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Einkaufen in der Nachbarschaft

DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel viele Einkaufsadressen für regionale Lebensmittel in ganz Österreich. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 9. Oktober 2020

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Kürbisse

Was gibt’s Schöneres für den kulinarischen Genuss, als das Essen direkt ab Hof bei den Produzent*innen einzukaufen? Wer keinen Betrieb mit Direktvermarktung in der Nähe hat, kann das bunte Angebot der Märkte nutzen. Viele Märkte haben Partnerschaften mit Bäuerinnen und Bauern aus der Region. Direktvermarktung stärkt die Landwirt*innen, egal ob persönlich am Hof, am Markt, im Online-Shop oder im Selbstbedienungscontainer. DIE UMWELTBERATUNG gibt auf www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel einen Überblick über regionale Angebote.

Seit Beginn der Coronakrise haben Produkte aus der Region an Bedeutung gewonnen. Mit der neuen Seite über Einkaufsadressen erleichtert DIE UMWELTBERATUNG die Versorgung mit regionalen Produkten. „Das Gute liegt oft näher, als man denkt – auch mitten in der Stadt gibt es ein tolles Angebot von Landwirt*innen aus der Umgebung! Auf unserer Website geben wir den Überblick über regionale Anbieter*innen in allen Bundesländern, damit regionaler Genuss möglichst einfach wird“, erzählt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG. Regional einkaufen schafft Arbeitsplätze in der unmittelbaren Umgebung und vermeidet lange Transportwege, und dadurch lange Staus auf der Autobahn und Abgase in der Luft. Regional einzukaufen ist also ein Mehrwert für die gesamte Region!

Bio bevorzugen

Wer außerdem Bio aus der Region kauft, reduziert zusätzlich den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden in der eigenen Umgebung. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Artenvielfalt, zum Klimaschutz und auch für die eigene Gesundheit.

Pestizide verbreiten sich durch die Luft kilometerweit und lassen sich praktisch überall, auch in Städten, nachweisen. Das beweist das Umweltinstitut München in seiner aktuellen Studie über die Pestizidbelastung der Luft. Jeder Hektar Ackerfläche, der ohne chemisch-synthetische Pestizide bewirtschaftet wird, bringt also auch bessere Luft in die eigene Umgebung! Bio ist in vielerlei Hinsicht gesünder. „In Biolebensmitteln stecken bis zu 69 % mehr Antioxidantien, wie eine Studie der Universität Newcastle beweist. Das bedeutet einen enormen Mehrwert für unser Immunsystem“, erklärt die Ernährungswissenschafterin.

Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran. Sie setzt mit ihren strengen Kriterien beim Lebensmitteleinkauf auf regional, saisonal und bio und spart damit im Jahr 11.700 Tonnen CO2 ein.

#GoodFoodGoodFarming

Oktober ist der Aktionsmonat für gutes und nahrhaftes Essen. Die EU-weite Kampagne #GoodFoodGoodFarming fordert von der Politik die Regionalisierung der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln, mehr Perspektiven für junge Menschen in der Landwirtschaft und setzt sich für eine nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ökosysteme ein. In den letzten zehn Jahren musste ein Drittel aller Bäuerinnen und Bauern in Europa den landwirtschaftlichen Betrieb aufgeben. Die Klimakrise und Umweltzerstörung, der Verlust ländlicher Strukturen und der Kampf für Ernährungssouveränität machen deutlich, dass wir unseren Umgang mit Land, Saatgut, Lebensmittelproduzent*innen, Tieren und Nahrungsmitteln verändern müssen.

Der Einkauf bei regionalen Biobäuerinnen und -bauern ist also ein wesentlicher Schritt von Konsument*innen, um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und gleichzeitig die Gewissheit zu haben, gut mit Lebensmitteln versorgt zu sein.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG hat Links für regionale Einkaufsmöglichkeiten am Markt, ab Hof oder online in allen Bundesländern zusammengestellt:
www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel

Beratung zur ökologischen Ernährung und zum rundum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Die Kochkiste lässt die Küche kalt

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG präsentiert auf www.umweltberatung.at/diy-kochkiste eine DIY-Anleitung für das Bauen einer Kochkiste. 27. Juli 2020

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Kochkiste mit Topf

30°C im Schatten, der Hunger ist groß – die Lust auf Küchendunst verschwindend klein? Wer jetzt eine Kochkiste baut, kann auch an heißen Tagen mit wenig Energie kochen, ohne selbst ins Schwitzen zu kommen. DIE UMWELTBERATUNG zeigt in der DIY-Anleitung Schritt für Schritt, wie´s geht.

Die Kochkiste vereinfacht die Zubereitung warmer Speisen, denn der Topf wird einfach nach kurzem Aufkochen in die Kiste gepackt und bleibt sich selbst überlassen. „Nichts läuft über oder brennt an und dabei wird auch noch Energie gespart. Die Kochkiste eignet sich sehr gut zum Kochen von Kichererbsen und Linsen, daraus lassen sich leichte, mediterrane Sommergerichte zubereiten“, sagt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG, mit Überzeugung.

DIY Kochkiste

Zum Bauen dieser Kiste braucht es nicht viel mehr als eine passende Kiste für den Lieblingstopf, eine Umweltzeichen-Dämmplatte, ein Stanley-Messer und ein Lineal – und los geht´s.
Übrigens war die Kochkiste Bestandteil der „Frankfurter Küche“, die in der Zwischenkriegszeit entworfen wurde, um die Küchenarbeit zu erleichtern. Sie ermöglichte damals den Frauen, das Kochen und Arbeiten leichter unter einen Hut zu bekommen.

Es brennt nichts an im Homeoffice

Auch fürs Kochen im Homeoffice ist die Kochkiste – heute natürlich für IHN und SIE – sehr gut geeignet, denn die Gerichte köcheln nach kurzem Aufkochen in der Kochkiste unbeaufsichtigt weiter So kann ohne lästige Küchengerüche und ohne die Küche aufzuheizen stundenlang geschmort werden. Reis, Linsen, Kichererbsen, Ragouts und Suppen lassen sich so mühelos zubereiten. Wer Risotto nicht lang rühren möchte, kann es einfach mit der Kiste zubereiten.

Weitere Informationen

Auf www.umweltberatung.at/diy-kochkiste bietet DIE UMWELTBERATUNG die Bauanleitung zum Bauen einer Kochkiste. Praktische Tipps zur Verwendung der Kochkiste inklusive Garzeiten sind auf www.umweltberatung.at/die-kochkiste-kochen-ohne-strom-und-gas zu finden, Rezepte für Eintöpfe und viele andere Gerichte unter www.umweltberatung.at/rezepte.

