www.umweltberatung.at

Restlküche mit Osterschmankerln

Medieninformation: www.wenigermist.at bietet Restltipps zur Osterzeit, damit Ostereier und Schokohasen nicht im Müll landen. 16. April 2019

Schokohasen im Körberl

Gerade zu den Feiertagen wird groß aufgekocht. Wer die Mengen vor dem Einkauf gut berechnet, erspart sich Unmengen an Essensresten. Zum Glück lassen sich aus Ostereiern, Schinken, Schokohasen und Co auch herrliche Restlgerichte zubereiten. Mehr Tipps zur Abfallvermeidung unter www.wenigermist.at

Wie schön ist es doch, wenn alle zu Besuch kommen — da wird im großen Stil für das Fest eingekauft. Oft bleibt unbedacht, dass auch die Gäste Essen und Nachspeisen mitbringen, und die Tische biegen sich auch noch dann, wenn schon alle satt sind. „Mit guter Planung sind die Mengen besser abschätzbar. Sollte dennoch etwas übrigbleiben, helfen einfache Restlrezepte weiter, damit keine Lebensmittel im Mistkübel landen“, sagt Ernährungswissenschafterin Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Tipps zum Osterfest

  • Wenigermist-Tipp 1: Gut planen

Kommen Gäste zu Besuch und wenn ja wie viele? Welche Zutaten habe ich zuhause und welche fehlen? Wie oft bin ich selbst eingeladen und muss mich nicht daheim verpflegen? Mithilfe dieser Fragen bekommt man einen Überblick über die Mengen und schreibt eine Einkaufsliste.

  • Wenigermist-Tipp 2: Mitgeben

Falls doch zu viel gekocht wurde, freuen sich die Gäste bestimmt, wenn sie sich einen kleinen Teil vom Festmahl mitnehmen können. Vorbereitete Schüsseln oder Gläser mit dichtem Verschluss erleichtern den Transport.

  • Wenigermist-Tipp 3: Verputzen statt verschwenden

Ostereier lassen sich hervorragend in der Restlküche verwenden. Die gekochten Eier sind, wenn sie nicht abgeschreckt wurden und die Schale keinen Sprung hat, etwa 4 Wochen nach dem Färben gekühlt haltbar. Sie können z.B. als Bärlauch-Ei-Aufstrich, Curry-Ei-Aufstrich oder als Zutat im würzigen Curry verwendet werden.

Der übriggebliebene Schinken schmeckt auch Tage nach dem Fest kalt auf dem Butterbrot ganz wunderbar! Köstlich ist er auch im klassischen Gröstl, einfachen Schinkenfleckerln oder im würzigen Erdäpfelauflauf. Übriggebliebene Striezel und Pinzen lassen sich gemeinsam mit Äpfeln und Rosinen hervorragend zu einem duftenden Scheiterhaufen verarbeiten.

Das Gute an Schokolade ist, dass sie sich über Monate hält, sofern man sie vorher nicht aufisst! Bevor sie grau und bröselig wird, ist heiße Trinkschokolade eine gute Möglichkeit, sie zu verarbeiten. Dazu muss man einfach nur die Milch wärmen und die Schokolade darin auflösen. In Kuchen und Keksen dienen süße Ostereier und Osterhasen als Ersatz für Kochschokolade.

Lebensmittelabfall vermeiden: Tipps auf www.wenigermist.at

Nicht nur zu Ostern ist es wichtig, dass man sorgsam mit den Lebensmitteln umgeht, und Lebensmittelabfälle vermeidet, sondern auch das ganze Jahr hindurch. Immerhin gehen in Österreich laut WWF ein Drittel der Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Das Potenzial zur Abfallvermeidung ist groß. Hilfreiche Tipps zur richtigen Lagerung von Obst, Gemüse, Brot, Milchprodukten, Fleisch und anderen Lebensmitteln bietet die „wenigermist“-Website unter www.wenigermist.at/ABC-lebensmittelabfall-vermeiden und die Seite der MA 22 unter www.umweltschutz.wien.at/abfall/lebensmittel/tipps.html

Weitere Informationen

Viele Informationen zum Vermeiden von Abfall bietet die Website www.wenigermist.at.  

