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Low Waste Christmas: die TOP TEN-Tipps für weniger Abfall

Medieninformation: Am Black Friday inspiriert DIE UMWELTBERATUNG zu abfallarmen Weihnachten. 29. November 2019

Teelichter im Glaskerzenständer

Klimaschutz und Zero Waste sind in aller Munde, doch zu Weihnachten quellen die Mülltonnen meist über. Es gibt viele einfache Möglichkeiten, die Abfallmengen zu reduzieren -  ob Festessen, Geschenke oder Weihnachtsputz. DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/weihnachten Tipps für rundum ökologische Weihnachten.

Der Handel jubelt über den jährlichen Konsumrausch, doch die Müllabfuhr hat rund um Weihnachten Hochsaison. “Mit weniger Abfall lässt sich‘s genauso schön feiern. Und so mancher Weihnachtstipp ist auch eine Anregung für die 364 Tage danach“, erklärt Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Die TOP TEN-Tipps für low waste Christmas

  • Zeit statt Zeugs & Schenken mit Sinn: Persönliche Zeit statt etwas Materielles schenken: einen gemeinsamen Ausflug, Kochkurs oder einen Kurs zum Messerschleifen. Bei allen materiellen Geschenken genau überlegen: Ist es etwas, was die beschenkte Person wirklich braucht oder landet es womöglich bei den unbenützten Dingen? Menschen, denen es selbst an nichts fehlt, haben oft am meisten Freude, wenn man in ihrem Namen jenen etwas schenkt, die es wirklich brauchen: einen Schlafplatz für Obdachlose in Österreich, eine Ziege für eine Familie in Burundi oder eine Schultasche für Kinder aus sozial benachteiligten Familien – Hilfsorganisationen bieten viele Möglichkeiten. Passen solche Geschenke nicht am besten unter den Christbaum?
  • Langlebigkeit: Beim Einkauf von Geschenken auf langlebige Qualität achten. Bei Elektrogeräten danach fragen, ob sie gut reparierbar sind. Wie wär’s mit einer Reparatur statt mit einem Neukauf? Die besten Adressen dafür auf www.reparaturnetzwerk.at
  • Gutscheine zur Abfallvermeidung schenken: Gutscheine können den Abfall langfristig reduzieren – zum Beispiel Gutscheine für Geschäfte, die Ware ohne Verpackung anbieten, für Secondhand-Läden oder für stylische Trinkflaschen und Jausenboxen aus Edelstahl. Tipps und Adressen zum verpackungsfrei Einkaufen unter: www.umweltberatung.at/verpackungsabfaelle-vermeiden
  • Alternative Verpackung: Geschenke in Papier einpacken, das man bereits zuhause hat: Vor allem bunte Magazine oder große Fotokalender aus dem letzten Jahr bieten sich dafür an. Hübsche Stoffsackerl, Bienenwachstücher oder Schmuckkartons, die jahrelang verwendet werden können, sind optimal zum Einpacken.
  • Weihnachtsputz: Selbst beim Weihnachtsputz kann man Müll und gleichzeitig Chemie sparen: auf Desinfektionsmittel, Raumluftverbesserer, Wegwerf-Reinigungstücher, Spezialreiniger fürs Backrohr und chemische Abflussreiniger verzichten. Glatte Oberflächen bekommen den Weihnachtsglanz mit Mikrofasertüchern und Wasser statt Chemie. Infos: www.umweltberatung.at/reinigen-ohne-chemie
  • Deko aus der Natur: Naturmaterialien wie Zapfen und Bockerl, Reisig, Efeu und Zweige schauen wunderschön aus. Und wenn der ganze Zauber vorbei ist, sind sie kompostierbar.
  • Weihnachtsschmuck aufheben: Die bunten, glitzernden und leuchtenden Weihnachtsaccessoires aufheben und alle Jahre wieder verwenden! Die Hakerl für den Christbaumschmuck sollten nicht am Baum bleiben, wenn er entsorgt wird – auch sie können wiederverwendet werden. DIE UMWELTBERATUNG hat übrigens Bezugsquellen für Bio-Christbäume: www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen
  • Menüplanung: Den Einkauf für das Festessen vorausschauend planen und die Mengen an die Personenanzahl anpassen. Zum Einkauf Transportgefäße für Wurst und Käse, aber auch wiederverwendbare Sackerl für Obst- und Gemüse zum Einkauf mitnehmen! Auf verpackungsarmen Einkauf sind vor allem Unverpackt-Läden, Naturkostläden, Biokistln und Foodcoops spezialisiert. Alternative Einkaufsquellen unter www.umweltberatung.at/biolebensmittel    
  • Dem Festessen eine zweite Chance geben: Übrig gebliebenes Essen sollte gut im Kühlschrank oder Tiefkühler verstaut werden, um es später nochmals zu genießen! Rezepte für die Restlverwertung unter www.umweltberatung.at/rezepte  Österreichweit landen laut Land Steiermark das ganze Jahr über Lebensmittel im Wert von 150 Millionen Euro auf dem Müll, ein Fünftel davon zu Weihnachten in der Höhe von etwa 30 Millionen Euro!
  • Kerzen im Glas: Eine schöne Alternative zu Teelichtern mit Einweg-Aluhüllen sind wiederbefüllbare Glasbehälter. Oder man wünscht sich einen schönen Kerzenständer, der das ganze Jahr hindurch immer wieder mit neuen Kerzen bestückt werden kann.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG bietet auf ihrer Website Tipps fürs stimmungsvolle und rundum ökologische Fest: Von der Mengenberechnung fürs Festessen bis zum natürlichen Weihnachtsduft zum Selbermachen: www.umweltberatung.at/weihnachten

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Klimaschädliche Mode – kaum getragen, schon ein Problem!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG bietet Adressen für klimaschonende Alternativen. 25. Oktober 2019

Cartoon: Schaf auf der Weide

Die Textilindustrie ist klimaschädigend, verantwortlich für miserable Arbeitsbedingungen und Tierleid. Weltweit werden jährlich über 100 Millionen Tonnen Textilien pro Jahr auf Kosten anderer, meist für die Altkleidersammlung produziert. In Sack und Asche hüllen ist keine Alternative, in Bio-Wolle kuscheln sehr wohl. DIE UMWELTBERATUNG hat dafür in der Öko-Textil Datenbank Einkaufsadressen gesammelt: www.umweltberatung.at/oekomode.

