die Altkleidersammlung produziert. In Sack und Asche hüllen ist keine Alternative, in Bio-Wolle kuscheln sehr wohl. DIE UMWELTBERATUNG hat dafür in der Öko-Textil Datenbank Einkaufsadressen gesammelt: www.umweltberatung.at/oekomode.

Die Textilindustrie ist für rund 8 % der klimaschädigenden Treibhausgase verantwortlich. Mittlerweile überwiegen Kunstfasern bei Textilien. Diese sind in der Produktion energieaufwändig und verrotten nicht. „Im Gegenteil, beim Waschen lösen sich Fasern, die im Abwasser landen und sich letztlich als Mikroplastik im Trinkwasser und unserer Nahrung finden“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Textilexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Wolle statt Polyester

Das „natürliche Funktionshirt“ des Schafes hat auch für den Menschen eine angenehm isolierende, wärmende Wirkung. Und der Wollpullover riecht im Gegensatz zum Polyester-Pullover nicht nach Schweiß. Die Pflege von Wolle ist einfach, regelmäßiges Lüften frischt Wolle auf. Beim Kauf unbedingt auf Bio-Wolle achten, denn sie punktet mit:

  • tiergerechter Haltung der Schafe: kein schmerzvolles Abschneiden der Schwänze, keine Pestizidbäder bei lebendigem Leibe!
  • schonender Verarbeitung der Wolle: kein Einsatz schädlicher Chemikalien

Aufs Gütesiegel achten: zertifizierte Ökotextilien

Vom Feld bis auf den Ladentisch ist der Weg unserer Kleidung mit Chemie gepflastert. Pestizide, Farbstoffe und Ausrüstungschemikalien sind Standard in der Textilproduktion. Über 7.000 chemische Zubereitungen sind in der Produktion zu finden, Informationen darüber fehlen jedoch beim Einkauf. Sichere Alternativen bietet zertifizierte Ökomode.

Weitere Informationen

Cartoon: Schaf auf der Weide

Zertifizierte Ökomode ist unter www.umweltberatung.at/oekomode  zu finden.

Die Broschüre „Schickes Outfit“ informiert über die Gütesiegel für zertifizierte Ökomode und über die Herstellung von Textilien. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/soo. Die Broschüre wurde von DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.

Mehr Infos gibt es auch an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32.

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20 Jahre Reparaturnetzwerk – vieles wieder gut gemacht!

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk feiert 20 Jahre, 900.000 Erfolge und 12.000 Tonnen weniger Abfall!

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Jubiläums-Sujet mit Handy

Im Reparaturnetzwerk sind SpezialistInnen mit viel Know-how am Werk. Seit der Gründung im Jahr 1999 lösten die Netzwerksbetriebe bereits 900.000 teils kniffelige Reparaturfälle. Sie machten damit viele Kundinnen und Kunden glücklich, weil diese ihre liebgewonnenen Gegenstände weiterverwenden konnten. Und sie vermieden dabei ca. 12.000 Tonnen Abfall. Viele Gründe zum Feiern gibt’s also beim Reparaturfestival am 5. Oktober, zu dem Groß und Klein herzlich eingeladen sind – Eintritt frei!

Was die Betriebe des Reparaturnetzwerks von anderen unterscheidet? Sie haben sich aufs Reparieren spezialisiert. Ihr Hauptgeschäftsfeld ist die Reparatur, nicht der Verkauf von neuen Produkten. Und außerdem: „Im Reparaturnetzwerk arbeiten Reparaturprofis, die mit Leib und Seele tüfteln und auch die härtesten Reparaturnüsse knacken. Ihr großes Know-how bewahrt viele Produkte vor dem Wegwerfen. Sie sind bereit für die nächsten 900.000 Reparaturen!“ sagt DI(FH) Mag. Markus Piringer von DIE UMWELTBERATUNG.