Sabine Seidl
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Röter geht’s nicht: Eierfarbe aus Zwiebelschalen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt fürs Osternest, Bio-Eier natürlich zu färben. 10. April 2019

rote Ostereier, gefärbt mit Zwiebelschalen

Vor Ostern heißt’ s fleißig Zwiebelschalen sammeln, denn sie sind kein Mist, sondern die Basis für tiefrote Ostereier. Rezepte für natürliche Ostereierfarben und eine Videoanleitung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/ostereierfarbe-aus-der-gewuerzlade

Das Färben mit Zwiebelschalen ist einfach und das Ergebnis besticht nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich. „Eierfärben mit Zwiebelschalen ist eine geniale Verwertung von Abfall. Das Rot ist wunderschön und im Vergleich zu chemischen Farben auch gesünder. Denn Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, die die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

So einfach geht‘s

Zum Färben Zwiebelschalen mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Werden die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud gekocht, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Bio-Eier: auf die Null achten

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, Bio-Eier zu färben. Die Null an erster Stelle im Stempelaufdruck von Eiern steht für Bio-Qualität und bedeutet bestes Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf.

Weitere Informationen

Anleitungen und ein Video zum Färben von Eiern mit natürlichen Farben bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/ostereierfarbe-aus-der-gewuerzlade

Rezepte für köstliche Eiaufstrich-Varianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

Beratung zur ökologischen Ernährung gibt‘ s an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Gut und nachhaltig unterwegs essen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt nachhaltige Gastro-Unternehmen für unterwegs. 20. März 2019

Bohnensuppe im Glas

Keine Zeit zum Kochen und trotzdem mit gutem Gewissen essen? Ob Lieferservice ins Büro, Snacken unterwegs oder einfach im Restaurant genießen — all das kann man in Wien in 13 Betrieben, die mit dem „natürlich gut essen“-Gütesiegel ausgezeichnet wurden. Die Stadt Wien zeichnet Betriebe aus, die auf Tierwohl und Ökologie bei der Beschaffung achten.

Beim Wocheneinkauf ist Lebensmittelqualität selbstverständlich. Doch wenn der Hunger unterwegs gestillt wird, mussten früher oft Kompromisse bei der Qualität gemacht werden. „Mittlerweile bieten viele Betriebe Speisen mit einem hohen Anteil an Bio-Zutaten. Ob Bio-Catering, Restaurant oder Hotel mit Bio-Frühstück, es gibt nun für jeden Anlass eine nachhaltige Alternative“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

13 x natürlich gut essen in Wien

Mit „natürlich gut essen“ werden Betriebe ausgezeichnet, die beim Einkauf der Zutaten besonderen Wert auf die nachhaltige Qualität und auf das Tierwohl legen. In diesen Betrieben ist ein vegetarisches Angebot in der Speisekarte Pflicht. Das Gütesiegel „Natürlich gut essen“ wird in den drei Kategorien Gold, Silber und Bronze vergeben. Kriterien für die Kategorie Gold sind zum Beispiel der verpflichtende Einsatz von Freilandeiern und mindestens vier Bio-Milchprodukten, es muss mindestens ein Fleischgericht in Bio-Qualität angeboten werden. Palmöl darf nur aus nachhaltigem oder biologischem Anbau mit Zertifikat stammen. Interessierte Betriebe können im Rahmen des Umweltserviceprogramms OekoBusiness Wien kofinanzierte Beratung und die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Natürlich gut essen“ erhalten.

Die ausgezeichneten Betriebe

Gold:

deli bluem, 1080 Wien
Gustl kocht, 1030 Wien
Rita bringt’s, 1040 Wien
Mia Via, 1030 Wien, 1120 Wien
lafafi, 1120 Wien
Feldberg / Braunrath KG, 1070 Wien
Gaumenfreundinnen, 1160 Wien
Iss mich!, 1020 Wien
Basenbox, 1060 Wien
Boutiquehotel Stadthalle, 1150 Wien
elena‘s, 1020 Wien
Kolariks Luftburg, 1020 Wien

Silber:

Limoni‘s, 1080 Wien

Bio ins Haus serviert

Auch beim Business-  und Event-Catering oder Flying Dinner muss man die Nachhaltigkeit und das Tierwohl nicht mehr unter den Tisch fallen lassen. Zahlreiche zertifizierte Bio-Cateringbetriebe servieren Bio-Gerichte auf höchstem Niveau. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt rund 30 Betriebe auf ihrer Website.

