Essen statt kübeln: Schmökern, Schokolade retten und Geld sparen

Medieninformation: Gewinnspiel Lebensmittelrettungsbuch „Nicht alles ist Mist“ von Angelika Kirchmaier und Empfehlungen für weitere Bücher und Podcasts gegen Lebensmittelverschwendung. 12. September 2022

Gewinnspiel-Sujet mit Buchcover von "Nicht alles ist Mist"

Beim Mistfest am 17. und 18. September wird heuer wieder „Natürlich weniger Mist“ mit einem Infostand zu Abfallvermeidung dabei sein. Der September mit seinen angenehm kühleren Temperaturen lädt neben dem Mistfest auch zum Entspannen auf der Couch ein. Dafür verlosen „Natürlich weniger Mist“ noch bis zum 16. September bei einem Gewinnspiel auf Facebook das kompakte Lebensmittelrettungsbuch „Nicht alles ist Mist“ von Angelika Kirchmaier. www.wenigermist.at/essen-statt-kuebeln

Gutes tun, kann so süß schmecken. Beim Mistfest werden spielerisch anhand einer Tafel Schokolade die Klimaauswirkungen des Wegwerfens von Lebensmitteln veranschaulicht. Mit jeder weggeworfenen Tafel Schokolade wird auch so viel Wasser gekübelt, wie 25 Mal duschen verbraucht, und so viel CO2, wie bei 21 Stunden Laptopnutzung entsteht.

„Durch die Anrufe bei unserer Hotline wissen wir, dass viele Menschen große Sorgen haben, dass das Leben zu teuer wird“, betont Helene Pattermann von DIE UMWELTBERATUNG. „Mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen können Haushalte bis zu 300 EUR pro Jahr sparen.“

Gewinnspiel

Auf der Facebookseite von Weniger Mist facebook.com/wenigermist/wird das kompakte Lebensmittelretterbuch „Nicht alles ist Mist“ von Angelika Kirchmaier verlost. Dieses Buch vermittelt Hintergrundwissen sehr anschaulich und macht mit einfachen Rezepten Lust aufs Restlkochen, um Lebensmittel und Geld zu sparen.

Weitere Buchempfehlungen

Die Website wenigermist.at bietet eine aktualisierte Liste von Buchempfehlungen, um sich im Bereich Lebensmittelabfallvermeidung schlau zu machen. www.wenigermist.at/restekochbuecher

Podcastempfehlungen

Wer lieber hört statt liest, wird in dieser ausgewählten Liste deutschsprachiger Podcastfolgen zum Thema Lebensmittelverschwendung fündig. www.wenigermist.at/lebensmittelverschwendung-podcasts

Weitere Informationen

Die Kampagne „Essen statt kübeln“ informiert, welche wertvollen Ressourcen z.B. mit einer Tafel Schokolade weggeworfen werden und was das für das Klima bedeutet. Neben Buch- und Podcastempfehlungen sind praktische Tipps zu richtiger Lagerung, verantwortungsvollem Einkaufen und dem restlosen Verarbeiten von Lebensmitteln auf www.wenigermist.at/essen-statt-kuebeln zu finden.

Das Gewinnspiel läuft bis 21. September 2022 auf facebook.com/wenigermist/

Das Mistfest findet am 17. und 18. September am Mistplatz Hernals in 1170 Wien statt: www.wenigermist.at/mistfest

Die Initiative „Natürlich weniger Mist“ der Stadt Wien führt richtungweisende und beispielhafte Projekte und Aktivitäten im Bereich der Abfallvermeidung durch, die zur Schonung wertvoller Ressourcen oder zu einer nachhaltigen Lebens- und Verhaltensweise beitragen.

Sabine Seidl
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EU wirft halben Weizenexport der Ukraine weg!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. 29. April 2022

Getreidesorten in Gläsern

Der Krieg in der Ukraine bringt das Ernährungssystem ins Wanken und die Lebensmittelpreise zum Steigen. Aber: Die Weizenabfälle der EU entsprechen etwa der Hälfte der ukrainischen Weizenexporte, und wir verfüttern mehr als die Hälfte unserer Getreideernte an Tiere, um Fleisch zu produzieren. Einer möglichen Lebensmittelknappheit können wir also durch achtsamen Umgang mit Getreide und reduzierten Fleischkonsum entgegenwirken.

Getreide ist wertvoll, und es ist höchste Zeit es auch effizient zu nutzen. Damit kann jede*r sofort beginnen! Weil die Energieverluste bei Fleisch hoch sind, ist es effizienter, Getreide nicht an Tiere zu verfüttern - vor allem bei der derzeitigen Getreideknappheit.

„Rund 13 Kilo Getreide muss man füttern, um 1 Kilo Rindfleisch zu erhalten. Verkocht und isst man Getreide selbst, gibt es keine Verluste und man ernährt sich auch noch gesünder. Darüber hinaus wird damit eine Menge Tierleid in der Lebensmittelproduktion vermieden“, weiß Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG.

Weniger in guter Qualität!

Im Schnitt kommen in Österreich pro Person 1050 Gramm, also ca. 1 Kilo Fleisch pro Woche auf den Teller. Es sollten aber laut Planetary Health Diet maximal 300 g Fleisch pro Woche sein, und das am besten in Bioqualität - damit unser Planet gut durch die Zukunft kommt.

Essen retten unterwegs mit der Genuss Box

Und wenn man sich einmal im Restaurant ein schönes Stück Fleisch gegönnt hat und die Portion größer als der Appetit ist, können Gerichte auch mit der Genuss Box nach Hause transportiert werden. Diese Box vermeidet nicht nur, dass Speisen weggeworfen werden, sondern auch den nur einmaligen Gebrauch von Alufolie. Die Genuss Box ist aus Papier hergestellt und eignet sich für Gulasch und Gemüsecurry genauso, wie für Getreideauflauf und Schnitzel. Einfach im Restaurant nach der Genuss Box fragen!

Weitere Informationen

Mehr Informationen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/lebensmittelabfaelle 

Viele Restl-Rezeptideen sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Infos zur Genussbox www.genussbox.at/wien  

Im Poster Getreidevielfalt aus Österreich werden 14 verschiedene Getreidesorten und passende Rezepte vorgestellt: www.umweltberatung.at/getreidevielfalt-aus-oesterreich

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline, Tel. 01 803 32 32.

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Diät für das Klima - Planetary Health Diet

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, möglichst viel von der Pflanze zu essen. 14. April 2022

Bunte Auswahl von Hülsenfrüchten

Am Ende der Fastenzeit heißt es weiter dranbleiben: Mehr von der Pflanze, weniger vom Tier – das ist auf den Punkt gebracht die beste Diät für Mensch und Planet. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt die Planetary Health Diet, weil dieses Ernährungskonzept zukunftsfähig ist – den Beweis liefern die „blauen Zonen“ der Erde, in denen Menschen mit überwiegend pflanzlicher Kost gesund und fit ein hohes Alter erreichen. Die Planetary Health Diet zeigt, wie 10 Milliarden Menschen auf eine gesunde und umweltschonende Weise satt und gleichzeitig die Pariser Klimaschutzziele erreicht werden: www.umweltberatung.at/planetary-health-diet

Unsere Lebensmittelproduktion ist abhängig vom Klima – Trockenheit und Wetterkapriolen können die Produktion reduzieren. Umgekehrt beeinflussen auch wir mit unserer Ernährung das Klima. Essen wir weiter wie bisher täglich Fleisch und Milchprodukte im großen Stil, so sprengt die globale Lebensmittelproduktion die Pariser Klimaschutzziele. „Würden wir die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften beherzigen, wäre das schon ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch noch immer zu wenig um die Klimaschutzziele zu erreichen. Effizienter Klimaschutz bedeutet, die Empfehlungen der Planetary Health Diet umzusetzen“, erklärt Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG.