Reparaturfestival am 5. Oktober im 48er-Tandler

20 Jahre Reparaturnetzwerk gehören gefeiert! Beim Reparaturfestival erwartet die Gäste ein bunter Mix für Familien und Reparaturfreudige: eine Kleidertauschbörse, Wettbewerbe, ein Kinderprogramm, Schaureparaturen und Reparaturworkshops. In Upcycling-Workshops werden coole Designs aus alten Sachen gemacht. Der Physiker Werner Gruber wird die Zusammenhänge zwischen Reparatur und Physik aufzeigen. Wertvolle Preise gibt es bei einem Rätsel zu gewinnen: ein I-Phone 8 zum Beispiel – selbstverständlich refurbished, also gebraucht und top hergerichtet. Und das alles bei freiem Eintritt!

Vorreiterprojekt hat sich gut entwickelt

Mit 23 Reparaturprofis wurde das Reparaturnetzwerk vor 20 Jahren gegründet – ein Vorreiterprojekt und damals einzigartig in Europa. Mittlerweile arbeiten 80 Betriebe im Reparaturnetzwerk zusammen und das bedeutet rund 230 Arbeitsplätze in Wien und Umgebung. Die Netzwerksbetriebe können beinahe alles reparieren: Mobiltelefone, Möbel, Haushaltsgeräte, Fahrräder, Kleidung, Unterhaltungselektronik, Lederwaren und vieles mehr.

Service für WienerInnen

Was tun, wenn ein alter Videorekorder oder das Fahrrad kaputtgehen? Auf der Website des Reparaturnetzwerks und unter Hotline 01 803 32 32 – 22 wird schnell der passende Betrieb gefunden! So macht das Reparaturnetzwerk den WienerInnen das Reparieren einfach!

Veränderte Rahmenbedingungen

In den zwei Jahrzehnten des Bestehens hat sich einiges getan, das die Arbeit des Reparaturnetzwerks vor große Herausforderungen stellt. Neue Konstruktionen machen es ReparateurInnen immer schwerer, Geräte zu öffnen, ohne sie zu zerstören. Gleichzeitig sind im Inneren der Geräte immer mehr Verbindungen verklebt oder genietet. Das macht den Austausch von Komponenten oft unmöglich. Das große Angebot an BiIligprodukten ist für ReparaturdienstleisterInnen eine harte Konkurrenz. Nichts desto trotz ist die Arbeit im Reparaturnetzwerk unermüdlich weitergegangen. Die Mitglieder des Reparaturnetzwerkes leisten einen wichtigen Beitrag, damit wertvolles Reparatur-Know-how nicht verloren geht. Und Trends der letzten Jahre bestärken das Reparaturnetzwerk in seiner Arbeit: Mehr Menschen verlangen nach langlebigeren Produkten und auf europapolitischer Ebene geben die Verhandlungen zur Ecodesign-Richtlinie Hoffnung, dass der Reparierbarkeit in Zukunft ein größerer Stellenwert eingeräumt wird.

Weitere Informationen

Reparaturfestival

Samstag, 5. Oktober 10 bis 17 Uhr
48er-Tandler, Siebenbrunnenfeldgasse 3, 1050 Wien
www.reparaturnetzwerk.at/reparaturfestival
Das Reparaturfestival ist ein ÖkoEvent PLUS.

Angebote des Reparaturnetzwerks

Das Projekt Reparaturnetzwerk Wien wird von Umweltstadträtin Ulli Sima, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG koordiniert.

Sabine Seidl
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Reparaturfestival: staunen und mitmachen am 5. Oktober

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk feiert den 20. Geburtstag und lädt zum Reparaturfestival in den 48er-Tandler ein!

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20-Jahre-RNW  Sujet

20 Jahre Reparaturnetzwerk, das gehört gefeiert! Beim Reparaturfestival bietet das Reparaturnetzwerk einen bunten Mix für Familien und Reparaturfreudige: eine Kleidertauschbörse, Wettbewerbe im Patschenflicken und Akkutauschen, Schaureparaturen von Profis, ein buntes Kinderprogramm, Reparaturworkshops und Upcycling-Workshops, in denen man selbst coole Designs aus alten Sachen machen kann. Werner Gruber mit seiner „Physik der Reparatur“ und viele weitere Aktionen locken Jung und Alt an. Das alles gibt’s bei freiem Eintritt am Samstag, 5. Oktober 2019 von 10 bis 17 Uhr im 48er-Tandler in Wien Margareten.

