Earth Night am 07.09.: weniger Beleuchtung für mehr Vielfalt

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG regt zum Mitmachen bei der Aktion „Earth Night“ und zur nachhaltigen Reduktion der Lichtverschmutzung an. September 2021

Sujet "Licht aus!"

Bei der Earth Night am Dienstag, 7. September ab 22 Uhr, heißt es: Licht aus. Diese Aktion setzt ein Zeichen dafür, dass es auch mit weniger Beleuchtung geht – und sogar viel besser geht als bei hell erleuchteten Nächten. Denn Insekten und Vögel leben länger, wenn sie nicht durch Licht irregeführt werden. Für Mensch und Tier ist der Schlaf in der Finsternis erholsamer. Und der Sternenhimmel ist ohne Beleuchtung unvergleichlich schöner. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Reduktion der Lichtverschmutzung.

Bei der Aktion „Earth Night“ wird eine Nacht lang die Beleuchtung reduziert – das soll für einen bewussteren Umgang mit der Ressource Licht sensibilisieren. Organisationen, Firmen und Gemeinden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligen sich. Auch Privatpersonen sind eingeladen, mitzumachen und ihre Beleuchtung zu reduzieren. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt die Aktion Earth Night aus vielen Gründen. „Derzeit gibt es in den Nächten zu viel Licht, das zu hell und blaustichig ist und zu lange, oftmals unnötig und am Ziel vorbei leuchtet. Optimal eingesetztes Licht spart Energie, schützt die Natur und fördert die Gesundheit“, erklärt Mag.a Manuela Lanzinger von DIE UMWELTBERATUNG.

Tipps für eine optimale Beleuchtung

Um das künstliche Licht in den Nächten langfristig zu reduzieren, gibt es viele Möglichkeiten

  • Lichtdauer und -intensität im Außenraum auf das notwendige Maß reduzieren. Dies spart Stromkosten und schützt die Tiere.
  • Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sorgen für eine kurzfristige und trotzdem sichere Wegebeleuchtung.
  • Statt Kugellampen, die ungezielt in alle Richtungen Licht abgeben, werden besser Lampen eingesetzt, deren Lichtkegel nach unten gerichtet ist. Optimal eignen sich Full-Cut-Off-Leuchten, diese sind nach allen Seiten abgeschirmt und lassen nur nach unten Licht durch.
  • Niedrige Lichtmasten oder eine niedrige Montage der Leuchte verhindern Blendung und eine zu starke Streuung des Lichts.
  • Für die Beleuchtung von Wegen oder Terrassen eignen sich energiesparende LED-Lampen mit dem Farbton „warmweiß“ (unter 3000 Kelvin). Sie sind langlebig, ihr Licht enthält keine UV-Anteile und ist dadurch insektenfreundlicher.

Keine Sterne, keine Ruhe

Starke Beleuchtung kostet viele Tiere das Leben. In dunklen Nächten können am Himmel 3.000 bis 4.000 Sterne beobachtet werden, in hellen Stadtvierteln hingegen kaum 100. Der hohe Lichtanteil in der Nacht stört tagaktive Tiere in ihrer Ruhephase. Viele Nachtfalter gehen in Beleuchtungskörpern zugrunde oder sitzen wie versteinert an der hellen Wand anstatt nach Futter zu suchen. Laut Schätzungen sterben in den Sommermonaten an einer einzigen Laterne durchschnittlich 150 Insekten pro Nacht. Zugvögel werden durch die Lichtverschmutzung vom Kurs abgelenkt und können an beleuchteten, hohen Objekten kollidieren. An einem 300 Meter hohen Fernsehturm in den USA sind im Rahmen einer 29 Jahre dauernden Langzeitstudie 120.000 Vögel tödlich verunglückt.

Gesunder Schlaf in dunklen Nächten

Menschen brauchen Dunkelheit für einen gesunden Schlaf. Der Tag-Nacht-Rhythmus steuert unsere biologischen Uhren. Überdosiertes, künstliches Licht ist ein Störfaktor und bewirkt im Gehirn eine geringere Ausschüttung von Melatonin, das stresshemmend wirkt. Dies kann Schlafstörungen und weitere gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

Weitere Informationen

Informationen zur tierfreundlichen Gartenbeleuchtung gibt DIE UMWELTBERATUNG im Folder „Lassen wir die Nacht im Garten“. Er kann kostenlos heruntergeladen werden: www.umweltberatung.at/lassen-wir-die-nacht-im-garten. Der Folder wurde von der Wiener Umweltanwaltschaft in Kooperation mit DIE UMWELTBERATUNG herausgegeben.

Beratung zur umweltfreundlichen Beleuchtung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline: Tel. 01 803 32 32

Link zur Aktion Earth Night: www.earth-night.info

Download des Sujets "Licht aus!": www.earth-night.info/icon/

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
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Das Lieblingsgemüse fürs nächste Jahr sichern!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Saatgutvermehrung. 3. September 2021

Fruchtfleisch von Tomaten

Im Spätsommer ist die Ernte im Gemüsegarten voll im Gange: sonnengereifte Paradeiser, geschmacksintensive Paprika sowie farbenfrohe Busch- und Stangenbohnen gehören zum typischen Sommeressen. Wer das köstliche Bio-Gemüse auch im nächsten Jahr genießen möchte, sammelt jetzt am besten die Samen von kräftigen und gesunden Pflanzen. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für eine erfolgreiche Samenvermehrung.

Alte und regionale Sorten überzeugen im Garten durch viele positive Eigenschaften: Sie sind äußerst robust und bringen Geschmacksvielfalt in die Küche. Ihre Samen weiterzuverwenden, lohnt sich also. „Das Saatgut für die Kultur muss nicht jährlich neu gekauft werden. Samenfeste Gemüsepflanzen haben genügend Saatgut, sodass auch Samen mit anderen Gärtner*innen geteilt und getauscht werden können“, empfiehlt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Nicht jede Pflanze ist geeignet

Zur Saatgutvermehrung eignen sich nur samenfeste Sorten. Diese geben ihre Eigenschaften an die nächste Pflanzengeneration weiter. Bei den sogenannten „Hybridsorten“ ist das anders: Die nächste Pflanzengeneration kann sich stark von ihren Eltern unterscheiden, es sind “ Zufallsprodukte“.
Wichtig ist, für die Samenernte die gesündesten, robustesten Pflanzen auszuwählen und nur die wohlschmeckendsten Früchte zu verwenden. Weitere Eigenschaften wie Größe, Farbe und Form sind entscheidend für die Auswahl.

Die Frucht muss reif sein

Nur ausgereifte Samen sind auch keimfähig. Bei Bohnen und Erbsen sind die Schoten bereits trocken und häutig, wenn die Samen reif genug zur Ernte sind. Bei Chilis lassen sich die erntereifen Samen leicht aus den trockenen Fruchthüllen schütteln. Bei fleischigen Früchten wie Paradeisern müssen die Samen vom Fruchtfleisch befreit werden – dazu die Samen am besten in einem feinmaschigen Sieb unter fließendem, kaltem Wasser abwaschen. Um ein Ankleben zu verhindern, eignet sich zum Trocknen der Samen am besten ein Kaffeefilter oder Backpapier.

Saatgut richtig lagern

Um die Keimfähigkeit der Samen lange zu erhalten, ist es wichtig auf günstige Lagerbedingungen zu achten. Gut getrocknetes Saatgut behält die Keimfähigkeit länger, wenn es bei konstanten Temperaturen möglichst kühl und dunkel gelagert wird. Zur Aufbewahrung der Samen eignen sich Samensackerl aus Papier oder verschließbare Gläser. Und nicht vergessen, die Samen zu beschriften!

Im Spätsommer noch rasch aussäen

Das Sommergemüse muss mit der Aussaat bis nächstes Jahr warten, aber schnellwüchsige Gemüsesorten und Pflücksalate können bis Mitte September noch direkt ins Beet ausgesät werden. Gut geeignet sind zum Beispiel Radieschen, Spinat, Kresse, Pak Choi oder Blattmangold. Im Herbst werden die Pflanzen bei Frost mit einem Vlies geschützt, gegossen wird am besten bei schönem Herbstwetter.

