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Weniger Wasser, mehr Geld im Börsl!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Senkung des Wasserverbrauchs. 5. November 2019

Wasserhahn

Die ÖsterreicherInnen verbrauchen durchschnittlich 130 Liter Wasser pro Tag. Ist der Verbrauch überhöht, wird das teuer. DIE UMWELTBERATUNG zeigt im Infoblatt „Wasser sparen bringt’s“ einfache, leicht umsetzbare Maßnahmen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren und damit auch das Klima zu schützen: www.umweltberatung.at/spartipps-wasser-sparen-deutsch

Im Zuge unzähliger Vor-Ort-Beratungen hat DIE UMWELTBERATUNG die Erfahrung gemacht, dass schon mit geringstem Aufwand viel Wasser gespart werden kann. „Ist der Verbrauch überdurchschnittlich hoch, helfen kleine Maßnahmen wie Sparsets in den Armaturen oder das Abdrehen beim Zähneputzen. Und die monatliche Verbrauchskontrolle durch Zählerablesung zeigt den Erfolg und motiviert zum Weitermachen“, erklärt Sabine Vogel, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Hier zum Vergleich für die Zählerablesung die durchschnittlichen Verbrauchswerte:

Die Kosten für durchschnittlichen Wasserbedarf

  • Fernwärme Warmwasser: monatlicher Verbrauch pro Person 0,8 bis 1,25 m³, monatliche Kosten 5,0 bis 7,8 Euro (Tarif € 6,27/m³)
  • Gas: monatlicher Verbrauch pro Person 7,7 m³ = 82 kWh, monatliche Kosten 6,56 Euro (Tarif € 0,08/kWh)
  • Strom: monatlicher Verbrauch pro Person 80 bis 125 kWh, monatliche Kosten 16 bis 25 Euro (Tarif € 0,20/kWh)
  • Fernwärme Kaltwasser: monatlicher Verbrauch pro Person 2,7 m³, monatliche Kosten 10,5 Euro (Tarif € 3,90/m³)
  • Kaltwasser (Wiener Wasser): monatlicher Verbrauch pro Person 2,7 m³, monatliche Kosten 5,18 Euro (Tarif € 1,92/m³) 

Tarife: Stand September 2019

Einfache Maßnahmen zum Wassersparen im Überblick

  • Wassersparsets für Armaturen und Dusche anbringen
  • tropfende Wasserhähne reparieren – spart bis zu 6.000 Liter pro Jahr
  • rinnende Wasserspülung reparieren – spart bis zu 18.000 Liter pro Jahr
  • kurz duschen (30 - 50 Liter) statt Vollbad nehmen (100 – 200 Liter)
  • unnötig fließendes Wasser vermeiden beim Zähneputzen, Rasieren und händischer Geschirrwäsche
  • warmes Wasser nur verwenden, wenn es wirklich nötig ist – den Einhand-Mischhebel auf kalt stellen
  • Zeitschaltuhr für E-Boiler einbauen – in der Regel genügt eine Aufheizvorgang pro Tag
  • Thermo-Stopp-Taste für den Untertischspeicher einbauen - verhindert, dass das Wasser laufend aufgeheizt wird
  • Regenwasser zum Gießen nutzen

Strom und Wasser sparen beim Waschen und Geschirrspülen

  • Beim Geschirrspüler Energiesparprogramme verwenden und vollgefüllt einschalten! Das verbraucht nur 2.500 - 3.000 Liter pro Jahr bei 280 Spülvorgängen. Herkömmliche Programme verbrauchen mehr Wasser und Strom.
  • Bei der Waschmaschine Energiesparprogramme verwenden und vollgefüllt einschalten!  Das Sparprogramm braucht nur rund 8.800 Liter bei 220 Waschgängen pro Jahr.

Tipps zur regelmäßigen Ablesung

Der Wasserverbrauch kann auf verschiedene Arten gemessen werden -  je detaillierter, desto exakter kann der Verbrauch einer Wohnung bestimmt werden.

Beim Fernwärmeanschluss befindet sich in der Wohnung ein Mengenzähler für Warmwasser und oft auch für Kaltwasser. Das hat den Vorteil, dass man nur den eigenen Wasserverbrauch zahlt und monatlich ganz einfach nachschauen kann, ob man gut im Schnitt liegt.

Den Verbrauch für die Warmwasserbereitung mit Gas erhält man am einfachsten, indem man den monatlichen Gasverbrauch außerhalb der Heizperiode abliest. Wird auch mit Gas gekocht, müssen vom monatlichen Ablesewert etwa 0,85 m³ weggerechnet werden.

Bei Warmwasserbereitung mit einem Elektroboiler ist eine regelmäßige Verbrauchskontrolle nur möglich, wenn der Boiler über einen Nachtstromzähler angeschlossen ist oder direkt an ein Strommessgerät angeschlossen werden kann.

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Wasser sparen bringt´s“ zeigt kurz und bündig Tipps zum Wassersparen und kann auf www.umweltberatung.at/spartipps-wasser-sparen-deutsch kostenlos heruntergeladen werden.

Das Infoblatt „Warmes Wasser“ stellt Warmwasserbereitungssysteme und Einsparungsmaßnahmen vor. www.umweltberatung.at/warmes-wasser

DIE UMWELTBERATUNG berät an ihrer Hotline individuell zum Energiesparen:
Tel. 01 803 32 32

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Auf zum Waschmittelsammeln!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt in einer Videoanleitung, wie man aus Rosskastanien selbst Waschmittel herstellen kann. 19. September 2019

Waschmittel aus Rosskastanien

Rosskastanien bestehen zu rund 10 Prozent aus natürlichen Seifenstoffen, die sich gut fürs Wäschewaschen eignen und die Haut schonen. Also auf in die Parks und Alleen zur Waschmitteljagd! Aus den frischen Rosskastanien wird ein Pulver gemahlen, mit dem sogar mehrmals eine Waschlauge angesetzt werden kann. So natürlich und regional kann Waschmittel sein! Das Video „DIY: Waschmittel aus Rosskastanien“ auf www.youtube.com/umweltberatung zeigt die Herstellung und das Ansetzen der Lauge Schritt für Schritt.

Waschmittel aus Rosskastanien selbst herzustellen, hat viele Vorteile. „Rosskastanien verbinden Sammelleidenschaft, Gesundheit und Umweltschutz. Dieses Waschmittel ist ein regionales Produkt, frei von Zusatzstoffen und auch für empfindliche Haut geeignet“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Anwendung

Das Kastanienwaschmittel eignet sich hervorragend für leicht verschmutzte Buntwäsche. Damit die Weißwäsche nicht vergraut, sollte Bleichmittel auf Sauerstoffbasis zugegeben werden. Die Dosierung erfolgt nach Angaben des Bleichmittelherstellers. Flecken müssen wie bei jedem Waschmittel vorbehandelt werden, zum Beispiel Fett-, Tomaten- und Schokoflecken mit Gallseife.

Video-Anleitung

Die Kastanien werden gereinigt, grob zerkleinert, dann gemahlen und an der Luft getrocknet. Vor dem Waschen wird eine Stunde lang eine Lauge angesetzt – abseihen, ein Schuss Essig dazu, und ab in die Waschmittellade! Das Pulver kann mehrmals wiederverwendet werden. Wie das alles genau funktioniert, zeigt DIE UMWELTBERATUNG in ihrem YouTube-Video.