Das Reparaturnetzwerk veranstaltet zum 20-jährigen Jubiläum etwas Besonderes: Einen ganzen Tag lang wird sich beim Reparaturfestival alles um die Themen Reparatur und lange Nutzung von Produkten drehen. Der 48er-Tandler ist als moderner Secondhand-Markt der MA 48 der perfekte Ort dafür, die BesucherInnen können diese Themen dort hautnah erleben. „Das Reparaturnetzwerk lädt bei diesem Festival zum Anfassen und Mitmachen ein. Gemeinsam mit den BesucherInnen zu tüfteln, ist für unsere Netzwerksbetriebe die schönste Art, das 20-jährige Jubiläum zu begehen“, sagt DI (FH) Mag. Markus Piringer, Leiter des Projektes Reparaturnetzwerk von DIE UMWELTBERATUNG.

Schaureparaturen: von Profis lernen

Die Betriebe des Reparaturnetzwerks reparieren beinahe alles. Beim Reparaturfestival lassen sie sich dabei über die Schulter schauen. Ob Messer schärfen, Festplatte beim Computer tauschen oder WC-Spülkasten abdichten - die ZuschauerInnen holen sich bei diesen Schaureparaturen wertvolle Tipps fürs Nachmachen zuhause.

Kleider tauschen und individuell gestalten

Bei einer Kleidertauschbörse (12-14 Uhr) können die BesucherInnen weitergeben, woran sie sich selbst sattgesehen haben und ein neues Outfit mit nach Hause nehmen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, alte Kleidung neu aufzupeppen oder das zu flicken, was schon lange im Kleiderschrank darauf wartet.

Kreativität ausleben beim Upcycling

Ausgediente Küchenutensilien oder Verpackungsmaterial werden in einem Workshop zu einzigartigen Leuchten. Teile von Elektroaltgeräten verwandeln sich in den Händen der BesucherInnen zu stylischen Notizbüchern, Schmuck und Schlüsselanhängern. Alles selbstverständlich mit Unterstützung kreativer Profis.

Werner Grubers „Physik der Reparatur“

Planetariumsdirektor Werner Gruber hat für viele Vorgänge in unserem Alltag physikalische Erklärungen – für den perfekten Schweinsbraten genauso wie für das Reparieren. Beim Reparaturfestival wird er um 15 Uhr unterhaltsam und leicht verständlich aufzeigen welche Zusammenhänge zwischen Reparatur und Physik bestehen.

Selbst Hand anlegen

Bei Wettbewerben können die BesucherInnen zeigen, wer am schnellsten einen Patschen flickt, den Handyakku tauscht oder ein Loch im Holzfußboden ausbessert. Im Reparatur Café „schraube14“ (10-12 Uhr) lernen die Gäste unter professioneller Anleitung, kleine Elektrogeräte selbst zu reparieren.

Secondhand-Angebot und Kinderprogramm der MA 48

Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort für diese Veranstaltung als den 48er-Tandler, den Secondhand-Markt der MA 48. Die BesucherInnen können in entspannter Atmosphäre coole Vintage-Waren, Spielsachen, überprüfte Elektrogeräte, Kleidung, Sportwaren u.v.m. ergattern. Und auf die Jüngsten wartet ein buntes Kinderprogramm von den AbfallberaterInnen der MA 48.

20 Jahre Reparaturnetzwerk: Vieles wiedergutgemacht

Das Reparaturnetzwerk hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1999 erfolgreich weiterentwickelt. Damals waren 23 Betriebe dabei, derzeit sind es rund 80 Netzwerksbetriebe, die sich aufs Reparieren spezialisiert haben. Sie führen jährlich ca. 50.000 Reparaturen durch und vermeiden damit rund 750 Tonnen Abfälle. „Vieles wiedergutgemacht“ lautet daher das Motto zum 20-jährigen Jubiläum.

