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Im Herbst ein Paradies für Insekten und Vögel pflanzen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Wildsträucher, die als Nahrungsquelle und Lebensraum für Tiere punkten. 11. September 2020

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Weißdornfrüchte

Dass es draußen summt und flattert, ist nicht selbstverständlich, denn die Bestände vieler Vogel- und Insektenarten schrumpfen. Wer gegen das Insektensterben aktiv werden und eine Vielfalt von Vögeln fördern möchte, kann im Herbst die Blüten und Früchte fürs nächste Jahr pflanzen. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit Postern und individueller Beratung bei der Pflanzenauswahl.

Der Herbst ist die ideale Zeit, um Sträucher und Bäume zu pflanzen. „Hecken mit Wildsträuchern haben viele Vorteile für die Natur und die Tierwelt: Sie sind pflegeleicht und bieten Tieren Nahrung, Verstecke und Nistplätze. Außerdem binden sie CO2 und verbessern das lokale Klima, weil sie Schatten werfen, den Boden schützen und den Wind bremsen“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Eine bunte Hecke für Bienen und Schmetterlinge

Für Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten sind Wildsträucher besonders wertvolle Futterpflanzen, weil sie viele Blüten mit hohem Pollen- oder Nektargehalt bereitstellen. Im Gegensatz zu so manchen Zierpflanzen, die für Insekten wertlos sind, werden Wildgehölze von vielen Bienenarten, Schmetterlingen, anderen Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle genutzt. Zahlreiche Bienen- und Schmetterlingsarten haben sich an heimische Wildpflanzen angepasst und benötigen diese für ihre Ernährung.

Bienenfutter von früh bis spät

Eine Hecke aus Wildsträuchern mit unterschiedlichen Blühzeiten bietet den Bienen über einen langen Zeitraum Nahrung. Einige Wildbienen fliegen bereits im zeitigen Frühjahr aus und spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Kulturpflanzen. Diese Bienenarten benötigen früh blühende Gehölze wie Dirndl- und Haselnussstrauch sowie die Salweide, die als Palmkatzerl bekannt ist. Etwas später hingegen blühen andere Weidenarten, Obstbäume sowie Schlehe und Feldahorn. Himbeere, Brombeere und Wildrosen bieten bis in den Sommer hinein Bienennahrung. Für kleine Gärten, Balkone oder Innenhöfe eignen sich auch Kletterpflanzen wie der Efeu oder Wilde Wein als platzsparende Bienenweide.

Blumen als Blickfang und Insektenweide

Auch Frühlingsblüher wie Blaustern, Krokus, Traubenhyazinthe und Schneeglöckchen sowie mehrjährige Stauden wie Katzenminze, diverse Glockenblumen- und Salbeiarten sind wertvolle Insektenweiden und können im Herbst gepflanzt werden. Wichtig ist, beim Pflanzenkauf nach Möglichkeit Biosaatgut und Biopflanzen zu wählen, da im Bio-Landbau keine bienenschädigenden Pestizide eingesetzt werden dürfen und die Pflanzen daher garantiert giftfreie Insektennahrung liefern!

Mit Hecken Lebensräume für Vögel schaffen

Laubhecken aus Wildgehölzen sind auch für viele Vogelarten überlebenswichtig. Dornige Sträucher wie Wildrosen, Weißdorn und Schlehe bieten beliebte Brutplätze und Verstecke, weil ihre Dornen vor Fressfeinden schützen. Auf den Sträuchern lebt eine Vielzahl von Insekten, die Vögeln Nahrung bieten und im Frühling für die Aufzucht der Jungvögel dringend benötigt werden. Auch die Früchte vieler Wildgehölze, wie beispielsweise von Liguster, Schwarzem Holunder und Vogelbeere sind wichtige Nahrungsquellen für Vögel, vor allem im Winter. Im Winter stöbern die Vögel zudem gerne in der Laubschicht unter der Hecke nach überwinternden Insekten.
Tipp: Wer im Winter eine Laubschicht unter der Hecke liegen lässt, hilft damit den Gartenvögeln über den Winter und schützt gleichzeitig viele Nützlinge wie Marienkäfer, Laufkäfer und Spinnen, die hier überwintern und in der nächsten Gartensaison bei der Eindämmung von Blattläusen und anderen Schädlingen helfen!

Gesunde Pflanzen trotz Klimawandel

Der Klimawandel macht den Pflanzen im Garten und am Balkon zu schaffen. Trockenheitsresistente Wildsträucher und Wildstauden kommen mit zunehmenden Wetterextremen besser zurecht als beispielsweise die beliebten Thujen und so manche Zierpflanze, die Trockenheit und Hitze nur mit großem Pflegeaufwand übersteht. Eine standortgerechte Pflanzenwahl sichert langfristig gesunde und robuste Gartenparadiese. Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ unterstützt bei der Pflanzenwahl.

Weitere Informationen

  • Das Poster Lebensraum Hecken gibt einen Überblick über heimische Sträucher für die Gartengestaltung sowie ihre Eignung als Bienen- oder Vogelnährgehölz.
  • Im Poster Bunte Bienenweiden werden 28 heimische Pflanzen vorgestellt, die hochwertige Bienennahrung bereitstellen.
  • Das Poster Blühende Gärten trotz Klimawandel präsentiert robuste, trockenheitsliebende Pflanzen und gibt Tipps für die klimagerechte Gartenarbeit.

Kostenloser Download der Poster und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/shop.
Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Stadt Wien - Umweltschutz.

Grün am Fensterbrett und im Garten trotz Hitze

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ Tipps, wie Gärten und Blumenkisterl gut durch Hitzeperioden kommen. August 2020

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Gießkannen

Hitzeperioden setzen nicht nur uns Menschen zu. Auch Pflanzen auf Balkon, Terrasse und im Garten leiden sichtlich unter andauernder Hitze und Trockenheit. Mit dem Klimawandel steigen die Temperaturen und die durchschnittliche Anzahl der Hitzetage. DIE UMWELTBERATUNG gibt im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ Tipps zur Pflanzenauswahl und zum Garteln in heißen Zeiten  –   damit das satte Grün und die Farbenpracht des Sommers erhalten bleiben: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Auch wenn das heurige Jahr zum Teil ein regnerisches Kontrastprogramm zu den letzten Sommern gezeigt hat, ist die Tendenz der durchschnittlichen Temperaturen steigend. Wassermangel und hohe Temperaturen machen vielen Pflanzen zu schaffen. „Durch richtiges Gießen, angepasste Pflanzenpflege und sorgfältige Pflanzenauswahl bleibt die Vielfalt im Garten und am Fensterbrett erhalten“, erklärt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Morgens kräftig gießen

Ein bisschen früher aufzustehen, zahlt sich im Sommer aus  –  nicht nur, weil die Temperaturen morgens angenehmer sind. Gießen in der Früh ist besser für die Pflanzen und schlechter für die Nacktschnecken. Nasses Laub fördert zudem Pilzkrankheiten - in der Früh trocknen die Pflanzen schneller ab als am Abend. Durch weniger häufiges und dafür kräftiges Gießen, bei dem das Wasser tief in den Boden eindringt, werden die Wurzeln angeregt, sich in die Tiefe auszubreiten. Dadurch können die Pflanzen besser mit trockenen Perioden umgehen. Regenwasser ist für Pflanzen am besten geeignet.

Mulchen und beschatten

Mulchen hilft, Wasser zu sparen. Beim Mulchen wird die Erde mit organischem Material bedeckt, um eine schnelle Austrocknung zu verhindern. Diese Schutzschicht aus Grasschnitt, Häckselgut, abgezupften Pflanzenteilen oder Laub begünstigt zudem das Bodenleben  –  also die vielen kleinen Tiere, die für eine gute Bodenqualität sorgen.

Die richtige Pflanzenauswahl

Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sind besonders pflegeleicht und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Fensterbrettern. Auch Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten profitieren von einer naturnahen Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen. Eine Blumenwiese oder ein pflegeleichter Blumenrasen brauchen weniger Wasser, blühen wunderschön und tragen zur natürlichen Vielfalt bei. Wildblumenmischungen gedeihen auch wunderbar im sonnigen Blumenkisterl, da sie aus Samen von Magerstandort-Pflanzen bestehen, die Trockenkünstler sind.