Umwelt- und gesundheitsschonend waschen

Wer keine Lust aufs Selbermachen hat, sucht am besten in der Öko-Rein Datenbank auf www.umweltberatung.at/oekorein nach Waschmitteln. Die Produkte, die in dieser Datenbank zu finden sind, entsprechen strengen ökologischen und gesundheitlichen Kriterien.

Weitere Informationen

Waschmittel aus Rosskastanien

Das kurze Video „DIY: Waschmittel aus Rosskastanien“ lädt auf www.youtube.com/umweltberatung zum Nachmachen ein.

Das Infoblatt „Naturwaschmittel aus Rosskastanien“ enthält ebenfalls eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung und informiert zusätzlich ausführlich über Rosskastanien und ihre Waschkraft. Kostenloser Download des Infoblattes auf www.umweltberatung.at/naturwaschmittel-aus-rosskastanien

DIE UMWELTBERATUNG hat die Anleitung gemeinsam mit der Naturpädagogin Gabriela Nedoma erarbeitet.

Umwelt- und gesundheitsschonende Reinigungsmittel listet DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ auf www.umweltberatung.at/oekorein.

Das BMNT hat die Entstehung der Datenbank Öko-Rein finanziell unterstützt. Die Stadt Wien verwendet die Öko-Rein Datenbank zum Einkauf ökologischer Produkte im Rahmen von ÖkoKauf Wien und hat daher ebenfalls die Entstehung dieser Datenbank gefördert.

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Lüftungsirrtum: Dauerlüften im schimmligen Keller

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, feuchte Kellerräume im Sommer nicht dauernd zu lüften. 12. August 2019

Geschlossenes Kellerfenster

Dass Schimmel auch in der warmen Sommerzeit wachsen kann, ist vielen nicht bewusst. Keller- und Souterrainräume, aber mitunter auch gut wärmegedämmte Gebäude können davon betroffen sein. Dauerlüften ist keine Lösung. Bei hoher Luftfeuchtigkeit draußen sollten die Fenster zu bleiben. Eine Lüftungsanlage verschafft Abhilfe. DIE UMWELTBERATUNG gibt im aktualisierten Infoblatt Tipps zur Schimmelvorbeugung: www.umweltberatung.at/schimmel.

In unseren Köpfen ist fix verankert, dass Mauerschimmel im Winter wächst und lüften dagegen hilft. Umso überraschender ist es, wenn während der heißen Sommermonate in kühlen Keller-  und Souterrainräumen oder sogar in gut gedämmten Gebäuden plötzlich Schimmelbefall auftritt und sich durch Dauerlüftung noch verstärkt. Dass durchgehendes Lüften die Feuchte in Kellerräumen reduziert, ist ein Irrglaube. „Schimmelpilze benötigen zum Wachstum in erster Linie Feuchtigkeit. Dauerlüften des Kellers im Sommer ist kontraproduktiv, weil die feuchte, warme Außenluft an den kühlen Wänden oder Möbeln kondensiert und damit ideale Bedingungen für Schimmelpilz schafft“, erklärt Sabine Vogel, Energieberaterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Feuchte Kellerräume im Sommer nicht lüften

An schwülwarmen Tagen und in Tropennächten gilt: nicht lüften! Am besten wird in der Übergangszeit gelüftet, wenn die absolute Luftfeuchte der Außenluft deutlich unter der absoluten Innenluftfeuchte liegt. Das ist meist nachts oder in den frühen Morgenstunden der Fall. Den richtigen Zeitraum zum Lüften einzuschätzen ist schwierig, denn er ist von der absoluten Luftfeuchtigkeit abhängig. Die absolute Luftfeuchte kann nur mit speziellen Geräten und Sensoren bestimmt werden. Herkömmliche Hygrometer messen die relative Luftfeuchtigkeit, die zu wenig aussagekräftig für den richtigen Zeitpunkt zum Lüften ist. Die sicherste Lösung ist eine technische: Nach Behebung der Feuchteursache kann ein Lüftungssystem installiert werden, das über die absolute Luftfeuchtigkeit gesteuert wird. Auch ein Luftentfeuchter, im Idealfall mit Kanalanschluss, beugt Schimmel vor.

Zur Erklärung der Begriffe: Die absolute Luftfeuchtigkeit ist die Masse des Wasserdampfs in einem bestimmten Luftvolumen und wird in g/m³ angegeben. Verändert sich dieses Volumen durch Temperatur- oder Druckveränderung, ändert sich auch die absolute Menge an Wasserdampf. Die relative Luftfeuchtigkeit wird in Prozent (%) angegeben und gibt Auskunft über den Grad der Wasserdampf-Sättigung der Luft.

So entsteht Sommerkondensation

Die absolute Luftfeuchtigkeit ist im Sommer meist hoch. Bei offenen Fenstern tritt diese feuchtwarme Luft in die kühlen Räume ein. Die kühle Luft kann jedoch weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen als warme Luft, es kommt zur sogenannten Sommerkondensation: Wassertröpfchen bilden sich an den Wänden, Möbeln und gelagerten Gegenständen —  gerade richtig für das Schimmelwachstum. Es genügt eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 - 80 Prozent an der Materialoberfläche, damit sich Schimmel bilden kann.

Neubau und Sanierung

Selbst bei gut wärmegedämmten Gebäuden kann im Sommer Schimmelbefall auftreten. Davon sind Wohnungen und Wohnungsteile betroffen, die sich an einem Gewässer, im Wald, in der Au oder in feuchten Tallagen befinden, nach Norden orientiert sind und im Erdgeschoß liegen. Diese ungünstige Kombination aus geringer Sonneneinstrahlung und hoher absoluter Luftfeuchtigkeit begünstigen an feuchtwarmen Sommertagen den Schimmelbefall. Darum sollte auch hier das Dauerlüften vermieden werden.

Vor einer Sanierung ist es wichtig, die Ursache festzustellen, um die passende Sanierungsmaßnahme zu wählen. Die Beurteilung und Umsetzung sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Damit eine Sanierung korrekt umgesetzt wird, ist der Schimmel-Leitfaden des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus zu beachten.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG informiert im soeben aktualisierten Infoblatt „Schimmel“ über die Schimmelbekämpfung. Kostenloser Download des Infoblattes auf www.umweltberatung.at/schimmel.
Individuelle Beratung zum ökologischen Bauen und Wohnen bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

Kostenloser Download des „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ auf www.innenraumanalytik.at/schimmelleitfaden.pdf

Sabine Seidl
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Elektroschrott adieu!

Medieninformation: Möglichst lange nutzen statt viel kaufen, das empfiehlt die INITIATIVE „natürlich weniger Mist“. 5. August 2019

Elektroschrott

Immer neue Produkte am Elektromarkt versprechen immer neuere, bessere Funktionen. Durch das Bedürfnis „Up-To-Date“ zu sein, wachsen die Müllberge, obwohl viele Geräte noch gut funktionieren würden. So lange wie möglich nutzen, ist die Devise. Und auf www.wenigermist.at gibt es viele Tipps dafür.