Weniger Fleisch, mehr Hülsenfrüchte

Im Schnitt verzehren wir täglich 150 g Fleisch – geht es nach der Planetary Health Diet, sollen wir das nur mehr an zwei Tagen pro Woche tun. Maximal 300 g Fleisch, bevorzugt Huhn, sind pro Woche vorgesehen. Rotes Fleisch und Milchprodukte stehen nur stark reduziert auf dem Speiseplan. Wichtiges Eiweiß kommt stattdessen aus täglich zwei Handvoll Nüssen. Auch Linsen, Bohnen und Kichererbsen stehen täglich auf dem Plan, hier sollen wir unseren durchschnittlichen Verzehr von derzeit rund 3 g auf 85 g/Tag steigern.

Getreide selbst essen statt verfüttern

Weil die Energieverluste bei Fleisch hoch sind, ist es effizienter Getreide nicht an Tiere zu verfüttern - vor allem bei der derzeitigen Knappheit. „Rund 7–10 kcal Getreide muss man füttern, um 1 kcal Rindfleisch zu erhalten. Verkocht man Getreide selbst, gibt es keine Verluste“, weiß Michaela Knieli.

Planetary Health Diet in der Praxis

Für den Genuss der heimischen Getreidevielfalt gibt es unzählige Möglichkeiten: ganz im Stil der 1980er Vollwertküche als Getreidelaibchen und Grünkernbraten oder glutenfrei als Hirsotto, Polentagnocchi oder Buchweizenpuffer. Ein guter Start in den Tag ist Porridge mit eiweißreicher Sojamilch, Nüssen und Obst. Wer´s lieber würzig mag, streicht sich Kichererbsenaufstrich aufs Brot. Falafel mit Salat oder eine Linsensuppe liefern ebenfalls reichlich Eiweiß. Sogar Süßes lässt sich auf Basis von Hülsenfrüchten zubereiten, zum Beispiel Sojapudding oder Bohnenbrownies. Um die positive Wirkung auf Klima, Umwelt und Gesundheit zu verstärken, sollte bei der Auswahl der Produkte darauf geachtet werden, dass diese möglichst biologisch erzeugt werden und aus der Region oder zumindest aus Europa stammen.

Ernährungsumstellung braucht Zeit

Geschmacklich können Hülsenfrüchte gut mithalten und als Ersatz für Fleisch gibt es eine breite Produktpalette, zum Beispiel Burger, Geschnetzeltes, Faschiertes und vieles mehr aus Bohnen oder Lupinen. Die Planetary Health Diet stellt unsere Ernährungsgewohnheiten auf den Kopf und fordert den Darm. Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen sollen bei sensibler Verdauung zuerst nur in kleinen Portionen, aber regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Durch die langsame Steigerung verändert sich das Mikrobiom im Darm und die Verdauung gelingt von Mal zu Mal leichter. Gewürze wie Kümmel, Ingwer, Koriander, Chili, Rosmarin, Thymian und Salbei fördern die Bekömmlichkeit der Hülsenfrüchte. Eine Alternative sind Keimlinge: Bei Linsensprossen und Mungbohnensprossen sind die blähenden Stoffe deutlich reduziert.

Bis ins hohe Alter gesund in den blauen Zonen

Auch wenn wir die Planetary Health Diet nicht perfekt umsetzen – je näher wir dieser Ernährungsweise kommen, umso gesünder ist es. Beispiele für den Erfolg gibt es in den „blauen Zonen“ der Erde. Sardinien und die griechische Insel Ikaria gehören zu diesen Zonen, in denen die Menschen überdurchschnittlich alt werden und sich guter Gesundheit erfreuen. Eine mediterrane Kost mit viel Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Fleisch- und Milchprodukten von Weidetieren mit höheren Omega-3-Fettsäuregehalten sind hier typisch. Das spricht für den Konsum von Fleisch- und Milchprodukten aus Weidehaltung, am besten in Bioqualität.

Weitere Informationen

Mehr Informationen zur Planetary Health Diet bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/planetary-health-diet

Viele Rezeptideen mit Getreide, Linsen, Bohnen und Kichererbsen sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Das Poster „Linsen, Bohnen & Co“ zeigt die bunte Vielfalt der Hülsenfrüchte – die vergessenen Raritäten genauso wie die Exoten: www.umweltberatung.at/huelsenfruechteposter 

Im Poster Getreidevielfalt aus Österreich werden 14 verschiedene Getreidesorten und passende Rezepte vorgestellt. www.umweltberatung.at/getreidevielfalt-aus-oesterreich

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline, Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Osterfreuden mit und ohne Ei

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Bio-Zutaten fürs Osternest. 8. April 2022

Rote Ostereier

Wenn Eier ins Osternest kommen, sollten sie bio und natürlich gefärbt sein und auf alle Fälle gegessen werden. DIE UMWELTBERATUNG hat einfache Videoanleitungen fürs Eierfärben mit natürlichen Farben und Rezepte für übrig gebliebene Ostereier. Und es geht auch ohne Ei – zum Beispiel mit dem veganen Rezept für den traditionellen Reindling. Alle Infos und Rezepte für ökologische Ostern sind auf www.umweltberatung.at/ostern zu finden.

Für ein ökologisches Osternest ist nicht nur wichtig, wie die Eier gefärbt werden, sondern vor allem auch, wie die Hühner leben, die die Eier legen. „Freilandeier in Bioqualität sind die erste Wahl fürs Osternest, denn in der Biolandwirtschaft genießen die Hühner viel Auslauf und bestes Biofutter“, empfiehlt Ernährungswissenschafterin Michaela Knieli von DIE UMWELTBERATUNG.

Am besten Null wählen

Der Stempel auf den Eiern zeigt, wie sie produziert wurden. Die erste Ziffer 0 (Null) bedeutet, dass das Ei aus biologischer Landwirtschaft stammt. 1 bedeutet, dass es ein Freilandei ist. In beiden Fällen haben die Hühner freien Auslauf, in der Biolandwirtschaft bekommen sie auch noch biologisches Futter.

Natürlich färben

Wunderschöne und gesunde Farben fürs Eierfärben gibt’s in jeder Küche. Mit Zwiebelschalen gelingt ein tiefes Rot. Curcuma lässt die Eier in sattem Gelb erstrahlen. In einer Videoanleitung auf www.youtube.com/umweltberatung zeigt DIE UMWELTBERATUNG, wie das geht.

Reindling ohne Ei

„Gekaufte Mehlspeisen können Käfigeier enthalten und oft steckt auch Palmöl drin. Drum ist selbermachen angesagt“, appelliert die Umweltberaterin. Ohne Ei einen Reindling backen, wird das was? Ja, und zwar äußerst köstlich! DIE UMWELTBERATUNG hat’s ausprobiert und stellt das Rezept auf ihrer Rezeptewebsite zur Verfügung.

Zutaten für den Teig:

  • 400 g Dinkelmehl oder Weizenmehl glatt
  • 1 Packung Trockengerm
  • 60 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 50 g geschmacksneutrales Öl
  • 200 g Sojadrink

Zutaten für die Füllung:

  • 150 g Walnüsse gerieben
  • 100 g Haselnüsse gerieben und geröstet oder 100 g Rosinen
  • 75 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 8 g Zimt
  • geschmacksneutrales Öl

Zubereitung

Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut kneten. Teig an einem warmen Ort rund 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.

Für die Füllung alle trockenen Zutaten verrühren.

Den Teig ausrollen (ca. 40x50 cm groß) und mit Öl bestreichen, Fülle darauf verteilen und von der kurzen Seite her einrollen.

Eine Gugelhupfform mit Öl auspinseln und mit einer Schicht Feinkristallzucker ausstauben -  so entsteht die Zucker-Kruste außen am Reindling. Zusätzlich die Form aber anschließend auch noch mit etwas Mehl ausstauben, damit der Reindling nicht kleben bleibt.

Die Teigrolle in die Gugelhupfform geben. Ohne Vorheizen das Rohr auf 175° C Umluft einstellen und den Reindling rund 50 Minuten backen.

Weitere Informationen

Tipps für rundum ökologische Ostern gibt DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/ostern.

Persönliche Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter Tel. 01 803 32 32.