Den Gartenhelfern helfen  –  DIY

Hitze und Trockenheit sind auch für Bienen, Schmetterlinge und andere Gartenhelfer eine große Belastung. Durch das Anbieten von Wasser an heißen Tagen kann Insekten und anderen Tieren geholfen werden. Eine flache Schale wie z.B. ein Blumenuntersetzer, gefüllt mit Wasser und ein paar Steine hinein  –  fertig ist die Insektentränke, die im Garten und auch am Fensterbrett in der Stadt gute Dienste für durstige Bienen leistet. Die Anleitung zum Bau der Insektentränke zeigt DIE UMWELTBERATUNG www.umweltberatung.at/diy-bienentraenke

Weitere Informationen

Gießkannen

Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und Tipps für Garten und Balkon gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Viele Tipps zum naturnahen Gärtnern hat DIE UMWELTBERATUNG in der Broschüre „Naturnische Hausgarten“. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten.

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Manche mögen´s heiß!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG stellt in einem neuen Poster robuste Pflanzen für die Zeiten des Klimawandels vor.
25. Juni 2020

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Poster mit Pflanzen

Extremereignisse mit trockenen und heißen Sommermonaten sowie punktuellen Starkregenfällen machen es notwendig, Gärten und Balkone an neue Bedingungen anzupassen. Mit der richtigen Pflanzenauswahl und wassersparenden Maßnahmen entstehen zukunftsfähige Gartenparadiese. Auf dem neuen Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ präsentiert DIE UMWELTBERATUNG 24 trockenheitsliebende Pflanzen und gibt Tipps zur klimaschonenden Gartenarbeit: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten Das Poster entstand in Kooperation mit der Wiener Umweltanwaltschaft und dem Museum Niederösterreich.

Eine blühende Oase trotz Hitze entsteht durch vielfältige, naturnahe Gestaltung mit klimatisch angepassten Pflanzen. „Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sind besonders pflegeleicht und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Fensterbrettern. Genau solche Pflanzen sind am neuen Poster zu finden“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Pflegeleichte Pflanzen für Tröge und Töpfe

Im Gegensatz zur klassischen Balkonbepflanzung handelt es sich bei den Pflanzen im Poster um eine Dauerbepflanzung, die mehrere Jahre im Topf gedeiht und nicht ausgetauscht werden muss. Heimische Gehölze, Sträucher, Stauden und Kräuter können auch in Pflanzgefäßen erfolgreich gezogen werden.

Klimafit und insektenfreundlich

Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten profitieren von einer naturnahen Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen aus biologischer Produktion. Alle Pflanzen im neuen Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ sind sogenannte Bienenweiden – das heißt, sie versorgen blütenbestäubende Insekten mit Pollen und Nektar. Wichtig ist, dass durchgehend vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein ständig Pflanzen blühen und dadurch den Insekten den Tisch decken.

Wilde Blumenwiese im Kleinformat

Für bunte Vielfalt auf engstem Raum gibt es Wildblumenmischungen, die auch in Blumenkisterln prächtig gedeihen. Die Mischungen bestehen aus Samen von Magerstandort-Pflanzen, die in der Natur auf trockenen und nährstoffarmen Böden wachsen. Diese wahren Trockenkünstler finden auf vollsonnigen Südbalkonen optimale Lebensbedingungen.

Pflanzen schaffen gutes Klima

Die Devise lautet: je mehr Grün desto besser! Üppig gestaltete Grünräume sorgen speziell in der Stadt mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen für eine kühlere Umgebung und angenehmes Mikroklima. Jede Pflanze hilft mit, die zunehmende Überhitzung zu reduzieren. Begrünte Dächer und Fassaden beschatten die Oberfläche von Gebäuden. Kleinwüchsige Laubgehölze wie Zierapfel oder Felsenbirne spenden auch auf der Terrasse und am Balkon an heißen Tagen angenehmen Schatten. Zusätzlich erhöhen die Pflanzen die Luftfeuchtigkeit und ihre Blätter binden Feinstaub.

Weitere Informationen

Neues Poster und individuelle Beratung: Das neue Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und Tipps für Garten und Balkon gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

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Leuchtende Beispiele für Gartenhelfer: Glühwürmchen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät zum naturnahen Gärtnern und sammelt Meldungen von Glühwürmchenbeobachtungen. 15. Juni 2020

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Glühwürmchen auf Grashalm

Wer abends ein Glühwürmchen sieht, ist fasziniert von dem romantischen Leuchten. Untertags dagegen werden diese Käfer oft nicht erkannt. Glühwürmchen und deren Larven sind nämlich ziemlich unscheinbar, dennoch leisten sie großartige Hilfe im Garten. Die Larven fressen nämlich Schnecken! DIE UMWELTBERATUNG informiert, wodurch diese faszinierenden Tiere gefördert werden und sammelt Meldungen von Orten, an denen sie zu beobachten sind: www.umweltberatung.at/gluehwuermchen. Rund um den Johannistag, den 24. Juni, sind besonders viele Glühwürmchen zu sehen.

Glühwürmchen kommen nur an gut strukturierten und naturnah bewirtschafteten Standorten vor. „Ihre tödlichen Gegner sind Pestizide, Verringerung ihres Lebensraumes und künstliche Beleuchtung. Das gilt übrigens für alle nachtaktiven Insektenarten!“ warnt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Glühwürmchen brauchen vielfältige Lebensräume, in denen keine chemisch-synthetischen Spritzmittel eingesetzt werden. Sie können nicht einfach in einem Garten ausgesetzt werden, sondern wandern aus der natürlichen Umgebung ein.

Glühwürmchen in den Garten locken

In Gärten und Parks finden Glühwürmchen ideale Bedingungen, wenn diese biologisch bewirtschaftet werden, vielfältige Strukturen bieten und abends möglichst wenig beleuchtet werden! Wildpflanzen, unterschiedliche Sträucher, Ast- und Steinhaufen machen Garten und Park zum attraktiven Lebensraum. Gemüsepflanzen und empfindliche Blumen werden am besten durch Schneckenzäune statt Schneckenkorn geschützt.

Romantische Gartenhelfer mit Biss

Glühwürmchen leben zwei bis drei Jahre als Larve. In dieser Zeit ernähren sie sich von Nackt- und Gehäuseschnecken, deren Schleimspur sie verfolgen, um sie letztendlich mit einem Giftbiss zu töten. Danach ist Schluss mit Fressen. Puppe und erwachsenes Tier können keine Nahrung mehr aufnehmen. Das Leuchten der erwachsenen Tiere dient der Fortpflanzung. Männchen erkennen das artspezifische Leuchten ihrer Weibchen und finden so zu ihnen.

Wo gibt’s in Wien Glühwürmchen?

DIE UMWELTBERATUNG erhebt Glühwürmchenvorkommen. Wer Glühwürmchen gesehen hat, kann dies online oder telefonisch melden. Der Fundort wird dann anonymisiert in eine Liste eingetragen. Viele Glühwürmchen leuchten an bekannten Ausflugszielen. Romantische Plätze an lauen Sommerabenden in Wien sind z.B. Prater, Dehnepark, Gspöttgraben und Maurer Berg.

Rund um den Johannistag, den 24. Juni, sind besonders häufig Glühwürmchen zu sehen. Deshalb werden sie auch Johanniskäfer genannt.

Weitere Informationen

Meldungen von Glühwürmchenstandorten nimmt DIE UMWELTBERATUNG online auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung oder an ihrer Hotline 01 803 32 32 entgegen. Eine

Liste sämtlicher Glühwürmchenstandorte, die bei DIE UMWELTBERATUNG gemeldet wurden, ist auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen zu finden.