Die Textilindustrie ist für rund 8 % der klimaschädigenden Treibhausgase verantwortlich. Mittlerweile überwiegen Kunstfasern bei Textilien. Diese sind in der Produktion energieaufwändig und verrotten nicht. „Im Gegenteil, beim Waschen lösen sich Fasern, die im Abwasser landen und sich letztlich als Mikroplastik im Trinkwasser und unserer Nahrung finden“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Textilexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Wolle statt Polyester

Das „natürliche Funktionshirt“ des Schafes hat auch für den Menschen eine angenehm isolierende, wärmende Wirkung. Und der Wollpullover riecht im Gegensatz zum Polyester-Pullover nicht nach Schweiß. Die Pflege von Wolle ist einfach, regelmäßiges Lüften frischt Wolle auf. Beim Kauf unbedingt auf Bio-Wolle achten, denn sie punktet mit:

  • tiergerechter Haltung der Schafe: kein schmerzvolles Abschneiden der Schwänze, keine Pestizidbäder bei lebendigem Leibe!
  • schonender Verarbeitung der Wolle: kein Einsatz schädlicher Chemikalien

Aufs Gütesiegel achten: zertifizierte Ökotextilien

Vom Feld bis auf den Ladentisch ist der Weg unserer Kleidung mit Chemie gepflastert. Pestizide, Farbstoffe und Ausrüstungschemikalien sind Standard in der Textilproduktion. Über 7.000 chemische Zubereitungen sind in der Produktion zu finden, Informationen darüber fehlen jedoch beim Einkauf. Sichere Alternativen bietet zertifizierte Ökomode.

Weitere Informationen

Cartoon: Schaf auf der Weide

Zertifizierte Ökomode ist unter www.umweltberatung.at/oekomode  zu finden.

Die Broschüre „Schickes Outfit“ informiert über die Gütesiegel für zertifizierte Ökomode und über die Herstellung von Textilien. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/soo. Die Broschüre wurde von DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.

Mehr Infos gibt es auch an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32.

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20 Jahre Reparaturnetzwerk – vieles wieder gut gemacht!

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk feiert 20 Jahre, 900.000 Erfolge und 12.000 Tonnen weniger Abfall!

Jubiläums-Sujet mit Handy

Im Reparaturnetzwerk sind SpezialistInnen mit viel Know-how am Werk. Seit der Gründung im Jahr 1999 lösten die Netzwerksbetriebe bereits 900.000 teils kniffelige Reparaturfälle. Sie machten damit viele Kundinnen und Kunden glücklich, weil diese ihre liebgewonnenen Gegenstände weiterverwenden konnten. Und sie vermieden dabei ca. 12.000 Tonnen Abfall. Viele Gründe zum Feiern gibt’s also beim Reparaturfestival am 5. Oktober, zu dem Groß und Klein herzlich eingeladen sind – Eintritt frei!

Was die Betriebe des Reparaturnetzwerks von anderen unterscheidet? Sie haben sich aufs Reparieren spezialisiert. Ihr Hauptgeschäftsfeld ist die Reparatur, nicht der Verkauf von neuen Produkten. Und außerdem: „Im Reparaturnetzwerk arbeiten Reparaturprofis, die mit Leib und Seele tüfteln und auch die härtesten Reparaturnüsse knacken. Ihr großes Know-how bewahrt viele Produkte vor dem Wegwerfen. Sie sind bereit für die nächsten 900.000 Reparaturen!“ sagt DI(FH) Mag. Markus Piringer von DIE UMWELTBERATUNG.

Reparaturfestival am 5. Oktober im 48er-Tandler

20 Jahre Reparaturnetzwerk gehören gefeiert! Beim Reparaturfestival erwartet die Gäste ein bunter Mix für Familien und Reparaturfreudige: eine Kleidertauschbörse, Wettbewerbe, ein Kinderprogramm, Schaureparaturen und Reparaturworkshops. In Upcycling-Workshops werden coole Designs aus alten Sachen gemacht. Der Physiker Werner Gruber wird die Zusammenhänge zwischen Reparatur und Physik aufzeigen. Wertvolle Preise gibt es bei einem Rätsel zu gewinnen: ein I-Phone 8 zum Beispiel – selbstverständlich refurbished, also gebraucht und top hergerichtet. Und das alles bei freiem Eintritt!

Vorreiterprojekt hat sich gut entwickelt

Mit 23 Reparaturprofis wurde das Reparaturnetzwerk vor 20 Jahren gegründet – ein Vorreiterprojekt und damals einzigartig in Europa. Mittlerweile arbeiten 80 Betriebe im Reparaturnetzwerk zusammen und das bedeutet rund 230 Arbeitsplätze in Wien und Umgebung. Die Netzwerksbetriebe können beinahe alles reparieren: Mobiltelefone, Möbel, Haushaltsgeräte, Fahrräder, Kleidung, Unterhaltungselektronik, Lederwaren und vieles mehr.

Service für WienerInnen

Was tun, wenn ein alter Videorekorder oder das Fahrrad kaputtgehen? Auf der Website des Reparaturnetzwerks und unter Hotline 01 803 32 32 – 22 wird schnell der passende Betrieb gefunden! So macht das Reparaturnetzwerk den WienerInnen das Reparieren einfach!

Veränderte Rahmenbedingungen

In den zwei Jahrzehnten des Bestehens hat sich einiges getan, das die Arbeit des Reparaturnetzwerks vor große Herausforderungen stellt. Neue Konstruktionen machen es ReparateurInnen immer schwerer, Geräte zu öffnen, ohne sie zu zerstören. Gleichzeitig sind im Inneren der Geräte immer mehr Verbindungen verklebt oder genietet. Das macht den Austausch von Komponenten oft unmöglich. Das große Angebot an BiIligprodukten ist für ReparaturdienstleisterInnen eine harte Konkurrenz. Nichts desto trotz ist die Arbeit im Reparaturnetzwerk unermüdlich weitergegangen. Die Mitglieder des Reparaturnetzwerkes leisten einen wichtigen Beitrag, damit wertvolles Reparatur-Know-how nicht verloren geht. Und Trends der letzten Jahre bestärken das Reparaturnetzwerk in seiner Arbeit: Mehr Menschen verlangen nach langlebigeren Produkten und auf europapolitischer Ebene geben die Verhandlungen zur Ecodesign-Richtlinie Hoffnung, dass der Reparierbarkeit in Zukunft ein größerer Stellenwert eingeräumt wird.

Weitere Informationen

Reparaturfestival

Samstag, 5. Oktober 10 bis 17 Uhr
48er-Tandler, Siebenbrunnenfeldgasse 3, 1050 Wien
www.reparaturnetzwerk.at/reparaturfestival
Das Reparaturfestival ist ein ÖkoEvent PLUS.

Angebote des Reparaturnetzwerks

Das Projekt Reparaturnetzwerk Wien wird von Umweltstadträtin Ulli Sima, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG koordiniert.

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Reparaturfestival: staunen und mitmachen am 5. Oktober

Medieninformation: Das Reparaturnetzwerk feiert den 20. Geburtstag und lädt zum Reparaturfestival in den 48er-Tandler ein!

20-Jahre-RNW  Sujet

20 Jahre Reparaturnetzwerk, das gehört gefeiert! Beim Reparaturfestival bietet das Reparaturnetzwerk einen bunten Mix für Familien und Reparaturfreudige: eine Kleidertauschbörse, Wettbewerbe im Patschenflicken und Akkutauschen, Schaureparaturen von Profis, ein buntes Kinderprogramm, Reparaturworkshops und Upcycling-Workshops, in denen man selbst coole Designs aus alten Sachen machen kann. Werner Gruber mit seiner „Physik der Reparatur“ und viele weitere Aktionen locken Jung und Alt an. Das alles gibt’s bei freiem Eintritt am Samstag, 5. Oktober 2019 von 10 bis 17 Uhr im 48er-Tandler in Wien Margareten.

