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Die Schmetterlinge flattern lassen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Förderung von Schmetterlingen am Fensterbrett, Balkon und im Garten. 11. Mai 2021

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Schmetterling auf Origanumblüte

Schmetterlinge sind Sympathieträger. Sie bereiten Freude, wenn sie im Garten oder beim Blumenkisterl vorbeischauen. Um Schmetterlinge anzulocken, gilt die Devise „weniger ist mehr“: Weniger Mähen, weniger Aufräumen und vor allem weniger Einsatz von Chemie, dazu noch die richtigen Futterpflanzen und schon sind die bunten Gaukler da. Im Poster „Schmetterlinge – Zauber der Natur“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps für schmetterlingsfreundliche Gärten und Balkone und stellt die bunte Vielfalt der Schmetterlinge vor – vom Dickkopffalter bis zum Russischen Bären: www.umweltberatung.at/schmetterlingsposter

Schmetterlinge sind neben den Bienen wichtige Pflanzenbestäuber. Sie wecken viele positive Assoziationen, stehen für den Sommer, die Freiheit und auch für Veränderung. Durch die Metamorphose wird aus der Raupe zuerst eine Puppe und danach der bunte Schmetterling. In Österreich gibt es etwa 4.000 Schmetterlingsarten, davon gehört der Großteil zu den Nachtfaltern. Mehr als die Hälfte aller Arten ist gefährdet. „Schmetterlinge brauchen in allen Lebensstadien Schutz und Förderung. Große Pflanzenvielfalt und biologisches Gärtnern ohne chemische Keule sorgen für Lebensräume und faszinierende Schmetterlingsbeobachtungen“, weiß Mag.a Sophie Jäger Katzmann, Gartenexpertin bei DIE UMWELTBERATUNG aus eigener Erfahrung.

Die Raupe Nimmersatt ist heikel beim Fressen

Schmetterlinge selbst leben oft nur sehr kurz, gerade mal für die Fortpflanzung, hingegen dauert das Raupen- oder Puppenstadium viel länger an. Wer mehr Schmetterlinge will, muss auch die Raupen schützen. Leider ist es nicht so wie im Kinderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“, dass die Raupe alles frisst, das sie findet. Viele Raupen sind auf ganz bestimmte Pflanzen angewiesen.

Schlehe, Brombeere und Himbeere bieten den Raupen von mehreren Tag- und Nachtfaltern Nahrung. Sie sind zum Beispiel wichtige Futterpflanzen für Raupen des Segel- und Zitronenfalters. Diese Pflanzen können auch in großen Töpfen auf dem Balkon gezogen werden. Brennnesseln im Garten sind für die Raupen von über 50 Schmetterlingsarten wie Tagpfauenauge, Distelfalter und Admiral ein gefundenes Fressen.

Schmetterlingspflanzen fürs Fensterbrett

Blühende Gewürzpflanzen wie Dill, Thymian oder Lavendel sind für Schmetterlinge attraktiv und bringen zusätzlich Aroma in die Küche. Beliebt sind auch heimische Wildpflanzen, zum Beispiel Storchschnabel, Blutweiderich und Natternkopf. Kräuter und Wildpflanzen wachsen auch in Blumenkisterln, Kübeln oder Pflanzgefäßen auf der Terrasse.

Weniger mähen und düngen, nix spritzen

Wenn ein weniger genutzter Teil des Gartens nur zwei- oder dreimal im Jahr gemäht wird, können sich dort Schmetterlingsraupen und eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren entwickeln. Beim Mähen sollte deshalb abwechselnd immer nur ein Teil der Fläche gemäht werden und im anderen Teil hohes Gras stehen gelassen werden. Gebüsch, Holz- und Reisighaufen schützen vor Wind und Wetter und bieten einen sicheren Ort für die Verpuppung.

Auf einer bunten, ungedüngten Blumenwiese wächst eine Vielzahl verschiedener Blumen, Kräuter und Gräser. Dort leben bis zu 50 Schmetterlingsarten, auf eintönigen Rasenflächen hingegen höchstens drei. Der größte heimische Nachtfalter, das Wiener Nachtpfauenauge wird z.B. durch ungespritzte Obstbäume gefördert.

Beleuchtung abschalten

Gerade für die Nachfalter spielt die Beleuchtung eine große Rolle – je weniger, desto besser! Denn das Licht irritiert sie und bringt vielen Nachfaltern den Tod. Die Beleuchtung sollte nicht nach oben, sondern immer zum Boden gerichtet sein. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass das Licht nur dann brennt, wenn es nötig ist. Möglichst wenig Beleuchtung schont sämtliche nachtaktiven Tiere und bringt den Menschen besseren Schlaf.

Weitere Informationen

Auf dem Poster „Schmetterlinge – Zauber der Natur“ sind 28 Schmetterlingsarten abgebildet - vom Admiral bis zum Waldportier. Das Poster regt zu Naturbeobachtungen und zur schmetterlingsfreundlichen Gestaltung und Pflege von Garten, Balkon und Terrasse an. Kostenloser Download und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/schmetterlingsposter

DIE UMWELTBERATUNG gibt auch im Infoblatt „Wege zum Schmetterlingsparadies“ Tipps zur Förderung von Schmetterlingen im Garten: www.umweltberatung.at/wege-zum-schmetterlingsparadies

An der Hotline 01 803 32 32 bietet DIE UMWELTBERATUNG individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern an.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Cool bleiben mit klimafitten Pflanzen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG stellt in einem Poster Pflanzen für Garten und Balkon vor, die extreme Wetterereignisse gut aushalten. 12. April 2021

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Begrünte Dachterrasse

Mit dem Frühling wächst auch die Vorfreude auf die kommende Gartensaison. Um langfristig ein Paradies im Garten und am Balkon zu schaffen, sind robuste, klimaangepasste Bio-Pflanzen die beste Wahl. Im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps zur Pflanzenauswahl und zum Gärtnern – damit das satte Grün auch über die Sommermonate erhalten bleibt: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Besonders Städte kämpfen mit den Folgen des Klimawandels: Pflanzen vertrocknen oder werden durch den Wassermangel anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Abhilfe schafft eine vielfältige, naturnahe Gestaltung mit klimatisch angepassten Pflanzen. „Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, benötigen wenig Pflege und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Balkonen“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Wildpflanzen für Extremstandorte

Heimische, angepasste Gehölze, Sträucher, Stauden und Kräuter können auch in Pflanzgefäßen erfolgreich gezogen werden. Je größer die Gefäße, umso einfacher die Pflege. Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen werden am besten in ein geeignetes Substrat aus torffreier Erde, Kies und Sand zusammengesetzt. Eine schützende Mulchschicht aus Häckselgut oder Laub verhindert eine schnelle Austrocknung und begünstigt zudem das Bodenleben. Im Gegensatz zur klassischen Balkonbepflanzung handelt es sich um eine Dauerbepflanzung, die mehrere Jahre im Topf gedeiht ohne ausgetauscht werden zu müssen.

Eine Blumenwiese am Balkon

Für Balkonbesitzer*innen mit wenig Platz gibt es auch Wildblumenmischungen, die in Balkonkästen prächtig gedeihen. Die Mischungen enthalten Magerstandort-Pflanzen, die in der Natur auf trockenen und nährstoffarmen Böden wachsen. Diese wahren Trockenkünstlerinnen finden auf vollsonnigen Südbalkonen optimale Lebensbedingungen.

Gebäudehüllen ganz in Grün

Neben Balkonen und Terrassen können auch Fassaden, Dächer und Innenhöfe erfolgreich begrünt werden. Die Pflanzen wirken positiv auf das Kleinklima, sie kühlen durch Verdunstung. Auch Vögel und Insekten profitieren von begrünten Gebäuden: Wilder Wein, Clematis oder Kletterrosen versorgen Schmetterlinge, Wildbienen und Hummeln mit Pollen und Nektar und Vögel mit Früchten. Insekten und Vögel leiden bei Trockenheit Durst − eine Schale wie z.B. ein Blumenuntersetzer, gefüllt mit Wasser und ein paar Steinen, dient als einfache Tränke.

Weitere Informationen

Das neue Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und klimawandelangepassten Gartentipps gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG:
www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten Bestellung des Posters gegen Versandkosten, der Download ist kostenlos.