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Telefon: 01 803 32 32 - 72
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Weniger Fisch am Tisch: 5 gute Gründe

Medieninformation: Unter anderem aus Klimaschutzgründen und weil es nur wenig österreichischen Speisefisch gibt, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG wenig Fisch zu essen. 20. Jänner 2022

Forellen am Teller

Fisch ist gesund. Dennoch gibt es 5 gute Gründe dafür, weniger Fisch zu essen:

1. Die Fischerei im Meer ist klimaschädlich.
2. Viele Fischarten sind vom Aussterben bedroht.
3. Beim Fischen gelangen große Plastikmengen ins Meer.
4. Speisefisch ist häufig mit Schwermetallen und Mikroplastik belastet.
5. Es gibt nicht genug österreichischen Fisch als Alternative zum Meeresfisch – das macht der österreichische Fish Dependence Day Ende Jänner deutlich.

Deshalb empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG abwechslungsreiche Kost, bei der Fisch nur selten auf den Tisch kommt.

Der "Fish Dependence Day" ist in Österreich bereits Ende Jänner, 2020 war er zum Beispiel am 25. Jänner. Bis zu diesem Tag könnte sich Österreich rein rechnerisch mit österreichischem Speisefisch selbst versorgen. Danach ist der Fischkonsum in Österreich, der pro Person bei durchschnittlich 7,3 Kilo jährlich liegt, nur noch durch Importe möglich. „Die Meeresfischerei setzt den Fischbeständen und dem Klima stark zu und Österreich kann sich nur zu 7 Prozent mit heimischem Fisch versorgen. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fisch die einzige ökologische und gesunde Alternative“, appelliert Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Gesunde Ernährung

Der vermeintlich gesunde Fisch ist häufig mit Schwermetallen und Mikroplastik belastet. Bei Aquakulturen kommen auch noch Medikamentenrückstände, zum Beispiel von Antibiotika, hinzu.
Eine gesunde Ernährung ist auch ohne Fisch möglich. Täglich 1 Handvoll Nüsse, 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse, der Jahreszeit entsprechend und in Bio-Qualität, sind die Basis. Dazu kommen Leinöl, Hanföl oder Walnussöl für Salate und Dressings. Diese Öle und grünes Blattgemüse enthalten α-Linolensäure. Diese wird vom Körper teilweise in die gesunden Omega-3-Fettsäuren umgewandelt, die sonst nur in Fischen und Algen vorkommen. Auch die Planetary Health Diet empfiehlt, Fisch nur selten zu essen. Das Ziel dieser wissenschaftlichen Ernährungsempfehlung ist es, der gesamten Weltbevölkerung sowohl eine gesunde, als auch eine ökologisch und sozial vertretbare Ernährung zu ermöglichen.

Kriterien für den Fischkauf

Wenn ab und zu doch Fisch auf den Teller kommt, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG:

  • Biofisch aus Österreich: In der Bioteichwirtschaft steht den Tieren mehr Platz zur Verfügung und der Einsatz von Hormonen, Insektiziden sowie die vorbeugende Behandlung mit Antibiotika sind untersagt. Karpfen schneiden ökologisch besonders gut ab, weil sie Pflanzenfresser sind und keine tierischen Futtermittel benötigen. Bezugsquellen für heimischen Fischgenuss www.umweltberatung.at/heimischer-fischgenuss
  • Meeresfisch nach strengen Kriterien aussuchen: Die Meere sind großteils leergefischt. Je nach Fischart, Region, Fangmethode bzw. Zuchtbedingungen ist der Verzehr einiger Fischarten weniger bedenklich. Der Fischtest von Fair Fish International und der Fischratgeber des WWF unterstützen dabei, an der Fischtheke Meeresfisch nach ökologischen Kriterien zu kaufen.

Weniger Fische, mehr Plastik

93 Prozent der weltweiten Fischbestände sind laut der Welternährungsorganisation FAO bis an ihre Grenzen befischt, ein Drittel davon sind sogar in katastrophal schlechtem Zustand. Ein großes Problem sind auch die Fischernetze, Leinen, Körbe und Bojen, die verloren gehen und im Meer treiben – sie machen laut Greenpeace rund 10 Prozent der Plastikmengen im Meer aus.

Schlecht fürs Klima

Neben dem Thema Naturschutz spielt auch der Klimaschutz beim Fischkonsum eine große Rolle. Industrielle Fischflotten stoßen durch ihre Motoren große Mengen an Treibhausgasen aus. Auch durch die Kühlung und den weiten Transport der Fische entstehen Treibhausgase. Darüber hinaus wirbelt die Fischerei mit Schleppnetzen auch den Meeresgrund auf, was sich negativ auf das Klima auswirkt - wie eine Studie des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung zeigt. Besonders problematisch ist die Fischerei mit schweren Grundschleppnetzen zum Fang von Schollen und Garnelen. Mit diesen Netzen werden Meeresboden und Seegraswiesen stark durchgewirbelt und dabei wird massenhaft CO2 freigesetzt. Eine aktuelle Studie von amerikanischen Klimaforscher*innen zeigt auf, dass die Grundschleppfischerei jährlich 1,5 Gigatonnen CO2 freisetzt – das ist mehr als die weltweite Luftfahrt vor der Pandemie ausgestoßen hat.

Meereslebewesen nehmen im Wasser gelöstes CO2 auf und wandeln es in Biomasse um. So gelangt es entlang der Nahrungskette in die Fische und durch deren Ausscheidungen auf den Meeresgrund. Eine Seegraswiese im Meer speichert rund 10-mal mehr CO2 als dieselbe Fläche Wald. Der Mensch zerstört diese CO2-Speicher durch Industriefischerei.

Weitere Informationen

Informationen rund ums Thema Fisch bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/fisch

Bezugsquellen für heimischen Fisch listet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/heimischer-fischgenuss

Im Infoblatt „Fisch - nachhaltig aufgetischt“ hat DIE UMWELTBERATUNG Hintergrundinfos zu umweltverträglichem Fischgenuss zusammengefasst: www.umweltberatung.at/fisch-nachhaltig-aufgetischt 

Kriterien für den Kauf von Meeresfisch sind auf https://fair-fish.net/de/was/markt/fischtest und https://fischratgeber.wwf.at zu finden.

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline: Tel. 01 803 32 32

Sabine Seidl
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Veganuary: Vegan ins neue Jahr starten

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG lädt ein, das neue Jahr mit einem veganen Speiseplan zu beginnen. 3. Jänner 2022

Shiitake Nudeln in einer blauen Schüssel

Nach dem Völlern zu den Feiertagen ist der Veganuary angesagt. Veganuary ist eine Kampagne, die Menschen weltweit dazu inspiriert, sich am Beginn des neuen Jahres pflanzlich zu ernähren. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt beim Entdecken der veganen Ernährung und bietet saisonale Rezepte mit überwiegend regionalen Zutaten für den veganen Jänner - und das ganze Jahr. So geht’s ganz leicht, aus den Gewohnheiten auszubrechen und neue, klimafreundliche Gerichte auszuprobieren: www.umweltberatung.at/veganuary

Unser Ernährungsstil belastet das Klima. 1.257 kg CO2-Äquivalente pro Person und Jahr setzt die durchschnittliche österreichische Ernährung frei. Nur rund ein Viertel davon würde eine rein pflanzliche Ernährung freisetzen.  „Der Klimaschutz ist der beste Grund, das neue Jahr gesund zu starten und Gemüse, Linsen und Bohnen zum Star am Teller zu machen!“ ist Ernährungswissenschafterin Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG überzeugt. Im letzten Jahr machten beim Veganuary, also beim veganen Jänner, über 580.000 Menschen auf der ganzen Welt mit.