Das Infoblatt „Glühwürmchen“ bietet Informationen über die Lebensweise der Tiere und praktische Tipps, was bei der Gartenpflege zum Schutz der Glühwürmchen zu tun ist. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-das-zauberhafte-funkeln-im-dunkeln

Das Poster „Nützlinge im Garten“ mit Fotos von Glühwürmchen und 27 anderen nützlichen Tieren gibt es zur Bestellung gegen Versandkosten bei DIE UMWELTBERATUNG, auf www.umweltberatung.at.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

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Die eigene Klimaanlage pflanzen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit kostenloser, telefonischer Beratung bei der Planung von Gebäudebegrünung. 5. Juni 2020

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Fassadengrün

Begrünte Gebäude sind nicht nur schön anzusehen, sie heben die Lebensqualität in der Stadt und spenden im Sommer angenehme Kühle. Um Begrünungsmaßnahmen erfolgreich umzusetzen, braucht es gute Planung und Beratung. DIE UMWELTBERATUNG informiert im Auftrag der Stadt Wien zu den ersten wichtigen Schritten, damit Fassaden, Dächer und Innenhöfe in Wien aufblühen. Jetzt an der Hotline 01 803 32 32 telefonischen Beratungstermin sichern! Die Beratungen werden durch die Förderung der Stadt Wien – Umweltschutz kostenlos angeboten.

Gerade in Corona-Zeiten tut es gut, positive Pläne zu schmieden und zum Beispiel eine lang ersehnte Fassadenbegrünung umzusetzen. „Je mehr Grün in der Stadt, desto weniger Hitze im Sommer! Deshalb freut es uns, dass unser Beratungsangebot zur Gebäudebegrünung so gut ankommt“, sagt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Vorteile der Begrünung von Fassaden, Dächern und Innenhöfen liegen auf der Hand:

  • kühlender Effekt durch Beschattung der Oberflächen
  • Blätter binden Feinstaub
  • angenehmes Kleinklima durch mehr Luftfeuchtigkeit
  • Erhöhung der Artenvielfalt
  • Wohlbefinden und Lebensqualität der Bewohner*innen steigen
  • Gebäude werden langfristig aufgewertet

Kostenlose telefonische Beratung zu Planung und Förderungen

Um ein optimales Ergebnis bei der Begrünung von Gebäuden zu erzielen, klärt DIE UMWELTBERATUNG im telefonischen Beratungsgespräch, welches Begrünungssystem den Voraussetzungen des Gebäudes am besten entspricht. Neben gestalterischen Fragen wie Befestigungssysteme oder Pflanzenwahl, müssen auch notwendige behördliche Genehmigungen geklärt werden. Für Begrünungsmaßnahmen können Förderungen der Stadt Wien - Umweltschutz beantragt werden, alle Voraussetzungen dafür klären Expert*innen von DIE UMWELTBERATUNG im Vorhinein.

Fassadenbegrünung

Grundsätzlich wird zwischen bodengebundener Bepflanzung und fassadengebundener Bepflanzung unterschieden. Bei der bodengebundenen Form wachsen Pflanzen direkt im Erdreich oder in Trögen vom Boden aus die Fassade hoch. Ist dies nicht möglich, so können Pflanztröge an der Fassade in unterschiedlicher Höhe angebracht werden. Veitschii oder Kletterhortensie klettern direkt an der Fassade hinauf. Wisteria, Clematis oder Geißblatt wachsen an Gerüsten oder Seilen empor.

Innenhofbegrünung

Neben Zierpflanzen wie Sommerblumen und Stauden können auch Obst und Gemüse in Innenhöfen angebaut werden. Dazu wird entweder verbaute Fläche entsiegelt oder auf der versiegelten Fläche werden Hochbeete und große Pflanzkübel aufgestellt.

Dachbegrünung

Bei vielen Gebäuden gibt es auch die Möglichkeit zur Dachbegrünung. Gründächer speichern Regenwasser und wirken durch die Verdunstung der Hitze in der Stadt entgegen. Sie schaffen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen im urbanen Bereich. Dächer können entweder extensiv begrünt werden, dann sind sie nur zu Pflegezwecken betretbar, oder intensiv, sozusagen als Garten in der Höhe.

Individuelle Beratung für Begrünungsvorhaben

DIE UMWELTBERATUNG bietet die kostenlose, individuelle Beratung zur Gebäudebegrünung im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz an. Die Beratung beinhaltet Informationen zur Fassaden-, Innenhof- und Dachbegrünung inklusive Fördermöglichkeiten. Vereinbarung eines Beratungstermines unter 01 803 32 32 oder service@umweltberatung.at.

Welche Kletterpflanzen sich zur Begrünung von Fassaden eignen, zeigt das Infoblatt „Kletterpflanzen zur Fassadenbegrünung“ auf www.umweltberatung.at/kletterpflanzen-zur-fassadenbegruenung

Beim Pflanzen von heimischen Gehölzen unterstützt DIE UMWELTBERATUNG mit dem Infoblatt „Bäume in Garten und Innenhof“ auf www.umweltberatung.at/der-baum-in-garten-und-innenhof Die Downloads sind kostenlos.

Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur ein Blickfang im Hof, sondern auch ein wichtiger Lebensraum und in Österreich heimisch sind, werden darin vorgestellt. Sie ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

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Vogelschutz in Garten und Haus – neues Poster

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG motiviert mit einem Poster zu Vogelbeobachtungen und zum Vogelschutz im Garten und rund ums Haus. 16. April 2020

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Mönchsgrasmücke

Draußen vorm Fenster zwitschert es in unterschiedlichsten Stimmlagen. Aber welcher Vogel flattert denn da von Ast zu Ast? Mit dem Vogelposter von DIE UMWELTBERATUNG lässt sich das leicht herausfinden. Außerdem zeigt das Poster Möglichkeiten auf, was in Haus und Garten zum Schutz der Vögel getan werden kann. Download und Bestellung des im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz und der Wiener Umweltanwaltschaft neu aufgelegten Posters auf www.umweltberatung.at/vogelposter

Kohlmeisen und Blaumeisen suchen schon fleißig Insekten für ihre Jungen. Die Mauersegler machen sich erst auf den Weg, sie kommen im April aus ihren Winterquartieren in Nordafrika und dem Mittelmeerraum zu uns. Diese Vögel sind gemeinsam mit 25 anderen Vogelarten im Poster „Wunderbare Wiener Vogelwelt“ zu finden. „Das Poster macht mit schönen Fotos Lust auf Vogelbeobachtungen. Es informiert über vogelfreundliche Gartengestaltung und ruft zu Vogelschutzmaßnahmen auf Glasflächen auf“, zeigt sich Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG begeistert.

Buntes Vogelparadies

Wer das fröhliche Zwitschern im Garten fördern möchte, unterstützt die Tiere durch möglichst vielfältige, reich strukturierte Grünflächen. Die meisten Jungvögel werden mit Insekten großgezogen. Besonders wichtig ist es daher, auf Pflanzenschutzmittel und Herbizide zu verzichten, damit die Vögel genügend Insekten fangen können und keine vergiftete Nahrung aufnehmen. So sieht ein vogelfreundlicher Garten aus:

  • ein Blumenrasen, Blühstreifen oder ein Eck mit Wildblumen wie Löwenzahn, Wiesensalbei, Königskerze, Wegerich, Brennnesseln und Disteln
  • beeren-  oder früchtetragende Sträucher und Bäume
  • dichte Hecken und Dornensträucher, Hohlräume in alten Bäumen und Kletterpflanzen zum Verstecken oder Nisten

Beim Renovieren auf Gebäudebrüter aufpassen!

Einige Vogelarten wie Mauersegler, Mehlschwalben und Turmfalken nisten an Gebäuden und nutzen diese Brutplätze Jahr für Jahr erneut, zum Teil über mehrere Jahrzehnte. Im Zuge von Gebäudesanierungen und Dachausbauten können die Nistplätze dieser streng geschützten Arten verloren gehen oder sogar Jungvögel zu Schaden kommen, Daher ist bei Renovierungs- oder Umbauarbeiten, von Gebäuden, an denen diese Arten nisten, eine Abstimmung mit der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien notwendig. Werden rechtzeitig geeignete Maßnahmen getroffen und die Brutzeit der Vögel berücksichtigt, steht den Bauarbeiten nichts mehr entgegen.

Vorsicht: Glas!