Möbel, Lederwaren, Computer, Handys, Haushaltsgeräte, Fahrräder, Unterhaltungselektronik, Uhren und vieles mehr sind im Netzwerk in den besten Händen. Mit viel Know-how erledigen die Netzwerksbetriebe auch herausfordernde Reparaturfälle.

Das Projekt Reparaturnetzwerk Wien wird von Umweltstadträtin Ulli Sima, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG koordiniert.

Weitere Informationen

Reparaturfestival: Informationen zum Programm auf www.reparaturnetzwerk.at/reparaturfestival

Samstag, 5. Oktober 2019

10 bis 17 Uhr
Der Eintritt ist frei!

48er-Tandler

Siebenbrunnenfeldgasse 3
1050 Wien
Der 48er-Tandler ist barrierefrei zugänglich.

Anreise

  • S-Bahn: Station Matzleinsdorfer Platz
  • Straßenbahn: Linien 6, 18, 62 – Station Eichenstraße
  • Badner Bahn: Station Eichenstraße
  • Bus: 12A – Station Siebenbrunnenfeldgasse

Fahrradabstellmöglichkeiten sind vorhanden!

Das Reparaturfestival ist ein ÖkoEvent PLUS.

Auskunft zum Reparaturnetzwerk an der Hotline des Reparaturnetzwerks unter Tel. 01 803 32 32 - 22

Sabine Seidl
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Kaffeegenuss aus dem Mehrwegbecher

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt wiederbefüllbare Kaffeebecher für unterwegs. 29. August 2019

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Kaffee im Mehrwegbecher

Kaffee aus Wegwerfbechern hat einen schalen Beigeschmack: Die Becher sind nur eine Viertelstunde in Verwendung und machen danach jede Menge Mist. Ihre Herstellung braucht viel Wasser, Energie und Rohstoffe. DIE Alternative sind Mehrwegbecher, die oft wiederverwendet werden. Bereits über 60 Bäckereien und Lokale in Wien haben sich myCoffeeCup angeschlossen und bieten den Kaffee im Mehrwegbecher an – ein bequemes Service!

Ob Kaffee aus dem Wegwerfbecher Stil hat oder nicht, darüber lässt sich streiten. Unbestritten ist aber die Tatsache, dass er Ressourcen vergeudet. „Die Herstellung der Becher für Österreich verbraucht jährlich geschätzt so viel Strom wie 9.000 Haushalte und es werden rund 4.500 Bäume verarbeitet. Und das Ganze für ein Produkt, das nach ein einer Viertelstunde im Mistkübel landet – da gibt es bessere Alternativen“, erklärt DIin Sabine Seidl von DIE UMWELTBERATUNG.

myCoffeeCup

Wiederverwendbare Becher mit Pfandsystem sind die beste Lösung, da sie rund 500 mal wieder befüllt werden können. Deshalb unterstützt die Stadt Wien das Mehrweg-Kaffeebecher-Ssystem myCoffeeCup. Dieses System ist ökologisch und gleichzeitig praktisch — man muss nicht immer einen eigenen To-go-Becher dabeihaben und ist trotzdem nicht auf Einwegbecher angewiesen.

60 Betriebe bieten in Wien Kaffee im Mehrwegbecher an

Wer keinen eigenen Becher mit hat, kann sich ganz einfach bei einem der Partnerbetriebe einen wiederverwendbaren myCoffeeCup-Becher ausborgen. Der Mehrwegbecher ohne Deckel kostet 1 Euro Pfand. Das wird bei der Rückgabe in Form eines Gutscheins für den nächsten Kauf gutgeschrieben. Die Becher können entweder bei einem der vier Rückgabeautomaten oder direkt bei den Partnerbetrieben abgegeben werden. Die Zahl der beteiligten Betriebe wächst stetig — in rund 60 Lokalen und Bäckereien gibt es mittlerweile Kaffee im Mehrwegbecher zu kaufen. Der nächste Partnerbetrieb kann ganz einfach mittels myCoffeeCup App gefunden werden. Auch die Standorte der Rückgabeautomaten sind in der App zu finden.