Die Checkliste für den veganen Start

  1. Pflanzliche Lebensmittel auf der Einkaufsliste: Eine Planung der Gerichte für mehrere Tage mitsamt Einkaufszettel hilft beim Start der pflanzlichen Ernährung enorm.
  2. In kleinen Schritten starten: Am Beginn kann der Vorsatz stehen, sich zumindest 3 Tage lang rein pflanzlich zu ernähren. Wer auf den Geschmack kommt, nimmt einen vierten oder fünften Tag dazu. 1 Monat ist beim Veganuary das Ziel – diese Challenge ist zu schaffen!
  3. Alt bewährt und immer schon vegan: Wem ist bei Krautfleckerln bewusst, dass es ein veganes Gericht ist? Und selbst vegetarische Klassiker, wie Bohnengulasch oder Cremesuppen schmecken auch ohne tierische Zutaten bestens.
  4. Neue Gerichte wagen: Rezepte gibt es viele, einfach ausprobieren! Wie wäre es zum Beispiel mit österreichischen Shiitake-Nudeln mit Räuchertofu oder einer Linsen-Bolognese? Kreativ verpackt in Tortillas oder als knusprige Laibchen angebraten, ist auch der Rest der Familie vom Gemüse leicht zu überzeugen.
  5. Bio-Produkte aus der Region genießen! Sowohl für das Klima, als auch für die Gesundheit ist es sinnvoll, auf regionale Zutaten ohne weite Transportwege zu setzen – am besten in Bio-Qualität. Häufig sind Nüsse und Samen in veganen Rezepten zu finden. Vegan funktioniert auch regional mit Sonnenblumenkernen oder Walnüssen statt weitgereister Cashewnüsse oder Macadamia.
  6. Satt werden ohne Fleisch: Gute pflanzliche Proteinquellen sind Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Getreide, Tofu oder Pilze. Etwas weniger bekannt, aber auch empfehlenswert und vielseitig sind Sojaprodukte wie Tempeh oder Seitan. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, auch bei diesen Lebensmitteln auf die regionale Herkunft zu achten.
  7. Fertigprodukte können helfen, müssen aber nicht sein: Gerade zu Beginn kann es hilfreich sein, zu vorgefertigten, veganen Würsteln, Käse & Co zu greifen. Sie vermitteln Fleisch- und Käseliebhaber*innen einen vertrauten Geschmack. Die Zutatenliste dieser Produkte ist aber meist recht lang, die Produkte sind stark verarbeitet – sie sollten also nicht allzu oft auf dem Teller landen.
  8. Würzen, würzen, würzen: Eine ausgewogene Würze bringt den vollen Geschmack.: Reichlich Ingwer, Knoblauch, Kräuter und Gewürze in Bio-Qualität und als Abschluss ein Schuss Essig oder Zitrone bringen tolles Aroma und eine extra Portion Umami auf den Teller. Der Begriff "umami" stammt aus Japan und bedeutet so viel wie köstlich bzw. vollendeter Geschmack.

Mehr von der Pflanze, weniger vom Tier

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt pflanzenbasierte Ernährung fix in den Alltag zu integrieren. Das heißt nicht unbedingt komplette Umstellung auf vegane Ernährung -  immer wieder pflanzenbetonte Gerichte zu kochen oder zwischendurch vegane Tage einzulegen, ist im Vergleich zur derzeit in Österreich weit verbreiteten Ernährung mit überwiegend tierischen Lebensmitteln schon ein wichtiger Schritt. Das sieht auch die Planetary Health Diet so. Diese wissenschaftliche Ernährungsempfehlung hat sowohl die Gesundheit des Menschen als auch unseres Planeten im Fokus und empfiehlt global, nur 1-2 Portionen Fleisch und Wurst pro Woche und nicht mehr als 250 g Milchprodukte am Tag zu essen.

Weitere Informationen

Viele Informationen und Rezepte zur veganen Ernährung sind auf www.umweltberatung.at/veganuary zu finden.

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter:
Tel. 01 803 32 32.

Die Veganuary-Kampagne kann unter dem Hashtag #Veganuary2022 verfolgt werden.

Sabine Seidl
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Regionale Nüsse knacken: die muss man erst mal finden!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für den nachhaltigen Einkauf von Nüssen. 1. Dezember 2021
 

Geknackte Walnüsse

Egal ob für den Nikolo, die Weihnachtskekse oder den gesunden Snack für Zwischendurch: Nüsse und Samen liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Doch wer sie regional kaufen möchte, muss im Handel ganz genau schauen und das Kleingedruckte kritisch lesen. Nur die wenigsten Produkte stammen nämlich tatsächlich aus Österreich. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, auf Märkten und bei regionalen Anbieter*innen einzukaufen.

In vielen weihnachtlichen Keksrezepten sind Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln für feinen Geschmack oder zur Verzierung gefragt. „Im Supermarkt findet man Nüsse häufig beim saisonalen Obst- und Gemüseregal. Doch der Schein trügt: Es handelt sich hier nicht um regionale Ware. Bei unserer Marktrecherche in drei Filialen großer Supermarktketten fanden wir von 13 angebotenen Walnusspackungen nur ein Produkt, das Nüsse aus Österreich enthielt! Alle anderen hatten einen weiten Weg aus Chile, Bolivien oder der Ukraine hinter sich“, ist Umweltberaterin Gabriele Homolka enttäuscht.

Bei den Haselnüssen gab es kein einziges regionales Produkt, obwohl diese auch in unseren Breiten wachsen. Mandeln kommen häufig aus Übersee, wie den USA oder Australien. Nur bei den Kürbiskernen gab es ein zufriedenstellendes Angebot aus der Region.

Nachhaltige Ernährung mit Nüssen

Um die Ernährung nachhaltig mit Nüssen und Samen aufzupeppen, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG:

  1. Nussarten, die in unseren Breiten nicht oder nur in kleinen Mengen wachsen, nur selten essen - z. B. Macadamia, Cashew oder Erdnüsse.
  2. Heimische Nüsse und Samen bevorzugen, wie Walnüsse, Haselnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen.
  3. In der Nachbarschaft oder sozialen Medien fragen, ob jemand Nüsse im Garten übrighat.
  4. Nüsse und Samen von regionalen Direktvermarkter*innen beziehen, am besten in Bio-Qualität, entweder ab Hof oder online, Bezugsquellen für regionale Lebensmittel unter www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel
  5. Bauernmärkte besuchen und nach der Herkunft der Nüsse fragen.
  6. Nüsse von öffentlichen Plätzen sammeln (Plätze werden zum Beispiel auf der Plattform „Mundraub“ veröffentlicht).
  7. Falls Nüsse gekauft werden, die nicht bei uns wachsen, unbedingt auf biologische Landwirtschaft und FAIRTRADE-Gütesiegel achten.

Um den Bedarf zu decken, wird es notwendig sein, dass in Österreich neue Nussbäume und Haselnusssträucher gepflanzt werden - nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch auf öffentlichen Plätzen und in privaten Gärten. Das ist auch für Wildtiere wie Eichhörnchen und Vögel eine wichtige zusätzliche Nahrungsquelle.

Vitamin-Booster

Nüsse sind eiweißreich und damit auch bei veganen Mahlzeiten ein guter Ersatz für tierisches Protein. Walnüsse stechen mit ihrem hohen Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren besonders hervor. Die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und können vom Menschen nicht selbst gebildet werden. Sie sind wichtig für elastische Zellmembranen und halten Herz und Hirn gesund. Bei Pekanuss, Erdnuss & Co kommen diese kaum vor, Walnüsse haben davon jedoch reichlich!

Laut der Planetary Health Diet sollten jeden Tag etwa 50 g am Speiseplan stehen, das entspricht einer Menge von etwa 2 Handvoll Nüssen und Samen, die zum Beispiel im Müsli, gebraten als Topping über den Salat oder als Würze in Aufstrichen verwendet werden. Gerade bei der überwiegend pflanzlichen Ernährung sind Nüsse eine gute Quelle für Eisen, Calcium, Zink, Selen, Vitamin B1, B6 und Vitamin E und Eiweiß – ein absolutes Superfood!

Weitere Informationen

Informationen und Links zu saisonalen Rezepten mit Walnüssen, Haselnüssen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen & Co bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/nuesse.