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

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Meal-Prep: gut kochen mit wenig Aufwand

DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für effizientes Kochen, das Fertiggerichte und Lebensmittelabfälle erspart. 5. Mai 2020

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Nudeln mit Linsenbolognese

Gesund soll das Essen sein und gut schmecken, außerdem ist für das Kochen oft wenig Zeit. Meal-Prep heißt die Kunst, mit möglichst wenigen Handgriffen Grundzutaten in verschiedene Gerichte umzuwandeln. Das spart neben Zeit auch Lebensmittelabfälle und Geld. DIE UMWELTBERATUNG hat auf www.umweltberatung.at/simple-gerichte-in-krisenzeiten Vorschläge für Meal-Prep-Kombinationen zusammengestellt. Hunderte Rezepte für die schnelle Küche zwischendurch genauso wie für aufwändigere Sonntagsmenüs sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Neben Homeoffice und Homeschooling ist derzeit auch Homecooking eine Herausforderung. Meal-Prep erleichtert das Kochen: Grundzutaten werden mit verschiedenen Zutaten kombiniert, dadurch entsteht bei geringerem Zeitaufwand mehr Abwechslung auf dem Teller. Zum Beispiel wird aus gebratenem Gemüse am nächsten Tag ein pikanter Auflauf oder mit Tomatensugo eine herrliche Sauce. Das Wort Meal-Prep setzt sich aus den englischen Begriffen „meal“ und „preparation“, also Mahlzeit und Vorbereitung, zusammen. „Meal-Prep ist eine gute Alternative zu Fertiggerichten. Diese Kochtechnik hilft, Zeit einzusparen und keine Lebensmittel zu verschwenden“, schwärmt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Einmal kochen und mehrmals genießen

Mit Kreativität und guter Planung lässt sich das Essen abwechslungsreich gestalten. Die Bolognese-Sauce kann man mit Nudeln genießen und später mit gekochten Erdäpfeln und Käse ins Rohr schieben und überbacken – auch mit Linsen statt Faschiertem lässt sich eine sehr gute Bolognese zubereiten. Beilagenreis schmeckt mit Gemüse angebraten ganz anders. Der Bohnenaufstrich wird zu einer Bohnensuppe.

Minus 133 Kilo

Meal-Prep vereint gute Planung und Kreativität. Beides ist gefragt, um die großen Mengen an Lebensmittelabfällen in Österreich zu vermeiden. Laut einer aktuellen Studie der Universität für Bodenkultur im Auftrag des WWF wirft ein Haushalt hierzulande pro Jahr bis zu 133 Kilogramm an genussfähigen Lebensmitteln weg. Darunter sind vor allem Brot, Gebäck, Obst und Gemüse. Zwischen 250 und 800 Euro jährlich könnte sich jeder Haushalt ersparen und gleichzeitig das Klima schonen, denn bei der Lebensmittelproduktion entstehen große CO2-Mengen.

Weitere Informationen

Informationen zum Meal-Prep sind auf www.umweltberatung.at/simple-gerichte-in-krisenzeiten zu finden, eine reiche Rezepteauswahl auf www.umweltberatung.at/rezepte inspiriert zum Kochen. 

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

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Gutes Essen für alle: #GoodFood4All

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG stellt regionale Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft vor. 29. April 2020

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Grüner Spargel

Corona hat vieles durcheinandergewirbelt, auch unsere alltäglichen Einkaufsgewohnheiten. Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich zu überlegen, wo wir die Lebensmittel in Zukunft einkaufen wollen. Welche Bioproduzent*innen und welche regionalen Initiativen gibt es in der eigenen Umgebung? Foodcoops, solidarische Landwirtschaften und Biokistln sind nachhaltige Alternativen und unterstützen die Arbeit der Biobäuer*innen. So erreichen wir das Ziel: #GoodFood4All

Lebensmittel zu Dumpingpreisen, weitgereiste Früchte aus Übersee und Verlust der Artenvielfalt unserer Natur: „Bei den Nebenwirkungen unserer Ernährung kann einem das Essen schon mal vergehen! Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile überall in Österreich eine Menge neuer Einkaufsnetzwerke gibt, die den Einkauf regionaler, biologischer Produkte erleichtern“, sagt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG, mit Überzeugung.

Keine Zeit für Ausreden – jetzt wird bestellt!

SoLaWi, Foodcoops, Biokisten & Co – was bedeutet das eigentlich alles und wo gibt es diese in Österreich?

  • SoLaWi ist die Abkürzung für „solidarische Landwirtschaft“ und wird auch „Community Supported Agriculture“ – CSA – genannt. Mit einem Jahresbeitrag übernehmen die Konsument*innen die Kosten für ihren regelmäßigen Ernteanteil, der bei einer Abholstation abgeholt oder nachhause geliefert wird. Sollte die Ernte besonders gut oder auch schlecht ausfallen, tragen die Konsument*innen das Risiko mit. Auflistung von solidarischen Landwirtschaftsbetrieben unter: www.umweltberatung.at/csa
  • Foodcoops sind Lebensmittelkooperativen, bei der sich mehrere Personen oder Haushalte zusammenschließen und gemeinsam den Einkauf direkt von Produzent*innen ab Hof organisieren. Man kann auch eine eigene Foodcoop auf die Beine stellen! Durch die punktgenaue Bestellung der Haushalte wird nur das geliefert und verkauft, was auch tatsächlich benötigt wird. Das vermeidet unnötige Lebensmittelabfälle, wie sie zum Beispiel im Supermarkt entstehen, und funktioniert Land auf Land ab - sowohl in kleinen Vereinen, die von ehrenamtlicher Mitarbeit getragen werden, als auch in professionell organisierten, großen Kooperativen. Auflistung von Foodcoops unter: www.umweltberatung.at/foodcoops
  • Biokisten sind Abos von Obst- und Gemüsekisten, die ins Haus geliefert werden. Sie bieten eine bequeme Möglichkeit, um sich gesund und biologisch zu ernähren. Das Interesse ist derzeit sehr groß – am besten kurz nachfragen, ob Neukund*innen beliefert werden! Auflistung von Biokisten-Betrieben unter: www.umweltberatung.at/biokistl
  • Lieferdienste von Bio-Speisen liefern fertige Gerichte in Bio-Qualität nachhause. Meist gibt es Mittagsmenüs, aber auch eingekochte Gerichte, die mehrere Wochen haltbar sind und Abwechslung auf die Teller bringen. Auflistung von Lieferservice-Betrieben für Bio-Essen und regionale, saisonale Kost unter: www.umweltberatung.at/bio-essen-lieferservice