Vögel können Glasflächen mit freier Durchsicht - zum Beispiel bei Wintergärten - nicht als Hindernis erkennen und prallen dagegen. Spiegelungen von Bäumen, Sträuchern oder dem Himmel im Glas haben dieselbe Wirkung. Durch den „Vogelanprall“ kommen Schätzungen zufolge jährlich hunderttausende Vögel in Österreich zu Tode.
Die häufig verwendeten Greifvogelaufkleber sind wirkungslos. Markierungen gegen Vogelanprall müssen auf der gesamten Fläche außen angebracht werden, damit die Vögel die Glasfläche als Hindernis erkennen. Streifen-, Punkt- und Gittermuster schaffen wirkungsvolle Abhilfe. Die Zwischenräume dürfen aber bei keinem Muster größer als ca. 10 cm sein, sonst entsteht der Eindruck einer Durchflugsmöglichkeit. Auch Außenjalousien sind ein guter Vogelschutz.

Weitere Informationen

Das Poster „Wunderbare Wiener Vogelwelt“ zeigt 28 Vögel im Portrait und informiert über vogelfreundliches Gärtnern und Vogelschutz. Es kann auf www.umweltberatung.at/vogelposter kostenlos heruntergeladen und gegen Versandkosten bestellt werden.

Expert*innen für Vogelschutzmaßnahmen bei Gebäudesanierungen und Bezugsquellen von Nistkästen sind unter www.umweltberatung.at/wildtierfreundliches-bauen zu finden.

Viele Informationen über gefährdete Vogelarten und Vogelschutz bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/vogelschutz.

DIE UMWELTBERATUNG berät an ihrer Hotline 01 803 32 32 zum ökologischen, vogelfreundlichen Gärtnern.

Sabine Seidl
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Die Gartensaison online und biologisch starten!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt auf www.umweltberatung.at/online-shops-biologisch-gaertnern, bei welchen Online-Shops biologische Gartenprodukte erhältlich sind. 8. April 2020

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Gemüse am Balkon

Ob kleines Blumenkisterl am Fensterbrett oder großer Garten – jetzt wird fleißig gebuddelt. Online-Shops, bei denen Gartenprodukte mit dem „biologisch gärtnern“-Gütesiegel erhältlich sind, hat DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website gelistet: www.umweltberatung.at/online-shops-biologisch-gaertnern  An der Hotline 01 803 32 32 berät DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz individuell zum biologischen Gärtnern.

Von torffreier Erde bis zu Wildblumensamen und Bio-Jungpflanzen liefern die Online-Shops alles für den biologischen Start in die Gartensaison“, sagt Mag.a Manuela Lanzinger, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Auch organische Düngemittel, Pflanzen- und Bodenhilfsstoffe mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ können online bestellt werden. Nützlinge sind ebenfalls erhältlich.

„biologisch gärtnern“

Das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ zeichnet Substrate, Saat- und Pflanzgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich nach biologischen Kriterien aus. Wer bei der Bestellung auf dieses Gütesiegel achtet, startet gesund und ökologisch in die neue Saison.

Gute Planung vor der Bestellung

Der passende Standort ist wichtig für gutes, kräftiges Wachstum der Pflanzen. Je besser die Ansprüche an Licht, Wasser und Bodenbeschaffenheit erfüllt sind, desto weniger ist die Pflanze für Schädlinge und Pflanzenkrankheiten anfällig. Gute Planung zahlt sich also aus!

Weitere Informationen

biologisch gärtnern

Online-Shops, die Gartenprodukte mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ führen, sind auf www.umweltberatung.at/online-shops-biologisch-gaertnern zu finden.

Alle Produkte, die das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ tragen, sind in der „biologisch gärtnern“ Datenbank auf www.biologisch-gaertnern.at gelistet. Die Datenbank ist ein Kooperationsprojekt von InfoXgen, biohelp Garten & Bienen und DIE UMWELTBERATUNG.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

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Bezugsfertig - Nisthilfen für Wildbienen jetzt selber bauen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt in drei neuen Videos das Bauen von einfachen Nisthilfen für Wildbienen. 17. Februar 2020

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Nisthilfen aus Holz und Schilf

Bereits Mitte Februar werden die ersten Wildbienenarten aktiv. Lange bevor es im Kalender Frühling wird, summt die Gehörnte Mauerbiene bereits eifrig. Höchste Zeit, für die kommende Brutsaison der Wildbienen passende Nisthilfen zu basteln! Ein paar Brombeerstängel bündeln oder eine Weißblechdose mit Schilfhalmen füllen und schon können die Bienen ihre Kinderstuben bauen. DIE UMWELTBERATUNG gibt in drei kurzen Videos Tipps zu Materialien und Bauweise: www.youtube.com/umweltberatung

Nisthilfen für Wildbienen werden im Handel in verschiedensten Ausführungen angeboten oder werden mit Bauanleitungen selbst hergestellt. Die angebotenen Modelle sind aber nicht immer geeignet und werden daher von Wildbienen nicht angenommen. Bei Nisthilfen ist es wichtig, sich an den natürlichen Lebensräumen der Wildbienen zu orientieren. „Beim Bau von Wildbienenhäusern sind die Verwendung der Ausgangsmaterialien und deren richtige Verarbeitung wichtig. Dann werden die Nisthilfen zahlreich besiedelt“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Verschlossene Eingänge bedeuten Besiedlung

Um möglichst viele verschiedene Wildbienenarten zu fördern, ist es notwendig, geeignete Quartiere anzubieten. Einige Wildbienenarten benötigen für die Eiablage Hohlräume wie Erdlöcher, dürre Pflanzenstängel, Mauerspalten oder Käferfraßgänge im Totholz. Richtig angelegte Nisthilfen können diese natürlichen Nistmöglichkeiten ergänzen. Wichtig: die Nisthilfe an einer regengeschützten und sonnenexponierten Stelle aufstellen oder -hängen, z.B. südseitig an Schuppen, Garage oder Hausmauer. Auch auf dem Balkon werden diese Nisthilfen gerne besiedelt. Sind die Öffnungen in der Nisthilfe verschlossen, bedeutet das, dass sie bewohnt sind.

Schilfhalme und Bambusröhrchen

In hohlen Stängeln nisten Wildbienen gerne. Die Halme sollten ungefähr 15-20 cm lang sein. Das hintere Ende der Röhren muss verschlossen sein, daher Bambusröhrchen am besten hinter den Knoten durchsägen. Damit entsteht ein natürlicher Abschluss. Schilfhalme können mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten werden. Diese Halme können gebündelt in eine alte Weißblechdose oder einzeln in Löcher von Hohlziegeln gesteckt werden. Wichtig bei Schilf- und Bambusröhrchen ist, dass diese glatt abgeschnitten und nicht gequetscht werden und keine ausgefransten Enden haben. Daran würden sich die Wildbienen ihre empfindlichen Flügel verletzen.

Hartholzblöcke

Für Nisthölzer eignet sich gut abgelagertes, entrindetes Hartholz von Esche, Buche oder Eiche. Nadelholz ist nicht geeignet, weil dieses zu stark fasert. Hartholzblöcke werden immer im Längsholz angebohrt, nicht im Stirnholz, also nicht auf der Seite der Jahresringe. Die Löcher sollten 2 - 9 mm Durchmesser haben und 5 – 10 cm tief sein. Wichtig ist, auf eine gerade Bohrung zu achten und etwas Abstand zwischen den Löchern zu lassen. Den Holzblock nicht durchbohren, die Hinterseite muss immer verschlossen sein! Mit Schmirgelpapier werden auf der Vorderseite die Bohrlöcher geglättet und am Schluss das Sägemehl ausklopft.

Gebrannter Ton

Mit unterschiedlich dicken Stricknadeln werden Nestgänge in feuchten Ton gestochen. Der Tonblock muss dabei komplett durchstoßen werden, um ein Wiederverschließen der Gänge beim Herausziehen der Nadeln zu vermeiden. Im Anschluss werden die Löcher auf der Rückseite mit Ton verschlossen. Nach dem Trocknen wird der Tonblock gebrannt. Im Handel bekommt man auch fertige Nisthilfen aus gebranntem Ton.