Regionale Direktvermarkter, Bauernmärkte, Ab-Hof-Läden und Onlineshops für regionale Produkte sind auf www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel zu finden.

Individuelle Fragen zu nachhaltiger Ernährung beantwortet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32.

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Mit einem Klick zum klimafreundlichen Rezept

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG macht die Suche nach klimafreundlichen Rezepten auf ihrer runderneuerten Website www.umweltberatung.at/rezepte ganz einfach. 6. Oktober 2021

Rezeptesuchbild

Gutes Essen zu genießen und dabei das Klima zu schützen, ist eine Frage von einfachen Rezepten auf Pflanzenbasis. Auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG gibt es jede Menge köstlicher Gerichte, die einfach nachzukochen sind. Per Klick am Smartphone, Tablet, Laptop oder PC erscheint eine bunte Auswahl an saisonalen Rezepten – allen voran die veganen und vegetarischen Speisen, um Lust auf das Kochen mit pflanzlichen Zutaten zu machen. Auch Restlverwertung und Meal-Prep macht die Rezepteseite von DIE UMWELTBERATUNG mit mehr als 2.000 Rezepten leicht: www.umweltberatung.at/rezepte 

DIE UMWELTBERATUNG hat ihre Rezepte-Website runderneuert. Jetzt ist das Gustieren nicht nur am Computer, sondern auch am Handy sehr einfach. „Guter Geschmack, einfache Zubereitung und Klimaschutz standen bei der Aktualisierung unserer Rezepteseite im Vordergrund. Scharfe Radieschen aus der Pfanne im Frühling, Marillenkuchen im Sommer, wärmende Kürbissuppe im Herbst und stärkender Linsen-Rote-Rüben-Salat im Winter – mit den saisonalen Rezepten macht DIE UMWELTBERATUNG Lust auf das Kochen mit den Lebensmitteln, die uns die Jahreszeit gerade bietet“, motiviert Ernährungswissenschafterin Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG zum Selberkochen.

Tipp: Wer die Rezepteseite am Startbildschirm des Handys hinzufügt, findet im Alltag schnell ein passendes Rezept.

Die 5 großen Pluspunkte von www.umweltberatung.at/rezepte

  • Saisonal: Je nach Jahreszeit werden andere Rezepte angezeigt −  so gelingt saisonale Ernährung ganz einfach.
  • Mehr von der Pflanze und weniger vom Tier: Vegane und vegetarische Rezepte werden ganz oben angezeigt, Fisch und Fleisch folgen weiter unten.
  • Aller Anfang ist leicht: Die meisten Rezepte sind auch für Anfänger*innen in der vegetarischen und veganen Küche gut geeignet.
  • Kochen mit wenig Aufwand: Zahlreiche Tipps zum Meal-Prep gibt’s auf der Website. Meal-Prep ist die Kunst, mit möglichst wenigen Handgriffen Grundzutaten in verschiedene Gerichte umzuwandeln. Das spart neben Zeit auch Lebensmittelabfälle und Geld. So ist Selberkochen auch im hektischem Alltag zu schaffen.
  • Alles für die Restlküche: Im Suchfeld können einzelne Lebensmittel für die Suche nach Rezeptideen mit Resten eingetragen werden. Zusätzlich sind bei der erweiterten Suchmaske durch das Anhaken von „Restlküche“ jene Gerichte zu finden, die sich für die Resteküche besonders gut eignen.
Kürbissuppe

Aus der Rezepte-Website: Feine Kürbissuppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 1 L Gemüsesuppe
  • 1/16 l pflanzliche Kochcreme oder Schlagobers
  • 1 EL Rapsöl
  • Kräutersalz, Pfeffer
  • Zum Servieren: Petersilie und Kürbiskernöl

Zubereitung

Kürbis waschen und mit der Schale in grobe Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch im Öl anschwitzen, Kürbiswürfel dazugeben und kurz andünsten. Mit Gemüsesuppe aufgießen, ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit einer Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie und einem Schuss Kürbiskernöl garnieren.

Weitere Informationen

Jede Menge Rezepte für saisonale Gerichte hat DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/rezepte.

Viele Tipps zur Ernährung mit weniger tierischen und mehr pflanzlichen Lebensmitteln sind auf www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht zu finden.

Individuelle Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline: Tel. 01 803 32 32

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Mehr Klimaschutz und Tierwohl am Teller: pflanzliche Milchalternativen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG motiviert zum Ausprobieren von Milchalternativen. 23. August 2021

Milchalternativen am Küchentisch

Klimaschutz und Tierwohl beim Essen? Das gelingt ganz einfach mit dem schrittweisen Austausch von tierischen Milchprodukten, wie Milch, Schlagobers und Käse durch pflanzliche Alternativen. Diese Lebensmittel aus Sojabohnen, Nuss- und Getreidearten bieten eine große geschmackliche Vielfalt und laden zum Durchkosten ein. DIE UMWELTBERATUNG informiert auf www.umweltberatung.at/milchalternativen über die empfehlenswerten ökologischen Alternativen zu Milchprodukten.

Tierische Produkte am Teller zu reduzieren, fällt aufgrund der steigenden Zahl an Alternativen immer leichter. „Nüsse satt Käse auf den Auflauf streuen oder den Frühstücksbrei mit einem Getreidedrink zubereiten, ist ganz einfach, freut den Gaumen und schützt das Klima“, erzählt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG. „Selbst wer gerne Kuhmilch trinkt und Joghurt isst, kann sich da und dort mal über die Alternativen trauen. Auch Mischen ist möglich, zum Beispiel Haferdrink und Kuhmilch als Basis für Grießkoch, Pudding und andere Milchspeisen!“ motiviert die Umweltberaterin zum Ausprobieren der Pflanzendrinks.

Besser fürs Klima

Ein Kilo Vollmilch von der Kuh verbucht etwa 1,4 kg CO2-Äquivalente auf dem Treibhausgaskonto, ein Kilo Haferdrink hingegen nur 0,3 kg CO2-Äquivalente. Ähnlich ist der Unterschied bei verarbeiteten Produkten: Ein Kilogramm Schlagobers verursacht 4-mal mehr Treibhausgase als die pflanzliche Alternative Seidentofu. Wenn mehr pflanzliche Lebensmittel gegessen werden, ist das nicht nur besser für das Klima, sondern auch die Tiere profitieren. In der konventionellen Landwirtschaft bekommen die Rinder oft keinen Auslauf ins Freie und wenig Tageslicht. Mit dem Griff zu Alternativen ist das Geschichte.

Vom Feld statt von der Kuh: Pflanzendrinks

Regionale Pflanzendrinks in Bioqualität erzielen im Öko-Ranking den ersten Platz. In Österreich sind das Drinks aus Bio-Hafer, -Dinkel und -Soja. Diese werden hierzulande gentechnikfrei angebaut, weite Transportwege sind dafür nicht notwendig. Anders sieht die Ökobilanz beim Reisdrink aus. Je nach Art des Reisanbaus, können große Mengen CO2- und Methan-Emissionen entstehen. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt generell auch bei pflanzlichen Alternativen, auf die Herkunft und das EU-Biosiegel der Produkte zu achten.

Pflanzenmilch bringt Abwechslung in die Küche

Die pflanzlichen Milchalternativen bieten die Gelegenheit, neue Rezepte zu entdecken und auszuprobieren. Pflanzendrinks können wie die herkömmliche Kuhmilch eingesetzt werden. Sie schmecken besonders im Müsli, in Getränken und in herzhaften Saucen. Der Haferdrink im Eiskaffee oder im Fruchtshake verleiht eine natürliche Süße. Um sich an den Geschmack der Pflanzendrinks zu gewöhnen, können sie anfangs auch mit Kuhmilch gemischt werden. Ungeöffnet sind die meisten pflanzlichen Milchalternativen einige Wochen und sogar Monate haltbar. Einmal geöffnet, sollten sie im Kühlschrank gelagert und in den darauffolgenden Tagen aufgebraucht werden. Es werden auch gekühlte Getreidedrinks in Glas-Mehrwegflaschen angeboten.