Der Deckel zum Becher

Zu den Bechern gibt es Deckel aus biegsamem Elastomer zu kaufen. Diese Deckel können die Kundinnen und Kunden selbst immer wieder verwenden, sie werden nicht mit dem Becher zurückgegeben. Natürlich kann man aber den Kaffee auch ohne Deckel genießen.

Eine Tonne Bechermüll gespart

In den ersten Monaten wurden bereits 65.000 Becher ausgegeben. Damit wurde rund eine Tonne Müll vermieden. Ziel des Projektes myCoffeeCup ist es, im ersten Jahr eine Million Wegwerfbecher einzusparen.

Höchster Genuss: Coffee to stay

Und vielleicht sind ja doch ein paar Minuten Zeit zum Verschnaufen drin? Dann ist der Kaffee aus der Tasse ein stilvoller Genuss.

Weitere Informationen

Partnerbetriebe von myCoffeeCup und die Standorte der Rückgabeautomaten sind auf www.mycoffeecup.at/de/partner/filialen/ zu finden.
Die myCoffeeCup App kann im App- oder Playstore heruntergeladen werden. Nach der Registrierung werden die nächstgelegenen Partner und Rückgabeautomaten automatisch angezeigt.

Viele Anregungen und Informationen zur Abfallvermeidung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/abfallvermeidung.

Individuelle Beratung zu Abfallvermeidung und Ressourcenschonung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Loslassen und durchputzen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, beim Frühjahrsputz Aufräumen und ökologische Reinigung Hand in Hand gehen zu lassen. 29. März 2019

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Mikrofasertücher auf Wäscheleine

Im Frühling sind Ausmisten und Putzen angesagt — am besten in dieser Kombination. Reines Wasser, Mikrofasertücher und der Mut zum Loslassen sind die besten Zutaten dafür. Tipps für den effizienten Frühjahrsputz hat DIE UMWELTBERATUNG in der Online-Broschüre „Sauber, g’sund und günstig“ auf www.umweltberatung.at/sauber-gsund-und-guenstig.

Jetzt wird im Haushalt angepackt, was schon länger liegen geblieben ist. Das stimmt auf die warme Jahreszeit ein und schafft Ordnung. Frisch geputzte Fenster lassen die Sonne ungehindert in die Räume strahlen. Und es tut gut, den Staub von schwer zugänglichen Stellen wie der Oberseite der Wohnzimmerschränke zu wischen. „Aggressive Reinigungsmittel sind für den Frühjahrsputz überflüssig: Wasser und Mikrofasertücher sind die beste Wahl!“ sagt Mag.a Sandra Papes MSC, Reinigungsexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Damit der Frühjahrsputz gleich doppelt Sinn macht, wird er im Idealfall mit Aufräumen, Ausmisten und Reparieren kombiniert. In drei Schritten zum frühlingsfrischen Zuhause:

1.    Schritt: Oberfläche frei räumen

Putzen macht keinen Spaß und dauert länger, wenn alles vollgeräumt ist. Deshalb wird die zu reinigende Fläche leergeräumt. Wer möchte, dreht gute Musik oder ein spannendes Hörbuch auf. Und so funktioniert der Frühjahrsputz, von Raum zu Raum, ein Schritt nach dem anderen.

2.    Schritt: Saubermachen mit feuchtem Mikrofasertuch

Für den Frühjahrsputz braucht es weder starke Reinigungsmittel noch teure Gerätschaften: Mikrofasertücher reinigen trocken oder mit Wasser angefeuchtet am besten. Sie können sogar leichten Fettschmutz wie Fingerabdrücke auf Türklinken oder Kühlschrankoberflächen entfernen und reinigen Fenster, ganz ohne Chemie.