Weitere Informationen

Bohnensuppe im Glas

Adressen für nachhaltiges Essen unterwegs bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/immer-bio-unterwegs 

Bio-Catering-Betriebe vom Business-Catering bis zum Schulbuffet sind auf www.umweltberatung.at/bio-catering-die-liste-der-anbieterinnen zu finden.

Infos für interessierte Gastro-Betriebe: unternehmen.oekobusiness.wien.at/kategorie/news/2018/07/natuerlich-gut-essen-in-wien

Beratung zu nachhaltiger Ernährung bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Tierisch fasten

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt die Fastenzeit als Motivation zur Reduktion tierischer Lebensmittel zu nutzen. 5. März 2019

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Die Fastenzeit ist der perfekte Zeitpunkt mit gesunden Ernährungsgewohnheiten zu starten. Einmal für eine bestimmte Zeit auf Fleisch zu verzichten gibt Zeit, die Ernährung im Alltag zu überdenken und mit dem Fastenbrechen mit neuen Gewohnheiten zu starten. Mehr von der Pflanze, weniger vom Tier – das ist die Basis einer gesunden, ökologischen Ernährung. Umfassende Informationen und Tipps dazu gibt es auf www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht.

 Zu viel, zu fett, zu süß und zu viel Fleisch – die typische westliche Ernährung entspricht meist nicht den Empfehlungen der ErnährungsexpertInnen. „Wer beim Fasten auf Fleisch, Wurst, Milchprodukte und Eier verzichtet, reduziert die Aufnahme gesättigter Fettsäuren, welche mit Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen in Zusammenhang stehen“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Kalorien sparen für ein besseres Klima

Weniger tierische Lebensmittel zu essen, wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Gesundheit aus, sondern schont auch die Umwelt. Die Produktion von Fleisch, Wurst & Co braucht mehr Fläche und Energie als für pflanzliche Lebensmittel. Bei Rindfleisch und Eiern aus intensiver Landwirtschaft werden im schlechtesten Fall bis zu 40 kcal an fossiler Energie investiert, um 1 kcal für die Ernährung zu produzieren. Rund 6 Millionen Tiere werden jährlich in Österreich geschlachtet, ein großer Teil leidet unter nicht tiergerechten Haltungsbedingungen. Eine Reduktion der tierischen Lebensmittel hat also durchaus Potenzial zum Klimaschutz und verringert Tierleid.

Mehr von der Pflanze – weniger vom Tier

Neue Ernährungsgewohnheiten brauchen Zeit und neue Ideen. „Eine extreme Änderung wie zum Beispiel der komplette Verzicht auf Fleisch ist nicht einfach umzusetzen – Rückfälle sind programmiert. Eine genussvolle, bewusste Änderung mit einem stetig erhöhten Anteil an Linsen, Bohnen, Vollkorn und Gemüse und einem geringeren Anteil an Fleisch ist gesund und schont Tier und Umwelt “, erklärt die Ernährungswissenschafterin.

Weitere Informationen

Ernährungstipps zum Fleischersatz sind auf www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht und auf www.fleisch-ist-uns-nicht-wurscht.at zu finden. „Fleisch ist uns nicht wurscht“ ist eine Initiative des WWF mit Unterstützung von DIE UMWELTBERATUNG und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

DIE UMWELTBERATUNG hat über 1.000 Bio-Rezepte - auch vegetarische, vegane und passend für die Saison unter www.umweltberatung.at/rezepte

Beratung zur ökologischen Ernährung an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Tierwohl in der Keksdose!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät, Kekse selbst zu backen und damit gute Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt zu schaffen. 6. Dezember 2018

Schokokekse

Wir wünschen uns zu Weihnachten den Weltfrieden, schlemmen jedoch meist auf Kosten anderer. In gekauften Keksen stecken oft Schokolade aus Kinderarbeit, Palmöl aus dem Regenwald oder Eier aus enger Bodenhaltung. Besser schmeckt’s selbst gebacken mit besten Zutaten – weihnachtlicher Duft in der Wohnung inklusive! Rezepte dazu gibt es auf www.umweltberatung.at/rezepte.