Weitere Informationen

Weitere Tipps zur Saatgutvermehrung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website: www.umweltberatung.at/saatgut-selbst-vermehren Dort sind auch Gärtnereinen und Geschäfte gelistet, die Pflanzen und Saatgut in Bioqualität anbieten: www.umweltberatung.at/bio-saatgut-und-jungpflanzen

Welche Pflanzen im Beet zusammengehören und welche lieber voneinander getrennt werden, zeigt die Mischkulturscheibe. Sie kann um € 4,90 plus Versandkosten bei DIE UMWELTBERATUNG bestellt werden: www.umweltberatung.at/die-mischkulturscheibe

Umfangreiche Tipps zum naturnahen Gärtnern hat DIE UMWELTBERATUNG in der Broschüre „Naturnische Hausgarten“. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32. 

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Grüne Fassaden als natürliche Klimaanlagen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG informiert über Vorteile und Möglichkeiten der Gebäudebegrünung, 11. August 2021

Begrünte Fassade

Die Hitzewellen sorgen dort für schlaflose Nächte, wo aufgeheizte Wände das nächtliche Abkühlen verhindern. Eine deutliche Verbesserung schaffen dabei begrünte Fassaden, Dächer und Innenhöfe. Sie reduzieren die Überhitzung der Gebäude während der Sommermonate deutlich. Um Begrünungsmaßnahmen erfolgreich umzusetzen, berät DIE UMWELTBERATUNG kostenlos zu den ersten wichtigen Schritten, damit Gebäudehüllen im neuen, grünen Glanz erstrahlen.

Begrünte Hausfassaden sehen nicht nur schön aus, sondern helfen auch das Mikroklima in Ballungsräumen zu verbessern. Die Beschattung der Gebäudehülle und die Verdunstung von Wasser über die Blätter kühlen effektiv und sorgen in überhitzten Städten für ein spürbar angenehmeres Klima. Um ein optimales Ergebnis bei der Begrünung von Gebäuden zu erzielen, muss zuvor geklärt werden, welches Begrünungssystem zu den Voraussetzungen des Gebäudes passt. Dazu bietet DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz Beratungen an. „In den Beratungen werden die ersten Schritte zur Gebäudebegrünung besprochen: gestalterische sind dabei genauso Thema wie behördliche Genehmigungen und Förderungen“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Vielfältige grüne Fassaden

Beim Fassadengrün wird zwischen bodengebundener und fassadengebundener Bepflanzung unterschieden. Bei der bodengebundenen Form wachsen Pflanzen direkt im Erdreich vom Boden aus die Fassade hoch. Ist dies nicht möglich, können auch Pflanztröge am Boden oder an der Fassade in unterschiedlicher Höhe angebracht werden.

Gärten in luftigen Höhen

Bei vielen Gebäuden gibt es auch die Möglichkeit zur Dachbegrünung. Gründächer speichern Regenwasser und wirken zusätzlich über die Verdunstung durch die Pflanzen der Hitze in der Stadt entgegen. Sie schaffen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen im urbanen Bereich. Dächer können entweder extensiv begrünt werden, dann sind sie nur zu Pflegezwecken betretbar, oder intensiv, sozusagen als Garten in der Höhe.

Innenhöfe als kühle Oasen

Neben den großen Flächen an der Fassade oder auf dem Dach können auch Innenhöfe üppig grün gestaltet werden. Die Entsiegelung von asphaltierten oder betonierten Innenhöfen und großzügige Baum- und Strauchpflanzungen schaffen kühle Bereiche in Gebäudenähe. Um langfristig gesunde Baumbestände zu entwickeln, ist es wichtig auf standortgerechte und hitzeresistente Pflanzen zu setzen, wie beispielsweise Feldahorn oder Hainbuche.
Weiteres können in Innenhöfen Zierpflanzen wie Sommerblumen oder Stauden sowie auch Beerensträucher und Kräuter angepflanzt werden. Davon profitieren auch Insekten und Vögel. Im Zuge einer Umgestaltung können verbaute Flächen entsiegelt oder Hochbeete und große Pflanzkübel aufgestellt werden.

Finanzielle Förderung durch die Stadt Wien

Im Zuge der vielfältigen Maßnahmen gegen die urbane Überhitzung fördert die Stadt Wien auch die Begrünung von Gebäuden. Expert*innen von DIE UMWELTBERATUNG klären im Vorhinein ab, ob die die Voraussetzungen für die jeweiligen Förderungen zur Begrünung von Fassade, Dach oder Innenhof gegeben sind.

Weitere Informationen

Ein individueller Beratungstermin zur Gebäudebegrünung und zu Fördermöglichkeiten kann an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32 vereinbart werden. Weitere Informationen zur Beratung auf www.umweltberatung.at/beratung-gebaeudebegruenung

Infomaterial zum Download

Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und klimawandelangepassten Gartentipps kann auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten um € 2,40 Versandkosten bestellt werden, der Download ist kostenlos.

Beratung zum klimafitten Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32.  

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„biologisch gärtnern“ bringt’s!

Medieninformation: Beim Gewinnspiel „biologisch gärtnern“ bringt’s! teilten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen beim Garteln und regten damit zum Ausprobieren an. 27. Juli 2021

Florfliegenlarven haben Blattläuse zum Fressen gern

Beim Gewinnspiel „biologisch gärtnern bringt’s“ bewiesen die Teilnehmer*innen mit ihren Beiträgen, dass Garteln mit biotauglichen Produkten sehr gut funktioniert. Vom Knoblauch gegen Pflanzenkrankheiten bis zum Düngen mit Urgesteinsmehl teilten sie ihren reichen Erfahrungsschatz und gaben praktische Tipps. Die Teilnahmepostings sind auf www.facebook.com/umweltberatung und www.instagram.com/die_umweltberatung/ zu finden.

„Im Garten und am Balkon wollen viele Menschen keine Pestizide und Kunstdünger einsetzen und lieber torffreie Blumenerde verwenden. Das ist eine erfreuliche Erkenntnis aus dem Gewinnspiel „biologisch gärtnern“ bringt’s!“, sagt Mag.a Manuela Lanzinger von DIE UMWELTBERATUNG.

Praktische Erfahrungen beim Garteln

Beim Gewinnspiel waren die praktischen Erfahrungen der Hobbygärtner*innen beim biologischen Garteln gefragt. Wer teilnahm, konnte Produkte gewinnen, die das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ tragen.
Die Rückmeldungen waren durchwegs erfreulich. Die Teilnehmer*innen berichteten, dass sie verschiedene Bio-Gemüse und Bio-Salatsorten anbauen. Viele setzen dabei auf seltene, alte Sorten, um die Vielfalt der Kulturpflanzen zu erhalten. Auch Blumen für die Wildbienen werden ausgesät. Knoblauch wird zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen zwischen anderen Gemüsesorten angebaut. Einige Teilnehmende posteten tolle Fotos ihrer prächtig wachsenden Pflanzen auf Facebook.

Natürlich düngen und vorbeugen

Für die Düngung verwenden jene, die am Gewinnspiel teilnahmen, gern Urgesteinsmehl und Hornspäne. Wer keinen eigenen Kompost oder Stallmist hat, kauft Produkte aus Schafwolle, (Regenwurm-)Kompost oder Pferdemist. Auch Effektive Mikroorganismen werden eingesetzt.

Pflanzenjauchen werden zur Pflanzenstärkung und als Pflanzenschutz genannt. Die Hobbygärtner*innen setzen auch auf die Unterstützung durch Nützlinge und schaffen für sie Lebensräume im Garten. Nur im Notfall benützen sie biotaugliche Pflanzenschutzmittel. Lieber arbeiten sie mit vorbeugenden Maßnahmen wie standortgerechter Pflanzenauswahl und Mischkultur.