Die Erstberatung zur Begrünung von Fassaden, Dächern und Innenhöfen in Wien ist kostenlos: www.umweltberatung.at/beratung-gebaeudebegruenung

Umfangreiche Tipps zum naturnahen Gärtnern hat DIE UMWELTBERATUNG in der Broschüre „Naturnische Hausgarten“. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten

Beratung zum klimafitten Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32.

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Endlich geht’s los: Bio-Pflänzchen vorziehen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt torffreie Erde und Biosamen fürs Vorziehen von Gemüse. 11. März 2021

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Töpfchen mit Erde

Jetzt, wo die Tage wieder spürbar länger sind, die ersten Frühjahrsblumen blühen und die Sträucher austreiben, ist es Zeit, mit den Vorbereitungen für Balkon und Garten loszulegen. Es gibt schon genug Licht, um drinnen Paradeiser, Melanzani und Kräuter zu säen. Mit Bio-Samen und torffreier Erde wird der Grundstein für eine gute Ernte gelegt.

Anfang März kann mit dem Vorziehen vieler Gemüsepflanzen begonnen werden, die dann einige Wochen später in den Garten oder auf Balkon und Terrasse übersiedeln. Manche Pflanzen wie Zucchini, Gurken oder Kürbisse wachsen allerdings sehr schnell und sollten besser erst im April vorgezogen werden, da sie dann bald hinaus ins Freie wollen. Auf den Samenpackungen sind die günstigen Zeitpunkte für die Aussaat und das Vorziehen der jeweiligen Sorte angegeben. Außerdem ist auf der Verpackung zu erkennen, ob es Bio-Samen sind. Saatgut aus kontrolliert biologischem Anbau wird nach strengen Kriterien ohne Gentechnik und ohne Einsatz von chemischen Dünge- und Spritzmitteln produziert, deshalb empfiehlt Umweltberaterin Mag.a Sophie Jäger-Katzmann: „Saatgut und junge Pflanzen aus biologischem Anbau sind der beste Start, um gesunde Köstlichkeiten im eigenen Garten zu ernten.“

Wiener Riesen und Ochsenherz

Wer Raritäten haben möchte, baut sie am besten selber an - denn diese regionalen oder alten Sorten sind als Jungpflanzen meist gar nicht erhältlich. Wer spezielle Sorten anpflanzt, trägt auch zum Erhalt der Sortenvielfalt bei. Zum Beispiel wachsen aus den Samen der „Wiener Riesen“ äußerst schmackhafte Sellerieknollen und die Samen von „Ochsenherz“ verwandeln sich in große, herzförmige Paradeiser mit fruchtigem Geschmack und dünner Schale. Viele dieser Pflanzenraritäten gibt es in Bio Qualität, weil der Erhalt der Pflanzenvielfalt ein Anliegen der Saatgutproduzent*innen ist.

Torffreie Blumenerde für aktiven Moorschutz

Torffreie Erde zu verwenden ist mittlerweile schon ganz einfach. Man findet sie in den meisten Geschäften für Gartenbedarf und in Supermärkten. Eine gute Orientierungshilfe beim Kauf bieten das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ und das Österreichische Umweltzeichen. Torf wird in Mooren abgebaut. Diese brauchen mehrere tausend Jahre für ihre Entstehung und sind von seltenen Tier- und Pflanzenarten bewohnt. Der Torfabbau zerstört Moorlandschaften unwiederbringlich. Torffreie Erde trägt dazu bei, dass diese Lebensräume erhalten bleiben.

Pflanzgefäße aus alten Verpackungen

Es müssen keine speziellen Quell- und Pflanzenanzuchttöpfe gekauft werden. Als Pflanzgefäße eignen sich leere Joghurtbecher, Kunststoffverpackungen von Gemüse und abgeschnittene Getränkekartons ausgezeichnet. Wichtig ist nur, dass sich das Wasser nicht staut. Es sollen müssen also Abzugslöcher in den Boden gemacht werden.

Auf den richtigen Standort kommt es an

Die Pflanzen selbst dürfen weder austrocknen noch im Nassen stehen, sonst drohen Schimmel, Fäulnis oder vertrocknete Pflänzchen. Nebeneinander gepflanzte Setzlinge sollten die gleichen Ansprüche an Licht und Wasser haben. Kleine Schilder in den Pflanztöpfen werden mit den Sortennamen beschriftet, so setzt man später keine Unbekannten ins Beet oder ins Balkonkisterl. Die Anzuchttöpfe stehen am besten hell, aber nicht in der prallen Sonne. Zu wenig Licht und zu viel Wärme hingegen führen zu starkem Längenwachstum. Die Pflanzen fallen um und werden bleiben ihr Leben lang schwach.

Nur die Harten kommen in den Garten

Praktisch ist es, die Pflanzgefäße auf ein Tablett zu stellen. Dann können sie fürs Abhärten an wärmeren Tagen einfach nach draußen gebracht und abends wieder hereingeholt werden. Draußen sollten sie nicht in der prallen Sonne, sondern hell und windgeschützt stehen. Ganz hinaus dürfen die wärmeliebenden Pflanzen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen. Denn eine alte Bauernregel besagt: „Pflanze nie vor der kalten Sophie!“

Weitere Informationen

Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Pflanzen hat DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/bio-saatgut-und-jungpflanzen gelistet.

Sämtliche Produkte für das biologische Gärtnern von Biosamen bis zu torffreien Erden sind in der „biologisch gärtnern“-Produktdatenbank zu finden: www.biologisch-gaertnern.at

Das Poster „Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett“ stellt Pflanzen vor, die sich gut fürs Fensterkisterl eignen. Es kann auf www.umweltberatung.at/balkonkisterl-buntes-duftendes-und-essbares kostenlos heruntergeladen oder gegen Versandkosten bestellt werden.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

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Gut geplant ist reiche Ernte

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps und Infomaterial zur Planung der Gemüsebeete. 18. Februar 2021

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Gemüsebeet

Wenn die ersten Sonnenstrahlen in der Nase kitzeln und die Vögel anfangen zu zwitschern, juckt es viele schon im grünen Daumen. Diese Energie kann gut für die Planung der Gemüsebeete genutzt werden! Die „Mischkulturscheibe“ von DIE UMWELTBERATUNG hilft bei der ausgewogenen Zusammenstellung der Pflanzen im Beet und in der Datenbank „biologisch gärtnern“ sind Bezugsquellen für Bio-Saatgut und Bio-Jungpflanzen zu finden.

Für die Planung der Gemüsebeete braucht es nur Papier und Bleistift sowie die ungefähren Maße der Beete oder Fensterkisterl − und das Wissen, welche Pflanzen in Nachbarschaft zueinander gut gedeihen und welche nicht nebeneinander wachsen sollten. „Für den Ernteerfolg ist es hilfreich zu wissen, welche Pflanzen neben welche gesetzt werden können, um einander zu fördern oder Schädlinge von der Nachbarpflanze abzuhalten. Was gut zusammenpasst und was nicht, zeigt DIE UMWELTBERATUNG sehr übersichtlich auf der Mischkulturscheibe“, rät Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Anbauplan für reiche Ernte

Zu Beginn sollte man sich gemeinsam überlegen, was im Haushalt gerne gegessen wird, denn die Gemüseschwemme im Sommer will auch verputzt werden. Dann geht es ans Planen. Sind jüngere Kinder im Haushalt, ist spielerische Planung angesagt. Jede*r zeichnet die liebsten Gemüse- und Kräutersorten auf Papier und schneidet sie aus. Dann werden diese Bilder auf einem Papierbeet verteilt. Der Wechsel von verschiedenen Pflanzen am selben Standort dient auch der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit.

Werden Beete im Garten komplett neu angelegt, ist der richtige Standort wichtig. Vollsonnige Plätze, am besten nahe am Haus und windgeschützt sind optimal. Guter Boden ist die Basis für gutes Wachstum. Eine Bodenprobe kann darüber Aufschluss geben, in welchem Mengenverhältnis die Hauptnährstoffe für die Pflanze vorhanden sind. So kann gezielt gedüngt werden und die Voraussetzungen für eine reiche Ernte werden verbessert. Untersuchungen zeigen, dass Gartenböden vielfach überdüngt sind. Überdüngung macht Pflanzen ebenfalls krank und belastet das Grundwasser.