Nisthilfe & Futterstelle nebeneinander

Wildbienen werden optimal gefördert, wenn sie neben den Nisthilfen auch Futterquellen vorfinden. Blühende Nahrungspflanzen sollten von Frühling bis Herbst vorhanden sein, um ein durchgehendes Futterangebot für (Wild)Bienen zu gewährleisten.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG gibt in drei kurzen Videos auf www.youtube.com/umweltberatung Tipps zum Bau von Nisthilfen für Wildbienen.

Wie man Bienen und andere Nützlinge im Garten fördern kann, zeigt das Infoblatt Bienen und andere Nützlinge fördern.

Welche Pflanzen für Bienen als Nahrungsquelle wichtig sind, zeigt das Poster „Bunte Bienenweiden“. Bestellung des Posters gegen Versandkosten, der Download ist kostenlos: www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden
Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur Blickfang im Garten, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere sind, werden darin vorgestellt. Die Scheibe ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32. 

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Wohnungsbau für Wildbienen - ganz natürlich!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Füllmaterialien für Bienennisthilfen aus dem eigenen Garten. 4. Oktober 2019

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Stauden im  Herbst

Der Herbst ist die beste Zeit, um Naturmaterialien zur Befüllung von Nisthilfen und Nützlingsunterkünften zu sammeln. Gerade bei den letzten Gartenarbeiten finden sich Pflanzenreste wie Äste, Stängel oder Halme, die auch in der Natur von Wildbienen besiedelt werden. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, wie Wildbienen und Nützlinge naturnah gefördert werden.

Im Herbst stehen einige Gartenarbeiten an. Das Laub will zusammengerecht werden. Gehölze, Sträucher und Stauden werden vereinzelt zurückgeschnitten, der Großteil sollte jedoch als Winterquartier und Rückzugsort für Nützlinge einfach stehenbleiben. Es bleibt aber noch genügend Pflanzenmaterial, um Nisthilfen für Wildbienen damit zu befüllen. Speziell hohle Pflanzenstängel können jetzt gesammelt werden. „Um den unterschiedlichen Ansprüchen der einzelnen Wildbienenarten gerecht zu werden, sollte man beim Sammeln darauf achten, dass die hohlen Stängel und Halme einen Innendurchmesser von 2-9 mm haben“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG. Hohle Pflanzenstängel mit einem Innendurchmesser von mehr als 10 mm werden nicht besiedelt.

Hohlraumbewohnende Wildbienen siedeln gerne in Stängeln von Bambus, Schilfrohr, der Wilden Karde oder Gewürzfenchel. Sauber zugeschnitten und gebündelt, können die Stängel in Nützlingsunterkünften gestapelt oder in leeren Dosen aufgehängt werden. Einige Wildbienenarten nisten in verholzten, markhaltigen Blumenstängeln oder Ranken von Brombeeren und Himbeeren. Notwendig ist eine Bruchstelle, durch die die Bienen zum Pflanzenmark gelangen können. Also Brombeeren und Himbeeren genauso wie abgestorbene Königskerzen, Kletten, Beifuß und Disteln im Herbst einfach im Garten stehen lassen und im zeitigen Frühling unter dem verblühten Blütenstand kappen, damit die Bienen Zugang zum Pflanzenmark bekommen. Von Bienen besiedelte Stängel sollten dann mindestens ein Jahr lang an Ort und Stelle stehen bleiben, bis die Jungbienen die Pflanzen wieder verlassen.

Nisthilfen für Totholzbewohner

Unter den Wildbienen gibt es einige spezialisierte Arten, die ihre Nistgänge in Totholz nagen. Als Nistgelege werden vor allem Äste verschiedener Laubgehölze wie beispielsweise von Obstbäumen angenommen. Typische Totholzbewohner sind die Schwarzblaue Holzbiene oder die Garten-Blattschneiderbiene.
Haufen von Rindenstücken, Totholz und Strauchschnitt sind auch wichtige Überwinterungsquartiere für Amphibien wie Erdkröten und Teichmolche. Sie bieten zudem Unterschlupf für Käfer und Larven. Diese dienen dann wiederum als Nahrung für hungrige Vögel im Winter.

Im Herbst schon ans Frühjahr denken

Wer noch keine heimische Wildobsthecke hat, kann im Herbst eine pflanzen. Dort finden Wildbienen und andere Insekten im Frühjahr Nahrung. Die Wildobststräucher bieten Vögeln ein geschütztes Versteck und Platz für den Nestbau. Ideal sind Sträucher, die Früchte tragen und dadurch Nahrungsquelle für viele nützliche Gartenhelfer sind. Dazu gehören zum Beispiel Kornelkirsche, Liguster, Weißdorn und Wildrose.

Blumenzwiebeln kommen jetzt in die Erde. Frühblüher wie Krokus, Winterlinge oder Blausterne sind wunderschöne Farbtupfer im zeitigen Frühjahr und bieten den Wildbienen wichtigen Nektar und Pollen, wenn in der Natur noch wenig blüht!

Weitere Informationen

Wie man Bienen und andere Nützlinge im Garten fördern kann, zeigt das Infoblatt Bienen und andere Nützlinge fördern.

Beim Pflanzen einer Hecke aus heimischen Gehölzen unterstützt das Poster „Lebensraum Hecken“: www.umweltberatung.at/laubhecken-poster

Welche Pflanzen für Bienen als Nahrungsquelle wichtig sind, zeigt das Poster „Bunte Bienenweiden“: www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden

Bestellung der Poster um € 2,40 Versandkosten, der Download ist kostenlos.

Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur Blickfang im Garten, sondern auch ein wichtiger Lebensraum und in Österreich heimisch sind, werden darin vorgestellt. Sie ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32. 

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Wespen: lästig und doch so nützlich!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät zum ruhigen Umgang mit den nützlichen Wespen. 13. August 2019

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Wespe frisst Rollwespenlarve

Herrlich ist das im Sommer: im Freien sitzen und genüsslich essen und trinken. Oft dauert es aber nicht lang, bis sich die ersten unliebsamen Besucher einfinden. Ganz oben auf der Liste stehen dabei die Wespen. Dass diese einen wichtigen Beitrag für die Umwelt liefern, vergessen wir gern, wenn wir unser Essen in Gefahr sehen. DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zum Umgang mit den unerwünschten Gästen im Infoblatt „Wespen“ zusammengefasst, das auf www.umweltberatung.at/wespen kostenlos heruntergeladen werden kann.

„Achtung, Wespe!“ ist eine Warnung, die wir im Sommer häufig hören. Dabei ist die Angst vor dem schwarz-gelben Insekt meist unbegründet. Versuchen wir sie aber durch panisches Schlagen zu vertreiben, fühlt sie sich bedroht und kann zustechen. Damit das nicht passiert, gibt es einige Tipps zu beachten. „In der Panik vergessen wir oft, welche wichtigen Aufgaben Wespen übernehmen. Sie bestäuben Pflanzen und befreien uns von Schädlingen“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc.

Bestäubung und Insektenfänger

Erwachsene Wespen ernähren sich von Nektar und von Pflanzensäften. Beim Besuch der Blüten bestäuben sie die Pflanzen. Umso wichtiger also, dass die Wespen fleißig unterwegs sind.

Im Gegensatz zu den ausgewachsenen Wespen ernähren sich ihre Larven nicht von Nektar und Pollen, sondern von anderen, kleineren Insekten bzw. einem Brei aus diesen. Die erwachsenen Wespen fangen zum Beispiel Raupen, Fliegen und Spinnen. Dadurch tragen sie zu einer Reduzierung von unbeliebten Besuchern bei. Ein einziges Wespenvolk kann an einem Tag bis zu 5.000 Fliegen verspeisen! Im Gegenzug dienen Wespen oft als Futterquelle für Vögel.