Einige Zitate aus den Postings zum Gewinnspiel

„… Wenn man Biosaatgut aussät und sich liebevoll um die Samen kümmert, funktioniert das Keimen immer…“
„… Regenwurmhumus ist echt super und mit Hornspänen habe ich auch gute Erfahrungen gemacht ...“
„…. Garteln mit Marienkäferlarven, Marienkäfern, Florfliegen und deren Larven …“
„… Bei mir kommen nur Steinmehl, Hornspäne, Brennnessel-  und Zinnkrautjauche zum Einsatz. Weiters immer gut mulchen mit Grasschnitt und meinen eigenen Kompost verwenden. Da wächst alles gut und Ungeziefer hat kaum eine Chance …“
„… Brennnessel-Beinwell-Jauche. Knoblauch gegen Pilze, Tagetes und Ringelblumen gegen Drahtwürmer, Vergesellschaftung von ‘befreundeten Pflanzen‘ ….“

Mehr als 300 Produkte garantiert bio-tauglich

Das Gütezeichen „biologisch gärtnern“ erleichtert die Suche nach Gartenprodukten, die umweltverträglich und schonend für Pflanzen, Tiere und Menschen sind. Nur Produkte, die auch im Bio-Landbau erlaubt sind, werden mit dem Logo von „biologisch gärtnern“ ausgezeichnet. Einige Kriterien von „biologisch gärtnern“ -  wie Torffreiheit -  gehen über die Bestimmungen der EU-Verordnung für die Biologische Landwirtschaft hinaus. 

In der “biologisch gärtnern”-Datenbank sind bereits mehr als 300 Produkte gelistet. Neben Düngern, Substraten und Pflanzenschutzmitteln tragen auch Repellents, Fallensysteme, Leimanstriche und Wundverschlussmittel das Gütezeichen „biologisch gärtnern“. Pflanzen- und Bodenhilfsstoffe sowie Mulchmaterialien gibt es ebenfalls in „biologisch gärtnern“-Qualität. Das Gütezeichen „biologisch gärtnern“ ist eine Initiative von InfoXgen, DIE UMWELTBERATUNG und biohelp Garten & Bienen.

Weitere Informationen

Alle Produkte mit dem Gütezeichen „biologisch gärtnern“ und die Kriterien sind auf der Website www.biologischgaertnern.at zu finden.

Bezugsquellen von Bio-Saatgut und –Pflanzen sind auf www.biologischgaertnern.at/saatgut-pflanzen gelistet.

Informationen zum naturnahen Gärtnern bietet die Website von DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/biogartentipp

Die Postings des Gewinnspiels „biologisch gärtnern bringt’s“ sind auf www.facebook.com/umweltberatung und www.instagram.com/die_umweltberatung/ zu lesen.

Wir danken herzlich den Sponsor*innen für die Preise des Gewinnspiels „biologisch gärtnern“ bringt´s!

Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern gibt es an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Wespen von ihrer nützlichen Seite

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt die Nützlichkeit der Wespen auf und rät zur Ruhe. 30. Juni 2021

Wespe in einem Becher

Wespen zählen nicht gerade zu den beliebtesten Tieren. Sie hätten sich aber eigentlich einen besseren Ruf verdient, denn schließlich fressen sie jede Menge anderer Insekten und bestäuben Pflanzen. DIE UMWELTBERATUNG gibt in ihrem Infoblatt auf www.umweltberatung.at/wespen Tipps zum friedlichen Miteinander.

Unter den rund 600 Wespenarten, die in Mitteleuropa vorkommen, gibt es auch viele stachellose Wespen, wie z.B. Blattwespen. Lästig werden bei uns nur zwei Arten - die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris). Zu einem Stich kommt es nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. „Immer mit der Ruhe, ist das beste Motto im Umgang mit Wespen. Um sich schlagen ist kontraproduktiv und eine Bedrohung für diese nützlichen Tiere, auf die sie im schlechtesten Fall mit einem Stich reagieren“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

5.000 auf einen Streich

Wespen versorgen ihre Brut mit Spinnen, Insekten, Raupen und Larven, halten uns also andere unliebsame Gäste vom Leib. Bis zu 5.000 solcher „Häppchen“ kann ein Wespenvolk pro Tag verspeisen. Sich selbst ernähren die Wespen mit Nektar und Pflanzensäften und bestäuben nebenher die Blüten.

Schutz für draußen und drinnen

Wenn der Tisch für uns mit Obst, Süßem und Fleisch gedeckt ist, fühlen sich leider auch die Wespen eingeladen. Ein paar Tipps dazu:

  • nicht um sich schlagen, Ruhe bewahren
  • Wespen abschütteln, falls sie auf einem Körperteil sitzen
  • Getränke abdecken und vor dem Trinken kontrollieren
  • Speisen abdecken und Reste so bald wie möglich wegräumen
  • Kindern Mund und Hände nach dem Essen und Trinken gleich abwischen
  • Ablenkfütterung mit reifem Obst, etwas vom Grillplatz oder Buffet entfernt
  • natürliches Abwehrmittel: eine Schale mit Zitronen und Gewürznelken, diese Duftkombination schreckt Wespen ab

Wenn im Garten eine Obstsorte nach der anderen reif wird, ist es wichtig, das Fallobst regelmäßig zu beseitigen, weil es die Wespen magisch anzieht. Wenn die Wespen im Haus öfter lästig werden, verschafft ein Insektengitter am Fenster Abhilfe.

Fallen und Nester

Von Wespenfallen rät DIE UMWELTBERATUNG ab. Denn damit werden nicht nur Wespen, sondern auch viele andere nützliche Insekten wie Honigbienen, Schmetterlinge, und Ohrwürmer angelockt und ertrinken qualvoll.
Zu Nestern am besten ein paar Meter Abstand halten. Nester werden von Wespen nur eine Saison lang bewohnt, dann stirbt das Volk ab und nur die Königinnen überleben den Winter in einem Versteck abseits des Wespennestes. Verlassene Nester werden nicht wieder besiedelt.

Nach Stichen kühl halten

Wenn es doch zu einem Stich kommt, tut kühlen gut: Umschläge mit Eiswürfeln, die in ein Tuch gewickelt sind, oder kühles Wasser über die Einstichstelle laufen lassen. Auch der Saft einer Zwiebel, Topfenwickel oder ein Essigumschlag helfen. Stiche im Mund- und Rachenraum können lebensbedrohlich sein, daher, wenn möglich, sofort Eis lutschen und in ärztliche Behandlung begeben! Menschen mit Wespenallergie sollten immer das Notfallset bei sich haben und ebenfalls unverzüglich medizinisch versorgt werden!

Weitere Informationen

Im Infoblatt Wespen und in der Broschüre Ameisen, Motten und Co gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps zum Umgang mit Wespen. Kostenloser Download des Infoblattes und der Broschüre auf www.umweltberatung.at/shop. Die Broschüre kann auch gegen Versandkosten bestellt werden. Sie wurde vom Klimaministerium in Zusammenarbeit mit DIE UMWELTBERATUNG herausgegeben.

Beratung zum Umgang mit lästigen Tieren ohne Einsatz der chemischen Keule gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Leuchtende Auszeichnung

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Förderung von Glühwürmchen, 24. Juni 2021

Glühwürmchen auf Blatt

Das Leuchten der Glühwürmchen in lauen Sommernächten ist nicht nur romantisch, sondern kommt auch einem Gütesiegel für naturnahe Lebensräume gleich. Denn Glühwürmchen brauchen pestizidfreie Lebensräume mit großer Pflanzenvielfalt. DIE UMWELTBERATUNG informiert darüber, wie diese Glühwürmchen gefördert werden können und sammelt die Meldungen von Glühwürmchenbeobachtungen: www.umweltberatung.at/gluehwuermchen

Gerade zu Sommerbeginn, rund um den Johannistag am 24. Juni, leuchten die Glühwürmchen um die Wette. Ihr Leuchten ist ein Qualitätsmerkmal für den Standort. „Glühwürmchen finden ideale Lebensbedingungen, wenn keine Pestizide und keine Kunstdünger zum Einsatz kommen und eine Vielfalt an Sträuchern, Stauden und Gräsern wächst. Wenn sie im Garten leuchten, ist das auch ein Dankeschön an die Gärtner*innen für biologisches Garteln“, erklärt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Melden und nachschauen, wo es leuchtet

Wer Glühwürmchen beobachtet, kann den Fund bei DIE UMWELTBERATUNG melden. Das geht ganz rasch online auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung . Die Meldungen aus dem Wiener Raum erscheinen im Wiener „Umweltgut“-Stadtplan in der Kategorie Naturschutz/Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume. Die Karte wurde von der Stadt Wien - Umweltschutz mit Unterstützung von DIE UMWELTBERATUNG erstellt: www.umweltschutz.wien.gv.at/umweltgut

Die Leuchtkonkurrenz ausschalten

Wichtig ist für die Glühwürmchen auch, dass der Garten möglichst wenig beleuchtet ist. Denn Gartenbeleuchtung irritiert die Glühwürmchen bei ihrer leuchtenden Partnersuche und sie ist auch für viele andere Tiere ein Störfaktor oder eine tödliche Falle. Der Schlaf der Menschen ist auch besser, je weniger Licht brennt. Leuchten, die ihr Licht nach unten richten, nur bei Bedarf mit einem Bewegungsmelder eingeschaltet werden und sich von selbst wieder ausschalten, sind ideal.