Mischkultur und Fruchtfolge

Die Pflanzen werden am besten in Mischkultur gesetzt. Das heißt, verschiedene Pflanzenarten sitzen im Beet nebeneinander. Das Gegenteil ist die Monokultur, wo nur eine Art angebaut wird. Mischkulturen haben viele positive Effekte: Benachbarte Pflanzen können einander im Wachstum unterstützen, Schädlinge oder Pilze fernhalten und jene, die es gerne sonnig mögen, können weniger Sonnenhungrige beschatten.

Nachbarn mit gleichen Bedürfnissen

Manche Pflanzen mögen einander gar nicht, sie werden besser mit Abstand gepflanzt. Pflanzen, die nebeneinandersitzen, sollten in etwa den gleichen Wasser- und Nährstoffbedarf haben. Pflanzen werden in Stark-, Mittel-  und Schwachzehrer eingeteilt, je nach ihrem Nährstoffbedarf. Bei genügend Platz im Garten werden die Beete auch danach aufgeteilt und wechseln im Jahresrhythmus – auf Starkzehrer folgen Mittelzehrer, darauf Schwachzehrer, danach folgt eine Gründüngung oder Kompost wird ausgebracht und der Kreislauf beginnt wieder von vorne.

Je nach Art und Sorte werden Pflanzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gesetzt. Wichtig ist daher, auch die zeitliche Abfolge der Pflanzen zu kennen − die ganze Saison über werden demnach Plätze im Beet wieder frei. Zum Beispiel werden frühe Radieschen oder manchen Salatsorten schon geerntet bevor die Paradeiser gesetzt werden. Andere Pflanzen sitzen sehr lange am Beet und brauchen viel Platz. Zucchini sind so ein Beispiel: Ein Quadratmeter pro Pflanze ist keine Ausnahme und den Platz braucht die Pflanze lange.

Auswahl Saatgut und Jungpflanzen

Biologisches Saatgut ist frei von Gentechnik und oftmals gibt es ganz besondere Sorten, die man konventionell gar nicht bekommt. Saatgut kann jetzt bestellt werden, um bald mit dem Vorziehen zu beginnen. Wann die Termine für Vorziehen, Aussaat im Freiland und Einsetzen der Jungpflanzen sind, steht auf der Rückseite der Samenpackungen. Damit die Ernte dann auch wirklich gesund ist, sollten die Pflanzen weiterhin nur biologisch gepflegt werden. Dafür eignen sind zum Beispiel selbst angesetzte Pflanzenauszüge und Brühen, hauseigener Kompost oder Produkte, die das „biologisch gärtnern“ Gütesiegel tragen. In der „biologisch gärtnern“-Datenbank sind torffreie Blumenerden, Dünger, Hilfsstoffe, Repellents sowie Nützlinge, Fallen und Pflanzenschutzmittel gelistet.

Weitere Informationen

Die „Mischkulturscheibe“ ist einzeln auf www.umweltberatung.at/die-mischkulturscheibe oder gemeinsam mit weiteren Infomaterialien zum Gemüsegarten im „Gemüsescheiben-Paket“ auf www.umweltberatung.at/gemuesescheiben-paket zu bestellen.

Tipps für Pflanzen am Balkon oder auf der Fensterbank gibt DIE UMWELTBERATUNG im Poster „Buntes, Duftendes & Essbares vom Fensterbrett“: www.umweltberatung.at/balkonkisterl-buntes-duftendes-und-essbares

In der „biologisch gärtnern“ Produktdatenbank auf www.biologisch-gaertnern.at sind Produkte und Bezugsquellen für die gesunde Gemüseernte zu finden. „biologisch gärtnern“ ist ein Kooperationsprojekt von InfoXgen und biohelp Garten & Bienen und DIE UMWELTBERATUNG.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

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Den Gartenhelfern eine Chance geben!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät von Laubsaugern ab und empfiehlt Laubhaufen zum Schutz der Tiere. 13. November 2020

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Kleiner Totholzhaufen im Garten

Im Herbst macht sich die Natur bereit für die Winterruhe. Pflanzen vertrocknen, Bäume und Sträucher werfen ihr Laub ab - der Garten geht in den Ruhemodus. Jetzt ist es Zeit für die letzten Gartenarbeiten des Jahres und damit den tierischen Gartenhelfern einen guten Start in den kalten Winter zu ermöglichen. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps fürs tierfreundliche Garteln.

Laub rechen und Blumenzwiebeln, Bäume und Sträuchern für das kommende Jahr setzen, ist derzeit im Garten angesagt. „Pflanzen Sie verschiedene Blühstauden für die Insektenwelt, aber bitte räumen Sie im Garten nicht zu viel auf! Die Tiere sind dankbar für Laubhaufen oder trockene Pflanzenstängel!“ appelliert Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Igel und Molche lieben Laub- und Asthaufen

Laub, Totholz und Stauden sind wichtige Winterquartiere für und Igel und Amphibien. In den Stängeln verblühter Stauden finden Insekten Verstecke, um die kalte Jahreszeit zu überdauern. Unter nackter Erde ist außerdem das Bodenleben ungeschützt der Kälte ausgeliefert, daher abgeräumte Gemüsebeete mit Laub oder Reisig abdecken und im Blumenbeet die verblühten Stauden stehen lassen!

Mit Höchstgeschwindigkeit in den Tod

Laubsauger und Laubbläser sollen den Garten im Herbst besonders sauber machen, bringen aber vielen Tieren den Tod. Sie saugen oder blasen mit Geschwindigkeiten von bis zu 400km/h Insekten und andere wichtige Tiere gemeinsam mit dem Laub weg. Bei trockenem Wetter wirbeln sie viel Staub auf und sind extrem laut – bis zu 150 Dezibel. Daher sind Laubbläser in manchen Städten sogar verboten. Besser ist es, einen Rechen in die Hand zu nehmen, dabei wird das Laub nicht völlig entfernt und Bodentiere werden geschont. Ein Laubhaufen in einer Ecke des Gartens und Laub unter Hecken und Bäumen bieten Kleinsäugern, Amphibien und Insekten willkommene Winterquartiere.

Verletzungsgefahr für Gartenhelfer

Rasenmähroboter erledigen bequem das Mähen im Garten, oftmals während die Gartenbesitzer*innen schlafen. Sie fahren selbstständig durch die Wiese und machen auch vor kleinen Hindernissen nicht halt. Leider werden so Igel, Kröten und andere nachtaktive Tiere immer wieder Opfer von diesen „Gartenhelfern“. Die scharfen Messer des Roboters verletzen die Tiere schwer oder töten sie sogar. Das bestätigen Igelauffangstationen, wo die Zahl der solcherart verletzten Tiere parallel zu den Verkaufszahlen der Mähroboter angestiegen ist (Quelle: LBV Bayern). Daher ist es besser, den Rasenmäher selbst zu steuern und beim Mähen Stellen auszulassen, wo Tiere Unterschlupf und Nahrung finden. Vom Mähroboter als Weihnachtsgeschenk rät DIE UMWELTBERATUNG deshalb ab.

Weitere Informationen

Die Poster „Nützlinge im Garten“, „Lebensraum Hecken“ und „Bunte Bienenweiden“ bietet DIE UMWELTBERATUNG zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/shop.

Produkte mit dem „biologisch gärtnern“-Gütesiegel sind auf www.biologisch-gaertnern.at zu finden.

Individuelle Beratung zum Gärtnern mit der Natur an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG: Tel. 01 803 32 32

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Im Herbst ein Paradies für Insekten und Vögel pflanzen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Wildsträucher, die als Nahrungsquelle und Lebensraum für Tiere punkten. 11. September 2020

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Weißdornfrüchte

Dass es draußen summt und flattert, ist nicht selbstverständlich, denn die Bestände vieler Vogel- und Insektenarten schrumpfen. Wer gegen das Insektensterben aktiv werden und eine Vielfalt von Vögeln fördern möchte, kann im Herbst die Blüten und Früchte fürs nächste Jahr pflanzen. DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit Postern und individueller Beratung bei der Pflanzenauswahl.

Der Herbst ist die ideale Zeit, um Sträucher und Bäume zu pflanzen. „Hecken mit Wildsträuchern haben viele Vorteile für die Natur und die Tierwelt: Sie sind pflegeleicht und bieten Tieren Nahrung, Verstecke und Nistplätze. Außerdem binden sie CO2 und verbessern das lokale Klima, weil sie Schatten werfen, den Boden schützen und den Wind bremsen“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Eine bunte Hecke für Bienen und Schmetterlinge

Für Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten sind Wildsträucher besonders wertvolle Futterpflanzen, weil sie viele Blüten mit hohem Pollen- oder Nektargehalt bereitstellen. Im Gegensatz zu so manchen Zierpflanzen, die für Insekten wertlos sind, werden Wildgehölze von vielen Bienenarten, Schmetterlingen, anderen Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle genutzt. Zahlreiche Bienen- und Schmetterlingsarten haben sich an heimische Wildpflanzen angepasst und benötigen diese für ihre Ernährung.