Die Gründe für die Neuanschaffung eines Gerätes sind vielseitig. Häufig ist nicht ein Defekt, der zum Beispiel das Handy unbrauchbar macht, der Grund, sondern der Drang, immer das allerneueste technische Gerät zu besitzen. Das „alte“ Gerät wird durch ein neues ersetzt und entweder zu Hause gelagert oder mehr oder weniger fachgerecht entsorgt. Dazu gibt es 4 Fragen, die uns vor Müll aus trendigen Elektrogeräten bewahren, auf www.wenigermist.at/handy-und-laptop.

Länger nutzen: Secondhand

Sowohl wenn man ein Gerät nicht mehr braucht, als auch bei der Neuanschaffung wird ein Markt oft vollkommen außer Acht gelassen: Der Secondhand-Markt. Hier können sowohl Produkte verkauft werden, die nicht mehr den eigenen Vorstellungen entsprechen, als auch Geräte gekauft werden, die so gut wie neu sind.

Wer sich an seinem Gerät satt gesehen hat oder spezielle Funktionen vermisst, der sollte sich in einem Secondhand-Laden umsehen. Oft werden Geräte fast neuwertig wiederverkauft, weil sie zu selten verwendet wurden. Hochwertige gebrauchte Geräte sind günstiger in der Anschaffung und oft besser in der Qualität als ein billiges neues Gerät. Für Gebrauchtwaren gibt es eine gesetzliche Gewährleistung von mindestens zwölf Monaten. Eine Garantie kann zusätzlich freiwillig vom Verkäufer gegeben werden. Bei privaten Käufen und Verkäufen wird die Gewährleistung normalerweise im Kaufvertrag ausgeschlossen.

Beste Secondhand-Qualität im 48er-Tandler

Ab 7. August öffnet der 48er-Tandler frisch renoviert die Türen und bietet zusätzlich refurbished IT-Geräte der Stadt Wien zum Kauf an. Die EDV-Geräte im 48er-Tandler durchlaufen einen qualitätsgesicherten Prozess von Fachkräften des sozialökonomischen Betrieb DRZ (Demontage- und Recycling-Zentrum). Die Geräte werden genauestens geprüft, zertifiziert, Daten gelöscht und PCs und Laptops werden mit neuen Betriebssystemen ausgestattet. Alle Geräte werden mit einer 12-monatigen Gewährleistung verkauft.

Öffnungszeiten des 48er-Tandlers:
Mittwoch bis Samstag (ausgenommen Feiertage) 10 bis 18 Uhr
Siebenbrunnenfeldgasse 3, 1050 Wien

Ein guter Grund für möglichst lange Nutzung

Oft sind wir uns gar nicht dessen bewusst, was es für die Umwelt bedeutet, wenn wir ein elektronisches Gerät entsorgen. Zum Beispiel werden für die Herstellung eines neuen Handys 75 kg Ressourcen benötigt. Schon allein deshalb ist es zu schade zum Wegwerfen.

Bei Handys sind es oft nur Kleinigkeiten, die kostengünstig repariert werden können. Fachleute können Bildschirme, Akkus, Mikrofone und Lautsprecher von Handys tauschen. Ein Wasserschaden bedeutet also nicht unbedingt ein neues Handy. Betriebe des Reparaturnetzwerks reparieren Handys genauso wie Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik: www.reparaturnetzwerk.at

Tipps für Langlebigkeit

Eine einfache aber effektive Maßnahme, damit Handys lange halten, sind Schutzhüllen und Panzerglasfolien. Laptops leben länger, wenn ihre Festplatten nicht über 70 % belegt sind und überflüssige Software gelöscht wird. Weitere Tipps, damit Elektrogeräte möglichst lange halten, sind auf www.wenigermist.at zu finden:

Richtig entsorgen

Kann ein defektes Gerät nicht mehr repariert werden, ist die richtige Entsorgung wichtig. Die Geräte sollten nicht zu Hause verstauben, sondern zur fachgerechten Entsorgung gebracht werden - in Wien also zu den Mistplätzen der MA 48. Nur dann können wichtige Bestandteile wie Kunststoffe und Metalle zurückgewonnen werden. In Wien werden jedes Jahr über 8.000 Tonnen Elektro-Altgeräte abgegeben. Aus dem enthaltenen Eisen könnten alle Einwohner der Bezirke Favoriten und Simmering mit einem neuen Fahrrad ausgestattet werden.

Weitere Informationen

Viele Tipps zur Abfallvermeidung bietet die Website www.wenigermist.at

Sabine Seidl
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Öko-Rein: garantiert mikroplastikfreie Waschmittel

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Waschmittel aus der Öko-Rein Datenbank, die mikroplastikfrei sind. 29. Juli 2019

Waschpulver in Waschmittellade

In der Öko-Rein Datenbank gelistete Waschmittel sind garantiert frei von Mikroplastik. Warum das so wichtig ist? Wird Waschmitteln Mikroplastik zugesetzt, gelangt dieses beim Waschen ins Wasser bzw. mit dem Klärschlamm auf die Felder. Umwelt- und gesundheitsschonende Waschmittel für Privathaushalte und gewerbliches Waschen sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden. DIE UMWELTBERATUNG hat bereits 30 Jahre Erfahrung bei der Bewertung von Wasch- und Reinigungsmitteln!

Mikroplastik wird manchen Waschmitteln zugesetzt, um Verfärbungen zu verhindern oder dem Waschmittel eine bestimmte Konsistenz verleihen. „Waschmittel reinigen die Wäsche aber auch ohne diese Zusatzstoffe perfekt und ersparen damit der Umwelt unnötigen Eintrag von Mikroplastik. Die Öko-Rein Datenbank macht die Suche nach mikroplastikfreien Waschmitteln leicht“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Öko-Rein: alle Produkte ganz ohne Plastikzusatz

Wer auf www.umweltberatung.at/oekorein „Wäsche“ und „Suchen“ anklickt, erhält eine Liste mit Waschmitteln für den privaten Haushalt und eine mit gewerblichen Produkten. Sämtliche Produkte in beiden Listen sind frei von Mikroplastik.

30 Jahre Bewertungserfahrung

DIE UMWELTBERATUNG bewertet bereits seit 1989 Wasch- und Reinigungsmittel. Den Bewertungen liegen strenge Kriterien hinsichtlich Umwelt und Gesundheit zugrunde. Diese Kriterien werden laufend weiterentwickelt. Seit 2012 erleichtert die Öko-Rein Datenbank die Suche nach Produkten, die Umwelt und Gesundheit schonen.

Weitere Informationen

In der Öko-Rein Datenbank sind umwelt- und gesundheitsschonende Wasch- und Reinigungsmittel zu finden: www.umweltberatung.at/oekorein

DIE UMWELTBERATUNG bewertet die Produkte in Kooperation mit der Energie- & Umweltagentur des Landes NÖ. Die Wasch- und Reinigungsmittel, die das Österreichische Umweltzeichen tragen, sind ebenfalls auf Öko-Rein gelistet. Das BMNT und die Stadt Wien unterstützten den Aufbau der Öko-Rein Datenbank. Die Produkte der Öko-Rein Datenbank erfüllen auch die Kriterien von ÖkoKauf Wien und können daher für die Stadt beschafft und eingesetzt werden.