Weitere Informationen

Glühwürmchen auf Blatt

Informationen über die Glühwürmchenarten in Österreich und über glühwürmchenfreundliches Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG auf der Website www.umweltberatung.at/gluehwuermchen und im Infoblatt „Glühwürmchen“ auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-das-zauberhafte-funkeln-im-dunkeln

Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern ist an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32 erhältlich.

Sabine Seidl
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Jetzt gewinnen: „biologisch gärtnern“ bringt’s!

Medieninformation: Gewinnspiel: fürs Teilen von praktischen Gartenerfahrungen gibt es hochwertige Gartenprodukte zu gewinnen. 28. Mai 2021

"biologisch gärtnern"-Gewinnspiel

Biologisch gärtnern ist besser für die Gesundheit und für die Umwelt. Jetzt gibt es dabei auch noch tolle Produkte fürs Garteln zu gewinnen. Wer die eigenen Erfahrungen zu den Themen Dünger und Erden teilt, hat die Chance auf einen Gewinn von rundum biologischen Gartenprodukten. Alle Preise tragen das „biologisch gärtnern“-Gütesiegel. Mitmachen ist auf www.facebook.com/umweltberatung/ , www.instagram.com/die_umweltberatung und per E-Mail an service@umweltberatung.at bis 2. Juli möglich.

In einer gesunden, grünen Oase haben Kunstdünger und Torfsubstrate nichts verloren – stattdessen kommen natürliche, organische Dünger und torffreie Erden zum Einsatz. „Die praktischen Erfahrungen anderer sind beim Gärtnern eine wertvolle Unterstützung. Tipps werden im Gewinnspiel mit hochwertigen Gartenprodukten belohnt“, erklärt Mag.a Manuela Lanzinger, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Die Gewinnfrage lautet: Welche Dünger und Erden mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ haben Sie schon verwendet? Was hat gut funktioniert?

Gute Voraussetzungen für einen vielfältigen Garten schaffen

Torf in der Pflanzenerde ist ein absolutes No-Go. Denn beim Torfabbau werden wunderschöne Moorgebiete mit seltenen Pflanzen und Tieren unwiederbringlich zerstört. Die Alternative sind torffreie Substrate. Die Substrate, die in der „biologisch gärtnern“-Produktdatenbank gelistet sind, enthalten garantiert keinen Torf.
Auch beim Düngen ist sorgfältige Auswahl angebracht. Organische Dünger sind den synthetischen Düngern weit überlegen, denn die Produktion von organischen Düngern ist klimaschonender als die von Kunstdüngern.

Die „biologisch gärtnern“-Produktdatenbank

Das Gütezeichen „biologisch gärtnern“ bietet eine Entscheidungshilfe für alle, die im Garten eine gesunde, ökologische Oase schaffen möchten. Nur Produkte, die auch im Bio-Landbau erlaubt sind, werden mit dem Gütezeichen „biologisch gärtnern“ ausgezeichnet. In der Datenbank www.biologischgaertnern.at/produkte sind derzeit 329 Produkte zu finden, zum Beispiel organische Dünger, torffreie Erden und biotaugliche Pflanzenschutzmittel. Hinter dem Gütezeichen „biologisch gärtnern“ stehen InfoXgen, DIE UMWELTBERATUNG und die Firma biohelp Garten & Bienen.

Weitere Informationen

"biologisch gärtnern"-Gewinnspiel

Das Gewinnspiel „biologisch gärtnern bringt's“ läuft bis 2. Juli 2021 mit unterschiedlichen Gewinnfragen. Die aktuelle Frage lautet: Welche Dünger und Substrate mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ haben Sie schon verwendet? Was hat gut funktioniert? Die Antworten sind auf www.facebook.com/umweltberatung/ , www.instagram.com/p/COw-ZQtFxm3/ und per E-Mail an service@umweltberatung.at möglich. Zu gewinnen gibt es Produkte, die mit dem Gütezeichen „biologisch gärtnern“ ausgezeichnet und in der Datenbank www.biologischgaertnern.at/produkte gelistet sind.

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Die Schmetterlinge flattern lassen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Förderung von Schmetterlingen am Fensterbrett, Balkon und im Garten. 11. Mai 2021

Schmetterling auf Origanumblüte

Schmetterlinge sind Sympathieträger. Sie bereiten Freude, wenn sie im Garten oder beim Blumenkisterl vorbeischauen. Um Schmetterlinge anzulocken, gilt die Devise „weniger ist mehr“: Weniger Mähen, weniger Aufräumen und vor allem weniger Einsatz von Chemie, dazu noch die richtigen Futterpflanzen und schon sind die bunten Gaukler da. Im Poster „Schmetterlinge – Zauber der Natur“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps für schmetterlingsfreundliche Gärten und Balkone und stellt die bunte Vielfalt der Schmetterlinge vor – vom Dickkopffalter bis zum Russischen Bären: www.umweltberatung.at/schmetterlingsposter

Schmetterlinge sind neben den Bienen wichtige Pflanzenbestäuber. Sie wecken viele positive Assoziationen, stehen für den Sommer, die Freiheit und auch für Veränderung. Durch die Metamorphose wird aus der Raupe zuerst eine Puppe und danach der bunte Schmetterling. In Österreich gibt es etwa 4.000 Schmetterlingsarten, davon gehört der Großteil zu den Nachtfaltern. Mehr als die Hälfte aller Arten ist gefährdet. „Schmetterlinge brauchen in allen Lebensstadien Schutz und Förderung. Große Pflanzenvielfalt und biologisches Gärtnern ohne chemische Keule sorgen für Lebensräume und faszinierende Schmetterlingsbeobachtungen“, weiß Mag.a Sophie Jäger Katzmann, Gartenexpertin bei DIE UMWELTBERATUNG aus eigener Erfahrung.

Die Raupe Nimmersatt ist heikel beim Fressen

Schmetterlinge selbst leben oft nur sehr kurz, gerade mal für die Fortpflanzung, hingegen dauert das Raupen- oder Puppenstadium viel länger an. Wer mehr Schmetterlinge will, muss auch die Raupen schützen. Leider ist es nicht so wie im Kinderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“, dass die Raupe alles frisst, das sie findet. Viele Raupen sind auf ganz bestimmte Pflanzen angewiesen.

Schlehe, Brombeere und Himbeere bieten den Raupen von mehreren Tag- und Nachtfaltern Nahrung. Sie sind zum Beispiel wichtige Futterpflanzen für Raupen des Segel- und Zitronenfalters. Diese Pflanzen können auch in großen Töpfen auf dem Balkon gezogen werden. Brennnesseln im Garten sind für die Raupen von über 50 Schmetterlingsarten wie Tagpfauenauge, Distelfalter und Admiral ein gefundenes Fressen.

Schmetterlingspflanzen fürs Fensterbrett

Blühende Gewürzpflanzen wie Dill, Thymian oder Lavendel sind für Schmetterlinge attraktiv und bringen zusätzlich Aroma in die Küche. Beliebt sind auch heimische Wildpflanzen, zum Beispiel Storchschnabel, Blutweiderich und Natternkopf. Kräuter und Wildpflanzen wachsen auch in Blumenkisterln, Kübeln oder Pflanzgefäßen auf der Terrasse.