Jetzt Spargel – und bald die Erdbeeren

Voller Ungeduld werden in der saisonalen Küche die ersten Blätter und Früchte nach dem Winter erwartet. Umso schöner, dass die ersten bereits geerntet werden: Salat, Radieschen, Spargel, Spinat, Mangold, würzige Asiasalate und Rucola. Heimische Erdbeeren stehen derzeit in Blüte und werden in wenigen Wochen folgen. So kann auf weitgereiste Tomaten, Avocados oder exotische Früchte ohne Wehmut verzichtet werden.

europäische Flagge

Make Europe Sustainable For All ist ein 3-jähriges Projekt der EU Länder mit dem Ziel, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) bekannter zu machen. Nachhaltige Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Das Projekt „Foodtravel“ wird von der EU über die Initiative www.makeeuropesustainableforall.org finanziert.

Weitere Informationen

Auf www.umweltberatung.at/biolebensmittel hat DIE UMWELTBERATUNG die Kontakte zu Foodcoops, Solidarischen Landwirtschaften, Biokistl-Betrieben und Bio-Lieferdiensten zusammengestellt.
Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

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Schatzsuche am Feld: Lebensmittel sind wertvoll!

Medieninformation: Neue Unterrichtmaterialien von DIE UMWELTBERATUNG machen erlebbar, woher die Lebensmittel kommen und warum sie wertvoll sind. 6. März 2020

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Kindergummistiefel mit Karottenernte

Rund 200.000 Tonnen Lebensmittel schmeißen Privathaushalte in Österreich jährlich weg! Wer weiß, woher die Lebensmittel kommen und wieviel Arbeit in ihrer Produktion steckt, bewahrt sie eher vor dem Mistkübel. Das ist der Ansatzpunkt für die neuen Unterrichtsmaterialien rund um den Erlebnisworkshop „Schatzsuche am Feld“. Die Kinder lernen dabei durch riechen, fühlen, schmecken, experimentieren und raten, kombiniert mit Bewegungsspielen und werden so zu Lebensmittelretter*innen. Höhepunkt ist das händische Ernten von Garten- oder Feldfrüchten. Die Unterrichtsmaterialien stehen auf www.umweltberatung.at/schatzsuche-am-feld zum kostenlosen Download frei zur Verfügung.

Mit der „Schatzsuche am Feld“ lernen Kinder im Volksschulalter spielerisch jede Menge rund ums Thema Lebensmittel. „Durch Spiele mit allen Sinnen und eigenhändige Ernte erleben Kinder ganz unmittelbar die Herkunft der Lebensmittel. Sie erfahren, dass nicht nur der monetäre Wert der Lebensmittel zählt, sondern auch viel Arbeit und Ressourcen darin stecken“, erklärt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Indoor- und Outdoor-Aktivitäten

Der Erlebnisworkshop ist modular aufgebaut. Zuerst werden die Kinder mit verschiedenen spielerischen Methoden für das Thema Lebensmittel sensibilisiert. Dazu bieten die Unterrichtsmaterialien Hintergrundinformationen, Stundenbilder und Kopiervorlagen. Dann geht es mit den Kindern raus zur „Schatzsuche am Feld“. In einem landwirtschaftlichen Betrieb, auf einem Selbsterntefeld oder in einem Garten ernten die Kinder gemeinsam.

Flexible Unterrichtsbausteine

Die Anwendung der Unterrichtsmaterialien braucht keine Einschulung, sie sind selbsterklärend. Die Module der „Schatzsuche am Feld“ werden je nach Bedarf individuell zusammengestellt. Der Workshop kann sowohl von Pädagog*innen, Jugendbetreuer*innen als auch von Landwirt*innen umgesetzt werden.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG bietet die Unterrichtsmaterialien „Schatzsuche am Feld“ zum kostenlosen Download an: www.umweltberatung.at/schatzsuche-am-feld

Die Entwicklung dieses Erlebnisworkshops wurde durch die Abfallvermeidungsförderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen finanziert.

Viele weitere kostenlose Unterlagen für Lehrende stellt DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/shop unter dem Thema „Umweltbildung“ zur Verfügung.
Telefonische Beratung zu ökologischer Ernährung und Vermeidung von Lebensmittelabfällen an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: 01 803 32 32

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Stop: Keine Meilen sammeln beim Einkaufen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, regionale Lebensmittel zu bevorzugen und auf Flugware zu verzichten. 20. Jänner 2020

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Flugzeug, Obst und Gemüse

Immer mehr Lebensmittel nehmen den Flieger in Richtung Österreich -  im Gepäck haben sie einen riesigen CO2-Rucksack. Trotz fehlender Kennzeichnung kann man sich beim täglichen Einkauf ganz einfach für oder gegen das Fliegen entscheiden. Umfassende Informationen und Tipps dazu gibt es auf www.umweltberatung.at/flugware-lebensmittel.

Früchte aus aller Welt zieren wie selbstverständlich die Regale. Besonders empfindliches, genussreif geerntetes Obst und Gemüse, frischer Fisch oder Kräuter werden per Flugzeug importiert. Exotische Früchte und als Superfood vermarktete Beeren kommen aus Asien oder Südamerika per Flugzeug. Doch nicht nur Exoten werden im Winter eingeflogen, sondern auch Gemüse, das im Frühling und Sommer bei uns wächst, wie zum Beispiel Spargel oder grüne Bohnen. „Am Beispiel Spargel sieht man das Klimaschutzpotenzial gut. Der Transport von einem Kilogramm Spargel aus Südamerika belastet laut VCÖ das Klima mit 17 kg Kohlendioxid-Äquivalenten, Spargel aus der Region lässt nur 60  Gramm davon entstehen! Wer heimisches Saisongemüse bevorzugt, spart rund 99 % Treibhausgase für den Transport“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Fliegen: mehrfach klimaschädigend

Der Flugverkehr wirkt sich nicht nur durch hohe CO2-Emissionen negativ auf das Klima aus. Kondensstreifen, Ruß- und Sulfatpartikel heizen das Klima zusätzlich an. Auch Ozon wird gebildet und trägt zur Erwärmung der Atmosphäre bei.