Individuelle Beratung zum ökologischen Waschen und Reinigen bietet DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

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Ideen für weniger Müll gesucht!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG sucht Anleitungen zur längeren Nutzung von Produkten — verpackt in Fotoserien oder kurzen Videos. Attraktive Preise winken! 12. April 2019

Werkzeug und Arbeitshandschuhe

Hippes Design aus gebrauchter Kleidung, Neues aus altem Plastik schaffen, das Leben des Smartphones verlängern — kreative Ideen haben die Chance, beim Wettbewerb #lifehacks für MUTTER ERDE attraktive Preise zu gewinnen. Die Fotoserien oder Videos sollen zeigen, wie das Leben eines Produktes verlängert oder etwas Neues, Sinnvolles daraus gemacht wird. Teilnehmen können Einzelpersonen genauso wie Gruppen — bis 11. Juni 2019. Infos auf www.umweltberatung.at/lifehacks

Selbermachen liegt im Trend — zum Glück nicht nur in der Werbung!  Dinge hegen und pflegen, reparieren und wenn gar nichts mehr geht, sogar was Neues draus machen, ist angesagt. „Da kommt der Wettbewerb #lifehacks für MUTTER ERDE gerade richtig, denn hier kann man jetzt mit selbst gebastelten, reparierten oder besonders gut in Schuss gehaltenen Produkten attraktive Preise gewinnen!“ lädt Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG zur Teilnahme ein.

So funktioniert’s

  • ein paar Fotos oder ein kurzes Video machen und dabei jeden Schritt erklären. Fotos gut beschriften.
  • die Fotos oder das Video im Internet mit #lifehackmuttererde veröffentlichen und zur Teilnahme anmelden.

Nützliche Anleitungen gesucht

Was hilft der Umwelt und ist im Alltag gut brauchbar? Gesucht sind gut beschriebene Fotoserien oder kurze Videoanleitungen, sogenannte Lifehacks, die das Leben von Elektrogeräten, Kleidung oder Plastik verlängern oder sie in etwas nützliches Neues verwandeln. Der Lifehack soll leicht nachzumachen sein, damit ihn möglichst viele Menschen ausprobieren und damit weniger wegwerfen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, nur langlebig und sinnvoll soll das Ergebnis sein — neue Staubfänger sind nicht gefragt. Die TeilnehmerInnen veröffentlichen ihre Schritt-für-Schritt-Anleitung auf ihrer Website, auf Facebook, YouTube, Pinterest oder Instagram mit dem Hashtag #lifehackmuttererde.

Attraktive Preise — ab in den Urlaub!

Auf die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbes warten attraktive Preise. Einzelpersonen können als Hauptpreis einen erholsamen Urlaub im BIO HOTEL gewinnen. Einlösbar ist der Reisegutschein im Wert von 500 Euro in einem der 90 BIO HOTELS in sechs europäischen Ländern. Die Bio-Hoteliers überzeugen mit besten Bio-Lebensmitteln, Naturkosmetik, Energie- und Ressourcenmanagement. Außerdem gibt es beim Wettbewerb das BIO HOTELS-Kochbuch „Kochlust PUR III — Sinn & Sinnlichkeit“ mit vielen köstlichen Rezepten, einzigartige Upcycling-Kunststücke von trash_design, einen hochwertigen Wassersprudler von sodaStream und praktisches Emaillegeschirr für unterwegs von RIESS zu gewinnen. Die beste Gruppe, die gemeinsam ein Video einreicht, gewinnt Kinogutscheine für eines der CINEPLEXX-Kinos.

Die Anleitungen können bis 11. Juni 2019 eingereicht werden. Anschließend werden die SiegerInnen von einer Fachjury, bestehend aus Daniela Gaigg (die kleine Botin), Sabine Reinprecht (trash_design), Anita Malli (MUTTER ERDE) und Elmar Schwarzlmüller (DIE UMWELTBERATUNG) ermittelt.

Aktiv sein für MUTTER ERDE

#lifehacks für MUTTER ERDE wird von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag von MUTTER ERDE, einer Initiative der führenden Umwelt-NGOs und des ORF, umgesetzt. Das Projekt findet in Kooperation mit den Bloggerinnen „Die kleine Botin“ und „Dariadaria“ statt. Die Umweltinitiative MUTTER ERDE setzt Projekte zur Bewusstseinsbildung im Umwelt- und Naturschutzbereich um und thematisiert einmal im Jahr ein brennendes Thema.

Weitere Informationen

Werkzeug und Arbeitshandschuhe

Gesucht sind Fotoserien oder kurze Videos mit lebensverlängernden Maßnahmen für Elektrogeräte, Kleidung und Plastik. Der Wettbewerb läuft bis 11. Juni 2019. Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter www.umweltberatung.at/lifehacks 

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Die Krönung des Festes: ein Bio-Christbaum

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Bäume von Bio-Betrieben und bietet Einkaufsadressen dafür. 14. Dezember 2018
 

Kerze an Christbaumzweig

Ein geschmückter Christbaum gehört in den meisten Haushalten einfach zum Weihnachtsfest. Wenn es nicht irgendein Baum sein soll, dann stellt das Christkind einen Bio-Christbaum ins Wohnzimmer. Die Einkaufsadressen dafür hat DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Bio-Christbäume“ zusammengestellt: kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/chr.

Kunstdünger und Pestizide hat ein Biochristbaum nie gesehen, denn er wird auf natürliche Weise groß und christbaumwürdig. Hohes Gras zwischen den Bäumen ist eine Konkurrenz für die jungen Bäume im Hinblick auf die Versorgung mit Wasser und Licht. „In Bio-Christbaumkulturen wird das Gras gemäht oder von Shropshire-Schafen abgeweidet. Das erspart den Einsatz von giftigen Unkrautvernichtungsmitteln“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG. Die Bio-Christbäume werden nach der EU-Verordnung 834/2007 des biologischen Landbaus produziert.

Einkaufsadressen in Wien, NÖ und OÖ

Wo Bio-Christbäume in Wien, NÖ und OÖ erhältlich sind, zeigt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Bio-Christbäume“. Falls kein Bio-Christbaum in der Nähe erhältlich ist, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG einen Christbaum aus der Region zu kaufen – das spart Transportkilometer und schont dadurch das Klima. Wer den Baum bis zum Fest kühl lagert und dann in einen mit Wasser gefüllten Ständer stellt, hat lange Freude damit.

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Bio-Christbäume“ mit Einkaufsadressen kann auf www.umweltberatung.at/chr kostenlos heruntergeladen werden.