Weniger mähen und düngen, nix spritzen

Wenn ein weniger genutzter Teil des Gartens nur zwei- oder dreimal im Jahr gemäht wird, können sich dort Schmetterlingsraupen und eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren entwickeln. Beim Mähen sollte deshalb abwechselnd immer nur ein Teil der Fläche gemäht werden und im anderen Teil hohes Gras stehen gelassen werden. Gebüsch, Holz- und Reisighaufen schützen vor Wind und Wetter und bieten einen sicheren Ort für die Verpuppung.

Auf einer bunten, ungedüngten Blumenwiese wächst eine Vielzahl verschiedener Blumen, Kräuter und Gräser. Dort leben bis zu 50 Schmetterlingsarten, auf eintönigen Rasenflächen hingegen höchstens drei. Der größte heimische Nachtfalter, das Wiener Nachtpfauenauge wird z.B. durch ungespritzte Obstbäume gefördert.

Beleuchtung abschalten

Gerade für die Nachfalter spielt die Beleuchtung eine große Rolle – je weniger, desto besser! Denn das Licht irritiert sie und bringt vielen Nachfaltern den Tod. Die Beleuchtung sollte nicht nach oben, sondern immer zum Boden gerichtet sein. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass das Licht nur dann brennt, wenn es nötig ist. Möglichst wenig Beleuchtung schont sämtliche nachtaktiven Tiere und bringt den Menschen besseren Schlaf.

Weitere Informationen

Auf dem Poster „Schmetterlinge – Zauber der Natur“ sind 28 Schmetterlingsarten abgebildet - vom Admiral bis zum Waldportier. Das Poster regt zu Naturbeobachtungen und zur schmetterlingsfreundlichen Gestaltung und Pflege von Garten, Balkon und Terrasse an. Kostenloser Download und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/schmetterlingsposter

DIE UMWELTBERATUNG gibt auch im Infoblatt „Wege zum Schmetterlingsparadies“ Tipps zur Förderung von Schmetterlingen im Garten: www.umweltberatung.at/wege-zum-schmetterlingsparadies

An der Hotline 01 803 32 32 bietet DIE UMWELTBERATUNG individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern an.

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
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Cool bleiben mit klimafitten Pflanzen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG stellt in einem Poster Pflanzen für Garten und Balkon vor, die extreme Wetterereignisse gut aushalten. 12. April 2021

Begrünte Dachterrasse

Mit dem Frühling wächst auch die Vorfreude auf die kommende Gartensaison. Um langfristig ein Paradies im Garten und am Balkon zu schaffen, sind robuste, klimaangepasste Bio-Pflanzen die beste Wahl. Im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps zur Pflanzenauswahl und zum Gärtnern – damit das satte Grün auch über die Sommermonate erhalten bleibt: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Besonders Städte kämpfen mit den Folgen des Klimawandels: Pflanzen vertrocknen oder werden durch den Wassermangel anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Abhilfe schafft eine vielfältige, naturnahe Gestaltung mit klimatisch angepassten Pflanzen. „Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, benötigen wenig Pflege und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Balkonen“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Wildpflanzen für Extremstandorte

Heimische, angepasste Gehölze, Sträucher, Stauden und Kräuter können auch in Pflanzgefäßen erfolgreich gezogen werden. Je größer die Gefäße, umso einfacher die Pflege. Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen werden am besten in ein geeignetes Substrat aus torffreier Erde, Kies und Sand zusammengesetzt. Eine schützende Mulchschicht aus Häckselgut oder Laub verhindert eine schnelle Austrocknung und begünstigt zudem das Bodenleben. Im Gegensatz zur klassischen Balkonbepflanzung handelt es sich um eine Dauerbepflanzung, die mehrere Jahre im Topf gedeiht ohne ausgetauscht werden zu müssen.

Eine Blumenwiese am Balkon

Für Balkonbesitzer*innen mit wenig Platz gibt es auch Wildblumenmischungen, die in Balkonkästen prächtig gedeihen. Die Mischungen enthalten Magerstandort-Pflanzen, die in der Natur auf trockenen und nährstoffarmen Böden wachsen. Diese wahren Trockenkünstlerinnen finden auf vollsonnigen Südbalkonen optimale Lebensbedingungen.

Gebäudehüllen ganz in Grün

Neben Balkonen und Terrassen können auch Fassaden, Dächer und Innenhöfe erfolgreich begrünt werden. Die Pflanzen wirken positiv auf das Kleinklima, sie kühlen durch Verdunstung. Auch Vögel und Insekten profitieren von begrünten Gebäuden: Wilder Wein, Clematis oder Kletterrosen versorgen Schmetterlinge, Wildbienen und Hummeln mit Pollen und Nektar und Vögel mit Früchten. Insekten und Vögel leiden bei Trockenheit Durst − eine Schale wie z.B. ein Blumenuntersetzer, gefüllt mit Wasser und ein paar Steinen, dient als einfache Tränke.

Weitere Informationen

Das neue Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und klimawandelangepassten Gartentipps gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG:
www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten Bestellung des Posters gegen Versandkosten, der Download ist kostenlos.

Die Erstberatung zur Begrünung von Fassaden, Dächern und Innenhöfen in Wien ist kostenlos: www.umweltberatung.at/beratung-gebaeudebegruenung

Umfangreiche Tipps zum naturnahen Gärtnern hat DIE UMWELTBERATUNG in der Broschüre „Naturnische Hausgarten“. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten

Beratung zum klimafitten Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32.

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Endlich geht’s los: Bio-Pflänzchen vorziehen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt torffreie Erde und Biosamen fürs Vorziehen von Gemüse. 11. März 2021

Töpfchen mit Erde

Jetzt, wo die Tage wieder spürbar länger sind, die ersten Frühjahrsblumen blühen und die Sträucher austreiben, ist es Zeit, mit den Vorbereitungen für Balkon und Garten loszulegen. Es gibt schon genug Licht, um drinnen Paradeiser, Melanzani und Kräuter zu säen. Mit Bio-Samen und torffreier Erde wird der Grundstein für eine gute Ernte gelegt.

Anfang März kann mit dem Vorziehen vieler Gemüsepflanzen begonnen werden, die dann einige Wochen später in den Garten oder auf Balkon und Terrasse übersiedeln. Manche Pflanzen wie Zucchini, Gurken oder Kürbisse wachsen allerdings sehr schnell und sollten besser erst im April vorgezogen werden, da sie dann bald hinaus ins Freie wollen. Auf den Samenpackungen sind die günstigen Zeitpunkte für die Aussaat und das Vorziehen der jeweiligen Sorte angegeben. Außerdem ist auf der Verpackung zu erkennen, ob es Bio-Samen sind. Saatgut aus kontrolliert biologischem Anbau wird nach strengen Kriterien ohne Gentechnik und ohne Einsatz von chemischen Dünge- und Spritzmitteln produziert, deshalb empfiehlt Umweltberaterin Mag.a Sophie Jäger-Katzmann: „Saatgut und junge Pflanzen aus biologischem Anbau sind der beste Start, um gesunde Köstlichkeiten im eigenen Garten zu ernten.“

Wiener Riesen und Ochsenherz

Wer Raritäten haben möchte, baut sie am besten selber an - denn diese regionalen oder alten Sorten sind als Jungpflanzen meist gar nicht erhältlich. Wer spezielle Sorten anpflanzt, trägt auch zum Erhalt der Sortenvielfalt bei. Zum Beispiel wachsen aus den Samen der „Wiener Riesen“ äußerst schmackhafte Sellerieknollen und die Samen von „Ochsenherz“ verwandeln sich in große, herzförmige Paradeiser mit fruchtigem Geschmack und dünner Schale. Viele dieser Pflanzenraritäten gibt es in Bio Qualität, weil der Erhalt der Pflanzenvielfalt ein Anliegen der Saatgutproduzent*innen ist.

Torffreie Blumenerde für aktiven Moorschutz

Torffreie Erde zu verwenden ist mittlerweile schon ganz einfach. Man findet sie in den meisten Geschäften für Gartenbedarf und in Supermärkten. Eine gute Orientierungshilfe beim Kauf bieten das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ und das Österreichische Umweltzeichen. Torf wird in Mooren abgebaut. Diese brauchen mehrere tausend Jahre für ihre Entstehung und sind von seltenen Tier- und Pflanzenarten bewohnt. Der Torfabbau zerstört Moorlandschaften unwiederbringlich. Torffreie Erde trägt dazu bei, dass diese Lebensräume erhalten bleiben.