Selber backen statt fertige Kekse zu kaufen, heißt auch selbst zu bestimmen, was reinkommt. In industriell hergestellten Keksen stecken oft Kinderarbeit, Tierleid, Farb- und andere Zusatzstoffe. Das lässt sich mit selbst gemachten Keksen leicht verhindern. „Mit feinen Bio-Zutaten Teig selbst herzustellen, ist günstig und erspart unerwünschte Zutaten, die in der herkömmlichen Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen und zu Unverträglichkeiten führen können“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Für Mensch und Tier – am besten Bio!

Mit Butter und Eiern aus Biolandwirtschaft ist das Wohl der Tiere gesichert. Biofütterung und eine gute Haltung spiegeln sich auch in der Qualität wider. In Bio-Butter beispielsweise konnte ein höherer Anteil gesunder Omega-3-Fettsäuren nachgewiesen werden als in Butter aus konventioneller Landwirtschaft. Schokolade sollte immer aus fairem Handel sein. So ist garantiert, dass sie frei von Kinderarbeit ist und die ProduzentInnen gerecht entlohnt werden.

Mit neuer, verbesserter Rezeptur

Selber backen kann auch durchaus gesünder sein – ein bisschen weniger Zucker, ein Vollkornanteil im Mehl, weniger Fett und dafür mehr heimische Nüsse oder ein Rezept mit Haferflocken ausprobieren. Das sind kleine Änderungen, die die Kekse eine Spur gesünder machen. „Doch auch die besten Bio-Kekse haben das Potenzial sich in Hüftgold zu verwandeln. Maßvolles Naschen ist auch hier angesagt “, erklärt die Umweltberaterin.

Weitere Informationen

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DIE UMWELTBERATUNG hat über 1.000 Bio-Rezepte, darunter auch für köstliche Kekse: Auf www.umweltberatung.at/rezepte in das Stichwortfeld Keks eingeben und auf SUCHEN klicken, schon erscheinen Rezepte wie gefüllte Dinkelkekse, Nussaugen und auch Kekspudding zur Verwertung von Keksresten nach dem Fest.

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Ganz Wien isst nachhaltig!

Die Stadt Wien setzt den Milan Urban Food Policy Pact um. DIE UMWELTBERATUNG berät zur nachhaltigen Speisenplanung. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 5. Juli 2018

Schöpfer in einer Großküche aufgehängt

Wien ist eine von mehr als 160 Städten weltweit, die das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik unterzeichnet haben, den „Milan Urban Food Policy Pact“. In diesem Vertrag verpflichten sich die Städte dazu, die umweltfreundliche, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Ernährung ihrer EinwohnerInnen zu fördern. Informationen dazu auf www.umweltberatung.at/mufpp.

Durch Unterzeichnung des Mailänder Abkommens haben sich die Städte verpflichtet dafür zu sorgen, dass der gesamten Bevölkerung gesunde und leistbare Lebensmittel zur Verfügung stehen. Diese Lebensmittel müssen nachhaltig hergestellt werden – sie sollen das Klima schonen, die Biodiversität fördern und möglichst wenig Müll hinterlassen. Wien hat schon lange vor Unterzeichungung des Abkommens gute Voraussetzungen geschaffen. In dieser Stadt lässt es sich gut genießen, sie bietet bestes Trinkwasser aus der Wasserleitung, Biolebensmittel aus eigener Produktion und serviert nachhaltige Kost aus den städtischen Küchen. „Das starke Bevölkerungswachstum und das Ansteigen ernährungsbedingter Erkrankungen stellt die Stadt jedoch vor große Herausforderungen“, sagt Mag.a Adelheid Sagmeister von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22. Sie ist Koordinatorin für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln und vernetzt alle Initiativen in diesem Bereich.