Informationen zu biologischer Landwirtschaft: www.umweltberatung.at/wie-funktioniert-biologischer-pflanzenbau

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Lithium-Akkus – viel Energie birgt auch Gefahren 

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur richtigen Entsorgung von Lithium-Akkus. 7. Dezember 2018

Akkus von Handys und Fotoapparaten

Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus speichern große Energiemengen auf kleinstem Raum und werden deshalb in vielen Geräten verwendet. Allerdings bergen Sie auch Gefahren. DIE UMWELTBERATUNG rät dazu, netzbetriebenen Geräten wenn möglich den Vorzug zu geben. Wenn sich die Akku-Verwendung nicht vermeiden lässt, helfen praktische Tipps bei der richtigen Entsorgung der Akkus und Batterien.
Lithiumbatterien gibt es als Primär- und Sekundärbatterien. Primärbatterien sind nicht wiederaufladbar, Sekundärbatterien sind als „Akkus“ bekannt und können mehrfach wiederaufgeladen werden. Lithium-Primärbatterien kennt man im Alltag vor allem als Knopfzellen, aber auch in anderen Bauformen. Ein klassisches Beispiel für Lithium-Sekundärbatterien sind Lithium-Ionen-Akkus für Handys, Laptops und Kameras. Derzeit boomt die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus durch die Elektromobilität: E-Fahrräder und -Scooter, elektrische Hover- und Waveboards werden mit diesen Akkus betrieben. Außerdem kommen sie häufig dort zum Einsatz, wo Kabel die Bewegungsfreiheit einschränken – zum Beispiel bei Laptops oder Rasenmähern. 
Für Geräte, bei denen ein Betrieb über Netzkabel genauso möglich ist, wie Computerboxen bei einem Standgerät, ist der Netzbetrieb sowohl aus Umweltsicht, als auch aus Kostengründen wesentlich günstiger als der Betrieb mit Akkus. Und am besten ist es, sich vor dem Kauf eines Elektrogeräts selbst kritisch zu fragen, ob es wirklich gebraucht wird. Manchmal ist weniger eben wirklich mehr.
Kleine Kraftprotze
Im Vergleich zu anderen Batterietypen weisen Lithiumbatterien eine höhere Energiedichte auf. Diese Eigenschaft ermöglicht es, bei vergleichsweise geringem Batteriegewicht viel Energie zu speichern und zur Verfügung zu stellen. Aufgrund dieser Eigenschaft eignen sich Lithium-Ionen-Akkus ganz besonders für tragbare Elektrogeräte. Auch als Fahrzeug-Akkus werden sie deshalb eingesetzt. Weitere Vorteile der Lithium-Ionen-Akkus sind eine vergleichsweise geringe Selbstentladung, und dass kein „Memory-Effekt“ (Kapazitätsverlust durch unvollständiges Entladen) auftritt.
Achtung bei Lagerung, Beschädigungen und Entsorgung
Die hohe Energiedichte kann jedoch vor allem bei unsachgemäßer Behandlung und Lagerung der Akkus auch zu einer Gefahrenquelle werden. Meldungen über explodierende Handys, Laptops oder Fahrzeug-Akkus kennt man mittlerweile aus den Medien. Akkus sorgen auch bei unsachgemäßer Entsorgung für Probleme, mehrfach kam es dadurch bereits zu Bränden in Abfallbehandlungsanlagen.
Bei Verdacht auf Beschädigungen, z.B. durch Hitze, Kälte und mechanische Beanspruchung, ist große Vorsicht geboten. Nicht nur „aufgeblähte“ Akkus stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollten sofort zum Mistplatz oder zu einer Problemstoffsammelstelle gebracht werden. Ein beschädigter Akku sollte keinesfalls zuhause lagern! Die Pole sollten vor der Entsorgung unbedingt abgeklebt werden, um einen Kurzschluss zu verhindern.
Richtige Entsorgung
Auch unbeschädigte Akkus und Batterien sind gefährliche Abfälle und dürfen keinesfalls in den Restmüll gelangen, sondern müssen zur Problemstoffsammlung gebracht werden.
In Geschäften, die Batterien und Akkus verkaufen, kann man Batterien und kleine Akkus auch zurückgeben. Wenn es nicht möglich ist, die Akkus selber auszubauen, wie zum Beispiel bei manchen E-Bikes, dann sollte das einE FahrradmechanikerIn übernehmen.
Informationen
Informationen zur richtigen Entsorgung von Lithium-Akkus: www.wenigermist.at/tipps-zur-richtigen-sammlung-und-entsorgung-von-lithium-batterien  
Informationen zu richtigen Umgang mit Lithium-Akkus: www.umweltberatung.at/lithium-ionen-akkus-und-lithiumbatterien
Weitere Infos zur Entsorgung von Elektrogeräten: www.elektro-ade.at/ 

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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Tiefenentspannt zum Fest

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für ökologische Weihnachtsvorbereitungen und rät von Schleim-Spielzeug als Geschenk ab. 30. November 2018

Teddybär auf einem Schlitten

Vom Spielzeugkauf bis zum Weihnachtsputz bietet DIE UMWELTBERATUNG Tipps für rundum ökologische Weihnachten. Wenig kaufen, nicht zu viel putzen und dafür viel Zeit zum Genießen – Weihnachten kann echt gemütlich sein! Die Tipps auf www.umweltberatung.at/weihnachten helfen dabei!
Spielzeug steht auf den Wunschlisten der Kleinen ganz oben. „Nehmen Sie sich Zeit für den Spielzeugkauf. Kaufen Sie robuste Qualität und lassen Sie geruchsintensives Spielzeug im Regal – das ist für die Gesundheit des Kindes und für die Umwelt besser“, empfiehlt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Auch vom Spielschleim, der mit bunten Farben und schleimiger Konsistenz Kinder fasziniert, rät DIE UMWELTBERATUNG ab. Die Zeitschrift Ökotest testete im November 2018 dreizehn Schleime. Alle enthielten hohe Mengen an Borverbindungen. „Borsäure haben wir in unserer Datenbank Öko-Rein schon vor 10 Jahren als Inhaltsstoff für Wasch- und Reinigungsmittel ausgeschlossen. Sie kann die Fortpflanzung beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Deshalb halten wir es für bedenklich, dass sie im Spielschleim verwendet wird“, erklärt der Umweltberater.

Weitere Tipps

  • gebrauchtes Spielzeug kaufen bzw. weitergeben
  • Spielsachen tauschen oder bei einem Verleih ausborgen statt kaufen
  • Geschenkeflut durch Absprache mit der Verwandtschaft vermeiden
  • kein batteriebetriebenes Spielzeug kaufen

Infoblatt mit Gütesiegeln für Spielzeug: www.umweltberatung.at/spielzeugkauf

Mit wenig Einsatz zum Festtagsglanz

Beim Weihnachtsputz erleichtert die richtige Ausrüstung die Arbeit. Mit Mikrofasertüchern glänzen glatte Oberflächen wieder wie neu. Kommen Putzmittel zum Einsatz, dann am besten solche, die in der Öko-Rein Datenbank gelistet sind. Denn diese Mittel reinigen effizient und schonen die Umwelt und Gesundheit. „Und keinesfalls mehr Mittel verwenden als auf der Verpackung empfohlen! Sauberer als sauber wird’ s einfach nicht – im Gegenteil: Bei Überdosierung bleibt oft ein Putzmittelfilm an der Oberfläche, auf dem Schmutz besser haftet“, erklärt Harald Brugger.

Datenbank Öko-Rein: www.umweltberatung.at/oekorein

Immaterielle Geschenke

Unter Erwachsenen sind immaterielle Geschenke eine schöne Alternative zu Staubfängern: zum Beispiel gemeinsame Zeit bei Ausflügen in die Natur oder Kulturveranstaltungen. Oder einfach nichts schenken und die dadurch ersparte Zeit an einem gemütlichen Adventabend vertratschen.

Weitere Informationen

Viele Tipps und Anregungen für stimmungsvolle, ökologische Weihnachten von B wie Biochristbaum bis W wie Weihnachtsduft bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/weihnachten

Sabine Seidl
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Mehrwertsteuerreduktion und österreichweite Förderung für qualifizierte Reparaturdienstleistungen!