Das Reparaturnetzwerk veranstaltet zum 20-jährigen Jubiläum etwas Besonderes: Einen ganzen Tag lang wird sich beim Reparaturfestival alles um die Themen Reparatur und lange Nutzung von Produkten drehen. Der 48er-Tandler ist als moderner Secondhand-Markt der MA 48 der perfekte Ort dafür, die BesucherInnen können diese Themen dort hautnah erleben. „Das Reparaturnetzwerk lädt bei diesem Festival zum Anfassen und Mitmachen ein. Gemeinsam mit den BesucherInnen zu tüfteln, ist für unsere Netzwerksbetriebe die schönste Art, das 20-jährige Jubiläum zu begehen“, sagt DI (FH) Mag. Markus Piringer, Leiter des Projektes Reparaturnetzwerk von DIE UMWELTBERATUNG.

Schaureparaturen: von Profis lernen

Die Betriebe des Reparaturnetzwerks reparieren beinahe alles. Beim Reparaturfestival lassen sie sich dabei über die Schulter schauen. Ob Messer schärfen, Festplatte beim Computer tauschen oder WC-Spülkasten abdichten - die ZuschauerInnen holen sich bei diesen Schaureparaturen wertvolle Tipps fürs Nachmachen zuhause.

Kleider tauschen und individuell gestalten

Bei einer Kleidertauschbörse (12-14 Uhr) können die BesucherInnen weitergeben, woran sie sich selbst sattgesehen haben und ein neues Outfit mit nach Hause nehmen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, alte Kleidung neu aufzupeppen oder das zu flicken, was schon lange im Kleiderschrank darauf wartet.

Kreativität ausleben beim Upcycling

Ausgediente Küchenutensilien oder Verpackungsmaterial werden in einem Workshop zu einzigartigen Leuchten. Teile von Elektroaltgeräten verwandeln sich in den Händen der BesucherInnen zu stylischen Notizbüchern, Schmuck und Schlüsselanhängern. Alles selbstverständlich mit Unterstützung kreativer Profis.

Werner Grubers „Physik der Reparatur“

Planetariumsdirektor Werner Gruber hat für viele Vorgänge in unserem Alltag physikalische Erklärungen – für den perfekten Schweinsbraten genauso wie für das Reparieren. Beim Reparaturfestival wird er um 15 Uhr unterhaltsam und leicht verständlich aufzeigen welche Zusammenhänge zwischen Reparatur und Physik bestehen.

Selbst Hand anlegen

Bei Wettbewerben können die BesucherInnen zeigen, wer am schnellsten einen Patschen flickt, den Handyakku tauscht oder ein Loch im Holzfußboden ausbessert. Im Reparatur Café „schraube14“ (10-12 Uhr) lernen die Gäste unter professioneller Anleitung, kleine Elektrogeräte selbst zu reparieren.

Secondhand-Angebot und Kinderprogramm der MA 48

Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort für diese Veranstaltung als den 48er-Tandler, den Secondhand-Markt der MA 48. Die BesucherInnen können in entspannter Atmosphäre coole Vintage-Waren, Spielsachen, überprüfte Elektrogeräte, Kleidung, Sportwaren u.v.m. ergattern. Und auf die Jüngsten wartet ein buntes Kinderprogramm von den AbfallberaterInnen der MA 48.

20 Jahre Reparaturnetzwerk: Vieles wiedergutgemacht

Das Reparaturnetzwerk hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1999 erfolgreich weiterentwickelt. Damals waren 23 Betriebe dabei, derzeit sind es rund 80 Netzwerksbetriebe, die sich aufs Reparieren spezialisiert haben. Sie führen jährlich ca. 50.000 Reparaturen durch und vermeiden damit rund 750 Tonnen Abfälle. „Vieles wiedergutgemacht“ lautet daher das Motto zum 20-jährigen Jubiläum.

Möbel, Lederwaren, Computer, Handys, Haushaltsgeräte, Fahrräder, Unterhaltungselektronik, Uhren und vieles mehr sind im Netzwerk in den besten Händen. Mit viel Know-how erledigen die Netzwerksbetriebe auch herausfordernde Reparaturfälle.

Das Projekt Reparaturnetzwerk Wien wird von Umweltstadträtin Ulli Sima, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG koordiniert.

Weitere Informationen

Reparaturfestival: Informationen zum Programm auf www.reparaturnetzwerk.at/reparaturfestival

Samstag, 5. Oktober 2019

10 bis 17 Uhr
Der Eintritt ist frei!

48er-Tandler

Siebenbrunnenfeldgasse 3
1050 Wien
Der 48er-Tandler ist barrierefrei zugänglich.

Anreise

  • S-Bahn: Station Matzleinsdorfer Platz
  • Straßenbahn: Linien 6, 18, 62 – Station Eichenstraße
  • Badner Bahn: Station Eichenstraße
  • Bus: 12A – Station Siebenbrunnenfeldgasse

Fahrradabstellmöglichkeiten sind vorhanden!

Das Reparaturfestival ist ein ÖkoEvent PLUS.

Auskunft zum Reparaturnetzwerk an der Hotline des Reparaturnetzwerks unter Tel. 01 803 32 32 - 22

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
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Kaffeegenuss aus dem Mehrwegbecher

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt wiederbefüllbare Kaffeebecher für unterwegs. 29. August 2019

Kaffee im Mehrwegbecher

Kaffee aus Wegwerfbechern hat einen schalen Beigeschmack: Die Becher sind nur eine Viertelstunde in Verwendung und machen danach jede Menge Mist. Ihre Herstellung braucht viel Wasser, Energie und Rohstoffe. DIE Alternative sind Mehrwegbecher, die oft wiederverwendet werden. Bereits über 60 Bäckereien und Lokale in Wien haben sich myCoffeeCup angeschlossen und bieten den Kaffee im Mehrwegbecher an – ein bequemes Service!

Ob Kaffee aus dem Wegwerfbecher Stil hat oder nicht, darüber lässt sich streiten. Unbestritten ist aber die Tatsache, dass er Ressourcen vergeudet. „Die Herstellung der Becher für Österreich verbraucht jährlich geschätzt so viel Strom wie 9.000 Haushalte und es werden rund 4.500 Bäume verarbeitet. Und das Ganze für ein Produkt, das nach ein einer Viertelstunde im Mistkübel landet – da gibt es bessere Alternativen“, erklärt DIin Sabine Seidl von DIE UMWELTBERATUNG.

myCoffeeCup

Wiederverwendbare Becher mit Pfandsystem sind die beste Lösung, da sie rund 500 mal wieder befüllt werden können. Deshalb unterstützt die Stadt Wien das Mehrweg-Kaffeebecher-Ssystem myCoffeeCup. Dieses System ist ökologisch und gleichzeitig praktisch — man muss nicht immer einen eigenen To-go-Becher dabeihaben und ist trotzdem nicht auf Einwegbecher angewiesen.