Bienenfutter von früh bis spät

Eine Hecke aus Wildsträuchern mit unterschiedlichen Blühzeiten bietet den Bienen über einen langen Zeitraum Nahrung. Einige Wildbienen fliegen bereits im zeitigen Frühjahr aus und spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Kulturpflanzen. Diese Bienenarten benötigen früh blühende Gehölze wie Dirndl- und Haselnussstrauch sowie die Salweide, die als Palmkatzerl bekannt ist. Etwas später hingegen blühen andere Weidenarten, Obstbäume sowie Schlehe und Feldahorn. Himbeere, Brombeere und Wildrosen bieten bis in den Sommer hinein Bienennahrung. Für kleine Gärten, Balkone oder Innenhöfe eignen sich auch Kletterpflanzen wie der Efeu oder Wilde Wein als platzsparende Bienenweide.

Blumen als Blickfang und Insektenweide

Auch Frühlingsblüher wie Blaustern, Krokus, Traubenhyazinthe und Schneeglöckchen sowie mehrjährige Stauden wie Katzenminze, diverse Glockenblumen- und Salbeiarten sind wertvolle Insektenweiden und können im Herbst gepflanzt werden. Wichtig ist, beim Pflanzenkauf nach Möglichkeit Biosaatgut und Biopflanzen zu wählen, da im Bio-Landbau keine bienenschädigenden Pestizide eingesetzt werden dürfen und die Pflanzen daher garantiert giftfreie Insektennahrung liefern!

Mit Hecken Lebensräume für Vögel schaffen

Laubhecken aus Wildgehölzen sind auch für viele Vogelarten überlebenswichtig. Dornige Sträucher wie Wildrosen, Weißdorn und Schlehe bieten beliebte Brutplätze und Verstecke, weil ihre Dornen vor Fressfeinden schützen. Auf den Sträuchern lebt eine Vielzahl von Insekten, die Vögeln Nahrung bieten und im Frühling für die Aufzucht der Jungvögel dringend benötigt werden. Auch die Früchte vieler Wildgehölze, wie beispielsweise von Liguster, Schwarzem Holunder und Vogelbeere sind wichtige Nahrungsquellen für Vögel, vor allem im Winter. Im Winter stöbern die Vögel zudem gerne in der Laubschicht unter der Hecke nach überwinternden Insekten.
Tipp: Wer im Winter eine Laubschicht unter der Hecke liegen lässt, hilft damit den Gartenvögeln über den Winter und schützt gleichzeitig viele Nützlinge wie Marienkäfer, Laufkäfer und Spinnen, die hier überwintern und in der nächsten Gartensaison bei der Eindämmung von Blattläusen und anderen Schädlingen helfen!

Gesunde Pflanzen trotz Klimawandel

Der Klimawandel macht den Pflanzen im Garten und am Balkon zu schaffen. Trockenheitsresistente Wildsträucher und Wildstauden kommen mit zunehmenden Wetterextremen besser zurecht als beispielsweise die beliebten Thujen und so manche Zierpflanze, die Trockenheit und Hitze nur mit großem Pflegeaufwand übersteht. Eine standortgerechte Pflanzenwahl sichert langfristig gesunde und robuste Gartenparadiese. Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ unterstützt bei der Pflanzenwahl.

Weitere Informationen

  • Das Poster Lebensraum Hecken gibt einen Überblick über heimische Sträucher für die Gartengestaltung sowie ihre Eignung als Bienen- oder Vogelnährgehölz.
  • Im Poster Bunte Bienenweiden werden 28 heimische Pflanzen vorgestellt, die hochwertige Bienennahrung bereitstellen.
  • Das Poster Blühende Gärten trotz Klimawandel präsentiert robuste, trockenheitsliebende Pflanzen und gibt Tipps für die klimagerechte Gartenarbeit.

Kostenloser Download der Poster und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/shop.
Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

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Grün am Fensterbrett und im Garten trotz Hitze

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ Tipps, wie Gärten und Blumenkisterl gut durch Hitzeperioden kommen. August 2020

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Gießkannen

Hitzeperioden setzen nicht nur uns Menschen zu. Auch Pflanzen auf Balkon, Terrasse und im Garten leiden sichtlich unter andauernder Hitze und Trockenheit. Mit dem Klimawandel steigen die Temperaturen und die durchschnittliche Anzahl der Hitzetage. DIE UMWELTBERATUNG gibt im Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ Tipps zur Pflanzenauswahl und zum Garteln in heißen Zeiten  –   damit das satte Grün und die Farbenpracht des Sommers erhalten bleiben: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Auch wenn das heurige Jahr zum Teil ein regnerisches Kontrastprogramm zu den letzten Sommern gezeigt hat, ist die Tendenz der durchschnittlichen Temperaturen steigend. Wassermangel und hohe Temperaturen machen vielen Pflanzen zu schaffen. „Durch richtiges Gießen, angepasste Pflanzenpflege und sorgfältige Pflanzenauswahl bleibt die Vielfalt im Garten und am Fensterbrett erhalten“, erklärt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Morgens kräftig gießen

Ein bisschen früher aufzustehen, zahlt sich im Sommer aus  –  nicht nur, weil die Temperaturen morgens angenehmer sind. Gießen in der Früh ist besser für die Pflanzen und schlechter für die Nacktschnecken. Nasses Laub fördert zudem Pilzkrankheiten - in der Früh trocknen die Pflanzen schneller ab als am Abend. Durch weniger häufiges und dafür kräftiges Gießen, bei dem das Wasser tief in den Boden eindringt, werden die Wurzeln angeregt, sich in die Tiefe auszubreiten. Dadurch können die Pflanzen besser mit trockenen Perioden umgehen. Regenwasser ist für Pflanzen am besten geeignet.

Mulchen und beschatten

Mulchen hilft, Wasser zu sparen. Beim Mulchen wird die Erde mit organischem Material bedeckt, um eine schnelle Austrocknung zu verhindern. Diese Schutzschicht aus Grasschnitt, Häckselgut, abgezupften Pflanzenteilen oder Laub begünstigt zudem das Bodenleben  –  also die vielen kleinen Tiere, die für eine gute Bodenqualität sorgen.

Die richtige Pflanzenauswahl

Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sind besonders pflegeleicht und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Fensterbrettern. Auch Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten profitieren von einer naturnahen Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen. Eine Blumenwiese oder ein pflegeleichter Blumenrasen brauchen weniger Wasser, blühen wunderschön und tragen zur natürlichen Vielfalt bei. Wildblumenmischungen gedeihen auch wunderbar im sonnigen Blumenkisterl, da sie aus Samen von Magerstandort-Pflanzen bestehen, die Trockenkünstler sind.

Den Gartenhelfern helfen  –  DIY

Hitze und Trockenheit sind auch für Bienen, Schmetterlinge und andere Gartenhelfer eine große Belastung. Durch das Anbieten von Wasser an heißen Tagen kann Insekten und anderen Tieren geholfen werden. Eine flache Schale wie z.B. ein Blumenuntersetzer, gefüllt mit Wasser und ein paar Steine hinein  –  fertig ist die Insektentränke, die im Garten und auch am Fensterbrett in der Stadt gute Dienste für durstige Bienen leistet. Die Anleitung zum Bau der Insektentränke zeigt DIE UMWELTBERATUNG www.umweltberatung.at/diy-bienentraenke

Weitere Informationen

Gießkannen

Das Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und Tipps für Garten und Balkon gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Viele Tipps zum naturnahen Gärtnern hat DIE UMWELTBERATUNG in der Broschüre „Naturnische Hausgarten“. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten.

Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Stadt Wien - Umweltschutz.