Das Reparatur- und Service-Zentrum hat am 26. 11. 2018 zum Pressegespräch eingeladen. Markus Piringer, Leiter von DIE UMWELTBERATUNG, hat am Podium die Forderungen nach einer Reduktion der Mehrwertsteuer und eine österreichweite Förderung für Reparaturdienstleistungen unterstützt. Noch im Dezember wird es dazu einen Antrag im Parlament geben.

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Die Informationen finden Sie hier:

  • Pressetext des Reparatur- und Service-Zentrums R.U.S.Z
  • Statements der RednerInnen: Petra Bayr (Nationalratsabgeordnete SPÖ), Sepp Schellhorn (Nationalratsabgeordneter NEOS), Daniela Holzinger-Vogtenhuber (Nationalratsabgeordnete JETZT – Liste Pilz), Markus Piringer (DIE UMWELTBERATUNG), Sepp Eisenriegler (Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z)

Wir freuen uns, wenn Sie die Forderungen durch Information in Ihrem Medium unterstützen!

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Schon 2.000 Zertifikate für den Klimaschutz: energie-führerschein

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gratuliert dem 2.000 Absolventen zur bestandenen energie-führerschein Prüfung. 7. November 2018

v. li n. re: Sabine Vogel DIE UMWELTBERATUNG, Herbert Schweiger VHS, Julian Brandstetter, Ursula Heumesser MA 20, Jean-Marie Thill VHS,

Ein Erfolgserlebnis für Julian Brandstetter. Er hat die energie-führerschein Prüfung erfolgreich bestanden. 2.000 Menschen haben dieses Zertifikat nun schon in der Tasche. Sie kennen die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Energiesparen und wissen, worauf es im Alltag zuhause und am Arbeitsplatz ankommt. DIE UMWELTBERATUNG bietet Seminare zur Vorbereitung auf die energie-führerschein Prüfung an, und es gibt auch eine App zum mobilen Lernen. Infos auf www.umweltberatung.at/energie-fuehrerschein

Der energie-führerschein Coach an der VHS 12 hat Julian Brandstetter super auf die Prüfung vorbereitet. „Ich bin stolz auf mein Zertifikat. Außerdem habe ich im energie-führerschein Seminar gelernt, wie ich am besten Energie sparen kann. Das spart mir Geld und ist gut fürs Klima“, erklärt Julian Brandstetter. Seit Ende 2013 haben bereits 2.000 KandidatInnen die energie-führerschein Prüfung erfolgreich absolviert. Die vorbereitenden Seminare wurden in Firmen, Verwaltungseinrichtungen, Vereinen und Wiener Volkshochschulen durchgeführt.

energie-führerschein an Volkshochschulen und in der Stadt Wien

In den Pflichtschulabschluss-Kursen der VHS ist der energie-führerschein ein fixer Bestandteil. „Mit der Praxisorientierung und dem gesellschaftlich relevanten Thema Klimaschutz passt der energie-führerschein sehr gut zu den Lernzielen des Pflichtschulabschlusses“, erklärt Herbert Schweiger, Geschäftsführer der VHS.

„Wollen wir die Klimaschutz- und Energieziele erreichen, muss die Stadt Wien mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb haben bereits rund 300 Lehrlinge innerhalb des Magistrates ein energie-führerschein Seminar besucht und die Prüfung absolviert“, sagt Bernd Vogl, der Abteilungsleiter der Magistratsabteilung 20.

„Mit dem energie-führerschein bekommen die jungen Menschen das Know-how, um tagtäglich zum Umweltschutz beizutragen. Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Lehrlinge zur energie-führerschein Prüfung antreten“, ergänzt Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22.

Gut vorbereitet mit App und Seminar

„Damit möglichst viele Menschen vom energie-führerschein profitieren, bietet DIE UMWELTBERATUNG kostenlose Unterstützung in Form von Lernunterlagen, einer App und einem Übungsquiz an“, sagt Sabine Vogel, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG. Außerdem können zur Vorbereitung auf die Prüfung energie-führerschein Seminare gebucht werden. DIE UMWELTBERATUNG bildet in Kurzlehrgängen zusätzlich energie-führerschein Coaches aus, die Seminare selbst abhalten können. Nach 3 Kurstagen kennen die Coaches die Inhalte des energie-führerscheins, sie legen die energie-führerschein Prüfung ab und haben außerdem didaktisches Handwerkszeug, um das Wissen zu Klimaschutz und Energiesparen weiterzuvermitteln.

Weitere Informationen

v. li n. re: Sabine Vogel DIE UMWELTBERATUNG, Herbert Schweiger VHS, Julian Brandstetter, Ursula Heumesser MA 20, Jean-Marie Thill VHS,

Info-Veranstaltung zum Kurzlehrgang für energie-führerschein Coaches

12. November 2018, 15:30 - 16:30 in Wien: www.umweltberatung.at/kurzlehrgang-zum-energie-coach

energie-führerschein am 6. Lehrlingsforum

Der energie-führerschein wird beim heurigen Lehrlingsforum von Business Circle am 27. und 28.11.2018 präsentiert – dort treffen sich Betriebe, LehrlingsausbildnerInnen und PersonalentwicklerInnen. Organisationen, die sich über die Empfehlung von DIE UMWELTBERATUNG anmelden, erhalten einen Rabatt von 100 €. Bei der Anmeldung einfach den Code „VORTRAGENDER“ angeben.

energie-führerschein Coach Kurzlehrgang Dezember 2018

4. bis 6. Dezember 2018, 8:30-17:10 in Wien
28 Einheiten zu je 50 Minuten, davon 24 Unterrichtseinheiten Anwesenheit

Informationen zum energie-führerschein und die Links zu den Lernunterlagen und zum Übungsquiz bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/energie-fuehrerschein. Persönliche Beratung bei DIE UMWELTBERATUNG, Tel. 01 803 32 32

Die Entwicklung des energie-führerscheins durch DIE UMWELTBERATUNG wurde von der MA 20 – Energieplanung und der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 finanziert. Das Projekt energie-führerschein wurde im November 2015 mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

Sabine Seidl
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Die Energieabrechnung durchschauen

Presseinformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zum leichteren Verständnis der Jahresabrechnung und zum Energiesparen. 26. September 2018

Mann liest Energieabrechung

Die Energie-Jahresabrechnung ist eine gute Gelegenheit, Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten zu setzen. DIE UMWELTBERATUNG verschafft den Durchblick bei der Abrechnung und gibt Tipps zum Energiesparen, damit die Kosten sinken.

Wo gibt es hohes Energiesparpotenzial?  Im Detailblatt der Jahresabrechnung finden sich die Antworten. Darin können zwei bis vier Verrechnungsposten enthalten sein – Grundkosten, Raumheizung, Warmwasser und Kalt-Abwasser. „Ein wichtiges Detail sind die Verbrauchsunterschiede zum Vorjahr. Daran ist schnell erkennbar, ob der Verbrauch für Heizen, Warmwasser- oder Kaltwasserverbrauch gestiegen ist“, erklärt Sabine Vogel, Energieberaterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Grundkosten

Die Grundkosten werden für Raumheizung und Warmwasser ausgewiesen. Sie sind unabhängig vom Verbrauch, ausschlaggebend ist nur die Größe der Wohnung. Je größer die Wohnung, desto höher sind die Grundkosten.