Kennzeichnung gefragt

Derzeit gibt es noch keine Kennzeichnungspflicht für Waren, die mit dem Flugzeug importiert werden. „Auch wenn Flugware nicht extra gekennzeichnet ist -  die Wahrscheinlichkeit wächst bei leicht verderblichen Produkten mit der Entfernung. Empfindliches, baumgereiftes und nicht saisonales Obst oder Gemüse, das nur kurz haltbar ist, wird meist eingeflogen“, meint die Ernährungswissenschafterin.

Weitere Informationen

Flugzeug, Obst und Gemüse

Mehr Infos über Flugware und Alternativen dazu bietet DIE UMWELTBERATUNG  auf www.umweltberatung.at/flugware-lebensmittel.

DIE UMWELTBERATUNG hat über 1.000 Bio-Rezepte - auch vegetarische, vegane und passend für die Saison unter www.umweltberatung.at/rezepte

Beratung zur ökologischen Ernährung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Schmeichelt dem Gaumen und dem Klima: das ÖkoEvent-Buffet

Medieninformation: Wiener VeranstalterInnen erhalten Beratung zum nachhaltigen Auftischen beim ÖkoEvent-Beratungsservice unter 01 803 32 32 – 13 und auf www.oekoevent.at. 30. Oktober 2019

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Vorspeisen-Buffet

Die Erinnerung an das letzte Fest ist meist eine kulinarische, darum punkten umweltfreundliche Events in Wien mit regionalen, saisonalen Köstlichkeiten und Bio-Angebot. Beratung und Information zum nachhaltigen Auftischen erhalten Wiener VeranstalterInnen beim ÖkoEvent-Beratungsservice unter 01 803 32 32 – 13 und auf www.oekoevent.at.

Wiener Veranstaltungen dürfen ihr Event als „ÖkoEvent“ bewerben, wenn es umweltfreundlichen Kriterien entspricht. Ein wesentliches Kriterium ist das nachhaltige Angebot an Speisen und Getränken. „Bei einem ÖkoEvent sind saisonale und regionale Köstlichkeiten, weniger Fleisch und dafür mehr Bio-Qualität gefragt. Die Gäste schätzen die hochwertigen Produkte, und die VeranstalterInnen tragen damit zum Klimaschutz und zum Tierwohl bei“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG.

5 Kriterien zum Verwöhnen der Gäste bei ÖkoEvents

  • saisonale, regionale Lebensmittel auftischen
  • weniger Fleisch servieren und abwechslungsreiche vegetarische Alternativen anbieten
  • nach Möglichkeit mit Bio-Qualität verwöhnen
  • mit guter Planung Lebensmittelabfälle vermeiden und das Budget schonen
  • fair gehandelte Produkte genießen

 Saisonale und regionale Lebensmittel

Österreich bietet eine Vielzahl an kostbaren Schmankerln. Regionale und saisonale Produkte garantieren frische Qualität und kurze Transportwege. Sie erfüllen hohe Produktionsstandards, schonen das Klima und fördern gleichzeitig die regionale Wirtschaft. Saisonale Küche bringt übers Jahr bunte Abwechslung. Aromatische Schwammerlgerichte punkten bei den Gästen im Herbst, leuchtende Kürbisse im Winter. Spargelgerichte sind im Mai der Hit, eine herrliche Auswahl frischer Salate bringt der Sommer.

Weniger Fleisch

Tierische Lebensmittel haben enorme Auswirkungen auf das Klima. Außerdem ist die konventionelle Produktion tierischer Lebensmittel häufig mit Tierleid verbunden. Daher sind die Reduktion der Fleischmengen und ein gutes Angebot vegetarischer oder veganer Speisen ein wichtiger Beitrag für Umwelt- und Tierschutz. Das kommt auch bei ernährungsbewussten Gästen gut an.
Wenn Fleisch-  und Milchprodukte serviert werden, dann am besten in österreichischer Bio-Qualität! In der biologischen Landwirtschaft haben die Tiere mehr Auslauf und bessere Haltungsbedingungen als in der konventionellen Landwirtschaft.

Nur das Beste für die Gäste: Bio

Je höher der Anteil von Bio-Speisen und Bio-Getränken am Buffet ist, desto besser. Denn Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft sind hochwertige Produkte für die Gäste, schonen die Umwelt und die Gesundheit. Die Bio-LandwirtInnen setzen keine Pestizide und Kunstdünger ein und wirtschaften energie- und ressourcenschonend. Die höheren Kosten für Bio-Fleisch lassen sich durch kleinere Fleischportionen und mehr Gemüse, Hülsenfrüchte und sättigende Beilagen ausgleichen. Saisonales Obst und Gemüse statt exotischer Früchte und Karaffen mit Leitungswasser als Durstlöscher sind weitere Spartipps!

Vom Veggieburger bis zum Steak

Zertifizierte Biocaterer haben ein breites Angebot an nachhaltigen Speisen und Getränken. Sie stellen auch Equipment wie Mehrweggeschirr und Stofftischtücher zur Verfügung – ein weiteres Kriterium für ÖkoEvents.

Eine saubere Veranstaltung

Mehrweggeschirr und Mehrwegflaschen hinterlassen im Gegensatz zu Einwegprodukten keinen Mist und geben der Veranstaltung eine höhere Qualität, die die Gäste zu schätzen wissen. Auch eine gute Mengenabschätzung ist wichtig, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Bei einem ÖkoEvent bleibt nichts übrig - Reste vom Buffet können von MitarbeiterInnen in selbst mitgebrachten Behältern mitgenommen werden. Bei größeren Veranstaltungen werden zum Beispiel Kunststoffboxen der Wiener Tafel zur Verfügung gestellt, damit die Gäste die Reste mit nach Hause nehmen können.

Fair genießen

Für den Genuss von Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade gibt es eine gute Auswahl aus fairem Handel. Das Fairtrade-Gütesiegel garantiert faire Arbeitsbedingungen und die gerechte Bezahlung der ProduzentInnen.

Weitere Informationen

Viele Informationen zur Planung und Durchführung von ÖkoEvents, die Adressen von Biocatering-Betrieben und Bezugsquellen für das Wiener Mehrweggeschirr und Getränke in Mehrweggebinden bietet die Website www.oekoevent.at.

Beratung erhalten Wiener VeranstalterInnen beim ÖkoEvent-Beratungsservice unter 01 803 32 32 - 13.

Die Wiener Umweltschutzabteilung bietet auf der Seite www.lebensmittelpunkt.wien.at den Leitfaden "Das is(st) es mir wert." für die Weitergabe von Lebensmitteln an.