Ganz einfach zu kochen: vegane Bechamel-Sauce

Wer eine sahnige Sauce für Pasta oder Aufläufe machen möchte, kann als Alternative eine vegane Bechamel-Sauce zubereiten - dazu einfach im herkömmlichen Bechamel-Rezept die Butter durch Öl und die Milch durch Pflanzendrinks ersetzen.

Sogar Schlagobers kann ersetzt werden!

Schlagobers ist zur Verfeinerung beliebt. Selbst hier gibt es guten Ersatz: den Seidentofu. Er hat eine sahnige Konsistenz und ist vielseitig einsetzbar. Da er kaum Eigengeschmack hat, kann er sowohl für pikante als auch für süße Gerichte verwendet werden.

Weitere Informationen

Auf www.umweltberatung.at/milchalternativen gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps und Inspirationen, wie pflanzliche Alternativen zur Kuhmilch und zu Milchprodukten wie Käse, Joghurt und Topfen geschmackvoll ersetzt werden und zeigt, wie der Calcium-Bedarf pflanzlich abgedeckt wird.

Köstliche, pflanzenbetonte Rezeptideen sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Persönliche Beratung zur ökologischen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

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Kulinarische Highlights für ÖkoEvents in Wien

www.oekoevent.at hilft bei der Suche nach passenden Cateringbetrieben für ÖkoEvents. 17. August 2021

Pastetchen mit Gemüse

Sie kommen wieder, die Fachtagungen und Firmenfeiern. Und sie haben eines gemeinsam: Gutes Essen hebt die Stimmung. Wiener Veranstalter*innen finden auf www.oekoevent.at eine neue Liste mit erfahrenen Cateringbetrieben für umweltfreundliche und abfallarme ÖkoEvents. So ist es leicht, das passende Catering für die nächste Veranstaltung zu finden – egal ob es um eine kleine Feier oder um eine große Tagung geht.

Nachhaltige Verpflegung ist das Aushängeschild eines umweltfreundlichen Events. Viele Gäste achten beim Essen auf Tierwohl, Regionalität und saisonale Produkte. „Ein abfallarmes ÖkoEvent mit köstlichen Speisen und Getränken inklusive vegetarischem und veganem Angebot bleibt den Gästen in guter Erinnerung und wirkt damit doppelt nachhaltig. In Wien finden Veranstalter*innen dafür ein gutes Angebot“, erklärt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Die neue Catering-Liste auf www.oekoevent.at stellt erprobte Anbieter*innen vor, die sich für ÖkoEvents gut eignen. Die gelisteten Gastronomiebetriebe in und rund um Wien haben bereits Erfahrung mit den Kriterien für ÖkoEvent-Veranstaltungen. Viele dieser Betriebe sind sogar ÖkoEvent Gastropartner-Betriebe und stehen verantwortungsvoll zu den Zielen von ÖkoEvent. Mit diesen Betrieben ist die Stadt Wien eine ÖkoEvent Gastro-Partnerschaft eingegangen.

Cateringbetriebe für ÖkoEvents – gesucht und gefunden

Alle gelisteten Gastrobetriebe liefern auf Nachfrage nachhaltige Verpflegung entsprechend der Kriterien von ÖkoEvent. Außerdem haben sie Routine bei der Zubereitung von vegetarischen und veganen Spezialitäten. Durch ihre Erfahrung wissen die Cateringunternehmen Bescheid, welche Speisen die Gäste zu welcher Uhrzeit bevorzugen und tragen durch ein entsprechendes Speisenangebot und gute Mengenplanung zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei. Durch die Verwendung von Mehrweggeschirr und das Vorschlagen geeigneter Getränke unterstützen sie die Veranstalter*innen bei der Einhaltung des Mehrweggebots. So kann jede Menge Abfall eingespart werden.

Die Liste der empfehlenswerten Cateringunternehmen macht die Suche nach passenden Betrieben leicht. Sie wird laufend erweitert - geeignete Cateringunternehmen können sich unter beratung@oekoevent.at  um Aufnahme in die Liste bewerben.

Was ist das Besondere am Catering eines ÖkoEvents?

Bei der Verpflegung von ÖkoEvents steht die Herkunft der Zutaten genauso im Fokus wie die Abfallvermeidung: Speisen und Getränke haben, wenn möglich, Bio-Qualität oder sind zumindest aus regionalen und saisonalen Zutaten zubereitet. Ein ausgewogenes Angebot an vegetarischen oder sogar veganen Speisen sind weitere Kennzeichen eines ÖkoEvents! Weniger Fleisch, dieses dafür aus tiergerechter Haltung, trägt zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung bei. Mehrweggeschirr, Leitungswasser in Karaffen und Biosäfte in Mehrwegflaschen reduzieren den Müll und runden ein ÖkoEvent ab.

Kostenlose ÖkoEvent Beratung für Veranstaltungen in Wien

Veranstalter*innen, die nachhaltige Events in Wien durchführen möchten, erhalten durch die ÖkoEvent Beratung der Stadt Wien fundierte Unterstützung. Gemeinsam mit erfahrenen Berater*innen von DIE UMWELTBERATUNG können sie auf die Veranstaltung zugeschnittene Maßnahmen setzen und spezielle Angebote der Stadt Wien wie den Verleih des Wiener Mehrweggeschirrs nutzen. Die Erstberatung ist für alle Wiener Veranstaltungen kostenlos.
Das Programm „ÖkoEvent“ wird von Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, der Stadt Wien – Umweltschutz und der MA48 unterstützt.

Weitere Informationen

Auf www.oekoevent.at finden Veranstalterinnen und Veranstalter die neue Liste mit Cateringbetrieben, Informationen zur ÖkoEvent Gastropartnerschaft und Bezugsquellen für die umweltfreundliche Ausrichtung von Events

ÖkoEvent Beratung der Stadt Wien: Tel. 01 803 32 32 – 13 bzw. beratung@oekoevent.at

Informationen zum Programm ÖkoEvent der Stadt Wien: www.umweltschutz.wien.at/oekoevent.html

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Genuss Box jetzt auch in Wien

Lebensmittelabfälle in der Gastronomie lassen sich mit der Genuss Box einfach vermeiden. Medieninformation, 21. Juni 2021

Genussbox wird am Griff getragen

Lebensmittel sind wertvoll, insbesondere die Reste eines guten Mittag- oder Abendessens sind zu schade zum Wegwerfen Die Stadt Wien startet daher das Projekt Genuss Box und möchte damit eine gesellschaftsfähige Variante vorstellen, die Reste vom Essen „einpacken“ zu lassen. In der ansprechend gestalteten Genuss Box findet das zu große Schnitzel genauso Platz wie der Rest vom Gemüsecurry oder Topfenknödel mit Zwetschkenröster vom Buffet einer Veranstaltung.

Im Westen von Österreich kennt man sie schon, die Genuss Box. Nun können auch Gastronomiebetriebe in Wien ihren Gästen diese Möglichkeit der Mitnahme von Essensresten anstelle von Alufolie oder Einwegplastik anbieten. In der praktischen Genuss Box mit Tragegriff können die Gäste die Speisen bequem mit nach Hause nehmen und der Gastronom freut sich über den leeren Teller.

Das in Vorarlberg gestartete Erfolgsprojekt zur Lebensmittelabfallvermeidung „Genuss Box“ wurde Ende 2019 in Tirol eingeführt und nun von Stadtrat Jürgen Czernohorszky für Wien vorgestellt. Lebensmittelabfallvermeidung ist ein wichtiger Baustein im Wiener Lebensmittelaktionsplan „Wien isst G.U.T.“, der 2020 vom Landtag beschlossen wurde. Die Genuss Box wird auch seitens des Klimaministeriums unterstützt. Für die Einführung wurde an 300 Betriebe zu Testzwecken eine Probelieferung mit 4 Genuss Boxen geschickt.

Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky freut sich über das neue Angebot: „Jede und jeder kann aktiv zum nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen beitragen. Mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen tragen wir auf einfache Weise auch zum Klimaschutz bei. Mit der Genuss Box gibt es nun eine nachhaltige Möglichkeit, Speisen aus dem Lokal nach Hause zu nehmen und zu einem späteren Zeitpunkt zu genießen – mit gutem Gewissen!“

Gastronomiebetriebe oder Veranstalter*innen, die sich für ein Probepaket interessieren, können sich unter www.genussbox.at/wien anmelden. Die ersten 700 Interessierten erhalten dieses kostenlos zugeschickt.

Welche Vorteile haben die Betriebe von dieser Initiative?

In der Gastronomie betragen die Tellerreste ca. 35 % der gesamten Lebensmittelabfälle. Die Entsorgungskosten für diese sogenannten Tellerreste die geschmeckt hätten, aber nicht mehr aufgegessen werden konnten, werden eingespart. Viele Gäste trauen sich nicht, die Reste einpacken zu lassen, mit der Genuss Box soll das der Vergangenheit angehören. Gäste können sich die Reste selbst in die Box einfüllen und benötigen keine Alufolie und auch kein Plastiksackerl mehr. Die Genuss Box hat ein Füllvolumen von 900 ml und einen praktischen Tragegriff.

Schnitzel einpacken, auch für´s Klima

Das Wegwerfen von tierischen Lebensmitteln ist aus ethischer Sicht äußerst bedenklich, mussten doch Tiere für die Produktion sterben, die vorher oft unter unwürdigen Bedingungen gelebt haben. Daher ist gerade bei tierischen Lebensmitteln ein sorgsamer Umgang besonders wichtig. Um 1 kcal aus Schweinefleisch zu produzieren müssen dreimal so viele pflanzliche Kalorien für die Fütterung aufgewendet werden, bei Kalbfleisch sind es sogar 7 Mal mehr. Jedes gerettete Schnitzel wiegt somit ein Mehrfaches in der Klimabilanz im Vergleich zu pflanzlicher Nahrung. Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung: „Auch in Zeiten von Bio und Nachhaltigkeit geht die Fleischproduktion großteils zulasten des Tierwohls. Für jedes Stück Fleisch, das weggeworfen wurde, ist ein Tier vergebens gestorben. Daher ist es mir ein großes Anliegen, dass möglichst viele Gastronomiebetriebe die Genuss Box anbieten. Denn gemeinsam schaffen wir so das Bewusstsein, dass auch Lebensmittel wertvolle Ressourcen sind.“

Rund 1/3 aller weltweit produzierten Lebensmittel landet im Müll, rund 14 % davon stammen aus der Gastronomie. Die Reduktion von Lebensmittelabfällen ist eine Win-Win-Situation – Wirt*innen sparen Entsorgungskosten, Gäste genießen eine zweite Mahlzeit und haben die Gewissheit, zum Klimaschutz beizutragen

Papier statt Plastik

Der Behälter besteht zu 100 % aus Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC), ist lebensmittelecht und flüssigkeitsdicht. Das Material ist so konzipiert, dass die mitgebrachten Speisen lange frisch bzw. warm bleiben. Die Genuss Box ist außerdem für das Erwärmen in Backofen und Mikrowelle, sowie die Lagerung im Kühlschrank geeignet.

Durch das verwendetet Monomaterial kann die geringfügig verunreinigte Genuss Box im Altpapier gesammelt und einfach wiederverwertet werden. Stark verunreinigte Genuss Boxen werden über die Restmülltonne entsorgt.
Ziel der Verwendung der Genuss Box ist die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Bewusstseinsbildung, dass Essen viel zu schade zum Wegwerfen ist. Darüber hinaus können durch die Genuss Box Alu- und Plastikverpackungen ersetzt werden. Reste vom Essen im Lokal sind damit leicht zu vermeiden und können so zum schnellen Abendessen oder Büroessen für den nächsten Tag werden.

Weitere Informationen

Genussbox wird am Griff getragen

Weitere Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen für Betriebe finden sich auf den Seiten der Stadt Wien – Umweltschutz www.wien.gv.at/umweltschutz/abfall/lebensmittel/betriebe.html und auf den Seiten der Initiative „natürlich weniger Mist“ www.wenigermist.at. Betriebe, die die Genussbox einsetzen, werden in einer interaktiven Karte unter www.genussbox.at angezeigt und können somit leicht gefunden werden.

Sabine Seidl
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Low Waste für alle!

Medieninformation: Tipps für den verpackungsfreien Einkauf von Lebensmitteln: www.wenigermist.at zeigt wie es geht. 7. Mai 2021

Einkauf mit der eigenen Glasverpackung

Ob ein Bund Petersilie oder eine Flasche Limonade − die meisten Lebensmittel, die wir kaufen, werden in Einwegverpackungen angeboten. Dadurch wird der Mistkübel schnell voll. Doch es geht auch anders: Auf www.wenigermist.at und www.facebook.com/wenigermist gibt es hilfreiche Tipps, um Lebensmittelverpackungen zu reduzieren.

Mittlerweile ist Zero Waste vielen ein Begriff. Doch gar keinen Mist zu produzieren, ist nicht leicht. Aber weniger Mist ist für alle umsetzbar!

„Lebensmittel konsumieren wir jeden Tag, da gibt es ein großes Potenzial, Verpackungsabfall zu sparen. Am besten ist es, mit einfachen Dingen wie der Einkaufstasche anzufangen und dann weitere Abfallvermeidungstricks auszuprobieren“, betonen Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Basics sind für alle umsetzbar!

Zu Mehrwegflaschen greifen, die selbst mitgebrachte Jausenbox befüllen lassen und das eigene Einkaufssackerl verwenden - Abfallvermeidung kann ganz einfach sein. Vieles ist schon im Supermarkt oder der Bäckerei im Grätzel umsetzbar. Und die Wiener Märkte bieten eine große Auswahl an unverpackten Produkten.

Auch Feinspitze finden in Wien vieles verpackungsfrei.

Frischer Fisch von der Bio-Fischmanufaktur, handgeschöpfte Schokolade aus der Wiener Confiserie oder besonders lang gereifter Käse aus dem Delikatess-Laden, in den meisten dieser Läden kann man sich die gewünschten Lebensmittel in selbst mitgebrachte Behälter verpacken lassen.

Fragen kost‘ nix!

Viele Händler*innen stecken ihre Produkte ganz automatisch ins Sackerl oder wickeln die Feinkostware in Papier ein. Die Waren sind oft schneller eingepackt, als Kund*innen reagieren können. Auf Nachfrage ist der Einkauf im mitgebrachten Behältnis aber sehr oft möglich – etwa bei Obst- und Gemüseständen auf dem Markt oder an der Feinkosttheke im Supermarkt. Daher ist es am besten, wenn Kund*innen gleich vor der Bestellung darauf hinweisen, dass sie eine eigene Verpackung mithaben und daher keine benötigen.

Viele Möglichkeiten, mehr zu tun

Kräuter im Balkonkisterl vom Samen weg selbst anbauen, spart Verpackungsmüll und macht Freude. Außerdem können einige Lebensmittel selbst hergestellt werden anstatt sie verpackt zu kaufen, zum Beispiel Sojamilch und der daraus hergestellte Tofu. In Wien gibt es auch einige Unverpackt-Läden mit einer großen Auswahl an Produkten, ob Olivenöl, Süßigkeiten, Nüsse oder Nudeln.
 

Weitere Informationen

Einkauf mit der eigenen Glasverpackung

Informationen und Adressen zum verpackungsfreien Einkauf verschiedener Lebensmittel bietet die Website www.wenigermist.at/lebensmittel-verpackungen

Auf www.facebook.com/wenigermist erscheinen ab 7. Mai regelmäßig Tipps, die zum Einkaufen mit weniger Mist motivieren. Die Facebook-User*innen sind auch eingeladen, dort ihre persönlichen Tipps zu posten.