Raumheizung

Wurden für die Heizung mehr Verbrauchsanteile gemessen als im Vorjahr, kann das verschiedene Gründe haben -  zum Beispiel gekippte Fenster im Winter oder dass auf die Nachtabsenkung vergessen wurde. Manchmal ist Luft im Heizsystem oder der Heizköper hinter Möbelstücken und Vorhängen versteckt. Ein Hitzestau zwischen Heizkörper und Möbelstück verfälscht nicht nur das Messergebnis des Verdunstungsröhrchens, sondern hindert die Wärme sich gleichmäßig im Raum zu verteilen. Maßnahmen:

  • Die Heizkörper von Möbeln und Vorhängen befreien.
  • Jeder Raum braucht unterschiedliche Temperaturen. Am einfachsten regulieren das Thermostatventile. Sie sorgen selbständig für die eingestellte Temperatur. Auch eine Nachtabsenkung um 3-4°C ist einfach umzusetzen und spart weitere Heizkosten. Ist ein Ventil kaputt, einfach bei Fernwärme Wien melden und es wird ausgetauscht.
  • Fenster im Winter nicht kippen, sondern kurz und kräftig durchlüften und dann wieder zumachen. Ist das Thermostatventil direkt unter dem offenen Fenster, den Heizkörper während dem Lüften abdrehen.

Warmwasser

Bei ihren Vor-Ort-Beratungen haben die UmweltberaterInnen die Erfahrung gemacht, dass oft der Warmwasserverbrauch die Jahresabrechnung in die Höhe treibt. Pro Person und Jahr gilt folgende Verbrauchseinstufung:

bis 10 m³ - niedrig
10 – 15 m³ - durchschnittlich
über 15 m³ - hoch

Der Verbrauch kann einfach selbst während des Jahres überprüft werden. Der Warmwasserzähler befindet sich entweder in der Verteilstation unterhalb der grauen Abdeckung, im Wasserleitungsschacht (WC oder Bad), oder im Stiegenhaus. In manchen Wohnungen gibt es einen zusätzlichen Zähler für die Küche. Eine regelmäßige Zählerkontrolle verschafft einen Überblick und sollte bei 0,8 – 1,25 m³ pro Person und Monat liegen. Maßnahmen:

  • Vermeiden von unnötig fließendem Wasser beim Zähneputzen, Rasieren und Geschirrabwaschen
  • den Hebel des Einhandmischers immer auf kalt drehen und nur auf warm umstellen, wenn tatsächlich warmes Wasser benötigt wird
  • Einbauteile für die Armaturen sind im Bauhandel günstig zu kaufen und reduzieren den Wasserverbrauch bis zu 50 Prozent Dazu zählen Luftsprudler, Durchflussbegrenzer und Sparbrausen.
  • kurzes Duschen statt Vollbad

Kaltwasser und Abwasser

Auf manchen Fernwärmerechnungen wird auch das Kalt- und Abwasser mitverrechnet. Der Zähler befindet sich meistens im Wasserleitungsschacht der Wohnung. Durchschnittlich liegt der Kaltwasser-Verbrauch bei rund 32 m³ pro Person und Jahr oder 2,6 m³ pro Monat. Maßnahmen:

  • Sparmaßnahmen wie beim Warmwasser
  • Fallen im Haushalt viele Waschmaschinen- und Geschirrspülläufe pro Woche an, reduziert das Energiesparprogramm den Wasserverbrauch.
  • Ist ein Garten zu gießen, lohnt sich die Anschaffung einer Regenwassertonne.

Weitere Informationen

Fragen zur Energierechnung? DIE UMWELTBERATUNG beantwortet sie gerne: Tel. 01 803 32 32.

Weitere Spartipps: www.umweltberatung.at/spartipps

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Waschmittelernte vor der Haustür

Presseeinformation: DIE UMWELTBERATUNG macht mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung Lust aufs Waschen mit Rosskastanien; 14. September 2018

Rosskastanien zwischen Gras und Laub

Waschmittel muss nicht unbedingt aus dem Supermarkt sein, es kann auch einfach von der Straße aufgesammelt werden. Heimische Rosskastanien haben eine gute Waschkraft und sie schonen Haut und Umwelt. Informationen und eine Anleitung zum Waschen mit Rosskastanien als kostenfreies Naturwaschmittel bietet DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt auf www.umweltberatung.at/naturwaschmittel-aus-rosskastanien

Die Kastanien glänzen am Boden wunderschön zwischen den Blättern und verlocken zum Sammeln. Ein paar Kilo genügen, um den Waschmittelvorrat für ein Jahr selbst herzustellen. „Die Kastanien enthalten bis zu 10 % seifenähnliche Substanzen und lassen sich zu Pulver verarbeiten. Zwei Kilo getrocknetes Kastanienpulver reichen für 100 Waschmaschinenladungen“, erklärt Mag.a Sandra Papes MSc. Waschpulver aus Rosskastanien wäscht effizient, ist eine hautverträgliche Alternative bei empfindlicher Haut und kommt direkt aus der Region.

Waschmittel selber machen

Die Rosskastanien in kleine Stücke schneiden und mit einer Küchenmaschine pulverisieren. Das Pulver entweder sofort verwenden oder gut trocknen lassen, bevor es in Gläser, Papier-  oder Stoffsäckchen gefüllt und über mehrere Jahre aufbewahrt werden kann.

Vor dem Waschen 50 Gramm Rosskastanienpulver (ca. 5 Esslöffel) in 1 Liter Wasser einrühren und 1 Stunde lang stehen lassen. Dann durch ein feines Sieb abseihen, 50 ml Naturessig zur Lauge geben, die Mischung ins Waschmittelfach leeren und die Maschine einschalten. Die Lauge wird für jedes Mal Wäschewaschen frisch angesetzt.

Das abgeseihte Pulver im Sieb entweder gleich erneut mit Wasser ansetzen oder wieder gut trocknen lassen und aufbewahren. Es kann noch mindestens zwei Mal zum Waschen für Bunt- oder Weißwäsche verwendet werden. Am Ende können die Kastanienrückstände über den Biomüll entsorgt werden.

Weitere Informationen

Kostenloser Download des Infoblattes „Naturwaschmittel aus Rosskastanien“ auf www.umweltberatung.at/naturwaschmittel-aus-rosskastanien. Das Infoblatt hat DIE UMWELTBERATUNG gemeinsam mit Naturpädagogin Gabriela Nedoma erstellt.

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Sommerfeste ohne Chemie

Presseaussendung, 7. August 2018

DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für sicheres Feiern und ökologische Alternativen zu Anzündhilfen, Insektensprays und Lampenöl.

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Damit die Stimmung auf der Sommerparty nicht durch falsches Hantieren mit Chemikalien plötzlich kippt, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG: so wenig Chemie wie möglich verwenden und die Gebrauchsanweisungen beachten! Umfangreiche Informationen zu Haushaltschemikalien bietet die Broschüre „Chemie im Haushalt“ auf www.umweltberatung.at/chh.