Einfacher Schutz vor Wespen

Eigentlich sind nur zwei der unzähligen Wespenarten für Menschen lästig: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Im Gegensatz zur Biene stirbt die Wespe nicht, wenn sie einmal zusticht. Sie zieht den Stachel einfach heraus. Damit sie nicht zustechen, sind ein paar Dinge zu beachten:

  • Ruhig bleiben! Nicht auf die Wespe draufschlagen, sondern abschütteln.
  • Kindern nach dem Essen Mund und Hände abwaschen.
  • Getränke abdecken und undurchsichtige Gefäße vor dem Trinken kontrollieren.
  • Speisen nicht offenstehen lassen und Reste so bald wie möglich abräumen.
  • Fallobst im Garten regelmäßig beseitigen.
  • Insektenschutz am Fenster anbringen.

Nester meiden

Nestern sollte man möglichst nicht zu nah zu kommen, denn die Wespen könnten ihre Brut in Gefahr sehen und angreifen. Befindet sich ein Wespennest am Haus, ist das nicht von langer Dauer. Denn jedes Jahr im Herbst stirbt das Volk ab. Nur die Königinnen überleben den Winter und gründen im darauffolgenden Jahr an einem anderen Ort ein neues Nest. Verlassene Nester werden nicht wieder besiedelt.

Vorsicht bei Stichen im Rachenraum

Die Stiche von Wespen sind grundsätzlich genauso ungefährlich wie die von Bienen. Erfolgt ein Stich allerdings in der Mund- bzw. Rachengegend, sollte schnellst möglich ein Arzt aufgesucht bzw. ein Notruf getätigt werden! Das gleiche trifft bei einer Allergie zu!

Weitere Informationen

Im Infoblatt „Wespen“ und in der Broschüre „Ameisen, Motten und Co“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps zum Umgang mit diesen nützlichen Tieren. Kostenloser Download des Infoblattes und der Broschüre auf www.umweltberatung.at/shop. Die Broschüre kann auch gegen Versandkosten bestellt werden.
Beratung zum Umgang mit lästigen Tieren ohne Einsatz der chemischen Keule gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Wir beraten Sie gerne persönlich!

DIE UMWELTBERATUNG
+43 1 803 32 32
service@umweltberatung.at

Biologisch gärtnern in der Stadt

Medieninformation: „biologisch gärtnern“ zeigt, was urbanes Grün zum Hitzeschutz und zur Artenvielfalt beiträgt. 26. April 2019

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biologisch gärtnern

Klimawandel, Insektensterben, Wetterkapriolen — es gilt, den täglichen schlechten Nachrichten etwas Positives entgegen zu setzen, oder besser: entgegen zu pflanzen! Beim Netzwerktreffen von „biologisch gärtnern“ war deshalb Grün in der Stadt das Thema. Die Begrünung ist eine wichtige Maßnahme, um extreme Hitze in der Stadt zu verhindern. Außerdem trägt vielfältige Bepflanzung zur Artenvielfalt bei. Viele gute Gründe, um jedes noch so kleine Fleckerl zu begrünen — und biologisch zu gärtnern! „biologisch gärtnern“ ist das Gütesiegel für nachhaltige Gartenprodukte: www.biologischgaertnern.at

Der Beitrag von Grünräumen zum Wohlbefinden der BewohnerInnen ist längst erwiesen. Mit den neuen Herausforderungen gewinnen sie noch weiter an Bedeutung. „Vom Kräuterkisterl am Fenster bis zur begrünten Fassade gibt es in der Stadt viele Möglichkeiten, auf kleinstem Raum aktiv zu werden: gegen die sommerliche Überwärmung sowie gegen Artenverlust und Insektensterben“, sagt Mag.a Manuela Lanzinger, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Strategien und Best Practice

Beim „biologisch gärtnern“-Netzwerktreffen am 26. April stellte die Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 den „Urban Heat Islands Strategieplan Wien“ vor, der naturnahe Maßnahmen zur Kühlung der Stadt vorsieht. Außerdem wurde die Plakette „Naturnahe Grünoase“ präsentiert. Diese Plakette zeichnet urbane GärtnerInnen in Wien für ihren Beitrag zu mehr Lebensqualität und Artenvielfalt aus. Das Boutiquehotel Stadthalle mit seiner Fassadenbegrünung und dem reich blühenden Lavendelgarten auf dem Dach diente als Best-Practice-Beispiel für Begrünung auf engstem Raum.

„biologisch gärtnern“: bereits 284 Produkte ausgezeichnet

Zum Schutz der Tier- und Pflanzenvielfalt und auch um unsere Gesundheit zu schonen, ist die biologische Pflege des städtischen Grüns unumgänglich. „Eine gute Auswahl von Qualitätsprodukten für biologisches Gärtnern ist auf www.biologischgaertnern.at/produkte gelistet. Mittlerweile sind bereits 284 Produkte von 51 Firmen mit diesem Gütesiegel erhältlich – im Diskonter genauso wie im Gartenfachhandel“, berichten Dr.in Gabriele Moder von InfoXgen und DIin Sabine Pleininger von biohelp Garten & Bienen.

Mit dem „biologisch gärtnern“-Gütesiegel werden ausschließlich Produkte ausgezeichnet, die auch im Bio-Landbau erlaubt sind. Hinter dem Gütezeichen stehen InfoXgen, eine professionelle Organisation für die Bewertung von Betriebsmitteln, DIE UMWELTBERATUNG und die Firma biohelp Garten & Bienen.

Weitere Informationen

biologisch gärtnern

Alle Produkte, die bereits mit dem „biologisch gärtnern“- Gütesiegel ausgezeichnet wurden, sowie die Bewertungskriterien für diese Auszeichnung, sind auf www.biologischgaertnern.at/produkte zu finden.

Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter
Tel. 01 803 32 32.

Firmen können ihre Gartenprodukte zur Bewertung bei InfoXgen anmelden: www.infoxgen.com

Sabine Seidl
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Drei Dinge, die jeder tun kann um Insekten zu schützen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Unterstützung der Insekten — lasst sie summen! 21. Februar 2019

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Kaisermantel-Schmetterling auf Origanum

Die Wissenschaft schlägt Alarm, weil die Zahl der Insekten drastisch zurückgegangen ist. Was wir dagegen tun können? Bei Lebensmitteln verstärkt zu Bioqualität greifen, in Gärten und am Fensterbankerl die Vielfalt sprießen lassen und kein Gift versprühen. DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zur Förderung von Insekten wie Bienen und Schmetterlingen auf www.umweltberatung.at.

Dass die Zahl der Insekten in Europa zurückgeht, hat viele Gründe: Die industrielle Landwirtschaft lässt im Tier- und Pflanzenreich wenig Platz für Vielfalt. Große Monokulturen zerstören Lebensräume von Insekten und lassen Futterpflanzen verschwinden. Der Einsatz von chemisch-synthetischen Spritz- und Düngemitteln schädigt die Tiere und den Boden. „Keine Pestizide auf unseren Feldern und in unseren Gärten – das ist eine wichtige Maßnahme, um Insekten zu fördern “, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG.

Im Alltag kann man die Insekten gut unterstützen, wenn man drei Dinge beachtet:

1. Bio auf dem Teller

Bio essen bringt’s! Die biologische Landwirtschaft verzichtet auf schädliche Pestizide und Kunstdünger. Das tut den Insekten auf den Äckern gut und uns selbst beim Essen. Ist es möglich, das dichtbesiedelte Europa biologisch zu ernähren? Ja, es ist möglich! Und zwar dann, wenn die Planetendiät serviert wird — also ausgewogene Kost mit saisonalen Lebensmitteln und wenig Fleisch.

2. Garten und Haus ohne Spritzmittel

Finger weg von Insektiziden und Herbiziden! In den Gärten und Blumenkisterln summt es dann am meisten, wenn biologisch gegärtnert wird. Darum biologisch von Anfang an – auch Samen und Pflänzchen in ungespritzter Bioqualität kaufen! Mit der richtigen Standortwahl bekommen die Pflanzen einen guten Start. Pflanzenvielfalt und Strukturen wie Asthaufen, Trockensteinmauern, Hecken oder Kletterpflanzen und ein wildes Eck im Garten fördern Nützlinge und tragen zu einem natürlichen Gleichgewicht bei. Ein gesunder Boden und organische Düngung in der richtigen Dosis lässt Pflanzen kräftig und weniger anfällig für Schädlinge werden.