Initiativen vom Bio-Menü bis zur Food-Coop

In der Verpflegung städtischer Einrichtungen sind 30 % Bio-Anteil der Lebensmittel bereits Pflicht, 50 % werden angestrebt. Auch private Initiativen sprießen gut auf Wiener Boden – Food-Coops kaufen Lebensmittel gemeinschaftlich in der Region ein, in Urban Gardening Projekten ziehen die BewohnerInnen biologisches Obst und Gemüse selbst. Auch ein Ernährungsrat, der den Wandel zu einem gerechten, vielfältigen Ernährungssystem in Wien vorantreibt, steht kurz vor der Gründung.

Gute Beratung für gutes Essen

DIE UMWELTBERATUNG unterstützt die klimafreundliche Küche — mit vielen saisonalen Rezepten, durch persönliche Beratung von Privatpersonen an ihrer Hotline und Schulungen in Großküchen vor Ort. „Egal ob Mittagsmenü in der Kantine oder klimaschonend á la Carte. Nachhaltige Speisenplanung ist mit kleinem und großem Budget machbar und schmeckt!“, sagt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin bei DIE UMWELTBERATUNG.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG unterstützt Kantinen bei der Umstellung auf ein nachhaltiges Angebot: www.umweltberatung.at/betriebe-ernaehrung
Infos zum Milan Urban Food Policy Pact: www.umweltberatung.at/mufpp

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Ned deppert: Bier aus Mehrwegflaschen

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Mehrweg, Bio und Fairness für die WM-Verpflegung. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 15. Juni 2018

Team MEHRWEG gewinnt

So ein sportlicher Abend vorm Fernseher braucht entsprechende Stärkung. Die sportliche Fairness spiegelt sich am Couchtisch wider, wenn Knabbergebäck aus fairem Handel und biologischem Anbau und Bier in Mehrwegflaschen kredenzt werden. Von Dosenbier und kleinen Einwegflaschen für die WM-Verpflegung rät DIE UMWELTBERATUNG ab. Einen guten Überblick, welche Getränkeverpackungen nachhaltig und weniger nachhaltig sind, gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Getränkeverpackungen auf dem Prüfstand“ auf www.umweltberatung.at/gvp.  

Im Match um die ökologischste Verpackung für das edle Hopfengebräu gewinnt eindeutig die Mehrweg-Glasflasche. Bier in Dosen schneidet ökologisch sehr schlecht ab. Aus kleinen Einwegglasflaschen ist es sogar noch schlechter fürs Klima! „Bierdosen sind ca. dreimal klimaschädlicher als regionales Bier in Mehrwegflaschen. Und die kleinen Einwegglasflaschen, die oft irrtümlich als umweltfreundlich angesehen werden, verursachen sogar ca. vier- bis fünfmal mehr Treibhausgasemissionen als Mehrwegflaschen“, erklärt Mag. Elmar Schwarzlmüller, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Glasflaschen verdienen mehr als Recycling

Glas hat zu Recht den Ruf eines hochwertigen Verpackungsmaterials und viele BiertrinkerInnen in Österreich schwören auf die Glasflasche. Umweltfreundlich ist diese allerdings nur im Mehrwegsystem. Einwegglasflaschen können zwar auch recycelt werden, dennoch wird dabei jede Flasche wieder neu erzeugt und das braucht viel Energie. Eine Glasflasche einzuschmelzen und neu zu formen ist energieintensiver, als sie gründlich auszuwaschen.
Oft wird entgegengehalten, dass Mehrwegflaschen ja wieder zum Abfüller zurücktransportiert werden müssen. Das stimmt, gilt aber genauso für Einwegflaschen. Nur machen diese dabei noch den Umweg zum Glaswerk, wo die alten Flaschen eingeschmolzen und neue Flaschen für die Abfüller produziert werden. Ökobilanzen zeigen es ganz klar: Glasflaschen sind nur als Mehrwegflaschen wirklich umweltfreundlich. Sie sind ein hochwertiges Produkt, das es sich verdient hat, nicht „nur“ recycelt, sondern richtig wiederverwendet zu werden.