60 Betriebe bieten in Wien Kaffee im Mehrwegbecher an

Wer keinen eigenen Becher mit hat, kann sich ganz einfach bei einem der Partnerbetriebe einen wiederverwendbaren myCoffeeCup-Becher ausborgen. Der Mehrwegbecher ohne Deckel kostet 1 Euro Pfand. Das wird bei der Rückgabe in Form eines Gutscheins für den nächsten Kauf gutgeschrieben. Die Becher können entweder bei einem der vier Rückgabeautomaten oder direkt bei den Partnerbetrieben abgegeben werden. Die Zahl der beteiligten Betriebe wächst stetig — in rund 60 Lokalen und Bäckereien gibt es mittlerweile Kaffee im Mehrwegbecher zu kaufen. Der nächste Partnerbetrieb kann ganz einfach mittels myCoffeeCup App gefunden werden. Auch die Standorte der Rückgabeautomaten sind in der App zu finden.

Der Deckel zum Becher

Zu den Bechern gibt es Deckel aus biegsamem Elastomer zu kaufen. Diese Deckel können die Kundinnen und Kunden selbst immer wieder verwenden, sie werden nicht mit dem Becher zurückgegeben. Natürlich kann man aber den Kaffee auch ohne Deckel genießen.

Eine Tonne Bechermüll gespart

In den ersten Monaten wurden bereits 65.000 Becher ausgegeben. Damit wurde rund eine Tonne Müll vermieden. Ziel des Projektes myCoffeeCup ist es, im ersten Jahr eine Million Wegwerfbecher einzusparen.

Höchster Genuss: Coffee to stay

Und vielleicht sind ja doch ein paar Minuten Zeit zum Verschnaufen drin? Dann ist der Kaffee aus der Tasse ein stilvoller Genuss.

Weitere Informationen

Partnerbetriebe von myCoffeeCup und die Standorte der Rückgabeautomaten sind auf www.mycoffeecup.at/de/partner/filialen/ zu finden.
Die myCoffeeCup App kann im App- oder Playstore heruntergeladen werden. Nach der Registrierung werden die nächstgelegenen Partner und Rückgabeautomaten automatisch angezeigt.

Viele Anregungen und Informationen zur Abfallvermeidung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/abfallvermeidung.

Individuelle Beratung zu Abfallvermeidung und Ressourcenschonung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Loslassen und durchputzen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, beim Frühjahrsputz Aufräumen und ökologische Reinigung Hand in Hand gehen zu lassen. 29. März 2019

Mikrofasertücher auf Wäscheleine

Im Frühling sind Ausmisten und Putzen angesagt — am besten in dieser Kombination. Reines Wasser, Mikrofasertücher und der Mut zum Loslassen sind die besten Zutaten dafür. Tipps für den effizienten Frühjahrsputz hat DIE UMWELTBERATUNG in der Online-Broschüre „Sauber, g’sund und günstig“ auf www.umweltberatung.at/sauber-gsund-und-guenstig.

Jetzt wird im Haushalt angepackt, was schon länger liegen geblieben ist. Das stimmt auf die warme Jahreszeit ein und schafft Ordnung. Frisch geputzte Fenster lassen die Sonne ungehindert in die Räume strahlen. Und es tut gut, den Staub von schwer zugänglichen Stellen wie der Oberseite der Wohnzimmerschränke zu wischen. „Aggressive Reinigungsmittel sind für den Frühjahrsputz überflüssig: Wasser und Mikrofasertücher sind die beste Wahl!“ sagt Mag.a Sandra Papes MSC, Reinigungsexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Damit der Frühjahrsputz gleich doppelt Sinn macht, wird er im Idealfall mit Aufräumen, Ausmisten und Reparieren kombiniert. In drei Schritten zum frühlingsfrischen Zuhause:

1.    Schritt: Oberfläche frei räumen

Putzen macht keinen Spaß und dauert länger, wenn alles vollgeräumt ist. Deshalb wird die zu reinigende Fläche leergeräumt. Wer möchte, dreht gute Musik oder ein spannendes Hörbuch auf. Und so funktioniert der Frühjahrsputz, von Raum zu Raum, ein Schritt nach dem anderen.

2.    Schritt: Saubermachen mit feuchtem Mikrofasertuch

Für den Frühjahrsputz braucht es weder starke Reinigungsmittel noch teure Gerätschaften: Mikrofasertücher reinigen trocken oder mit Wasser angefeuchtet am besten. Sie können sogar leichten Fettschmutz wie Fingerabdrücke auf Türklinken oder Kühlschrankoberflächen entfernen und reinigen Fenster, ganz ohne Chemie.

3.    Schritt: Lieblingsdinge auf gereinigte Oberfläche zurückstellen

Auf die gereinigte Oberfläche kommt jetzt aber nicht wieder alles zurück! Ausgewählte Stücke finden ihren Weg zurück. Aussortierte dagegen werden verkauft, verschenkt oder repariert. Fürs Wegwerfen sind die meisten Dinge zu schade. Vieles kann in einem anderen Haushalt noch Verwendung finden. Hohe Stapel aus kaum gelesenen Zeitschriften können getrost im Altpapier landen. Vor dem Zurückstellen der Dinge nach alter Gewohnheit überlegen, ob eine andere Anordnung sinnvoller wäre! Denn das Putzen mit System hilft Schwachstellen im Haushalt loszuwerden. Ein Beispiel: die Tassen im Schrank über der Kaffeemaschine oder dem Wasserkocher einzuräumen, macht mehr Sinn als über dem Herd. Manche einfachen Änderungen erleichtern den Alltag und gehen Hand in Hand mit dem Frühjahrsputz. Viel Spaß!

Weitere Informationen

Tipps zum ökologischen Putzen bietet DIE UMWELTBERATUNG in der Online-Broschüre „Sauber, g‘sund und günstig“ auf www.umweltberatung.at/sauber-gsund-und-guenstig.

Das Infoblatt „Reinigen ohne Chemie“ informiert über die effiziente Reinigung mit Mikrofasertüchern und kann auf www.umweltberatung.at/reinigen-ohne-chemie kostenlos heruntergeladen werden.

Beratung zur umwelt- und gesundheitsschonenden Reinigung bietet DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Frühling im Cremetiegel

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt in einem neuen Video das Herstellen einer Veilchensalbe. 15. März 2019

Gläschen mit Veilchensalbe

Veilchen zählen zu den ersten duftenden Frühlingsboten. Ihre Inhaltsstoffe verwöhnen pflegebedürftige Haut nach dem Winter. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit einer Videoanleitung beim Selbermachen einer Veilchensalbe und hat dafür die Rezeptur der Heilsalbe nach Hildegard von Bingen abgewandelt: www.youtube.com/watch?v=wUpB0bIn7Fo

Im Frühling kann man an lichten, schneefreien Plätzen die hübschen Frühlingsboten sammeln. Veilchen enthalten zellschützende und keimhemmende Inhaltstoffe wie Flavonoide, weshalb die Veilchensalbe besonders hautpflegend wirkt. „In die Veilchensalbe kommen nur Veilchenblüten, ein Bio-Pflanzenöl und Bienenwachs — eine wohltuende, regionale Alternative zur Kosmetik mit Zutaten aus aller Welt“, erklärt Mag.a Sandra Papes, MSc, Naturkosmetikexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Einfache Rezeptur

Eine Hand voll Veilchenblüten 1 bis 2 Tage trocknen lassen und danach fein schneiden. 3 Esslöffel dieser Veilchenblüten mit 60 ml neutral riechendem Öl, wie Bio-Sonnenblumenöl, übergießen. Dieses Gemisch etwa 10 Tage an einem warmen, dunklen Ort ziehen lassen. Gelegentlich schütteln. Durch einen Teefilter filtrieren. 5 Gramm Bienenwachs schmelzen und unter das Öl mischen, in verschließbare Gläser füllen. Nach dem Abkühlen kann die Veilchensalbe bis zu einem Monat bei Raumtemperatur lagern.