Manche mögen´s heiß!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG stellt in einem neuen Poster robuste Pflanzen für die Zeiten des Klimawandels vor.
25. Juni 2020

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Poster mit Pflanzen

Extremereignisse mit trockenen und heißen Sommermonaten sowie punktuellen Starkregenfällen machen es notwendig, Gärten und Balkone an neue Bedingungen anzupassen. Mit der richtigen Pflanzenauswahl und wassersparenden Maßnahmen entstehen zukunftsfähige Gartenparadiese. Auf dem neuen Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ präsentiert DIE UMWELTBERATUNG 24 trockenheitsliebende Pflanzen und gibt Tipps zur klimaschonenden Gartenarbeit: www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten Das Poster entstand in Kooperation mit der Wiener Umweltanwaltschaft und dem Museum Niederösterreich.

Eine blühende Oase trotz Hitze entsteht durch vielfältige, naturnahe Gestaltung mit klimatisch angepassten Pflanzen. „Heimische Wildpflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sind besonders pflegeleicht und gedeihen auch prächtig auf Extremstandorten wie Dachgärten und Fensterbrettern. Genau solche Pflanzen sind am neuen Poster zu finden“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Pflegeleichte Pflanzen für Tröge und Töpfe

Im Gegensatz zur klassischen Balkonbepflanzung handelt es sich bei den Pflanzen im Poster um eine Dauerbepflanzung, die mehrere Jahre im Topf gedeiht und nicht ausgetauscht werden muss. Heimische Gehölze, Sträucher, Stauden und Kräuter können auch in Pflanzgefäßen erfolgreich gezogen werden.

Klimafit und insektenfreundlich

Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten profitieren von einer naturnahen Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen aus biologischer Produktion. Alle Pflanzen im neuen Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ sind sogenannte Bienenweiden – das heißt, sie versorgen blütenbestäubende Insekten mit Pollen und Nektar. Wichtig ist, dass durchgehend vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein ständig Pflanzen blühen und dadurch den Insekten den Tisch decken.

Wilde Blumenwiese im Kleinformat

Für bunte Vielfalt auf engstem Raum gibt es Wildblumenmischungen, die auch in Blumenkisterln prächtig gedeihen. Die Mischungen bestehen aus Samen von Magerstandort-Pflanzen, die in der Natur auf trockenen und nährstoffarmen Böden wachsen. Diese wahren Trockenkünstler finden auf vollsonnigen Südbalkonen optimale Lebensbedingungen.

Pflanzen schaffen gutes Klima

Die Devise lautet: je mehr Grün desto besser! Üppig gestaltete Grünräume sorgen speziell in der Stadt mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen für eine kühlere Umgebung und angenehmes Mikroklima. Jede Pflanze hilft mit, die zunehmende Überhitzung zu reduzieren. Begrünte Dächer und Fassaden beschatten die Oberfläche von Gebäuden. Kleinwüchsige Laubgehölze wie Zierapfel oder Felsenbirne spenden auch auf der Terrasse und am Balkon an heißen Tagen angenehmen Schatten. Zusätzlich erhöhen die Pflanzen die Luftfeuchtigkeit und ihre Blätter binden Feinstaub.

Weitere Informationen

Neues Poster und individuelle Beratung: Das neue Poster „Blühende Gärten trotz Klimawandel“ mit einer Vielzahl an robusten Pflanzen und Tipps für Garten und Balkon gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/poster-klimawandel-im-garten

Individuelle Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

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Leuchtende Beispiele für Gartenhelfer: Glühwürmchen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät zum naturnahen Gärtnern und sammelt Meldungen von Glühwürmchenbeobachtungen. 15. Juni 2020

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Glühwürmchen auf Grashalm

Wer abends ein Glühwürmchen sieht, ist fasziniert von dem romantischen Leuchten. Untertags dagegen werden diese Käfer oft nicht erkannt. Glühwürmchen und deren Larven sind nämlich ziemlich unscheinbar, dennoch leisten sie großartige Hilfe im Garten. Die Larven fressen nämlich Schnecken! DIE UMWELTBERATUNG informiert, wodurch diese faszinierenden Tiere gefördert werden und sammelt Meldungen von Orten, an denen sie zu beobachten sind: www.umweltberatung.at/gluehwuermchen. Rund um den Johannistag, den 24. Juni, sind besonders viele Glühwürmchen zu sehen.

Glühwürmchen kommen nur an gut strukturierten und naturnah bewirtschafteten Standorten vor. „Ihre tödlichen Gegner sind Pestizide, Verringerung ihres Lebensraumes und künstliche Beleuchtung. Das gilt übrigens für alle nachtaktiven Insektenarten!“ warnt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Glühwürmchen brauchen vielfältige Lebensräume, in denen keine chemisch-synthetischen Spritzmittel eingesetzt werden. Sie können nicht einfach in einem Garten ausgesetzt werden, sondern wandern aus der natürlichen Umgebung ein.

Glühwürmchen in den Garten locken

In Gärten und Parks finden Glühwürmchen ideale Bedingungen, wenn diese biologisch bewirtschaftet werden, vielfältige Strukturen bieten und abends möglichst wenig beleuchtet werden! Wildpflanzen, unterschiedliche Sträucher, Ast- und Steinhaufen machen Garten und Park zum attraktiven Lebensraum. Gemüsepflanzen und empfindliche Blumen werden am besten durch Schneckenzäune statt Schneckenkorn geschützt.

Romantische Gartenhelfer mit Biss

Glühwürmchen leben zwei bis drei Jahre als Larve. In dieser Zeit ernähren sie sich von Nackt- und Gehäuseschnecken, deren Schleimspur sie verfolgen, um sie letztendlich mit einem Giftbiss zu töten. Danach ist Schluss mit Fressen. Puppe und erwachsenes Tier können keine Nahrung mehr aufnehmen. Das Leuchten der erwachsenen Tiere dient der Fortpflanzung. Männchen erkennen das artspezifische Leuchten ihrer Weibchen und finden so zu ihnen.

Wo gibt’s in Wien Glühwürmchen?

DIE UMWELTBERATUNG erhebt Glühwürmchenvorkommen. Wer Glühwürmchen gesehen hat, kann dies online oder telefonisch melden. Der Fundort wird dann anonymisiert in eine Liste eingetragen. Viele Glühwürmchen leuchten an bekannten Ausflugszielen. Romantische Plätze an lauen Sommerabenden in Wien sind z.B. Prater, Dehnepark, Gspöttgraben und Maurer Berg.

Rund um den Johannistag, den 24. Juni, sind besonders häufig Glühwürmchen zu sehen. Deshalb werden sie auch Johanniskäfer genannt.

Weitere Informationen

Meldungen von Glühwürmchenstandorten nimmt DIE UMWELTBERATUNG online auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung oder an ihrer Hotline 01 803 32 32 entgegen. Eine

Liste sämtlicher Glühwürmchenstandorte, die bei DIE UMWELTBERATUNG gemeldet wurden, ist auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen zu finden.

Das Infoblatt „Glühwürmchen“ bietet Informationen über die Lebensweise der Tiere und praktische Tipps, was bei der Gartenpflege zum Schutz der Glühwürmchen zu tun ist. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-das-zauberhafte-funkeln-im-dunkeln

Das Poster „Nützlinge im Garten“ mit Fotos von Glühwürmchen und 27 anderen nützlichen Tieren gibt es zur Bestellung gegen Versandkosten bei DIE UMWELTBERATUNG, auf www.umweltberatung.at.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

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Die eigene Klimaanlage pflanzen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit kostenloser, telefonischer Beratung bei der Planung von Gebäudebegrünung. 5. Juni 2020

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Fassadengrün

Begrünte Gebäude sind nicht nur schön anzusehen, sie heben die Lebensqualität in der Stadt und spenden im Sommer angenehme Kühle. Um Begrünungsmaßnahmen erfolgreich umzusetzen, braucht es gute Planung und Beratung. DIE UMWELTBERATUNG informiert im Auftrag der Stadt Wien zu den ersten wichtigen Schritten, damit Fassaden, Dächer und Innenhöfe in Wien aufblühen. Jetzt an der Hotline 01 803 32 32 telefonischen Beratungstermin sichern! Die Beratungen werden durch die Förderung der Stadt Wien – Umweltschutz kostenlos angeboten.