Faire Bio-Knabberei – auch selbst gemacht

Nüsse aus fairem Handel und Knabbergebäck aus biologischer Landwirtschaft bringen Fairplay in ökologischer und sozialer Hinsicht. Eine kostengünstige und köstliche Alternative sind selbst gemachte Brotchips oder Potato Wedges aus dem Backrohr.

Rezept Brotchips:

Altes Brot ist zu schade zum Wegwerfen! Einfach in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl und Knoblauch knusprig braten – fertig sind die Brotchips.

Rezept Potato Wedges:

  • 1 kg festkochende Bio-Erdäpfel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Paprika, edelsüß
  • Reichlich frische Kräuter: Rosmarin, Oregano, Thymian, Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer.

Erdäpfel waschen, in grobe Spalten schneiden und auf einem Blech verteilen. Kräuter und Knoblauch fein hacken, mit Öl und Gewürzen vermengen und gut mit den Erdäpfelspalten vermischen. Bei 180°C circa 45 Minuten knusprig backen.

Weitere Informationen

Im Infoblatt „Getränkeverpackungen auf dem Prüfstand“ stellt DIE UMWELTBERATUNG die ökologischen Auswirkungen von Getränkeverpackungen dar. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Rezepte für selbst gebackene Potato Wedges, Käsestangerl und Brotchips bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/rezepte.

Sabine Seidl
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Selbst ist der Hase - Bio-Ostereier mit Naturfarben färben

DIY: DIE UMWELTBERATUNG leitet mit Video und Fotoanleitungen beim Eierfärben mit natürlichen Zutaten an. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 16. März 2018

Ostereier Gabriele Homolka, DIE UMWELTBERATUNG

Knallige Ostereierfarben können Allergien auslösen, Farben aus der Natur sind sogar gesund. Selber färben mit Gewürzen, Wildkräutern oder Wildfrüchten geht ganz einfach. Leuchtendes Gelb entsteht durch Kurkuma, sattes Rot mit Zwiebelschalen, frisches Grün mit Brennnesseln. Holunderbeeren färben Eier schokobraun. DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/ostereierfarbe-aus-der-gewuerzlade Anleitungen für bunte, gesunde Eier in vielen Farben.

Selber Färben mit der Farbpalette der Natur ist ganz einfach und bringt´s, denn die natürlichen Farben dürfen mitgegessen werden, wenn das Ei nicht ganz dichthält. „Kurkuma regt die Verdauung an und die Bitterstoffe mindern die Lust auf Süßes. Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, welche die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken. Holunderbeeren sind reich an B-Vitaminen und gut für Nerven und Stoffwechsel. Dringen diese Naturfarben ins Ei, ist das sogar gesund“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.

So einfach geht‘s

Zum Färben Zwiebelschalen, Holunderbeeren oder Brennnesseln mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Oder die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud kochen, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen oder Brennnesseln hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Bio-Eier: auf die Null achten

Die Zahl Null an erster Stelle im Stempelaufdruck von Eiern steht für Bio-Qualität: Null bedeutet, dass das Ei aus biologischer Landwirtschaft kommt - Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf sind garantiert. Vorsicht: Für eierhaltige Lebensmittel ist eine Kennzeichnung nicht verpflichtend, doch auch im Ostergebäck sind Eier drin. Biogebäck garantiert Biofütterung und ausreichend Auslauf für die Hühner.

Weitere Informationen

Eine Videoanleitung zum Färben von Ostereiern mit Holunder, Curcuma und Zwiebelschalen und Links zu Fotoanleitungen bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/ostereierfarbe-aus-der-gewuerzlade.