Pflanzgefäße aus alten Verpackungen

Es müssen keine speziellen Quell- und Pflanzenanzuchttöpfe gekauft werden. Als Pflanzgefäße eignen sich leere Joghurtbecher, Kunststoffverpackungen von Gemüse und abgeschnittene Getränkekartons ausgezeichnet. Wichtig ist nur, dass sich das Wasser nicht staut. Es sollen müssen also Abzugslöcher in den Boden gemacht werden.

Auf den richtigen Standort kommt es an

Die Pflanzen selbst dürfen weder austrocknen noch im Nassen stehen, sonst drohen Schimmel, Fäulnis oder vertrocknete Pflänzchen. Nebeneinander gepflanzte Setzlinge sollten die gleichen Ansprüche an Licht und Wasser haben. Kleine Schilder in den Pflanztöpfen werden mit den Sortennamen beschriftet, so setzt man später keine Unbekannten ins Beet oder ins Balkonkisterl. Die Anzuchttöpfe stehen am besten hell, aber nicht in der prallen Sonne. Zu wenig Licht und zu viel Wärme hingegen führen zu starkem Längenwachstum. Die Pflanzen fallen um und werden bleiben ihr Leben lang schwach.

Nur die Harten kommen in den Garten

Praktisch ist es, die Pflanzgefäße auf ein Tablett zu stellen. Dann können sie fürs Abhärten an wärmeren Tagen einfach nach draußen gebracht und abends wieder hereingeholt werden. Draußen sollten sie nicht in der prallen Sonne, sondern hell und windgeschützt stehen. Ganz hinaus dürfen die wärmeliebenden Pflanzen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen. Denn eine alte Bauernregel besagt: „Pflanze nie vor der kalten Sophie!“

Weitere Informationen

Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Pflanzen hat DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/bio-saatgut-und-jungpflanzen gelistet.

Sämtliche Produkte für das biologische Gärtnern von Biosamen bis zu torffreien Erden sind in der „biologisch gärtnern“-Produktdatenbank zu finden: www.biologisch-gaertnern.at

Das Poster „Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett“ stellt Pflanzen vor, die sich gut fürs Fensterkisterl eignen. Es kann auf www.umweltberatung.at/balkonkisterl-buntes-duftendes-und-essbares kostenlos heruntergeladen oder gegen Versandkosten bestellt werden.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

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Gut geplant ist reiche Ernte

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps und Infomaterial zur Planung der Gemüsebeete. 18. Februar 2021

Gemüsebeet

Wenn die ersten Sonnenstrahlen in der Nase kitzeln und die Vögel anfangen zu zwitschern, juckt es viele schon im grünen Daumen. Diese Energie kann gut für die Planung der Gemüsebeete genutzt werden! Die „Mischkulturscheibe“ von DIE UMWELTBERATUNG hilft bei der ausgewogenen Zusammenstellung der Pflanzen im Beet und in der Datenbank „biologisch gärtnern“ sind Bezugsquellen für Bio-Saatgut und Bio-Jungpflanzen zu finden.

Für die Planung der Gemüsebeete braucht es nur Papier und Bleistift sowie die ungefähren Maße der Beete oder Fensterkisterl − und das Wissen, welche Pflanzen in Nachbarschaft zueinander gut gedeihen und welche nicht nebeneinander wachsen sollten. „Für den Ernteerfolg ist es hilfreich zu wissen, welche Pflanzen neben welche gesetzt werden können, um einander zu fördern oder Schädlinge von der Nachbarpflanze abzuhalten. Was gut zusammenpasst und was nicht, zeigt DIE UMWELTBERATUNG sehr übersichtlich auf der Mischkulturscheibe“, rät Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Anbauplan für reiche Ernte

Zu Beginn sollte man sich gemeinsam überlegen, was im Haushalt gerne gegessen wird, denn die Gemüseschwemme im Sommer will auch verputzt werden. Dann geht es ans Planen. Sind jüngere Kinder im Haushalt, ist spielerische Planung angesagt. Jede*r zeichnet die liebsten Gemüse- und Kräutersorten auf Papier und schneidet sie aus. Dann werden diese Bilder auf einem Papierbeet verteilt. Der Wechsel von verschiedenen Pflanzen am selben Standort dient auch der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit.

Werden Beete im Garten komplett neu angelegt, ist der richtige Standort wichtig. Vollsonnige Plätze, am besten nahe am Haus und windgeschützt sind optimal. Guter Boden ist die Basis für gutes Wachstum. Eine Bodenprobe kann darüber Aufschluss geben, in welchem Mengenverhältnis die Hauptnährstoffe für die Pflanze vorhanden sind. So kann gezielt gedüngt werden und die Voraussetzungen für eine reiche Ernte werden verbessert. Untersuchungen zeigen, dass Gartenböden vielfach überdüngt sind. Überdüngung macht Pflanzen ebenfalls krank und belastet das Grundwasser.

Mischkultur und Fruchtfolge

Die Pflanzen werden am besten in Mischkultur gesetzt. Das heißt, verschiedene Pflanzenarten sitzen im Beet nebeneinander. Das Gegenteil ist die Monokultur, wo nur eine Art angebaut wird. Mischkulturen haben viele positive Effekte: Benachbarte Pflanzen können einander im Wachstum unterstützen, Schädlinge oder Pilze fernhalten und jene, die es gerne sonnig mögen, können weniger Sonnenhungrige beschatten.

Nachbarn mit gleichen Bedürfnissen

Manche Pflanzen mögen einander gar nicht, sie werden besser mit Abstand gepflanzt. Pflanzen, die nebeneinandersitzen, sollten in etwa den gleichen Wasser- und Nährstoffbedarf haben. Pflanzen werden in Stark-, Mittel-  und Schwachzehrer eingeteilt, je nach ihrem Nährstoffbedarf. Bei genügend Platz im Garten werden die Beete auch danach aufgeteilt und wechseln im Jahresrhythmus – auf Starkzehrer folgen Mittelzehrer, darauf Schwachzehrer, danach folgt eine Gründüngung oder Kompost wird ausgebracht und der Kreislauf beginnt wieder von vorne.

Je nach Art und Sorte werden Pflanzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gesetzt. Wichtig ist daher, auch die zeitliche Abfolge der Pflanzen zu kennen − die ganze Saison über werden demnach Plätze im Beet wieder frei. Zum Beispiel werden frühe Radieschen oder manchen Salatsorten schon geerntet bevor die Paradeiser gesetzt werden. Andere Pflanzen sitzen sehr lange am Beet und brauchen viel Platz. Zucchini sind so ein Beispiel: Ein Quadratmeter pro Pflanze ist keine Ausnahme und den Platz braucht die Pflanze lange.

Auswahl Saatgut und Jungpflanzen

Biologisches Saatgut ist frei von Gentechnik und oftmals gibt es ganz besondere Sorten, die man konventionell gar nicht bekommt. Saatgut kann jetzt bestellt werden, um bald mit dem Vorziehen zu beginnen. Wann die Termine für Vorziehen, Aussaat im Freiland und Einsetzen der Jungpflanzen sind, steht auf der Rückseite der Samenpackungen. Damit die Ernte dann auch wirklich gesund ist, sollten die Pflanzen weiterhin nur biologisch gepflegt werden. Dafür eignen sind zum Beispiel selbst angesetzte Pflanzenauszüge und Brühen, hauseigener Kompost oder Produkte, die das „biologisch gärtnern“ Gütesiegel tragen. In der „biologisch gärtnern“-Datenbank sind torffreie Blumenerden, Dünger, Hilfsstoffe, Repellents sowie Nützlinge, Fallen und Pflanzenschutzmittel gelistet.

Weitere Informationen

Die „Mischkulturscheibe“ ist einzeln auf www.umweltberatung.at/die-mischkulturscheibe oder gemeinsam mit weiteren Infomaterialien zum Gemüsegarten im „Gemüsescheiben-Paket“ auf www.umweltberatung.at/gemuesescheiben-paket zu bestellen.