Gerade in Corona-Zeiten tut es gut, positive Pläne zu schmieden und zum Beispiel eine lang ersehnte Fassadenbegrünung umzusetzen. „Je mehr Grün in der Stadt, desto weniger Hitze im Sommer! Deshalb freut es uns, dass unser Beratungsangebot zur Gebäudebegrünung so gut ankommt“, sagt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Vorteile der Begrünung von Fassaden, Dächern und Innenhöfen liegen auf der Hand:

  • kühlender Effekt durch Beschattung der Oberflächen
  • Blätter binden Feinstaub
  • angenehmes Kleinklima durch mehr Luftfeuchtigkeit
  • Erhöhung der Artenvielfalt
  • Wohlbefinden und Lebensqualität der Bewohner*innen steigen
  • Gebäude werden langfristig aufgewertet

Kostenlose telefonische Beratung zu Planung und Förderungen

Um ein optimales Ergebnis bei der Begrünung von Gebäuden zu erzielen, klärt DIE UMWELTBERATUNG im telefonischen Beratungsgespräch, welches Begrünungssystem den Voraussetzungen des Gebäudes am besten entspricht. Neben gestalterischen Fragen wie Befestigungssysteme oder Pflanzenwahl, müssen auch notwendige behördliche Genehmigungen geklärt werden. Für Begrünungsmaßnahmen können Förderungen der Stadt Wien - Umweltschutz beantragt werden, alle Voraussetzungen dafür klären Expert*innen von DIE UMWELTBERATUNG im Vorhinein.

Fassadenbegrünung

Grundsätzlich wird zwischen bodengebundener Bepflanzung und fassadengebundener Bepflanzung unterschieden. Bei der bodengebundenen Form wachsen Pflanzen direkt im Erdreich oder in Trögen vom Boden aus die Fassade hoch. Ist dies nicht möglich, so können Pflanztröge an der Fassade in unterschiedlicher Höhe angebracht werden. Veitschii oder Kletterhortensie klettern direkt an der Fassade hinauf. Wisteria, Clematis oder Geißblatt wachsen an Gerüsten oder Seilen empor.

Innenhofbegrünung

Neben Zierpflanzen wie Sommerblumen und Stauden können auch Obst und Gemüse in Innenhöfen angebaut werden. Dazu wird entweder verbaute Fläche entsiegelt oder auf der versiegelten Fläche werden Hochbeete und große Pflanzkübel aufgestellt.

Dachbegrünung

Bei vielen Gebäuden gibt es auch die Möglichkeit zur Dachbegrünung. Gründächer speichern Regenwasser und wirken durch die Verdunstung der Hitze in der Stadt entgegen. Sie schaffen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen im urbanen Bereich. Dächer können entweder extensiv begrünt werden, dann sind sie nur zu Pflegezwecken betretbar, oder intensiv, sozusagen als Garten in der Höhe.

Individuelle Beratung für Begrünungsvorhaben

DIE UMWELTBERATUNG bietet die kostenlose, individuelle Beratung zur Gebäudebegrünung im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz an. Die Beratung beinhaltet Informationen zur Fassaden-, Innenhof- und Dachbegrünung inklusive Fördermöglichkeiten. Vereinbarung eines Beratungstermines unter 01 803 32 32 oder service@umweltberatung.at.

Welche Kletterpflanzen sich zur Begrünung von Fassaden eignen, zeigt das Infoblatt „Kletterpflanzen zur Fassadenbegrünung“ auf www.umweltberatung.at/kletterpflanzen-zur-fassadenbegruenung

Beim Pflanzen von heimischen Gehölzen unterstützt DIE UMWELTBERATUNG mit dem Infoblatt „Bäume in Garten und Innenhof“ auf www.umweltberatung.at/der-baum-in-garten-und-innenhof Die Downloads sind kostenlos.

Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur ein Blickfang im Hof, sondern auch ein wichtiger Lebensraum und in Österreich heimisch sind, werden darin vorgestellt. Sie ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

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Vogelschutz in Garten und Haus – neues Poster

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG motiviert mit einem Poster zu Vogelbeobachtungen und zum Vogelschutz im Garten und rund ums Haus. 16. April 2020

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Mönchsgrasmücke

Draußen vorm Fenster zwitschert es in unterschiedlichsten Stimmlagen. Aber welcher Vogel flattert denn da von Ast zu Ast? Mit dem Vogelposter von DIE UMWELTBERATUNG lässt sich das leicht herausfinden. Außerdem zeigt das Poster Möglichkeiten auf, was in Haus und Garten zum Schutz der Vögel getan werden kann. Download und Bestellung des im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz und der Wiener Umweltanwaltschaft neu aufgelegten Posters auf www.umweltberatung.at/vogelposter

Kohlmeisen und Blaumeisen suchen schon fleißig Insekten für ihre Jungen. Die Mauersegler machen sich erst auf den Weg, sie kommen im April aus ihren Winterquartieren in Nordafrika und dem Mittelmeerraum zu uns. Diese Vögel sind gemeinsam mit 25 anderen Vogelarten im Poster „Wunderbare Wiener Vogelwelt“ zu finden. „Das Poster macht mit schönen Fotos Lust auf Vogelbeobachtungen. Es informiert über vogelfreundliche Gartengestaltung und ruft zu Vogelschutzmaßnahmen auf Glasflächen auf“, zeigt sich Mag.a Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG begeistert.

Buntes Vogelparadies

Wer das fröhliche Zwitschern im Garten fördern möchte, unterstützt die Tiere durch möglichst vielfältige, reich strukturierte Grünflächen. Die meisten Jungvögel werden mit Insekten großgezogen. Besonders wichtig ist es daher, auf Pflanzenschutzmittel und Herbizide zu verzichten, damit die Vögel genügend Insekten fangen können und keine vergiftete Nahrung aufnehmen. So sieht ein vogelfreundlicher Garten aus:

  • ein Blumenrasen, Blühstreifen oder ein Eck mit Wildblumen wie Löwenzahn, Wiesensalbei, Königskerze, Wegerich, Brennnesseln und Disteln
  • beeren-  oder früchtetragende Sträucher und Bäume
  • dichte Hecken und Dornensträucher, Hohlräume in alten Bäumen und Kletterpflanzen zum Verstecken oder Nisten

Beim Renovieren auf Gebäudebrüter aufpassen!

Einige Vogelarten wie Mauersegler, Mehlschwalben und Turmfalken nisten an Gebäuden und nutzen diese Brutplätze Jahr für Jahr erneut, zum Teil über mehrere Jahrzehnte. Im Zuge von Gebäudesanierungen und Dachausbauten können die Nistplätze dieser streng geschützten Arten verloren gehen oder sogar Jungvögel zu Schaden kommen, Daher ist bei Renovierungs- oder Umbauarbeiten, von Gebäuden, an denen diese Arten nisten, eine Abstimmung mit der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien notwendig. Werden rechtzeitig geeignete Maßnahmen getroffen und die Brutzeit der Vögel berücksichtigt, steht den Bauarbeiten nichts mehr entgegen.

Vorsicht: Glas!

Vögel können Glasflächen mit freier Durchsicht - zum Beispiel bei Wintergärten - nicht als Hindernis erkennen und prallen dagegen. Spiegelungen von Bäumen, Sträuchern oder dem Himmel im Glas haben dieselbe Wirkung. Durch den „Vogelanprall“ kommen Schätzungen zufolge jährlich hunderttausende Vögel in Österreich zu Tode.
Die häufig verwendeten Greifvogelaufkleber sind wirkungslos. Markierungen gegen Vogelanprall müssen auf der gesamten Fläche außen angebracht werden, damit die Vögel die Glasfläche als Hindernis erkennen. Streifen-, Punkt- und Gittermuster schaffen wirkungsvolle Abhilfe. Die Zwischenräume dürfen aber bei keinem Muster größer als ca. 10 cm sein, sonst entsteht der Eindruck einer Durchflugsmöglichkeit. Auch Außenjalousien sind ein guter Vogelschutz.

Weitere Informationen

Das Poster „Wunderbare Wiener Vogelwelt“ zeigt 28 Vögel im Portrait und informiert über vogelfreundliches Gärtnern und Vogelschutz. Es kann auf www.umweltberatung.at/vogelposter kostenlos heruntergeladen und gegen Versandkosten bestellt werden.

Expert*innen für Vogelschutzmaßnahmen bei Gebäudesanierungen und Bezugsquellen von Nistkästen sind unter www.umweltberatung.at/wildtierfreundliches-bauen zu finden.

Viele Informationen über gefährdete Vogelarten und Vogelschutz bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/vogelschutz.

DIE UMWELTBERATUNG berät an ihrer Hotline 01 803 32 32 zum ökologischen, vogelfreundlichen Gärtnern.