Altbewährt: das Duftveilchen — Viola odorata

DIE UMWELTBERATUNG hat in dieser Anleitung die Rezeptur der Heilsalbe nach Hildegard von Bingen abgewandelt. Bereits vor etwa 900 Jahren schätzte die berühmte Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen das Veilchen für seine vielfältige Wirksamkeit, etwa bei der Behandlung von Narben.

Weitere Informationen

Die Videoanleitung zur Herstellung einer Veilchensalbe ist auf www.youtube.com/umweltberatung in den Do-it-yourself-Anleitungen zu finden.
Weitere Rezepte für selbst gemachte Kosmetik — vom Deo bis zur Rasierseife — bietet DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Naturkosmetik selbst gemacht“ auf www.umweltberatung.at/naturkosmetik. DIE UMWELTBERATUNG hat das Infoblatt in Zusammenarbeit mit Gabriela Nedoma nach den Kriterien der Grünen Kosmetik erstellt. Grüne Kosmetik sind Hautpflegeprodukte, die mit essbaren, regionalen und vollwertigen Bio-Rohstoffen aus Küche, Garten und Natur selbst zubereitet werden.

Beratung zur Körperpflege mit natürlichen Produkten an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

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Milch in Mehrwegflaschen ist im Anmarsch!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG freut sich über den Erfolg, den Umweltorganisationen und engagierte KonsumentInnen erreicht haben. 7. März 2019

Mehrweg-Milchflaschen aus Glas

Ende dieses Jahres wird in Supermärkten die Renaissance der Milch in Mehrweg-Glasflaschen starten. Als letzten Frühling die Einweg-Glasflaschen Einzug in die Regale hielten, gab es einen Aufschrei der Umweltorganisationen und KonsumentInnen. Denn Einwegglas schneidet in den Ökobilanzen viel schlechter ab als Mehrwegglas. Dass es bald ein neues Mehrwegangebot geben wird, findet DIE UMWELTBERATUNG einen schönen Erfolg und ist überzeugt, dass das erst der Anfang ist.

In den Supermärkten wird zum Jahresende nach Jahrzehnten endlich wieder Milch in Mehrweg-Glasflaschen erhältlich sein. „Wir gratulieren dem Abfüllbetrieb Berglandmilch zu diesem mutigen und wichtigen Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft und Abfallreduktion. Damit nimmt das Unternehmen auch eine Vorreiterrolle bei innovativen und ökologischen Mehrwegverpackungen ein“, sagt Mag. Elmar Schwarzlmüller, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Erfreulich!

Die Milch in Einwegflaschen, die seit rund einem Jahr in den Supermärkten angeboten wurde, weckte nostalgische Gefühle und fand reißenden Absatz. Ökologisch war die Einführung dieser Einwegflaschen aber ganz und gar nicht, wie DIE UMWELTBERATUNG im Faktencheck auf www.umweltberatung.at/milch-glasflasche-einweg zeigt. DIE UMWELTBERATUNG und andere Organisationen äußerten ihre Bedenken und machten die betreffenden Unternehmen darauf aufmerksam. Auch engagierte KonsumentInnen forderten Mehrweg-Glasflaschen ein. Stellungnahmen von Handel und Herstellern zeigten, dass es Bereitschaft gibt, die Möglichkeit eines Mehrwegsystems zu prüfen. Erfreulich und gar nicht selbstverständlich ist es, dass nun auf Worte Taten folgen.

Mehrweg - vom Sinkflug zum Höhenflug?

„Der Mehrweg-Vorstoß bei Milch kann den Weg dafür ebnen, dass andere Getränkebereiche diesem Beispiel folgen“, sagt Elmar Schwarzlmüller. Insgesamt ist der Mehrweg-Anteil bei den Getränkeverpackungen in den beiden letzten Jahrzehnten drastisch gesunken und liegt nur noch bei rund zwanzig Prozent. Die Diskussion um die Milchflasche hat klar gezeigt, dass es eine große Zielgruppe gibt, die Mehrweg-Glasflaschen kaufen will. Jetzt besteht die Hoffnung, dass weitere Abfüller und Handelsfirmen das Potenzial von neuen Mehrwegangeboten erkennen. Eine Ausweitung des Mehrwegangebotes für Bier in 0,33 l Flaschen wäre ein toller nächster Schritt.

Weitere Informationen

Der Faktencheck für Milchflaschen ist auf www.umweltberatung.at/milch-glasflasche-einweg zu finden.

Informationen zu umweltfreundlichen Mehrweggetränken bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/mehrweg.

Beratung zur Ressourcenschonung und Abfallvermeidung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Videos gesucht: #lifehacks für MUTTER ERDE

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG sucht Tricks zur längeren Nutzung von Produkten — verpackt in kurze Videos. 13. Februar 2019

lifehacks MUTTER ERDE Sujet

Mit genialen Tricks raus aus der Wegwerfgesellschaft, das ist das Ziel des Videowettbewerbes #lifehacks für MUTTER ERDE. Mit dem Wettbewerb sucht DIE UMWELTBERATUNG kurze Videos, die zeigen, wie das Leben eines Produktes langfristig verlängert oder etwas Neues, Sinnvolles daraus gemacht wird. Die besten Videos gewinnen tolle Preise, wie z.B. einen Reisegutschein der BIO HOTELS. Teilnehmen können Einzelpersonen genauso wie Gruppen. Einsendeschluss ist der 11. Juni 2019: www.umweltberatung.at/lifehacks

Unsere Wegwerfgesellschaft sorgt für wachsende Müllberge – dagegen kann jede/r etwas tun! „Mit kurzen Videos ist es leicht, Tricks mit anderen zu teilen – damit es einfacher wird, Produkte möglichst lange zu nutzen, statt laufend Neues zu kaufen“, motiviert Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG zum Mitmachen. Wir wollen etwas gegen die Berge von weggeworfenen Elektrogeräten, Plastikverpackungen und Kleidung tun! Daher startet DIE UMWELTBERATUNG den Videowettbewerb #lifehacks für MUTTER ERDE und sucht dabei Wege raus aus der Wegwerfgesellschaft. Meist braucht es nur einfache Anleitungen um den Handyakku lange fit zu halten, Löcher in Wollpullovern zu stopfen oder aus Plastikverpackungen etwas Neues, Brauchbares zu basteln.