Sabine Seidl
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Restlos glücklich am Buffet

Medieninformation: www.wenigermist.at bietet Informationen und Tipps zur Vermeidung von Lebensmitteln im Abfall. 16. Oktober 2019

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Fast leerer Mehlspeisteller

Lebensmittelabfälle sind unverantwortlich - nicht nur wegen der Verschwendung, sondern auch, weil sie zur Klimaerwärmung beitragen. Wenn weniger übrigbleibt, muss weniger erzeugt werden und das bedeutet weniger CO2-Ausstoß. Wie das geht, zeigt die Initiative „natürlich weniger Mist“ auf www.wenigermist.at/Info-Lebensmittelverschwendung.

Was wir essen UND was wir wegwerfen, wirkt auf Luft, Wasser, Boden und das Klima. “Ökologisch bedenklich ist nicht nur die weggeworfene Menge, sondern auch der große Aufwand, mit dem Lebensmittel hergestellt werden. Gute Planung ist sowohl im Privathaushalt als auch in der Gemeinschaftsverpflegung angesagt“, mahnt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschaftlerin von DIE UMWELTBERATUNG.

Ein Drittel der genießbaren Lebensmittel landet im Müll!

In der EU werden pro Person und Jahr rund 179 kg Lebensmittel weggeworfen. In den Privathaushalten landet etwa ein Viertel der eingekauften Lebensmittel im Müll. Für 30 % der weggeworfenen Lebensmittel sind die Landwirtschaft und die ProduzentInnen verantwortlich, für 12 % die Gastronomie und für 5 % der Handel. Weltweit ist die Lebensmittelverschwendung der drittgrößte Klimasünder.

Wir essen meist unterwegs

Das Nachtmahl essen die ÖsterreicherInnen meist zu Hause. Frühstück und Mittagessen hingegen gibt es eher auswärts. Damit werden 39 % der Kalorienmenge, die wir zu uns nehmen, außer Haus gegessen. Ein stressiger Alltag zwischen Beruf, Schule und Familie führt oft dazu, dass gekaufte Lebensmittel unnötig in der Tonne landen. (Österreichischer Ernährungsbericht 2017)

Nix übrig für Verschwendung in der Kantine

Auch bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Restaurant, in der Kantine oder am Schulbuffet sind alle gefragt. Die BetreiberInnen der Küchen und ihre MitarbeiterInnen sorgen für gute Planung und wenig Abfall beim Vorbereiten der Speisen. Die Kundinnen und Kunden überlegen sich vorab, wie groß ihr Hunger ist, und nehmen sich nicht zu viel auf ihren Teller.

4 Tipps für weniger Essensabfälle

  1. Durch Vorbestellung die Küchen bei der genauen Planung der Menüs unterstützen.
  2. Am Buffet den Teller nur so vollladen, wie wirklich aufgegessen wird. Denn wenn „die Augen größer als der Magen“ sind, landet der Rest im Müll.
  3. Restaurantbetreiber wählen, die gegen Ende der Öffnungszeiten das Angebot begrenzen. Denn volle Buffets 5 Minuten vor Schluss sind kein gutes Zeichen. Sie stehen für jede Menge Abfall.  
  4. Zu vergünstigten Restposten greifen! Solche Angebote gibt es bei vielen Bäckereien und in Läden vor Geschäftsschluss. Auch viele Buffets geben die letzten frischen Portionen günstiger ab. Mit der App „To Good to Go“ kann man seit neuestem auch in Wien Restposten bestellen, bezahlen und vor Ort abholen.

Viele Initiativen fördern die Achtsamkeit im Umgang mit Lebensmitteln

Unter dem Motto „Nix übrig für Verschwendung“ steht die Initiative United Against Waste: Mehrere Großküchen informieren bis zum 20. Oktober 2019 zu Lebensmittelabfall und wie dieser reduziert werden kann. 

In Wien gibt es neben Bio-Restaurants, Umweltzeichenbetrieben und ÖkoBusiness Wien-Betrieben noch viele weitere Initiativen, die versuchen Lebensmittelverschwendung so gering wie möglich zu halten.

Weitere Informationen

Links zu den genannten Initiativen und Restaurants sowie Hintergrundinformationen rund ums Thema Lebensmittelverschwendung sind  auf www.wenigermist.at/Info-Lebensmittelverschwendung zu finden.
Zahlen und Daten zu Lebensmittelabfällen bietet die Website der Stadt Wien auf www.wien.gv.at/umweltschutz/abfall/lebensmittel/fakten.html

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Restlküche mit Osterschmankerln

Medieninformation: www.wenigermist.at bietet Restltipps zur Osterzeit, damit Ostereier und Schokohasen nicht im Müll landen. 16. April 2019

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Schokohasen im Körberl

Gerade zu den Feiertagen wird groß aufgekocht. Wer die Mengen vor dem Einkauf gut berechnet, erspart sich Unmengen an Essensresten. Zum Glück lassen sich aus Ostereiern, Schinken, Schokohasen und Co auch herrliche Restlgerichte zubereiten. Mehr Tipps zur Abfallvermeidung unter www.wenigermist.at

Wie schön ist es doch, wenn alle zu Besuch kommen — da wird im großen Stil für das Fest eingekauft. Oft bleibt unbedacht, dass auch die Gäste Essen und Nachspeisen mitbringen, und die Tische biegen sich auch noch dann, wenn schon alle satt sind. „Mit guter Planung sind die Mengen besser abschätzbar. Sollte dennoch etwas übrigbleiben, helfen einfache Restlrezepte weiter, damit keine Lebensmittel im Mistkübel landen“, sagt Ernährungswissenschafterin Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Tipps zum Osterfest

  • Wenigermist-Tipp 1: Gut planen

Kommen Gäste zu Besuch und wenn ja wie viele? Welche Zutaten habe ich zuhause und welche fehlen? Wie oft bin ich selbst eingeladen und muss mich nicht daheim verpflegen? Mithilfe dieser Fragen bekommt man einen Überblick über die Mengen und schreibt eine Einkaufsliste.

  • Wenigermist-Tipp 2: Mitgeben

Falls doch zu viel gekocht wurde, freuen sich die Gäste bestimmt, wenn sie sich einen kleinen Teil vom Festmahl mitnehmen können. Vorbereitete Schüsseln oder Gläser mit dichtem Verschluss erleichtern den Transport.

  • Wenigermist-Tipp 3: Verputzen statt verschwenden

Ostereier lassen sich hervorragend in der Restlküche verwenden. Die gekochten Eier sind, wenn sie nicht abgeschreckt wurden und die Schale keinen Sprung hat, etwa 4 Wochen nach dem Färben gekühlt haltbar. Sie können z.B. als Bärlauch-Ei-Aufstrich, Curry-Ei-Aufstrich oder als Zutat im würzigen Curry verwendet werden.