Sabine Seidl
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Die Gartensaison online und biologisch starten!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt auf www.umweltberatung.at/online-shops-biologisch-gaertnern, bei welchen Online-Shops biologische Gartenprodukte erhältlich sind. 8. April 2020

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Gemüse am Balkon

Ob kleines Blumenkisterl am Fensterbrett oder großer Garten – jetzt wird fleißig gebuddelt. Online-Shops, bei denen Gartenprodukte mit dem „biologisch gärtnern“-Gütesiegel erhältlich sind, hat DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website gelistet: www.umweltberatung.at/online-shops-biologisch-gaertnern  An der Hotline 01 803 32 32 berät DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz individuell zum biologischen Gärtnern.

Von torffreier Erde bis zu Wildblumensamen und Bio-Jungpflanzen liefern die Online-Shops alles für den biologischen Start in die Gartensaison“, sagt Mag.a Manuela Lanzinger, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Auch organische Düngemittel, Pflanzen- und Bodenhilfsstoffe mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ können online bestellt werden. Nützlinge sind ebenfalls erhältlich.

„biologisch gärtnern“

Das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ zeichnet Substrate, Saat- und Pflanzgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich nach biologischen Kriterien aus. Wer bei der Bestellung auf dieses Gütesiegel achtet, startet gesund und ökologisch in die neue Saison.

Gute Planung vor der Bestellung

Der passende Standort ist wichtig für gutes, kräftiges Wachstum der Pflanzen. Je besser die Ansprüche an Licht, Wasser und Bodenbeschaffenheit erfüllt sind, desto weniger ist die Pflanze für Schädlinge und Pflanzenkrankheiten anfällig. Gute Planung zahlt sich also aus!

Weitere Informationen

biologisch gärtnern

Online-Shops, die Gartenprodukte mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ führen, sind auf www.umweltberatung.at/online-shops-biologisch-gaertnern zu finden.

Alle Produkte, die das Gütesiegel „biologisch gärtnern“ tragen, sind in der „biologisch gärtnern“ Datenbank auf www.biologisch-gaertnern.at gelistet. Die Datenbank ist ein Kooperationsprojekt von InfoXgen, biohelp Garten & Bienen und DIE UMWELTBERATUNG.

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Bezugsfertig - Nisthilfen für Wildbienen jetzt selber bauen!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt in drei neuen Videos das Bauen von einfachen Nisthilfen für Wildbienen. 17. Februar 2020

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Nisthilfen aus Holz und Schilf

Bereits Mitte Februar werden die ersten Wildbienenarten aktiv. Lange bevor es im Kalender Frühling wird, summt die Gehörnte Mauerbiene bereits eifrig. Höchste Zeit, für die kommende Brutsaison der Wildbienen passende Nisthilfen zu basteln! Ein paar Brombeerstängel bündeln oder eine Weißblechdose mit Schilfhalmen füllen und schon können die Bienen ihre Kinderstuben bauen. DIE UMWELTBERATUNG gibt in drei kurzen Videos Tipps zu Materialien und Bauweise: www.youtube.com/umweltberatung

Nisthilfen für Wildbienen werden im Handel in verschiedensten Ausführungen angeboten oder werden mit Bauanleitungen selbst hergestellt. Die angebotenen Modelle sind aber nicht immer geeignet und werden daher von Wildbienen nicht angenommen. Bei Nisthilfen ist es wichtig, sich an den natürlichen Lebensräumen der Wildbienen zu orientieren. „Beim Bau von Wildbienenhäusern sind die Verwendung der Ausgangsmaterialien und deren richtige Verarbeitung wichtig. Dann werden die Nisthilfen zahlreich besiedelt“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Verschlossene Eingänge bedeuten Besiedlung

Um möglichst viele verschiedene Wildbienenarten zu fördern, ist es notwendig, geeignete Quartiere anzubieten. Einige Wildbienenarten benötigen für die Eiablage Hohlräume wie Erdlöcher, dürre Pflanzenstängel, Mauerspalten oder Käferfraßgänge im Totholz. Richtig angelegte Nisthilfen können diese natürlichen Nistmöglichkeiten ergänzen. Wichtig: die Nisthilfe an einer regengeschützten und sonnenexponierten Stelle aufstellen oder -hängen, z.B. südseitig an Schuppen, Garage oder Hausmauer. Auch auf dem Balkon werden diese Nisthilfen gerne besiedelt. Sind die Öffnungen in der Nisthilfe verschlossen, bedeutet das, dass sie bewohnt sind.

Schilfhalme und Bambusröhrchen

In hohlen Stängeln nisten Wildbienen gerne. Die Halme sollten ungefähr 15-20 cm lang sein. Das hintere Ende der Röhren muss verschlossen sein, daher Bambusröhrchen am besten hinter den Knoten durchsägen. Damit entsteht ein natürlicher Abschluss. Schilfhalme können mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten werden. Diese Halme können gebündelt in eine alte Weißblechdose oder einzeln in Löcher von Hohlziegeln gesteckt werden. Wichtig bei Schilf- und Bambusröhrchen ist, dass diese glatt abgeschnitten und nicht gequetscht werden und keine ausgefransten Enden haben. Daran würden sich die Wildbienen ihre empfindlichen Flügel verletzen.

Hartholzblöcke

Für Nisthölzer eignet sich gut abgelagertes, entrindetes Hartholz von Esche, Buche oder Eiche. Nadelholz ist nicht geeignet, weil dieses zu stark fasert. Hartholzblöcke werden immer im Längsholz angebohrt, nicht im Stirnholz, also nicht auf der Seite der Jahresringe. Die Löcher sollten 2 - 9 mm Durchmesser haben und 5 – 10 cm tief sein. Wichtig ist, auf eine gerade Bohrung zu achten und etwas Abstand zwischen den Löchern zu lassen. Den Holzblock nicht durchbohren, die Hinterseite muss immer verschlossen sein! Mit Schmirgelpapier werden auf der Vorderseite die Bohrlöcher geglättet und am Schluss das Sägemehl ausklopft.

Gebrannter Ton

Mit unterschiedlich dicken Stricknadeln werden Nestgänge in feuchten Ton gestochen. Der Tonblock muss dabei komplett durchstoßen werden, um ein Wiederverschließen der Gänge beim Herausziehen der Nadeln zu vermeiden. Im Anschluss werden die Löcher auf der Rückseite mit Ton verschlossen. Nach dem Trocknen wird der Tonblock gebrannt. Im Handel bekommt man auch fertige Nisthilfen aus gebranntem Ton.

Nisthilfe & Futterstelle nebeneinander

Wildbienen werden optimal gefördert, wenn sie neben den Nisthilfen auch Futterquellen vorfinden. Blühende Nahrungspflanzen sollten von Frühling bis Herbst vorhanden sein, um ein durchgehendes Futterangebot für (Wild)Bienen zu gewährleisten.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG gibt in drei kurzen Videos auf www.youtube.com/umweltberatung Tipps zum Bau von Nisthilfen für Wildbienen.

Wie man Bienen und andere Nützlinge im Garten fördern kann, zeigt das Infoblatt Bienen und andere Nützlinge fördern.

Welche Pflanzen für Bienen als Nahrungsquelle wichtig sind, zeigt das Poster „Bunte Bienenweiden“. Bestellung des Posters gegen Versandkosten, der Download ist kostenlos: www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden
Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur Blickfang im Garten, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere sind, werden darin vorgestellt. Die Scheibe ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32. 

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Wohnungsbau für Wildbienen - ganz natürlich!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Füllmaterialien für Bienennisthilfen aus dem eigenen Garten. 4. Oktober 2019

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Stauden im  Herbst

Der Herbst ist die beste Zeit, um Naturmaterialien zur Befüllung von Nisthilfen und Nützlingsunterkünften zu sammeln. Gerade bei den letzten Gartenarbeiten finden sich Pflanzenreste wie Äste, Stängel oder Halme, die auch in der Natur von Wildbienen besiedelt werden. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, wie Wildbienen und Nützlinge naturnah gefördert werden.