Tipps für Pflanzen am Balkon oder auf der Fensterbank gibt DIE UMWELTBERATUNG im Poster „Buntes, Duftendes & Essbares vom Fensterbrett“: www.umweltberatung.at/balkonkisterl-buntes-duftendes-und-essbares

In der „biologisch gärtnern“ Produktdatenbank auf www.biologisch-gaertnern.at sind Produkte und Bezugsquellen für die gesunde Gemüseernte zu finden. „biologisch gärtnern“ ist ein Kooperationsprojekt von InfoXgen und biohelp Garten & Bienen und DIE UMWELTBERATUNG.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

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Den Gartenhelfern eine Chance geben!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät von Laubsaugern ab und empfiehlt Laubhaufen zum Schutz der Tiere. 13. November 2020

Kleiner Totholzhaufen im Garten

Im Herbst macht sich die Natur bereit für die Winterruhe. Pflanzen vertrocknen, Bäume und Sträucher werfen ihr Laub ab - der Garten geht in den Ruhemodus. Jetzt ist es Zeit für die letzten Gartenarbeiten des Jahres und damit den tierischen Gartenhelfern einen guten Start in den kalten Winter zu ermöglichen. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps fürs tierfreundliche Garteln.

Laub rechen und Blumenzwiebeln, Bäume und Sträuchern für das kommende Jahr setzen, ist derzeit im Garten angesagt. „Pflanzen Sie verschiedene Blühstauden für die Insektenwelt, aber bitte räumen Sie im Garten nicht zu viel auf! Die Tiere sind dankbar für Laubhaufen oder trockene Pflanzenstängel!“ appelliert Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Igel und Molche lieben Laub- und Asthaufen

Laub, Totholz und Stauden sind wichtige Winterquartiere für und Igel und Amphibien. In den Stängeln verblühter Stauden finden Insekten Verstecke, um die kalte Jahreszeit zu überdauern. Unter nackter Erde ist außerdem das Bodenleben ungeschützt der Kälte ausgeliefert, daher abgeräumte Gemüsebeete mit Laub oder Reisig abdecken und im Blumenbeet die verblühten Stauden stehen lassen!

Mit Höchstgeschwindigkeit in den Tod

Laubsauger und Laubbläser sollen den Garten im Herbst besonders sauber machen, bringen aber vielen Tieren den Tod. Sie saugen oder blasen mit Geschwindigkeiten von bis zu 400km/h Insekten und andere wichtige Tiere gemeinsam mit dem Laub weg. Bei trockenem Wetter wirbeln sie viel Staub auf und sind extrem laut – bis zu 150 Dezibel. Daher sind Laubbläser in manchen Städten sogar verboten. Besser ist es, einen Rechen in die Hand zu nehmen, dabei wird das Laub nicht völlig entfernt und Bodentiere werden geschont. Ein Laubhaufen in einer Ecke des Gartens und Laub unter Hecken und Bäumen bieten Kleinsäugern, Amphibien und Insekten willkommene Winterquartiere.

Verletzungsgefahr für Gartenhelfer

Rasenmähroboter erledigen bequem das Mähen im Garten, oftmals während die Gartenbesitzer*innen schlafen. Sie fahren selbstständig durch die Wiese und machen auch vor kleinen Hindernissen nicht halt. Leider werden so Igel, Kröten und andere nachtaktive Tiere immer wieder Opfer von diesen „Gartenhelfern“. Die scharfen Messer des Roboters verletzen die Tiere schwer oder töten sie sogar. Das bestätigen Igelauffangstationen, wo die Zahl der solcherart verletzten Tiere parallel zu den Verkaufszahlen der Mähroboter angestiegen ist (Quelle: LBV Bayern). Daher ist es besser, den Rasenmäher selbst zu steuern und beim Mähen Stellen auszulassen, wo Tiere Unterschlupf und Nahrung finden. Vom Mähroboter als Weihnachtsgeschenk rät DIE UMWELTBERATUNG deshalb ab.

Weitere Informationen

Die Poster „Nützlinge im Garten“, „Lebensraum Hecken“ und „Bunte Bienenweiden“ bietet DIE UMWELTBERATUNG zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/shop.

Produkte mit dem „biologisch gärtnern“-Gütesiegel sind auf www.biologisch-gaertnern.at zu finden.

Individuelle Beratung zum Gärtnern mit der Natur an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32

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Im Herbst ein Paradies für Insekten und Vögel pflanzen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Wildsträucher, die als Nahrungsquelle und Lebensraum für Tiere punkten. 11. September 2020

Weißdornfrüchte

Dass es draußen summt und flattert, ist nicht selbstverständlich, denn die Bestände vieler Vogel- und Insektenarten schrumpfen. Wer gegen das Insektensterben aktiv werden und eine Vielfalt von Vögeln fördern möchte, kann im Herbst die Blüten und Früchte fürs nächste Jahr pflanzen. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit Postern und individueller Beratung bei der Pflanzenauswahl.

Der Herbst ist die ideale Zeit, um Sträucher und Bäume zu pflanzen. „Hecken mit Wildsträuchern haben viele Vorteile für die Natur und die Tierwelt: Sie sind pflegeleicht und bieten Tieren Nahrung, Verstecke und Nistplätze. Außerdem binden sie CO2 und verbessern das lokale Klima, weil sie Schatten werfen, den Boden schützen und den Wind bremsen“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Eine bunte Hecke für Bienen und Schmetterlinge

Für Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten sind Wildsträucher besonders wertvolle Futterpflanzen, weil sie viele Blüten mit hohem Pollen- oder Nektargehalt bereitstellen. Im Gegensatz zu so manchen Zierpflanzen, die für Insekten wertlos sind, werden Wildgehölze von vielen Bienenarten, Schmetterlingen, anderen Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle genutzt. Zahlreiche Bienen- und Schmetterlingsarten haben sich an heimische Wildpflanzen angepasst und benötigen diese für ihre Ernährung.

Bienenfutter von früh bis spät

Eine Hecke aus Wildsträuchern mit unterschiedlichen Blühzeiten bietet den Bienen über einen langen Zeitraum Nahrung. Einige Wildbienen fliegen bereits im zeitigen Frühjahr aus und spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Kulturpflanzen. Diese Bienenarten benötigen früh blühende Gehölze wie Dirndl- und Haselnussstrauch sowie die Salweide, die als Palmkatzerl bekannt ist. Etwas später hingegen blühen andere Weidenarten, Obstbäume sowie Schlehe und Feldahorn. Himbeere, Brombeere und Wildrosen bieten bis in den Sommer hinein Bienennahrung. Für kleine Gärten, Balkone oder Innenhöfe eignen sich auch Kletterpflanzen wie der Efeu oder Wilde Wein als platzsparende Bienenweide.

Blumen als Blickfang und Insektenweide

Auch Frühlingsblüher wie Blaustern, Krokus, Traubenhyazinthe und Schneeglöckchen sowie mehrjährige Stauden wie Katzenminze, diverse Glockenblumen- und Salbeiarten sind wertvolle Insektenweiden und können im Herbst gepflanzt werden. Wichtig ist, beim Pflanzenkauf nach Möglichkeit Biosaatgut und Biopflanzen zu wählen, da im Bio-Landbau keine bienenschädigenden Pestizide eingesetzt werden dürfen und die Pflanzen daher garantiert giftfreie Insektennahrung liefern!

Mit Hecken Lebensräume für Vögel schaffen

Laubhecken aus Wildgehölzen sind auch für viele Vogelarten überlebenswichtig. Dornige Sträucher wie Wildrosen, Weißdorn und Schlehe bieten beliebte Brutplätze und Verstecke, weil ihre Dornen vor Fressfeinden schützen. Auf den Sträuchern lebt eine Vielzahl von Insekten, die Vögeln Nahrung bieten und im Frühling für die Aufzucht der Jungvögel dringend benötigt werden. Auch die Früchte vieler Wildgehölze, wie beispielsweise von Liguster, Schwarzem Holunder und Vogelbeere sind wichtige Nahrungsquellen für Vögel, vor allem im Winter. Im Winter stöbern die Vögel zudem gerne in der Laubschicht unter der Hecke nach überwinternden Insekten.
Tipp: Wer im Winter eine Laubschicht unter der Hecke liegen lässt, hilft damit den Gartenvögeln über den Winter und schützt gleichzeitig viele Nützlinge wie Marienkäfer, Laufkäfer und Spinnen, die hier überwintern und in der nächsten Gartensaison bei der Eindämmung von Blattläusen und anderen Schädlingen helfen!