Der übriggebliebene Schinken schmeckt auch Tage nach dem Fest kalt auf dem Butterbrot ganz wunderbar! Köstlich ist er auch im klassischen Gröstl, einfachen Schinkenfleckerln oder im würzigen Erdäpfelauflauf. Übriggebliebene Striezel und Pinzen lassen sich gemeinsam mit Äpfeln und Rosinen hervorragend zu einem duftenden Scheiterhaufen verarbeiten.

Das Gute an Schokolade ist, dass sie sich über Monate hält, sofern man sie vorher nicht aufisst! Bevor sie grau und bröselig wird, ist heiße Trinkschokolade eine gute Möglichkeit, sie zu verarbeiten. Dazu muss man einfach nur die Milch wärmen und die Schokolade darin auflösen. In Kuchen und Keksen dienen süße Ostereier und Osterhasen als Ersatz für Kochschokolade.

Lebensmittelabfall vermeiden: Tipps auf www.wenigermist.at

Nicht nur zu Ostern ist es wichtig, dass man sorgsam mit den Lebensmitteln umgeht, und Lebensmittelabfälle vermeidet, sondern auch das ganze Jahr hindurch. Immerhin gehen in Österreich laut WWF ein Drittel der Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Das Potenzial zur Abfallvermeidung ist groß. Hilfreiche Tipps zur richtigen Lagerung von Obst, Gemüse, Brot, Milchprodukten, Fleisch und anderen Lebensmitteln bietet die „wenigermist“-Website unter www.wenigermist.at/ABC-lebensmittelabfall-vermeiden und die Seite der MA 22 unter www.umweltschutz.wien.at/abfall/lebensmittel/tipps.html

Weitere Informationen

Viele Informationen zum Vermeiden von Abfall bietet die Website www.wenigermist.at.  

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
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Röter geht’s nicht: Eierfarbe aus Zwiebelschalen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt fürs Osternest, Bio-Eier natürlich zu färben. 10. April 2019

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rote Ostereier, gefärbt mit Zwiebelschalen

Vor Ostern heißt’ s fleißig Zwiebelschalen sammeln, denn sie sind kein Mist, sondern die Basis für tiefrote Ostereier. Rezepte für natürliche Ostereierfarben und eine Videoanleitung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/ostereierfarbe-aus-der-gewuerzlade

Das Färben mit Zwiebelschalen ist einfach und das Ergebnis besticht nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich. „Eierfärben mit Zwiebelschalen ist eine geniale Verwertung von Abfall. Das Rot ist wunderschön und im Vergleich zu chemischen Farben auch gesünder. Denn Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, die die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

So einfach geht‘s

Zum Färben Zwiebelschalen mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Werden die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud gekocht, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Bio-Eier: auf die Null achten

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, Bio-Eier zu färben. Die Null an erster Stelle im Stempelaufdruck von Eiern steht für Bio-Qualität und bedeutet bestes Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf.

Weitere Informationen

Anleitungen und ein Video zum Färben von Eiern mit natürlichen Farben bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/ostereierfarbe-aus-der-gewuerzlade

Rezepte für köstliche Eiaufstrich-Varianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Beratung zur ökologischen Ernährung gibt‘ s an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Gut und nachhaltig unterwegs essen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt nachhaltige Gastro-Unternehmen für unterwegs. 20. März 2019

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Bohnensuppe im Glas

Keine Zeit zum Kochen und trotzdem mit gutem Gewissen essen? Ob Lieferservice ins Büro, Snacken unterwegs oder einfach im Restaurant genießen — all das kann man in Wien in 13 Betrieben, die mit dem „natürlich gut essen“-Gütesiegel ausgezeichnet wurden. Die Stadt Wien zeichnet Betriebe aus, die auf Tierwohl und Ökologie bei der Beschaffung achten.

Beim Wocheneinkauf ist Lebensmittelqualität selbstverständlich. Doch wenn der Hunger unterwegs gestillt wird, mussten früher oft Kompromisse bei der Qualität gemacht werden. „Mittlerweile bieten viele Betriebe Speisen mit einem hohen Anteil an Bio-Zutaten. Ob Bio-Catering, Restaurant oder Hotel mit Bio-Frühstück, es gibt nun für jeden Anlass eine nachhaltige Alternative“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

13 x natürlich gut essen in Wien

Mit „natürlich gut essen“ werden Betriebe ausgezeichnet, die beim Einkauf der Zutaten besonderen Wert auf die nachhaltige Qualität und auf das Tierwohl legen. In diesen Betrieben ist ein vegetarisches Angebot in der Speisekarte Pflicht. Das Gütesiegel „Natürlich gut essen“ wird in den drei Kategorien Gold, Silber und Bronze vergeben. Kriterien für die Kategorie Gold sind zum Beispiel der verpflichtende Einsatz von Freilandeiern und mindestens vier Bio-Milchprodukten, es muss mindestens ein Fleischgericht in Bio-Qualität angeboten werden. Palmöl darf nur aus nachhaltigem oder biologischem Anbau mit Zertifikat stammen. Interessierte Betriebe können im Rahmen des Umweltserviceprogramms OekoBusiness Wien kofinanzierte Beratung und die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Natürlich gut essen“ erhalten.

Die ausgezeichneten Betriebe

Gold:

deli bluem, 1080 Wien
Gustl kocht, 1030 Wien
Rita bringt’s, 1040 Wien
Mia Via, 1030 Wien, 1120 Wien
lafafi, 1120 Wien
Feldberg / Braunrath KG, 1070 Wien
Gaumenfreundinnen, 1160 Wien
Iss mich!, 1020 Wien
Basenbox, 1060 Wien
Boutiquehotel Stadthalle, 1150 Wien
elena‘s, 1020 Wien
Kolariks Luftburg, 1020 Wien

Silber:

Limoni‘s, 1080 Wien

Bio ins Haus serviert

Auch beim Business-  und Event-Catering oder Flying Dinner muss man die Nachhaltigkeit und das Tierwohl nicht mehr unter den Tisch fallen lassen. Zahlreiche zertifizierte Bio-Cateringbetriebe servieren Bio-Gerichte auf höchstem Niveau. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt rund 30 Betriebe auf ihrer Website.