Im Herbst stehen einige Gartenarbeiten an. Das Laub will zusammengerecht werden. Gehölze, Sträucher und Stauden werden vereinzelt zurückgeschnitten, der Großteil sollte jedoch als Winterquartier und Rückzugsort für Nützlinge einfach stehenbleiben. Es bleibt aber noch genügend Pflanzenmaterial, um Nisthilfen für Wildbienen damit zu befüllen. Speziell hohle Pflanzenstängel können jetzt gesammelt werden. „Um den unterschiedlichen Ansprüchen der einzelnen Wildbienenarten gerecht zu werden, sollte man beim Sammeln darauf achten, dass die hohlen Stängel und Halme einen Innendurchmesser von 2-9 mm haben“, erklärt DI Björn Schoas, Gartenexperte von DIE UMWELTBERATUNG. Hohle Pflanzenstängel mit einem Innendurchmesser von mehr als 10 mm werden nicht besiedelt.

Hohlraumbewohnende Wildbienen siedeln gerne in Stängeln von Bambus, Schilfrohr, der Wilden Karde oder Gewürzfenchel. Sauber zugeschnitten und gebündelt, können die Stängel in Nützlingsunterkünften gestapelt oder in leeren Dosen aufgehängt werden. Einige Wildbienenarten nisten in verholzten, markhaltigen Blumenstängeln oder Ranken von Brombeeren und Himbeeren. Notwendig ist eine Bruchstelle, durch die die Bienen zum Pflanzenmark gelangen können. Also Brombeeren und Himbeeren genauso wie abgestorbene Königskerzen, Kletten, Beifuß und Disteln im Herbst einfach im Garten stehen lassen und im zeitigen Frühling unter dem verblühten Blütenstand kappen, damit die Bienen Zugang zum Pflanzenmark bekommen. Von Bienen besiedelte Stängel sollten dann mindestens ein Jahr lang an Ort und Stelle stehen bleiben, bis die Jungbienen die Pflanzen wieder verlassen.

Nisthilfen für Totholzbewohner

Unter den Wildbienen gibt es einige spezialisierte Arten, die ihre Nistgänge in Totholz nagen. Als Nistgelege werden vor allem Äste verschiedener Laubgehölze wie beispielsweise von Obstbäumen angenommen. Typische Totholzbewohner sind die Schwarzblaue Holzbiene oder die Garten-Blattschneiderbiene.
Haufen von Rindenstücken, Totholz und Strauchschnitt sind auch wichtige Überwinterungsquartiere für Amphibien wie Erdkröten und Teichmolche. Sie bieten zudem Unterschlupf für Käfer und Larven. Diese dienen dann wiederum als Nahrung für hungrige Vögel im Winter.

Im Herbst schon ans Frühjahr denken

Wer noch keine heimische Wildobsthecke hat, kann im Herbst eine pflanzen. Dort finden Wildbienen und andere Insekten im Frühjahr Nahrung. Die Wildobststräucher bieten Vögeln ein geschütztes Versteck und Platz für den Nestbau. Ideal sind Sträucher, die Früchte tragen und dadurch Nahrungsquelle für viele nützliche Gartenhelfer sind. Dazu gehören zum Beispiel Kornelkirsche, Liguster, Weißdorn und Wildrose.

Blumenzwiebeln kommen jetzt in die Erde. Frühblüher wie Krokus, Winterlinge oder Blausterne sind wunderschöne Farbtupfer im zeitigen Frühjahr und bieten den Wildbienen wichtigen Nektar und Pollen, wenn in der Natur noch wenig blüht!

Weitere Informationen

Wie man Bienen und andere Nützlinge im Garten fördern kann, zeigt das Infoblatt Bienen und andere Nützlinge fördern.

Beim Pflanzen einer Hecke aus heimischen Gehölzen unterstützt das Poster „Lebensraum Hecken“: www.umweltberatung.at/laubhecken-poster

Welche Pflanzen für Bienen als Nahrungsquelle wichtig sind, zeigt das Poster „Bunte Bienenweiden“: www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden

Bestellung der Poster um € 2,40 Versandkosten, der Download ist kostenlos.

Die „Heckenscheibe“ hilft bei Auswahl, Pflanzung, Kombination und Schnitt von Sträuchern. 26 Sträucher, die nicht nur Blickfang im Garten, sondern auch ein wichtiger Lebensraum und in Österreich heimisch sind, werden darin vorgestellt. Sie ist um 4,90 Euro plus 3 Euro Versandkosten erhältlich: www.umweltberatung.at/die-heckenscheibe

Beratung zum biologischen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline, Tel. 01 803 32 32. 

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
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Wespen: lästig und doch so nützlich!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät zum ruhigen Umgang mit den nützlichen Wespen. 13. August 2019

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Wespe frisst Rollwespenlarve

Herrlich ist das im Sommer: im Freien sitzen und genüsslich essen und trinken. Oft dauert es aber nicht lang, bis sich die ersten unliebsamen Besucher einfinden. Ganz oben auf der Liste stehen dabei die Wespen. Dass diese einen wichtigen Beitrag für die Umwelt liefern, vergessen wir gern, wenn wir unser Essen in Gefahr sehen. DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zum Umgang mit den unerwünschten Gästen im Infoblatt „Wespen“ zusammengefasst, das auf www.umweltberatung.at/wespen kostenlos heruntergeladen werden kann.

„Achtung, Wespe!“ ist eine Warnung, die wir im Sommer häufig hören. Dabei ist die Angst vor dem schwarz-gelben Insekt meist unbegründet. Versuchen wir sie aber durch panisches Schlagen zu vertreiben, fühlt sie sich bedroht und kann zustechen. Damit das nicht passiert, gibt es einige Tipps zu beachten. „In der Panik vergessen wir oft, welche wichtigen Aufgaben Wespen übernehmen. Sie bestäuben Pflanzen und befreien uns von Schädlingen“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc.

Bestäubung und Insektenfänger

Erwachsene Wespen ernähren sich von Nektar und von Pflanzensäften. Beim Besuch der Blüten bestäuben sie die Pflanzen. Umso wichtiger also, dass die Wespen fleißig unterwegs sind.

Im Gegensatz zu den ausgewachsenen Wespen ernähren sich ihre Larven nicht von Nektar und Pollen, sondern von anderen, kleineren Insekten bzw. einem Brei aus diesen. Die erwachsenen Wespen fangen zum Beispiel Raupen, Fliegen und Spinnen. Dadurch tragen sie zu einer Reduzierung von unbeliebten Besuchern bei. Ein einziges Wespenvolk kann an einem Tag bis zu 5.000 Fliegen verspeisen! Im Gegenzug dienen Wespen oft als Futterquelle für Vögel.

Einfacher Schutz vor Wespen

Eigentlich sind nur zwei der unzähligen Wespenarten für Menschen lästig: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Im Gegensatz zur Biene stirbt die Wespe nicht, wenn sie einmal zusticht. Sie zieht den Stachel einfach heraus. Damit sie nicht zustechen, sind ein paar Dinge zu beachten:

  • Ruhig bleiben! Nicht auf die Wespe draufschlagen, sondern abschütteln.
  • Kindern nach dem Essen Mund und Hände abwaschen.
  • Getränke abdecken und undurchsichtige Gefäße vor dem Trinken kontrollieren.
  • Speisen nicht offenstehen lassen und Reste so bald wie möglich abräumen.
  • Fallobst im Garten regelmäßig beseitigen.
  • Insektenschutz am Fenster anbringen.

Nester meiden

Nestern sollte man möglichst nicht zu nah zu kommen, denn die Wespen könnten ihre Brut in Gefahr sehen und angreifen. Befindet sich ein Wespennest am Haus, ist das nicht von langer Dauer. Denn jedes Jahr im Herbst stirbt das Volk ab. Nur die Königinnen überleben den Winter und gründen im darauffolgenden Jahr an einem anderen Ort ein neues Nest. Verlassene Nester werden nicht wieder besiedelt.

Vorsicht bei Stichen im Rachenraum

Die Stiche von Wespen sind grundsätzlich genauso ungefährlich wie die von Bienen. Erfolgt ein Stich allerdings in der Mund- bzw. Rachengegend, sollte schnellst möglich ein Arzt aufgesucht bzw. ein Notruf getätigt werden! Das gleiche trifft bei einer Allergie zu!

Weitere Informationen

Im Infoblatt „Wespen“ und in der Broschüre „Ameisen, Motten und Co“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps zum Umgang mit diesen nützlichen Tieren. Kostenloser Download des Infoblattes und der Broschüre auf www.umweltberatung.at/shop. Die Broschüre kann auch gegen Versandkosten bestellt werden.
Beratung zum Umgang mit lästigen Tieren ohne Einsatz der chemischen Keule gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Wir beraten Sie gerne persönlich!

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