Nützliche #lifehacks für den Alltag

Was hilft der Umwelt und ist im Alltag auch wirklich brauchbar? Gesucht sind kurze Videoanleitungen, sogenannte Lifehacks, die das Leben von Elektrogeräten, Kleidung oder Plastik verlängern oder sie in etwas Sinnvolles, Neues verwandeln. Der Lifehack soll leicht nachzumachen sein, damit ihn möglichst viele Menschen ausprobieren und damit die Umwelt schützen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, nur langlebig und sinnvoll soll das Ergebnis sein – es sollen ja keine neuen Staubfänger produziert werden. Die TeilnehmerInnen posten ihre Videos auf Facebook, YouTube oder Instagram mit dem hashtag #lifehackmuttererde.

Attraktive Preise — ab in den Urlaub!

Auf die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbes warten attraktive Preise. Einzelpersonen können als Hauptpreis einen erholsamen Urlaub im BIO HOTEL gewinnen. Einlösbar ist der Reisegutschein im Wert von 500 Euro in einem der 90 BIO HOTELS in sieben europäischen Ländern. Die Bio-Hoteliers überzeugen mit besten Bio-Lebensmitteln, Naturkosmetik, Energie- und Ressourcenmanagement. Außerdem gibt es beim Wettbewerb das BIO HOTELS-Kochbuch „Kochlust PUR III – Sinn & Sinnlichkeit“ mit vielen köstlichen Rezepten, einzigartige Upcycling-Kunststücke von trash_design, einen hochwertigen Wassersprudler von sodaStream und praktisches Emaillegeschirr für unterwegs von RIESS zu gewinnen. Die beste Gruppe, die gemeinsam ein Video einreicht, gewinnt Kinogutscheine für eines der CINEPLEXX-Kinos.

Die Videos können bis 11. Juni 2019 eingereicht werden. Anschließend werden die SiegerInnen von einer Fachjury, bestehend aus Daniela Gaigg (die kleine Botin), Sabine Reinprecht (trash_design), Anita Malli (MUTTER ERDE) und Magdalena Schwärz-Pertiller (DIE UMWELTBERATUNG) ermittelt.

Aktiv sein für MUTTER ERDE

#lifehacks für MUTTER ERDE wird von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag von MUTTER ERDE, im Rahmen des gleichnamigen ORF-Schwerpunktes umgesetzt. Das Projekt findet in Kooperation mit den Bloggerinnen „Die kleine Botin“ und „Dariadaria“ statt. Die Umweltinitiative MUTTER ERDE setzt Projekte zur Bewusstseinsbildung im Umwelt- und Naturschutzbereich um und thematisiert einmal im Jahr ein brennendes Thema.

Weitere Informationen

Im Wettbewerb "Lifehacks für Mutter Erde" sind kurze Videos mit lebensverlängernden Maßnahmen für Elektrogeräte, Kleidung und Plastik. Der Wettbewerb läuft bis 11. Juni 2019. Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter www.umweltberatung.at/lifehacks  

Sabine Seidl
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Mit weniger Mist durchs neue Jahr

Medieninformation: Die runderneuerte Website www.wenigermist.at motiviert mit vielen praktischen Informationen zur Abfallvermeidung. 9. Jänner 2019

Die Website www.wenigermist.at am Handy-Bildschirm

Secondhand einkaufen, tauschen, Müll trennen, lästige Werbung abbestellen … Es gibt viele gute Möglichkeiten, die Abfallberge zu verkleinern. Den Überblick über die Angebote zur Abfallvermeidung in Wien bietet die Website www.wenigermist.at. Seit einem Relaunch sind die Informationen, Tipps und Veranstaltungstermine dort noch übersichtlicher zu finden.

Für ein Leben mit weniger Mist ist Information das Um und Auf. „Ob vom PC in der Arbeit, vom Handy unterwegs oder bequem mit dem Tablet am Sofa: Abfallvermeidung wird mit den Informationen und Tipps auf der runderneuerten Website www.wenigermist.at noch einfacher und attraktiver“, erklärt Mag.a Brigitte Seidl-Brychta, Content Managerin von DIE UMWELTBERATUNG.

Rundum weniger Mist

Die Website „natürlich weniger Mist“ erscheint in einem völlig neuen Gewand. Durch den Relaunch wurde die Website übersichtlicher strukturiert und vor allem für mobile Endgeräte optimiert. Der neu eingerichtete Blog liefert aktuelle Informationen, saisonale Tipps und macht auf Veranstaltungen und Aktionen der Stadt Wien aufmerksam.

Nicht geändert hat sich hingegen die bewährt breite Angebotspalette: Infos und Tipps rund um die Themen Abfallvermeidung und Abfalltrennung, sowohl für den privaten Bereich als auch für Betriebe, Schulen und Verwaltungseinrichtungen.

Initiative „natürlich weniger Mist“

„natürlich weniger Mist“, eine Initiative von Umweltstadträtin Ulli Sima, forciert richtungsweisende Aktivitäten zur Schonung wertvoller Ressourcen und für ein umweltfreundliches Leben. DIE UMWELTBERATUNG ist für das Content Management der Website www.wenigermist.at zuständig. Die Redaktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 und der MA 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark.

Regelmäßig über „weniger Mist“ informiert - mit dem 48er-Tandler-Newsletter

Regelmäßig sendet das Team des 48er-Tandlers per E-Mail Aktionen und Veranstaltungen interessierten Kundinnen und Kunden zu. Hier geht es zur Newsletter-Anmeldung. Als Ergänzung gibt es die neuesten Infos und Tipps zu Abfallvermeidung von der Website www.wenigermist.at.  
 

Weitere Informationen

Die Website „natürlich weniger Mist“ informiert über abfallrelevante Themen in Wien – mit vielen Tipps und Terminen: www.wenigermist.at

Rückfragen für JournalistInnen

Magistrat der Stadt Wien - MA 48 | Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark
DIin  Ulrike Volk
Tel. 01 588 17 – 48014
ulrike.volk@wien.gv.at, www.wien.gv.at/umwelt/ma48/

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Reparatur — die Königsklasse der Kreislaufwirtschaft

Mit weniger mehr erreichen – das Reparaturnetzwerk zeigt in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, wie das geht. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 16. November 2018

Hände reparieren ein Smartphone

Das Motto der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die bis 25. November 2018 läuft, ist „Mit weniger mehr erreichen“. Reparieren erfüllt dieses Motto zu 100 Prozent! Denn eine Reparatur sorgt dafür, dass der Produktkreislauf mit minimalem Materialeinsatz um viele Jahre verlängert wird. Das Reparaturnetzwerk bietet in der Woche der Abfallvermeidung Aktionen und wertvolle Reparaturtipps. Informationen auf www.reparaturnetzwerk.at und www.facebook.com/reparaturnetzwerk/

Wenn von Kreislaufwirtschaft oder Circular Economy die Rede ist, wird darunter oft nur Recycling verstanden — dabei geht es um viel mehr! „Recycling ist eine sinnvolle Art und Weise mit bereits entstandenem Abfall umzugehen. Wirklich nachhaltig mit unseren Ressourcen umgehen heißt aber, schon früher anzusetzen und Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen! Genau das heißt reparieren“, erklärt DIin Magdalena Schwärz-Pertiller, Ressourcenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Minus 750 Tonnen pro Jahr

Reparieren ist DAS Paradebeispiel für nachhaltige Abfallvermeidung. Das reparierte Produkt bleibt nach wie vor in Verwendung. Für die Herstellung eines neuen Gerätes oder z.B. Möbelstücks müssten Ressourcen und Energie eingesetzt werden, die somit gespart werden. Die Reparatur schafft außerdem Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region und lässt Müllberge nicht weiterwachsen. Die Profis des Reparaturnetzwerks Wien vermeiden mit 50.000 Reparaturen jährlich rund 750 Tonnen Abfall.