3.    Schritt: Lieblingsdinge auf gereinigte Oberfläche zurückstellen

Auf die gereinigte Oberfläche kommt jetzt aber nicht wieder alles zurück! Ausgewählte Stücke finden ihren Weg zurück. Aussortierte dagegen werden verkauft, verschenkt oder repariert. Fürs Wegwerfen sind die meisten Dinge zu schade. Vieles kann in einem anderen Haushalt noch Verwendung finden. Hohe Stapel aus kaum gelesenen Zeitschriften können getrost im Altpapier landen. Vor dem Zurückstellen der Dinge nach alter Gewohnheit überlegen, ob eine andere Anordnung sinnvoller wäre! Denn das Putzen mit System hilft Schwachstellen im Haushalt loszuwerden. Ein Beispiel: die Tassen im Schrank über der Kaffeemaschine oder dem Wasserkocher einzuräumen, macht mehr Sinn als über dem Herd. Manche einfachen Änderungen erleichtern den Alltag und gehen Hand in Hand mit dem Frühjahrsputz. Viel Spaß!

Weitere Informationen

Tipps zum ökologischen Putzen bietet DIE UMWELTBERATUNG in der Online-Broschüre „Sauber, g‘sund und günstig“ auf www.umweltberatung.at/sauber-gsund-und-guenstig.

Das Infoblatt „Reinigen ohne Chemie“ informiert über die effiziente Reinigung mit Mikrofasertüchern und kann auf www.umweltberatung.at/reinigen-ohne-chemie kostenlos heruntergeladen werden.

Beratung zur umwelt- und gesundheitsschonenden Reinigung bietet DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Frühling im Cremetiegel

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt in einem neuen Video das Herstellen einer Veilchensalbe. 15. März 2019

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Gläschen mit Veilchensalbe

Veilchen zählen zu den ersten duftenden Frühlingsboten. Ihre Inhaltsstoffe verwöhnen pflegebedürftige Haut nach dem Winter. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit einer Videoanleitung beim Selbermachen einer Veilchensalbe und hat dafür die Rezeptur der Heilsalbe nach Hildegard von Bingen abgewandelt: www.youtube.com/watch?v=wUpB0bIn7Fo

Im Frühling kann man an lichten, schneefreien Plätzen die hübschen Frühlingsboten sammeln. Veilchen enthalten zellschützende und keimhemmende Inhaltstoffe wie Flavonoide, weshalb die Veilchensalbe besonders hautpflegend wirkt. „In die Veilchensalbe kommen nur Veilchenblüten, ein Bio-Pflanzenöl und Bienenwachs — eine wohltuende, regionale Alternative zur Kosmetik mit Zutaten aus aller Welt“, erklärt Mag.a Sandra Papes, MSc, Naturkosmetikexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Einfache Rezeptur

Eine Hand voll Veilchenblüten 1 bis 2 Tage trocknen lassen und danach fein schneiden. 3 Esslöffel dieser Veilchenblüten mit 60 ml neutral riechendem Öl, wie Bio-Sonnenblumenöl, übergießen. Dieses Gemisch etwa 10 Tage an einem warmen, dunklen Ort ziehen lassen. Gelegentlich schütteln. Durch einen Teefilter filtrieren. 5 Gramm Bienenwachs schmelzen und unter das Öl mischen, in verschließbare Gläser füllen. Nach dem Abkühlen kann die Veilchensalbe bis zu einem Monat bei Raumtemperatur lagern.

Altbewährt: das Duftveilchen — Viola odorata

DIE UMWELTBERATUNG hat in dieser Anleitung die Rezeptur der Heilsalbe nach Hildegard von Bingen abgewandelt. Bereits vor etwa 900 Jahren schätzte die berühmte Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen das Veilchen für seine vielfältige Wirksamkeit, etwa bei der Behandlung von Narben.