3. Insekten den Tisch decken — im Garten und am Fensterbrett

Insekten finden immer weniger Naturräume und damit wenig Nahrung. Auch im kleinsten Garten oder Balkonkisterl kann man Insekten Nahrung anbieten:

  • Pollen und Nektar gibt es nicht in jeder Blüte – Insekten fliegen auf blühende Kräuter und heimische Pflanzen mit einfachen, ungefüllten Blüten.
  • Mit blühenden heimischen Pflanzen einer Vielfalt von Insekten den Tisch decken. Besonders beliebt sind Wildblumen, Hecken und Kletterpflanzen.
  • Ein Wildblumensaum, z.B. vor der Hecke, und ein wildes Eck im Garten mit sogenannten Unkräutern bieten Insekten Nahrung und Verstecke.
  • Bunte Wiesen oder Blumenrasen mit Wildblumen statt englischem Rasen, und nur abschnittsweise mähen, damit es immer Nahrung und Verstecke gibt.
  • Auf die Blühzeiten achten — vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst sollten Pflanzen blühen. Das tut den Insekten genauso gut wie unserer Seele!

Insekten fördern – warum?

Insekten sind die größte Tiergruppe der Welt. Fressen und gefressen werden — sie sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für andere Tiere, wie zum Beispiel Vögel. Und nicht zuletzt bestäuben die Insekten auch unsere Kulturpflanzen, keine Ernte ohne Insekten also!

Weitere Informationen

Infos zur Förderung von Insekten und zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at und in folgenden Infomaterialien:

DIE UMWELTBERATUNG berät individuell zum biologischen Gärtnern und zur ökologischen, gesunden Ernährung: Tel. 01 803 32 32

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Im Herbst für den Bienenfrühling vorsorgen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, weniger aufzuräumen und mehr Bienenpflanzen zu setzen. 23. Oktober 2018

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Biene auf Palmkatzerl

Bei schönem Wetter sind die Bienen immer noch fleißig, und zeitig im Frühjahr geht’s schon wieder los. Damit sie immer genug Nahrung und Nistplätze finden, heißt es jetzt: Stängel stehenlassen und Pflanzen setzen, auf die Bienen fliegen. Welche Pflanzen bei den Bienen besonders beliebt sind, zeigt DIE UMWELTBERATUNG im Poster „Bunte Bienenweiden“ auf www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden.

Im Herbst stehen einige Gartenarbeiten an. Das Laub will zusammengerecht werden, die Beete warten auf die Vorbereitung für den Winter. Herbstzeit ist aber auch Pflanzzeit: Jetzt können rasch noch Blumenzwiebeln eingesetzt werden. „Viele dieser Zwiebelpflanzen sind überlebenswichtig für Bienen, weil sie zeitig im Frühling blühen und den Bienen dann die erste Nahrung zur Verfügung stellen“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Besonders beliebt bei Bienen sind Blaustern, Wildkrokus, Traubenhyazinthe, Wildtulpen und Schneeglöckchen. Sie bieten Wildbienen und Honigbienen Nektar und Pollen, wenn in der Natur noch wenig blüht, und sind gleichzeitig erste Farbtupfer nach dem winterlichen Grau.

Im Herbst Stauden und Gehölze für Bienen setzen

Auch Bäume, Sträucher und viele mehrjährige Stauden werden im Herbst gepflanzt. Für Bienen bieten Obstbäume und heimische Laubgehölze wie die Weiden Nahrung. Besonders wichtig sind jene Pflanzen, die im zeitigen Frühling blühen, zum Beispiel Haselnuss, Dirndlstrauch und Salweide. Auch im Spätsommer oder Herbst blühende Kletterpflanzen wie Wilder Wein oder Efeu werden von den Bienen fleißig umschwärmt.

Viele Wildstauden sind ebenfalls hochwertige Bienenweiden. Sie haben gegenüber einjährigen Blumen den Vorteil, dass sie nur einmal gepflanzt werden und dann jedes Jahr blühen. Am besten wählt man Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten, damit die Bienen die ganze Gartensaison über einen gedeckten Tisch vorfinden. Beispiele für beliebte Stauden sind Katzenminze, Küchensalbei, diverse Glockenblumenarten, Mauerpfeffer, Steinkraut, Thymian, Lavendel, Sonnenhut oder Astern.

Giftfreie Biopflanzen für Bienen

Der Gartenfachhandel bietet ein großes Angebot an Biosaatgut und Biopflanzen, sogar Zwiebelpflanzen sind in Bioqualität erhältlich. Die Bio-Qualität hat den großen Vorteil, dass im Gegensatz zu vielen konventionellen Pflanzen keine bienenschädigenden Pestizide eingesetzt werden – garantiert giftfreie Bienennahrung also!

Quartiere für Wildbienen erhalten

Auch beim Aufräumen des Gartens im Herbst kann man einiges tun, um Bienen zu fördern. Einige Pflanzen blühen bis spät in den Herbst hinein und werden dann gerne von hungrigen Bienen und Hummeln angeflogen. Am besten lässt man diese blühenden Pflanzen bis zum Frost stehen, um für Herbstnahrung zu sorgen! Besonders beliebt sind im Herbst zum Beispiel Malven, Borretsch, Astern, Wegwarte und Efeu.

Einige Wildbienenarten nisten in verholzten, markhaltigen Blumenstängeln oder Ranken von Brombeeren und Himbeeren. Notwendig ist eine Bruchstelle, durch die die Bienen zum Pflanzenmark gelangen können. Also abgestorbene Königskerzen, Kletten, Beifuß und Disteln im Herbst einfach im Garten stehen lassen und im Frühling unter dem verblühten Blütenstand kappen, damit die Bienen Zugang zum Pflanzenmark bekommen. Von Bienen besiedelte Stängel sollten dann mindestens ein Jahr lang an Ort und Stelle stehen bleiben, bis die Jungbienen die Pflanzen wieder verlassen.

Manche Wildbienenarten legen ihre Nistzellen in totem Holz an. Totholz, das an einem geschützten, sonnigen Ort belassen wird, schafft wertvolle Nistplätze für Wildbienen.

Nisthilfen bauen

Im Winter ist Zeit, um Bienennisthilfen anzufertigen. Die wichtigsten Materialien dafür sind Hartholzblöcke und hohle Stängel, sie können im Herbst im Garten gesammelt werden. Geeignet sind zum Beispiel hohle Stängel und Halme, wie Bambusröhrchen und Schilfhalme. Markhaltige Pflanzenstängel und auch verholzte Brombeer- und Himbeerranken können abgeschnitten und senkrecht an einem Pfosten im Garten angebracht werden.

Weitere Informationen

Wie man Bienen und andere Nützlinge im Garten fördern kann, zeigt das Infoblatt Bienen und andere Nützlinge fördern.

Beim Pflanzen einer Hecke aus heimischen Gehölzen unterstützt das Poster „Lebensraum Hecken“: www.umweltberatung.at/laubhecken-poster

Welche Pflanzen für Bienen als Nahrungsquelle wichtig sind, zeigt das Poster „Bunte Bienenweiden“: www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden

Bestellung der Poster um € 2,40 Versandkosten, der Download ist kostenlos.

Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur Blickfang im Garten, sondern auch ein wichtiger Lebensraum und in Österreich heimisch sind, werden darin vorgestellt. Sie ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32.  

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Hoher Ertrag mit Gartenabfällen: Zeit, ein Hochbeet zu bauen!

Presseinformation: DIE UMWELTBERATUNG bietet Anleitungen und einen Workshop zum Bau von Hochbeeten. 4. Oktober 2018
 

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Salat im Hochbeet aus Holz

Im Herbst fällt viel wertvolle Biomasse im Garten an. Äste und Zweige, Laub und Schnittmaterial von Stauden und Gräsern sind optimal, um ein Hochbeet zu befüllen. Die Verrottungswärme, die durch den Abbau dieser Gartenabfälle entsteht, bewirkt eine frühere Ernte im Hochbeet. Im Workshop „Hochbeet aus Holz selber bauen“ am 13. Oktober 2018 und im Infoblatt „Hochbeet“ bietet DIE UMWELTBERATUNG Anleitungen zum Hochbeetbau: www.umweltberatung.at/hochbeet-rekordernte-mit-niveau

Hochbeete schonen nicht nur den Rücken bei der Gartenarbeit, sondern sie ermöglichen auch eine reichere und frühere Ernte. Denn durch den speziellen Schichtaufbau entstehen im Hochbeet während des Verrottungsprozesses höhere Temperaturen als im Gartenbeet. „Im Hochbeet werden Pflanzenreste, die bei der Gartenarbeit anfallen, zu wertvollem Pflanzsubstrat“, erklärt Mag.a Sophie-Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.- Der beste Zeitpunkt, ein Hochbeet zu errichten, ist im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.