Gesunde Pflanzen trotz Klimawandel

Der Klimawandel macht den Pflanzen im Garten und am Balkon zu schaffen. Trockenheitsresistente Wildsträucher und Wildstauden kommen mit zunehmenden Wetterextremen besser zurecht als beispielsweise die beliebten Thujen und so manche Zierpflanze, die Trockenheit und Hitze nur mit großem Pflegeaufwand übersteht. Eine standortgerechte Pflanzenwahl sichert langfristig gesunde und robuste Gartenparadiese. Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ unterstützt bei der Pflanzenwahl.

Weitere Informationen

  • Das Poster Lebensraum Hecken gibt einen Überblick über heimische Sträucher für die Gartengestaltung sowie ihre Eignung als Bienen- oder Vogelnährgehölz.
  • Im Poster Bunte Bienenweiden werden 28 heimische Pflanzen vorgestellt, die hochwertige Bienennahrung bereitstellen.
  • Das Poster Blühende Gärten trotz Klimawandel präsentiert robuste, trockenheitsliebende Pflanzen und gibt Tipps für die klimagerechte Gartenarbeit.

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Grün am Fensterbrett und im Garten trotz Hitze

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ Tipps, wie Gärten und Blumenkisterl gut durch Hitzeperioden kommen. August 2020

Gießkannen

Hitzeperioden setzen nicht nur uns Menschen zu. Auch Pflanzen auf Balkon, Terrasse und im Garten leiden sichtlich unter andauernder Hitze und Trockenheit. Mit dem Klimawandel steigen die Temperaturen und die durchschnittliche Anzahl der Hitzetage. DIE UMWELTBERATUNG gibt im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ Tipps zur Pflanzenauswahl und zum Garteln in heißen Zeiten  –   damit das satte Grün und die Farbenpracht des Sommers erhalten bleiben: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Auch wenn das heurige Jahr zum Teil ein regnerisches Kontrastprogramm zu den letzten Sommern gezeigt hat, ist die Tendenz der durchschnittlichen Temperaturen steigend. Wassermangel und hohe Temperaturen machen vielen Pflanzen zu schaffen. „Durch richtiges Gießen, angepasste Pflanzenpflege und sorgfältige Pflanzenauswahl bleibt die Vielfalt im Garten und am Fensterbrett erhalten“, erklärt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Morgens kräftig gießen

Ein bisschen früher aufzustehen, zahlt sich im Sommer aus  –  nicht nur, weil die Temperaturen morgens angenehmer sind. Gießen in der Früh ist besser für die Pflanzen und schlechter für die Nacktschnecken. Nasses Laub fördert zudem Pilzkrankheiten - in der Früh trocknen die Pflanzen schneller ab als am Abend. Durch weniger häufiges und dafür kräftiges Gießen, bei dem das Wasser tief in den Boden eindringt, werden die Wurzeln angeregt, sich in die Tiefe auszubreiten. Dadurch können die Pflanzen besser mit trockenen Perioden umgehen. Regenwasser ist für Pflanzen am besten geeignet.

Mulchen und beschatten

Mulchen hilft, Wasser zu sparen. Beim Mulchen wird die Erde mit organischem Material bedeckt, um eine schnelle Austrocknung zu verhindern. Diese Schutzschicht aus Grasschnitt, Häckselgut, abgezupften Pflanzenteilen oder Laub begünstigt zudem das Bodenleben  –  also die vielen kleinen Tiere, die für eine gute Bodenqualität sorgen.

Die richtige Pflanzenauswahl

Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sind besonders pflegeleicht und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Fensterbrettern. Auch Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten profitieren von einer naturnahen Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen. Eine Blumenwiese oder ein pflegeleichter Blumenrasen brauchen weniger Wasser, blühen wunderschön und tragen zur natürlichen Vielfalt bei. Wildblumenmischungen gedeihen auch wunderbar im sonnigen Blumenkisterl, da sie aus Samen von Magerstandort-Pflanzen bestehen, die Trockenkünstler sind.

Den Gartenhelfern helfen  –  DIY

Hitze und Trockenheit sind auch für Bienen, Schmetterlinge und andere Gartenhelfer eine große Belastung. Durch das Anbieten von Wasser an heißen Tagen kann Insekten und anderen Tieren geholfen werden. Eine flache Schale wie z.B. ein Blumenuntersetzer, gefüllt mit Wasser und ein paar Steine hinein  –  fertig ist die Insektentränke, die im Garten und auch am Fensterbrett in der Stadt gute Dienste für durstige Bienen leistet. Die Anleitung zum Bau der Insektentränke zeigt DIE UMWELTBERATUNG www.umweltberatung.at/diy-bienentraenke

Weitere Informationen

Gießkannen

Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und Tipps für Garten und Balkon gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Viele Tipps zum naturnahen Gärtnern hat DIE UMWELTBERATUNG in der Broschüre „Naturnische Hausgarten“. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten.

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25. Juni 2020

Poster mit Pflanzen

Extremereignisse mit trockenen und heißen Sommermonaten sowie punktuellen Starkregenfällen machen es notwendig, Gärten und Balkone an neue Bedingungen anzupassen. Mit der richtigen Pflanzenauswahl und wassersparenden Maßnahmen entstehen zukunftsfähige Gartenparadiese. Auf dem neuen Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ präsentiert DIE UMWELTBERATUNG 24 trockenheitsliebende Pflanzen und gibt Tipps zur klimaschonenden Gartenarbeit: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten Das Poster entstand in Kooperation mit der Wiener Umweltanwaltschaft und dem Museum Niederösterreich.

Eine blühende Oase trotz Hitze entsteht durch vielfältige, naturnahe Gestaltung mit klimatisch angepassten Pflanzen. „Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sind besonders pflegeleicht und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Fensterbrettern. Genau solche Pflanzen sind am neuen Poster zu finden“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Pflegeleichte Pflanzen für Tröge und Töpfe

Im Gegensatz zur klassischen Balkonbepflanzung handelt es sich bei den Pflanzen im Poster um eine Dauerbepflanzung, die mehrere Jahre im Topf gedeiht und nicht ausgetauscht werden muss. Heimische Gehölze, Sträucher, Stauden und Kräuter können auch in Pflanzgefäßen erfolgreich gezogen werden.

Klimafit und insektenfreundlich

Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten profitieren von einer naturnahen Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen aus biologischer Produktion. Alle Pflanzen im neuen Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ sind sogenannte Bienenweiden – das heißt, sie versorgen blütenbestäubende Insekten mit Pollen und Nektar. Wichtig ist, dass durchgehend vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein ständig Pflanzen blühen und dadurch den Insekten den Tisch decken.

Wilde Blumenwiese im Kleinformat

Für bunte Vielfalt auf engstem Raum gibt es Wildblumenmischungen, die auch in Blumenkisterln prächtig gedeihen. Die Mischungen bestehen aus Samen von Magerstandort-Pflanzen, die in der Natur auf trockenen und nährstoffarmen Böden wachsen. Diese wahren Trockenkünstler finden auf vollsonnigen Südbalkonen optimale Lebensbedingungen.

Pflanzen schaffen gutes Klima

Die Devise lautet: je mehr Grün desto besser! Üppig gestaltete Grünräume sorgen speziell in der Stadt mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen für eine kühlere Umgebung und angenehmes Mikroklima. Jede Pflanze hilft mit, die zunehmende Überhitzung zu reduzieren. Begrünte Dächer und Fassaden beschatten die Oberfläche von Gebäuden. Kleinwüchsige Laubgehölze wie Zierapfel oder Felsenbirne spenden auch auf der Terrasse und am Balkon an heißen Tagen angenehmen Schatten. Zusätzlich erhöhen die Pflanzen die Luftfeuchtigkeit und ihre Blätter binden Feinstaub.

Weitere Informationen

Neues Poster und individuelle Beratung: Das neue Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und Tipps für Garten und Balkon gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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