Weitere Informationen

Die Videoanleitung zur Herstellung einer Veilchensalbe ist auf www.youtube.com/umweltberatung in den Do-it-yourself-Anleitungen zu finden.
Weitere Rezepte für selbst gemachte Kosmetik — vom Deo bis zur Rasierseife — bietet DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Naturkosmetik selbst gemacht“ auf www.umweltberatung.at/naturkosmetik. DIE UMWELTBERATUNG hat das Infoblatt in Zusammenarbeit mit Gabriela Nedoma nach den Kriterien der Grünen Kosmetik erstellt. Grüne Kosmetik sind Hautpflegeprodukte, die mit essbaren, regionalen und vollwertigen Bio-Rohstoffen aus Küche, Garten und Natur selbst zubereitet werden.

Beratung zur Körperpflege mit natürlichen Produkten an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

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Milch in Mehrwegflaschen ist im Anmarsch!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG freut sich über den Erfolg, den Umweltorganisationen und engagierte KonsumentInnen erreicht haben. 7. März 2019

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Mehrweg-Milchflaschen aus Glas

Ende dieses Jahres wird in Supermärkten die Renaissance der Milch in Mehrweg-Glasflaschen starten. Als letzten Frühling die Einweg-Glasflaschen Einzug in die Regale hielten, gab es einen Aufschrei der Umweltorganisationen und KonsumentInnen. Denn Einwegglas schneidet in den Ökobilanzen viel schlechter ab als Mehrwegglas. Dass es bald ein neues Mehrwegangebot geben wird, findet DIE UMWELTBERATUNG einen schönen Erfolg und ist überzeugt, dass das erst der Anfang ist.

In den Supermärkten wird zum Jahresende nach Jahrzehnten endlich wieder Milch in Mehrweg-Glasflaschen erhältlich sein. „Wir gratulieren dem Abfüllbetrieb Berglandmilch zu diesem mutigen und wichtigen Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft und Abfallreduktion. Damit nimmt das Unternehmen auch eine Vorreiterrolle bei innovativen und ökologischen Mehrwegverpackungen ein“, sagt Mag. Elmar Schwarzlmüller, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Erfreulich!

Die Milch in Einwegflaschen, die seit rund einem Jahr in den Supermärkten angeboten wurde, weckte nostalgische Gefühle und fand reißenden Absatz. Ökologisch war die Einführung dieser Einwegflaschen aber ganz und gar nicht, wie DIE UMWELTBERATUNG im Faktencheck auf www.umweltberatung.at/milch-glasflasche-einweg zeigt. DIE UMWELTBERATUNG und andere Organisationen äußerten ihre Bedenken und machten die betreffenden Unternehmen darauf aufmerksam. Auch engagierte KonsumentInnen forderten Mehrweg-Glasflaschen ein. Stellungnahmen von Handel und Herstellern zeigten, dass es Bereitschaft gibt, die Möglichkeit eines Mehrwegsystems zu prüfen. Erfreulich und gar nicht selbstverständlich ist es, dass nun auf Worte Taten folgen.

Mehrweg - vom Sinkflug zum Höhenflug?

„Der Mehrweg-Vorstoß bei Milch kann den Weg dafür ebnen, dass andere Getränkebereiche diesem Beispiel folgen“, sagt Elmar Schwarzlmüller. Insgesamt ist der Mehrweg-Anteil bei den Getränkeverpackungen in den beiden letzten Jahrzehnten drastisch gesunken und liegt nur noch bei rund zwanzig Prozent. Die Diskussion um die Milchflasche hat klar gezeigt, dass es eine große Zielgruppe gibt, die Mehrweg-Glasflaschen kaufen will. Jetzt besteht die Hoffnung, dass weitere Abfüller und Handelsfirmen das Potenzial von neuen Mehrwegangeboten erkennen. Eine Ausweitung des Mehrwegangebotes für Bier in 0,33 l Flaschen wäre ein toller nächster Schritt.

Weitere Informationen

Der Faktencheck für Milchflaschen ist auf www.umweltberatung.at/milch-glasflasche-einweg zu finden.

Informationen zu umweltfreundlichen Mehrweggetränken bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/mehrweg.

Beratung zur Ressourcenschonung und Abfallvermeidung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

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