Schicht für Schicht zum Turbobeet

Je nach Geschmack und Möglichkeiten kann das Hochbeet aus unbehandeltem Holz, Natursteinen, Ziegeln oder einer Kombination der Materialien gebaut werden. Auch fertige Bausätze aus Holz oder Recyclingkunststoff gibt es zu kaufen.

Zuerst wird die Grasnarbe in der Größe des Hochbeetes abgestochen. Ein stabiles Gitter, das am Boden ausgelegt wird, hält hungrige Wühlmäuse vom Gemüse fern. Dann wird das Hochbeet mit den Pflanzenresten aus dem Garten aufgefüllt. Hier gilt: von unten nach oben immer kleineres, feineres Material schichten, bis obenauf die humusreiche Erde kommt. Die unterste Schicht ist je nach Höhe des Beetes etwa 40 cm dick und besteht aus Ästen, Stauden und Zweigen. Das Volumen eines Hochbeetes ist nicht zu unterschätzen! Man merkt meist erst beim Befüllen, wieviel hineinpasst und vor allem noch hineinmuss! Daher können unten zusätzlich dicke Stammstücke oder größere Steine eingefüllt werden. Diese Schicht wird mit etwas Erde bedeckt, darauf folgt eine etwa 15 cm dicke Schicht aus Grasschnitt, Häckselgut oder anderen gemischten Gartenabfällen. Hier kann die, für das Hochbeet abgestochene, Grasnarbe eingebaut werden.

Darauf kommen 10 bis 20 cm halb verrottetes Laub oder andere organische Abfälle. Die Verrottungswärme, die in dieser Schicht entsteht, bewirkt in den ersten Jahren eine frühere und reiche Ernte. Auf die Laubschicht werden 20 cm Grobkompost aufgebracht und zuoberst 10 bis 20 cm Feinkompost, gemischt mit torffreier Erde oder Erde aus dem Garten. Gerade im ersten Jahr sinkt das Innere des Hochbeetes stark ab, das fehlende Volumen wird im nächsten Jahr mit Erde wieder aufgefüllt.

Der ideale Platz und die richtige Größe

Eine Nord-Südausrichtung garantiert die ideale Ausnützung des Sonnenlichts. Volle Sonne bis Halbschatten ermöglicht gutes Pflanzenwachstum. Eine Regentonne oder andere Wasserstelle in der Nähe erleichtert die Bewässerung. Ist das Hochbeet von allen Seiten gut zugänglich, sollte die Breite 2x die Armlänge (1,4-1,6 m) betragen, um bequem die Mitte des Beetes erreichen zu können. Die Länge und Form kann beliebig gewählt werden. Eine angenehme Arbeitshöhe entsteht bei 70 – 100 cm je nach Körpergröße der Gärtnerin bzw. des Gärtners.

3-Jahres-Plan für das Bepflanzen des Hochbeetes

Die höheren Temperaturen durch die Verrottungsprozesse im Beet ermöglichen, schon im März Radieschen oder Salat einzusetzen. Nach den Eisheiligen dürfen dann empfindlichere Jungpflanzen in das Hochbeet einziehen. Da in den ersten zwei Jahren größere Mengen an Nährstoffen im Hochbeet vorhanden sind, werden zuerst am besten Pflanzen eingesetzt, die viele Nährstoffe brauchen wie zum Beispiel Paradeiser, Melanzani, Zucchini oder Kürbis. Im zweiten Jahr sind Mittelzehrer wie Spinat, Zwiebel, Karotten und Mangold geeignet. Ab dem dritten Jahr werden genügsame Pflanzen wie Erbsen, Bohnen und Kräuter angebaut.

Weitere Informationen

Salat im Hochbeet aus Holz

Workshop: Hochbeet aus Holz selbst bauen

Ein eigenes Hochbeet aus Holz nach Wunschmaßen bauen, das lernt man am 13. Oktober beim Hochbeet-Workshop von DIE UMWELTBERATUNG. Anmeldeschluss ist der 10.10.2018. Weitere Informationen zum Workshop unter: www.umweltberatung.at/hochbeet-vortrag-und-workshop

Information

Im Infoblatt „Hochbeet“ gibt DIE UMWELTBERATUNG  Tipps zum Anlegen und Bepflanzen von Hochbeeten. Kostenloser Download und viele weitere Informationen zum Garteln auf www.umweltberatung.at. Persönliche Beratung zum naturnahen Gärtnern bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Glühende VerehrerInnen

DIE UMWELTBERATUNG zeigt, wo Glühwürmchen leuchten und wie sie gefördert werden können. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 21. Juni 2018
 

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Glühwürmchen, Weibchen

An lauen Sommerabenden erfreuen die Glühwürmchen mit romantischem Leuchten unsere Herzen. Und nebenbei beseitigen die Glühwürmchenlarven ziemlich brutal die Schnecken im Garten. DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zur Förderung von Glühwürmchen und einen Überblick, wo es romantische Beleuchtung durch diese faszinierenden Lebewesen gibt. Informationen auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen

Kleine, leuchtende Punkte fliegen durchs Dunkel oder sitzen in Erwartung einer Liebesnacht im Gras: Glühwürmchen auf PartnerInnensuche. Sie brauchen vielfältige strukturierte Landschaften für ihre „Sommerromanzen“. „Glühwürmchen benötigen naturnahe, extensiv bewirtschaftete Flächen zum Überleben – in Parks und landwirtschaftlichen Flächen genauso wie in Gärten. Wenn sie leuchten, ist das ein Hinweis auf natürliche Vielfalt“, sagt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Biologin von DIE UMWELTBERATUNG. Glühwürmchen sind an Waldrändern, in Gebüschen und Weinbergen zu finden. Sie leben in vielfältig gestalteten Parks und auf Bahnböschungen, in ungedüngten Wiesen und auch auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen, den Brachflächen.

Leuchtende Schneckenvertilger

Glühwürmchen sind nicht nur schön zu beobachten, sie machen sich auch im Naturgarten sehr nützlich. Glühwürmchenlarven vertilgen verschiedene Arten von Schnecken. Die erwachsenen Glühwürmchen fressen nichts mehr, sondern leben nur von „Luft und Liebe“.

Glühwürmchen im Garten unterstützen

  • auf chemisch-synthetische Schädlingsbekämpfung, Unkrautvernichtung und Schneckenkorn verzichten
  • Gemüsepflanzen und empfindliche Blumen durch Schneckenzaun statt Schneckenkorn schützen
  • ein Mosaik von Kleinstrukturen schaffen, z. B. Wiesen und Laubhecken, Trockensteinmauern, Steinhaufen und Asthaufen sowie offene Flächen
  • auf mineralischen Dünger verzichten
  • Blumenwiesen, Krautsäume und Wildkräuterstreifen entlang von Hecken, Kanten, unter Bäumen und an Gartenrändern stehenlassen

Weitere Informationen

Glühwürmchen, Weibchen

Informationen über die Lebensweise der Glühwürmchen und Tipps zum Erhalt ihrer Lebensräume und zum Schaffen glühwürmchenfreundlicher Strukturen in Gärten bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/glu.

Eine Liste der Standorte, an denen Glühwürmchen beobachtet werden können, ist auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen zu finden.
DIE UMWELTBERATUNG freut sich über die Meldung neuer Glühwürmchenstandorte per E-Mail an service@umweltberatung.at.

Unter Tel. 01 803 32 32 bietet DIE UMWELTBERATUNG individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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