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Zero Waste: Flottes Essen im Mehrweggeschirr

Medieninformation: www.wenigermist.at gibt Tipps für die Essensabholung in Mehrwegbehältern. 17. Dezember 2020

Jausenboxen aus Edelstahl

Take-away-Konsum liegt im Trend. Was auf der einen Seite Zeit spart, hinterlässt auf der anderen Seite große Abfallmengen. Selbst mitgebrachtes Mehrweggeschirr oder ein professionelles Gastro-Mehrwegsystem vermeiden Verpackungsabfall. Infos dazu bietet die Website www.wenigermist.at.

Keine Zeit zum Frühstücken, Appetit auf ein leckeres Mittagsmenü in der Arbeit und am Abend keine Motivation mehr zu kochen? Take-away und Hauszustellung stillen den Hunger rasch. Doch das tägliche Essverhalten hat großen Einfluss auf die Umwelt. „Die bequeme Verpflegung bringt große Abfallmengen mit sich. Abfallvermeidung ist angesagt −  bei der Essensabholung im Lieblingsrestaurant, an der Feinkosttheke oder auch beim Coffee-to-go“, appelliert Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG.

Take-away ohne Umweltbelastung

Einwegverpackungen zu vermeiden ist nicht nur nachhaltig, sondern auch effizient: Die Müllberge schrumpfen und außerdem wird fürs Herstellen der Verpackungen weniger Material und weniger Energie gebraucht. Essen zum Mitnehmen muss aber nicht zwangsläufig große Mengen an Ressourcen verschwenden: Mehrwegverpackungen sind die Lösung! Das Mehrweggeschirr kann bei der Essensabholung im Restaurant, an der Feinkosttheke oder beim Coffee-to-go verwendet werden. Mittlerweile sind viele Supermärkte darauf eingestellt, dass Feinkost berührungsfrei in Behälter der Kund*innen gefüllt wird. Auch der Coffee-to-go erfreut sich im Mehrweg-Becher immer größerer Beliebtheit. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte aber in Restaurants vorab nachgefragt werden, ob das Einfüllen ins eigene Geschirr möglich ist.

Skoonu – Zero Waste statt Einwegmüll

Skoonu ist Wiens erster Geschirrverleih für die Gastronomie. Die Firma bietet hygienisch einwandfreie Edelstahlschüsseln mit dichten Kunststoffdeckeln – in einem eigenen Logistiksystem inklusive Reinigung. Durch diesen Service vermeidet Skoonu große Mengen an Einwegverpackungen bei Take-away und Essenslieferungen.

Um das Essen in den Edelstahlbehältern zu bekommen, können Kund*innen entweder direkt beim Restaurant oder über den gewohnten Lieferservice bestellen. Dazu muss das Lokal ein Partnerbetrieb von Skoonu sein. Die komplette Liste der ersten Skoonu-Partnerbetriebe kann auf der Website nachgelesen werden: https://skoonu.com/Restaurants. Wenn das Lieblingslokal noch nicht dabei ist, einfach eine Nachricht an office@skoonu.com mailen. Skoonu versucht selbst, das Lokal für die Idee zu gewinnen. Für die Bestellung des Mehrweggeschirrs ist übrigens die kostenlose Skoonu-App notwendig. Das Geschirr kann innerhalb von 14 Tagen an Sammelstellen oder bei teilnehmenden Restaurants wieder abgegeben werden.

Welche Lokale bereits teilnehmen und wo das Geschirr retour gebracht werden kann, findet man ebenfalls in der Skoonu-App und auf der Website. Die Edelstahl-Mehrwegbehälter stehen Gastrobetrieben in ganz Wien zur Verfügung.

Nachhaltigkeit auch während dem Lockdown

Die Eindämmungsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie untersagen derzeit den Verzehr von Speisen in Gastro-Betrieben. Viele gastronomische Betriebe haben sich deshalb seit dem Lockdown mit ihrem Take-away-Angebot neue Vertriebswege aufgebaut. Um das Lieblingsrestaurant zu unterstützen und gleichzeitig abfallarm zu essen, unbedingt nachfragen, ob eine Abholung oder Zustellung mit Mehrwegbehältern möglich ist!

Weitere Informationen

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Einkaufen in der Nachbarschaft

DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel viele Einkaufsadressen für regionale Lebensmittel in ganz Österreich. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 9. Oktober 2020

Kürbisse

Was gibt’s Schöneres für den kulinarischen Genuss, als das Essen direkt ab Hof bei den Produzent*innen einzukaufen? Wer keinen Betrieb mit Direktvermarktung in der Nähe hat, kann das bunte Angebot der Märkte nutzen. Viele Märkte haben Partnerschaften mit Bäuerinnen und Bauern aus der Region. Direktvermarktung stärkt die Landwirt*innen, egal ob persönlich am Hof, am Markt, im Online-Shop oder im Selbstbedienungscontainer. DIE UMWELTBERATUNG gibt auf www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel einen Überblick über regionale Angebote.

Seit Beginn der Coronakrise haben Produkte aus der Region an Bedeutung gewonnen. Mit der neuen Seite über Einkaufsadressen erleichtert DIE UMWELTBERATUNG die Versorgung mit regionalen Produkten. „Das Gute liegt oft näher, als man denkt – auch mitten in der Stadt gibt es ein tolles Angebot von Landwirt*innen aus der Umgebung! Auf unserer Website geben wir den Überblick über regionale Anbieter*innen in allen Bundesländern, damit regionaler Genuss möglichst einfach wird“, erzählt Mag.a Gabriele Homolka, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG. Regional einkaufen schafft Arbeitsplätze in der unmittelbaren Umgebung und vermeidet lange Transportwege, und dadurch lange Staus auf der Autobahn und Abgase in der Luft. Regional einzukaufen ist also ein Mehrwert für die gesamte Region!

Bio bevorzugen

Wer außerdem Bio aus der Region kauft, reduziert zusätzlich den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden in der eigenen Umgebung. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Artenvielfalt, zum Klimaschutz und auch für die eigene Gesundheit.

Pestizide verbreiten sich durch die Luft kilometerweit und lassen sich praktisch überall, auch in Städten, nachweisen. Das beweist das Umweltinstitut München in seiner aktuellen Studie über die Pestizidbelastung der Luft. Jeder Hektar Ackerfläche, der ohne chemisch-synthetische Pestizide bewirtschaftet wird, bringt also auch bessere Luft in die eigene Umgebung! Bio ist in vielerlei Hinsicht gesünder. „In Biolebensmitteln stecken bis zu 69 % mehr Antioxidantien, wie eine Studie der Universität Newcastle beweist. Das bedeutet einen enormen Mehrwert für unser Immunsystem“, erklärt die Ernährungswissenschafterin.

Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran. Sie setzt mit ihren strengen Kriterien beim Lebensmitteleinkauf auf regional, saisonal und bio und spart damit im Jahr 11.700 Tonnen CO2 ein.

#GoodFoodGoodFarming

Oktober ist der Aktionsmonat für gutes und nahrhaftes Essen. Die EU-weite Kampagne #GoodFoodGoodFarming fordert von der Politik die Regionalisierung der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln, mehr Perspektiven für junge Menschen in der Landwirtschaft und setzt sich für eine nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ökosysteme ein. In den letzten zehn Jahren musste ein Drittel aller Bäuerinnen und Bauern in Europa den landwirtschaftlichen Betrieb aufgeben. Die Klimakrise und Umweltzerstörung, der Verlust ländlicher Strukturen und der Kampf für Ernährungssouveränität machen deutlich, dass wir unseren Umgang mit Land, Saatgut, Lebensmittelproduzent*innen, Tieren und Nahrungsmitteln verändern müssen.

Der Einkauf bei regionalen Biobäuerinnen und -bauern ist also ein wesentlicher Schritt von Konsument*innen, um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und gleichzeitig die Gewissheit zu haben, gut mit Lebensmitteln versorgt zu sein.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG hat Links für regionale Einkaufsmöglichkeiten am Markt, ab Hof oder online in allen Bundesländern zusammengestellt:
www.umweltberatung.at/regionale-lebensmittel

Beratung zur ökologischen Ernährung und zum rundum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32

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