„Es ist verlockend beim Anzünden des Grillfeuers zu einer chemischen Anzündhilfe zu greifen oder Gelsen und mitnaschende Wespen mit einem Spray zu vertreiben. Zu schwerer Chemie gibt es aber natürliche Alternativen, die Umwelt und Gesundheit schonen“, empfiehlt DI (FH) Harald Brugger, MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Nichts für den wahren Grillmeister –  chemische Anzündhilfen

Holzkohle muss beim Grillen richtig glühen, und das möglichst schnell. Wahre GrillmeisterInnen verwenden dünne Holzstöckchen und Papier zum Anzünden. Eine ökologische, gesunde Anzündhilfe ist auch in Wachs getränkte Holzwolle.

Wenn Benzin, Spiritus, Alkohol oder Lampenöl als Grillanzünder zum Einsatz kommen, können durch Verdunstung brennbare Gemische aus Gas und Luft entstehen. Immer wieder kommt es durch Explosionen zu schweren Unfällen am Griller. Benzin oder Lampenöle machen Lebensmittel ungenießbar, wenn das Grillfleisch schon vor dem vollständigen Verbrennen der Brennflüssigkeiten aufgelegt wird.

Nichts für RomantikerInnen –  gefährliche Lampenöle

Öllampen sorgen oft für festliche Beleuchtung beim Sommerfest. Achtung auf die sichere Lagerung von paraffinhaltigen Ölen, die mit dem Gefahrenhinweis „Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein!“ gekennzeichnet sind. Solche Öle sind für Kleinkinder beim Verschlucken gefährlich, weil sie „chemische Lungenentzündungen“ auslösen können. Deshalb sollten nicht nur die Behälter für die Öle kindersicher verschlossen sein, sondern die Öllampen selber kindersicher sein. Eine ökologische Alternative sind Lampenöle aus hochgereinigten Pflanzenölen.

Nichts für Gourmets –  Insektensprays

Insektensprays sind oft gefährlicher als die Insekten selbst. Beim Sprühen verteilen sich die feinen Tröpfchen ungezielt in der Umgebung, die Wirkstoffe können sich auf dem Grillgut wiederfinden und auch in die Atemwege gelangen. Die hoch brennbaren Gase der Sprays können außerdem gefährlich werden, wenn daneben mit offener Flamme gegrillt wird.

Tipps, um ohne Sprays gut durchzukommen: Fallobst ist ein Wespenmagnet und sollte regelmäßig aus dem Garten entfernt werden. Kreisen Wespen ums Buffet ist es wichtig, Speisen und Getränke abzudecken und nach dem Essen Mund und Hände gut abzuwischen.

Sind Gelsen im Anflug, eignen sich ätherische Öle von Lavendel, Zeder, Nelke, Zitrone, Pfefferminze oder Eukalyptus zur Abwehr. Am besten Öle aus kontrolliert biologischem Anbau kaufen und im Verhältnis 1:4 mit einem neutralen Öl, z. B. Mandelöl oder duftstofffreier Körperlotion mischen und sparsam auftragen.

Vier Tipps für den Umgang mit chemischen Produkten

Schon ein paar einfache Dinge machen den Umgang mit chemischen Produkten im Haushalt und Garten sicherer.

  • Wenn möglich ökologische Alternativen verwenden.
  • Auf die Gefahrenpiktogramme achten: Eine schwarze Flamme in einem roten Quadrat bedeutet, dass dieses Produkt sich leicht entzünden kann.
  • Gebrauchsanweisungen und Gefahrenhinweise für chemische Produkte beachten.
  • Alle chemischen Produkte unerreichbar für Kinder aufbewahren!

Weitere Informationen

Viele weitere Tipps zum richtigen Umgang mit chemischen Produkten und ökologischen Alternativen bietet die Broschüre „Chemie im Haushalt“. Es gibt sie zum kostenlosen Download und gegen Versandkosten bei DIE UMWELTBERATUNG zu bestellen: www.umweltberatung.at/chh, Tel. 01 803 32 32.

DIE UMWELTBERATUNG hat die Broschüre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.

Sabine Seidl
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Eine Fibel, die ein zweites Leben schenken kann

Neue Fibel mit Wartungstipps und Adressen rund ums Reparieren und Selbermachen in Wien. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 26. Juli 2018

Stapel von Reparaturfibeln und Schraubenschlüssel

Die neue Reparaturfibel kann ein 2. Leben schenken – zum Beispiel bei Handys, Rasenmähern und Polstermöbeln. Sie weist den Weg zum Reparieren, Secondhand-Einkauf, Tauschen & Teilen und gibt wertvolle Reparatur- und Wartungstipps zum Selbermachen.

Die Wiener Reparaturfibel ist DAS Nachschlagewerk für Reparieren und Ressourcenschonung in Wien. Die Fibel erleichtert die Suche nach den Profis des Reparaturnetzwerks, nach Werkstätten, guten Secondhand-Angeboten und Abgabestellen für Gebrauchtwaren sowie Initiativen zum Selbermachen. „Sehr hilfreich sind die vielen Tipps zum Selbermachen. Oft sind es nur ganz kleine Handgriffe im Alltag und die Dinge laufen jahrelang wie geschmiert. In kniffligen Reparaturfällen helfen die Profis des Reparaturnetzwerks weiter. Die Adressen der Netzwerksbetriebe sind in der Fibel zu finden“, erklärt DI Mag. Christian Fenz, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Mit der Fibel leicht umsetzbar

In der Fibel finden die LeserInnen praktische Anleitungen, zum Beispiel fürs Säubern des Geschirrspülerfilters, zur Kontrolle der Kühlschrankdichtung und zum Erhalt der guten Schneide von Messern. Sie erfahren, wie sie Möbel pflegen, Handys richtig laden und am Computer Speicherplatz schaffen. RadlerInnen lernen, wie sie Schritt für Schritt einen Patschen flicken, AutofahrerInnen bekommen Tipps zum Umgang mit Steinschlagschäden an der Windschutzscheibe.

Das Reparaturnetzwerk

DIE UMWELTBERATUNG hat die Informationen in der Fibel gemeinsam mit erfahrenen Profis des Reparaturnetzwerks zusammengestellt. Im Reparaturnetzwerk arbeiten rund 80 Betriebe zusammen, die sich aufs Reparieren spezialisiert haben. Mit viel Know-how erledigen sie auch herausfordernde Reparaturfälle. Viele von ihnen geben ihr Wissen in Reparaturcafés, Kursen und Workshops weiter. Die Netzwerksbetriebe tragen mit rund 50.000 Reparaturen pro Jahr dazu bei, rund 750 Tonnen Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Vielfältiges Reparaturangebot

Die Fachleute im Reparaturnetzwerk reparieren beinahe alles: Möbel, Lederwaren, Computer, Handys, Lampen, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Fahrräder, Elektrowerkzeug, Lichtmaschinen, Windschutzscheiben, Musikinstrumente, Uhren und vieles mehr.

Weitere Informationen

Die Wiener Reparaturfibel gibt es zum kostenlosen Download und zur Bestellung gegen Versandkosten. Um die Suche nach einem Reparaturfachbetrieb zu erleichtern, berät DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline des Reparaturnetzwerks, welcher Reparaturbetrieb den jeweiligen Reparaturwunsch erfüllen kann.

www.umweltberatung.at/wiener-reparaturfibel   
www.reparaturnetzwerk.at   
Hotline von DIE UMWELTBERATUNG, Tel. 01 803 32 32 – 22

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

Die Erstellung der Reparaturfibel wurde durch die Abfallvermeidungs-Förderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen mitfinanziert.

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