Reparatur-Cafés und Aktion für Handyreparatur

Während der Europäischen Woche der Abfallvermeidung bietet das Reparaturnetzwerk folgende Aktionen:

Das Reparaturnetzwerk

Im Reparaturnetzwerk arbeiten rund 80 Betriebe zusammen, die sich aufs Reparieren spezialisiert haben. Mit viel Know-how erledigen sie auch herausfordernde Reparaturfälle. Viele von ihnen geben ihr Wissen in Reparaturcafés, Kursen und Workshops weiter.
Die Fachleute im Reparaturnetzwerk reparieren beinahe alles: Möbel, Lederwaren, Computer, Handys, Lampen, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Fahrräder, Elektrowerkzeug, Lichtmaschinen, Windschutzscheiben, Musikinstrumente, Uhren und vieles mehr.

Weitere Informationen

Über die Adressen der Betriebe des Reparaturnetzwerks informiert DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32 -  22 und auf www.reparaturnetzwerk.at.
Aktionen im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung auf www.reparaturnetzwerk.at/termine  

Reparaturtipps auf www.facebook.com/reparaturnetzwerk/

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

Sabine Seidl
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Weniger Mist – mehr Geld im Börsel!

Medieninformation: Bis 2.400 Euro pro Jahr sparen – DIE UMWELTBERATUNG hat Unterrichtsmaterialien für die Kurse „Deutsch als Zweitsprache“. 29. Oktober 2018
 

Wasserflaschen und Wasserhahn

Müll ist nicht nur ein Problem für die Umwelt, er ist auch teuer. So könnte der Jahresverbrauch an Getränkeflaschen einer Person schon das Wiener Riesenrad überragen, wenn man die Flaschen daneben aufstapeln würde. Trinkt man stattdessen Leitungswasser, spart man rund 100 € und es bleibt kein Müll. Weitere Tipps zur Abfallvermeidung bieten die Unterrichtsmaterialien für die Kurse „Deutsch als Zweitsprache“. Die Unterlagen stehen unter www.umweltberatung.at/weniger-mist-mehr-geld-im-boersel zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Erstellung wurde von der Abfallvermeidungsförderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen finanziert.

Rund 400 Millionen Plastiksackerl werden in Österreich pro Jahr verbraucht. Ob Plastiksackerl, Küchenrolle, Alufolie, altes Brot oder das kaputte, reparierbare Handy — wir machen täglich Müll, der vermeidbar ist. „Der Verzicht auf das Plastiksackerl beim Einkaufen und ein paar kleine Änderungen im Haushalt bringen schon 400 € Ersparnis jährlich“, berechnet Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Wer sein Kind in Mehrwegwindeln hüllt und auch kleinere Reparaturen bei Handy & Co durchführen lässt, statt neue Geräte zu kaufen, kann zusätzlich noch 2.000 € sparen.

Abfallvermeidung im Sprachkurs

DIE UMWELTBERATUNG hat die Materialien mit den Abfallvermeidungstipps in Form eines Memorys erstellt. Das Memory wurde von TeilnehmerInnen von „Deutsch als Zweitsprache“-Kursen getestet, die auch gleich selbst Restlrezepte ausprobiert haben. „Brot und Backwaren werden im Bereich der Lebensmittel am häufigsten weggeworfen – im Kurs wurden Brotchips, Brotdips und köstliche Desserts daraus zubereitet“, beschreibt Michaela Knieli.

Kostenlose Unterrichtsmaterialien

Die Unterrichtsmaterialien mit Hintergrundinformationen und das Memory „Weniger Mist – mehr Geld im Börsel“ sind für Deutsch als Zweitsprachekurse ab A2 einsetzbar und zeigen das Sparpotenzial von abfallvermeidenden Maßnahmen.

Weitere Informationen

Die Unterrichtsmaterialien „Weniger Mist – mehr Geld im Börsel“ informieren über Abfallvermeidung im Alltag und sind auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG zu finden: www.umweltberatung.at/shop. Die Unterrichtsmaterialien wurden von der Abfallvermeidungsförderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen finanziert.

Mehr Infos zum ökologischen Lebensstil gibt es auch an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32.

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#Wienerreparaturgschichtn zum Anschauen und selbst Erzählen

Presseinformation: Das Reparaturnetzwerk erzählt und sucht persönliche Geschichten rund ums Reparieren. 19. Oktober 2018

Messerschleifen-Meisterstrasse-Wien

Die #Wienerreparaturgschichtn lassen die ZuseherInnen in den Arbeitsalltag der ReparateurInnen im Reparaturnetzwerk eintauchen und vermitteln die Leidenschaft für ihren Beruf. Die kurzen Videos motivieren auch dazu, die eigene, persönliche Reparaturgeschichte zu erzählen. Den EinsenderInnen winken schöne Preise! Informationen auf www.reparaturnetzwerk.at/wiener-reparaturgschichtn

„Die Betriebe des Reparaturnetzwerks haben nicht nur fachliches Know-how, sondern auch große Leidenschaft für ihren Beruf. Reparieren ist was für Herz, Hirn und Hand – das zeigen die Wiener Reparaturgschichtn“, erklärt DIin Magdalena Schwärz-Pertiller, Expertin für Ressourcen und Abfall von DIE UMWELTBERATUNG.

Scharfmacher und Klaviervirtuose

Soeben ist das zweite Video der Serie #Wienerreparaturgschichtn erschienen – ein Portrait von Andreas Lorenzi, ein Schleifer mit Leib und Seele.  Seine Familie schärft bereits seit mehr als 180 Jahren Scheren und Messer. Die Videoserie startete mit einem Klavierbauer: Bernhard Balas hat sein Leben und seine Arbeit ganz der Musik verschrieben und entlockt den von ihm restaurierten Klavieren wieder wundervolle Töne.

Reparaturgschichtn gesucht

Wer persönliche Reparaturgschichtn einsendet, kann tolle Preise rund ums Reparieren gewinnen! An welchem alten Stück hängt das Herz am meisten, was konnte noch repariert werden, obwohl es keiner für möglich gehalten hat? Gesucht sind Postings auf Facebook oder Instagram, Bilder und Videos von #Wienerreparaturgschichtn. Die Preise rund ums Reparieren wie 48er-Tandler Gutscheine oder ein Profi-Schleifstein von Andreas Lorenzi werden unter allen Postings und Einsendungen verlost.