Eier sind viel zu schade zum Wegwerfen! Rezepte für köstliche Eiaufstrich-Varianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

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Erntezeit: frisches Grün aus dem Wald

DIE UMWELTBERATUNG hat Sammeltipps und köstliche Rezepte für Bärlauch und andere Wildpflanzen. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 15. März 2018

Bärlauchrisotto

In den Geschäften kommt frisches Grün meist per Flugzeug aus Übersee. Wer Frisches will, erntet am besten selbst im Wald. Der Bärlauch sprießt und seine Blätter schmecken pur aufs Jausenbrot oder im Strudel. Sie fördern die Durchblutung, desinfizieren und entgiften. In der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ unterstützt DIE UMWELTBERATUNG mit einem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten beim Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildpflanzen: www.umweltberatung.at/wilde-sachen-zum-selbermachen

Der Bärlauch läutet den Frühling ein und ist das erste essbare Grün, das uns nach dem Winter Kraft gibt. „Bärlauch ist vitaminreicher Genuss aus der Region. Frischer und aromatischer geht’s nicht!“ sagt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG. Wildpflanzen wie Bärlauch werden nicht künstlich gedüngt, dadurch wachsen sie langsamer und lagern wenig Wasser aber viele Vitamine ein. 

Vorsicht: giftige Doppelgänger

Wichtig beim Sammeln: nur Bekanntes pflücken! Bärlauch erkennt man an der matten Blattunterseite mit erhabener Mittelrippe und am typischen Geruch nach Knoblauch. Doch Vorsicht beim Sammeln – die Hände nehmen nach kurzer Zeit den Bärlauchgeruch an und täuschen den Geruchssinn, wenn sich andere Pflanzen dazu geschummelt haben. Wer nicht sicher ist, nimmt besser jemand Erfahrenen zum Sammeln mit oder wartet auf die allseits bekannten Brennnesseln. Sie wachsen bald auf jeder G´stettn. Brennnesseln werden mit Gummihandschuhen geerntet, in heißem Wasser blanchiert brennen sie nicht mehr.

Wohlschmeckende Medizin 

Gerade in den ersten Frühlingswochen ist das Wildgemüse noch zart und besonders fein im Geschmack. Viele Kräuter wirken blutreinigend, entgiftend und stärken das Immunsystem. Das Kochen mit Wildpflanzen ist einfach: In den meisten Gerichten können Spinat oder Petersilie durch Bärlauch ersetzt werden. Wer milderen Geschmack bevorzugt, mischt die intensiv schmeckenden Wildkräuter unter den weniger aromatischen Spinat. Wer reichlich Gemüse isst und den Speiseplan mit Wildkräutern ergänzt, schützt sich vor Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Dinkelreis-Bärlauchrisotto

Bio-Zutaten für 4 Personen:
•    1/2 Kilo Dinkelreis
•    2 kleine Zwiebel gehackt
•    1 große Karotte gewürfelt
•    2 dag Butter oder etwas Öl
•    200 ml Weißwein trocken
•    3/4 l Suppe
•    8 dag Bärlauchblätter
•    15 dag Bergkäse gerieben

Zubereitung: Zwiebel und Karotten in Butter andünsten. Dinkelreis dazu und kurz mitdünsten Mit dem Weißwein ablöschen und mit der Suppe auffüllen. 20 bis 40 Min. auf leichter Flamme kochen lassen - Angaben zur Kochzeit auf der Verpackung beachten! Den Bärlauch beigeben, nochmals umrühren und servieren. Geriebenen Bergkäse zum Drüberstreuen bereitstellen. Als Beilage passt Salat.

Weitere Informationen

Die Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ inklusive Wildpflanzenposter umfasst 56 Seiten im A5-Format. Sie ist um € 4,50 plus € 3,- Versandkosten erhältlich bei DIE UMWELTBERATUNG, Tel. 01 803 32 32, www.umweltberatung.at/wilde-sachen-zum-selbermachen.

Das Infoblatt Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen gibt Tipps zum Selberziehen von Keimlingen und zum Sammeln und Verarbeiten von Wildpflanzen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.  

Viele Rezepte mit Wildkräutern und Wildgemüse sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

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DIin Sabine Seidl
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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

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Knuspriges, Duftendes und Herzhaftes aus selbst gemachtem Teig

DIE UMWELTBERATUNG bietet Anleitungen zum Selbermachen von Teig für Pizza, Strudel und Brot auf www.umweltberatung.at/diy-essen. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 18. Jänner 2018

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