Weitere Informationen

Bohnensuppe im Glas

Adressen für nachhaltiges Essen unterwegs bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/immer-bio-unterwegs 

Bio-Catering-Betriebe vom Business-Catering bis zum Schulbuffet sind auf www.umweltberatung.at/bio-catering-die-liste-der-anbieterinnen zu finden.

Infos für interessierte Gastro-Betriebe: unternehmen.oekobusiness.wien.at/kategorie/news/2018/07/natuerlich-gut-essen-in-wien

Beratung zu nachhaltiger Ernährung bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Tierisch fasten

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt die Fastenzeit als Motivation zur Reduktion tierischer Lebensmittel zu nutzen. 5. März 2019

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Grasende Kühe

Die Fastenzeit ist der perfekte Zeitpunkt mit gesunden Ernährungsgewohnheiten zu starten. Einmal für eine bestimmte Zeit auf Fleisch zu verzichten gibt Zeit, die Ernährung im Alltag zu überdenken und mit dem Fastenbrechen mit neuen Gewohnheiten zu starten. Mehr von der Pflanze, weniger vom Tier – das ist die Basis einer gesunden, ökologischen Ernährung. Umfassende Informationen und Tipps dazu gibt es auf www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht.

 Zu viel, zu fett, zu süß und zu viel Fleisch – die typische westliche Ernährung entspricht meist nicht den Empfehlungen der ErnährungsexpertInnen. „Wer beim Fasten auf Fleisch, Wurst, Milchprodukte und Eier verzichtet, reduziert die Aufnahme gesättigter Fettsäuren, welche mit Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen in Zusammenhang stehen“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Kalorien sparen für ein besseres Klima

Weniger tierische Lebensmittel zu essen, wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Gesundheit aus, sondern schont auch die Umwelt. Die Produktion von Fleisch, Wurst & Co braucht mehr Fläche und Energie als für pflanzliche Lebensmittel. Bei Rindfleisch und Eiern aus intensiver Landwirtschaft werden im schlechtesten Fall bis zu 40 kcal an fossiler Energie investiert, um 1 kcal für die Ernährung zu produzieren. Rund 6 Millionen Tiere werden jährlich in Österreich geschlachtet, ein großer Teil leidet unter nicht tiergerechten Haltungsbedingungen. Eine Reduktion der tierischen Lebensmittel hat also durchaus Potenzial zum Klimaschutz und verringert Tierleid.

Mehr von der Pflanze – weniger vom Tier

Neue Ernährungsgewohnheiten brauchen Zeit und neue Ideen. „Eine extreme Änderung wie zum Beispiel der komplette Verzicht auf Fleisch ist nicht einfach umzusetzen – Rückfälle sind programmiert. Eine genussvolle, bewusste Änderung mit einem stetig erhöhten Anteil an Linsen, Bohnen, Vollkorn und Gemüse und einem geringeren Anteil an Fleisch ist gesund und schont Tier und Umwelt “, erklärt die Ernährungswissenschafterin.

Weitere Informationen

Ernährungstipps zum Fleischersatz sind auf www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht und auf www.fleisch-ist-uns-nicht-wurscht.at zu finden. „Fleisch ist uns nicht wurscht“ ist eine Initiative des WWF mit Unterstützung von DIE UMWELTBERATUNG und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

DIE UMWELTBERATUNG hat über 1.000 Bio-Rezepte - auch vegetarische, vegane und passend für die Saison unter www.umweltberatung.at/rezepte

Beratung zur ökologischen Ernährung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Tierwohl in der Keksdose!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät, Kekse selbst zu backen und damit gute Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt zu schaffen. 6. Dezember 2018

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Schokokekse

Wir wünschen uns zu Weihnachten den Weltfrieden, schlemmen jedoch meist auf Kosten anderer. In gekauften Keksen stecken oft Schokolade aus Kinderarbeit, Palmöl aus dem Regenwald oder Eier aus enger Bodenhaltung. Besser schmeckt’s selbst gebacken mit besten Zutaten – weihnachtlicher Duft in der Wohnung inklusive! Rezepte dazu gibt es auf www.umweltberatung.at/rezepte.

Selber backen statt fertige Kekse zu kaufen, heißt auch selbst zu bestimmen, was reinkommt. In industriell hergestellten Keksen stecken oft Kinderarbeit, Tierleid, Farb- und andere Zusatzstoffe. Das lässt sich mit selbst gemachten Keksen leicht verhindern. „Mit feinen Bio-Zutaten Teig selbst herzustellen, ist günstig und erspart unerwünschte Zutaten, die in der herkömmlichen Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen und zu Unverträglichkeiten führen können“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Für Mensch und Tier – am besten Bio!

Mit Butter und Eiern aus Biolandwirtschaft ist das Wohl der Tiere gesichert. Biofütterung und eine gute Haltung spiegeln sich auch in der Qualität wider. In Bio-Butter beispielsweise konnte ein höherer Anteil gesunder Omega-3-Fettsäuren nachgewiesen werden als in Butter aus konventioneller Landwirtschaft. Schokolade sollte immer aus fairem Handel sein. So ist garantiert, dass sie frei von Kinderarbeit ist und die ProduzentInnen gerecht entlohnt werden.

Mit neuer, verbesserter Rezeptur

Selber backen kann auch durchaus gesünder sein – ein bisschen weniger Zucker, ein Vollkornanteil im Mehl, weniger Fett und dafür mehr heimische Nüsse oder ein Rezept mit Haferflocken ausprobieren. Das sind kleine Änderungen, die die Kekse eine Spur gesünder machen. „Doch auch die besten Bio-Kekse haben das Potenzial sich in Hüftgold zu verwandeln. Maßvolles Naschen ist auch hier angesagt “, erklärt die Umweltberaterin.

Weitere Informationen

Heidesand

DIE UMWELTBERATUNG hat über 1.000 Bio-Rezepte, darunter auch für köstliche Kekse: Auf www.umweltberatung.at/rezepte in das Stichwortfeld Keks eingeben und auf SUCHEN klicken, schon erscheinen Rezepte wie gefüllte Dinkelkekse, Nussaugen und auch Kekspudding zur Verwertung von Keksresten nach dem Fest.

Beratung zur ökologischen Ernährung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Ganz Wien isst nachhaltig!

Die Stadt Wien setzt den Milan Urban Food Policy Pact um. DIE UMWELTBERATUNG berät zur nachhaltigen Speisenplanung. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 5. Juli 2018

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Schöpfer in einer Großküche aufgehängt

Wien ist eine von mehr als 160 Städten weltweit, die das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik unterzeichnet haben, den „Milan Urban Food Policy Pact“. In diesem Vertrag verpflichten sich die Städte dazu, die umweltfreundliche, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Ernährung ihrer EinwohnerInnen zu fördern. Informationen dazu auf www.umweltberatung.at/mufpp.