Das Reparaturnetzwerk

Im Reparaturnetzwerk arbeiten rund 80 Betriebe zusammen, die sich aufs Reparieren spezialisiert haben. Mit viel Know-how erledigen sie auch herausfordernde Reparaturfälle. Viele von ihnen geben ihr Wissen in Reparaturcafés, Kursen und Workshops weiter. Die Netzwerksbetriebe tragen mit rund 50.000 Reparaturen pro Jahr dazu bei, an die 750 Tonnen Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Die Fachleute im Reparaturnetzwerk reparieren beinahe alles: Möbel, Lederwaren, Computer, Handys, Lampen, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Fahrräder, Elektrowerkzeug, Lichtmaschinen, Windschutzscheiben, Musikinstrumente, Uhren und vieles mehr.

Weitere Informationen

Die #Wienerreparaturgschichtn finden Sie auf Facebook, Youtube und Instagram.

Um die Suche nach einem Reparaturfachbetrieb zu erleichtern, berät DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline des Reparaturnetzwerks, welcher Reparaturbetrieb die jeweilige Reparatur optimal erfüllen kann: Tel. 01 803 32 32 – 22.

Termine von Reparaturcafés und Workshops sind auf der Website des Reparaturnetzwerks zu finden: www.reparaturnetzwerk.at/termine

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

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Kuscheln in Bio-Wolle statt schwitzen im Plastik

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Bio-Wolle. 12. Oktober 2018

Schafe auf der Weide

Der Kuschelfaktor von Schals und Pullover hat Nebenwirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt. Kunstfasern bringen uns ins Schwitzen, reiben sich beim Waschen ab und landen als Mikroplastik im Meer. Die konventionelle Wollproduktion geht auf Kosten der Tiere, die Alternative heißt Bio-Wolle. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Naturtextilien und hat die Einkaufsadressen dafür auf www.umweltberatung.at/oekotextilien. Viele Hintergrundinformationen bietet die Broschüre „Schickes Outfit“.

Wer wirklich warme Kleidung haben möchte, achtet auf reine Bio-Wolle. Schurwolle, Alpaka oder Yak speichern die körpereigene Wärme gut und sind luftdurchlässig. Diese Naturfasern sind in ihrer Zusammensetzung der Haut sehr ähnlich und fühlen sich daher gut an. Zudem muss der Wollpullover nicht oft gewaschen werden - regelmäßiges Lüften unterstützt die Wolle bei der Selbstreinigung. „Zertifizierte Ökomode garantiert Tierwohl und rückstandsfreie Textilien. Gütesiegel wie Naturtextil und der Global Organic Textile Standard geben Sicherheit beim Kauf“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Textilexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Bio fürs Wohl der Schafe

Konventionelle Wolle ist bei TierschützerInnen nicht beliebt, da die Tiere zum Schutz vor Parasiten oft leidvolle Behandlungen ertragen müssen, z. B. Pestizidbäder oder Mulesing - das Entfernen der Haut rund um die Schwänze ohne Betäubung. Auch die Schur ist oft mit Tierleid verbunden. In Bio-Betrieben hingegen gibt es zum Wohl der Tiere strenge Auflagen.

Kein Plastik auf der Haut

Ein hoher Kunstfaseranteil in der Kleidung bringt uns aufgrund mangelnder Atmungsaktivität eher ins Schwitzen. Die Kleidung aus Kunstfasern muss daher oft gewaschen werden, was die Ökobilanz verschlechtert „Auch Mischungen von Wolle und Kunstfasern sind nicht empfehlenswert, da das Recycling dieser Textilien kaum möglich ist“, erklärt Michaela Knieli. Chemiefasern sind außerdem in die Kritik geraten, weil sie zur Belastung der Gewässer mit Mikroplastik beitragen.

Weitere Informationen

Zertifizierte Ökomode ist auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG unter www.umweltberatung.at/oekotextilien zu finden.

Die Broschüre „Schickes Outfit“ informiert über die Gütesiegel für zertifizierte Ökomode und über die Herstellung von Textilien. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/soo. Die Broschüre wurde von DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.

Mehr Infos zu ökologischer Kleidung gibt es auch an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32.

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Kühle Fasern aus der Natur

DIE UMWELTBERATUNG hat ein neues Video mit modischen Hitzetipps. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 4. Juli 2018

Shirts aus Baumwolle und Leinen

Kunstfasern bringen uns besonders im Sommer zum Schwitzen – sehr zum Nachteil der Geruchsnerven. DIE UMWELTBERATUNG informiert im Video „Naturtextilien tragen“ auf YouTube, mit welchen Fasern wir einen kühlen Kopf bewahren.

Sie knittern nicht, sind formbeständig und trocknen schnell. Textilien aus Polyester sind beliebt und billig. Doch im Sommer bringen sie uns richtig ins Schwitzen! „Kleidung aus synthetischen Fasern kann im Sommer einen richtigen Hitzestau verursachen. Man schwitzt noch stärker und der Schweiß bleibt am Körper, da Polyester kaum Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Schweiß wird am Körper von Bakterien zersetzt, das führt zu unangenehmen Gerüchen. Naturfasern sind die optimale Alternative“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Textilexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Chemiefasern sind außerdem in die Kritik geraten, weil sie zur Belastung der Gewässer mit Mikroplastik beitragen.

Naturfasern kühlen

Leinen ist der perfekte Stoff für den Sommer, die Faser ist luftdurchlässig, ihr Hohlraum wirkt klimatisierend. Auch Baumwolle ist eine gute Faser für den Sommer, sie ist luftdurchlässig und kann Schweiß gut aufnehmen. Für stark beanspruchte Kleidung ist Hanf gerade richtig, er ist besonders strapazierfähig und reißfest. Naturfasern wie Leinen, Baumwolle und Hanf sind hautfreundlich und besonders in Bioqualität für empfindliche Personen geeignet.

Neue Videoanleitung mit Kleidungstipps

Das neue Video Naturtextilien tragen im YouTube-Channel von DIE UMWELTBERATUNG motiviert zum Griff zur Naturfaser.

Aufs Gütesiegel achten: zertifizierte Ökotextilien

Vom Feld bis auf den Ladentisch ist der Weg unserer Kleidung mit Chemie gepflastert. Pestizide, Farbstoffe und Ausrüstungschemikalien sind Standard in der Textilproduktion. Über 7.000 chemische Zubereitungen sind in der Produktion zu finden, Informationen darüber fehlen jedoch beim Einkauf. Sichere Alternativen bietet die zertifizierte Ökomode.

Weitere Informationen

In der Video-Anleitung Naturtextilien tragen zeigt DIE UMWELTBERATUNG kurz und bündig, womit man nicht ins Schwitzen kommt. Weitere Hitzetipps sind im YouTube-Kanal von DIE UMWELTBERATUNG zu finden.

Zertifizierte Ökomode ist unter www.umweltberatung.at/oekotextilien zu finden.

Die Broschüre „Schickes Outfit“ informiert über die Gütesiegel für zertifizierte Ökomode und über die Herstellung von Textilien. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/soo.

Die Broschüre wurde von DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.
Mehr Infos gibt es auch an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32.

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