Durch Unterzeichnung des Mailänder Abkommens haben sich die Städte verpflichtet dafür zu sorgen, dass der gesamten Bevölkerung gesunde und leistbare Lebensmittel zur Verfügung stehen. Diese Lebensmittel müssen nachhaltig hergestellt werden – sie sollen das Klima schonen, die Biodiversität fördern und möglichst wenig Müll hinterlassen. Wien hat schon lange vor Unterzeichungung des Abkommens gute Voraussetzungen geschaffen. In dieser Stadt lässt es sich gut genießen, sie bietet bestes Trinkwasser aus der Wasserleitung, Biolebensmittel aus eigener Produktion und serviert nachhaltige Kost aus den städtischen Küchen. „Das starke Bevölkerungswachstum und das Ansteigen ernährungsbedingter Erkrankungen stellt die Stadt jedoch vor große Herausforderungen“, sagt Mag.a Adelheid Sagmeister von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22. Sie ist Koordinatorin für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln und vernetzt alle Initiativen in diesem Bereich.

Initiativen vom Bio-Menü bis zur Food-Coop

In der Verpflegung städtischer Einrichtungen sind 30 % Bio-Anteil der Lebensmittel bereits Pflicht, 50 % werden angestrebt. Auch private Initiativen sprießen gut auf Wiener Boden – Food-Coops kaufen Lebensmittel gemeinschaftlich in der Region ein, in Urban Gardening Projekten ziehen die BewohnerInnen biologisches Obst und Gemüse selbst. Auch ein Ernährungsrat, der den Wandel zu einem gerechten, vielfältigen Ernährungssystem in Wien vorantreibt, steht kurz vor der Gründung.

Gute Beratung für gutes Essen

DIE UMWELTBERATUNG unterstützt die klimafreundliche Küche — mit vielen saisonalen Rezepten, durch persönliche Beratung von Privatpersonen an ihrer Hotline und Schulungen in Großküchen vor Ort. „Egal ob Mittagsmenü in der Kantine oder klimaschonend á la Carte. Nachhaltige Speisenplanung ist mit kleinem und großem Budget machbar und schmeckt!“, sagt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG unterstützt Kantinen bei der Umstellung auf ein nachhaltiges Angebot: www.umweltberatung.at/betriebe-ernaehrung
Infos zum Milan Urban Food Policy Pact: www.umweltberatung.at/mufpp

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Ned deppert: Bier aus Mehrwegflaschen

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Mehrweg, Bio und Fairness für die WM-Verpflegung. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 15. Juni 2018

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Team MEHRWEG gewinnt

So ein sportlicher Abend vorm Fernseher braucht entsprechende Stärkung. Die sportliche Fairness spiegelt sich am Couchtisch wider, wenn Knabbergebäck aus fairem Handel und biologischem Anbau und Bier in Mehrwegflaschen kredenzt werden. Von Dosenbier und kleinen Einwegflaschen für die WM-Verpflegung rät DIE UMWELTBERATUNG ab. Einen guten Überblick, welche Getränkeverpackungen nachhaltig und weniger nachhaltig sind, gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Getränkeverpackungen auf dem Prüfstand“ auf www.umweltberatung.at/gvp.  

Im Match um die ökologischste Verpackung für das edle Hopfengebräu gewinnt eindeutig die Mehrweg-Glasflasche. Bier in Dosen schneidet ökologisch sehr schlecht ab. Aus kleinen Einwegglasflaschen ist es sogar noch schlechter fürs Klima! „Bierdosen sind ca. dreimal klimaschädlicher als regionales Bier in Mehrwegflaschen. Und die kleinen Einwegglasflaschen, die oft irrtümlich als umweltfreundlich angesehen werden, verursachen sogar ca. vier- bis fünfmal mehr Treibhausgasemissionen als Mehrwegflaschen“, erklärt Mag. Elmar Schwarzlmüller, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Glasflaschen verdienen mehr als Recycling

Glas hat zu Recht den Ruf eines hochwertigen Verpackungsmaterials und viele BiertrinkerInnen in Österreich schwören auf die Glasflasche. Umweltfreundlich ist diese allerdings nur im Mehrwegsystem. Einwegglasflaschen können zwar auch recycelt werden, dennoch wird dabei jede Flasche wieder neu erzeugt und das braucht viel Energie. Eine Glasflasche einzuschmelzen und neu zu formen ist energieintensiver, als sie gründlich auszuwaschen.
Oft wird entgegengehalten, dass Mehrwegflaschen ja wieder zum Abfüller zurücktransportiert werden müssen. Das stimmt, gilt aber genauso für Einwegflaschen. Nur machen diese dabei noch den Umweg zum Glaswerk, wo die alten Flaschen eingeschmolzen und neue Flaschen für die Abfüller produziert werden. Ökobilanzen zeigen es ganz klar: Glasflaschen sind nur als Mehrwegflaschen wirklich umweltfreundlich. Sie sind ein hochwertiges Produkt, das es sich verdient hat, nicht „nur“ recycelt, sondern richtig wiederverwendet zu werden.

Faire Bio-Knabberei – auch selbst gemacht

Nüsse aus fairem Handel und Knabbergebäck aus biologischer Landwirtschaft bringen Fairplay in ökologischer und sozialer Hinsicht. Eine kostengünstige und köstliche Alternative sind selbst gemachte Brotchips oder Potato Wedges aus dem Backrohr.

Rezept Brotchips:

Altes Brot ist zu schade zum Wegwerfen! Einfach in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl und Knoblauch knusprig braten – fertig sind die Brotchips.

Rezept Potato Wedges:

  • 1 kg festkochende Bio-Erdäpfel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Paprika, edelsüß
  • Reichlich frische Kräuter: Rosmarin, Oregano, Thymian, Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer.

Erdäpfel waschen, in grobe Spalten schneiden und auf einem Blech verteilen. Kräuter und Knoblauch fein hacken, mit Öl und Gewürzen vermengen und gut mit den Erdäpfelspalten vermischen. Bei 180°C circa 45 Minuten knusprig backen.

Weitere Informationen

Im Infoblatt „Getränkeverpackungen auf dem Prüfstand“ stellt DIE UMWELTBERATUNG die ökologischen Auswirkungen von Getränkeverpackungen dar. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Rezepte für selbst gebackene Potato Wedges, Käsestangerl und Brotchips bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/rezepte.

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