Checkliste für einen coolen Sommer

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, um gut durch heiße Zeiten zu kommen. 8. Juli 2021

Geschlossenes Fenster mit Außenjalousie

Die Hitze kann dem Körper ganz schön zusetzen. Mit einem Rundumpaket an kleinen Maßnahmen lassen sich die Hitzewellen besser überstehen. Viele Tipps dazu gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Cool durch den Sommer“, das in deutscher und türkischer Sprache kostenlos heruntergeladen werden kann: www.umweltberatung.at/cool-durch-den-sommer
„Richtig lüften ist das Um und Auf im Kampf gegen die Überhitzung. Und auch ein außenliegender Sonnenschutz vor den Fenstern ist wohltuend“, erklärt Sabine Vogel, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Checkliste: 7 x abkühlen

  • Fenster zu und Rollos runter bei Tag, hält die Hitze draußen
  • kräftig lüften sobald es draußen kühler ist - bei Nacht und in den frühen Morgenstunden.
  • Wäsche oder feuchte Tücher helfen durch Verdunstungskälte
  • die Füße in einem Schaffel mit kaltem Wasser baden und die Unterarme in kaltes Wasser tauchen
  • lauwarm duschen, tut besser als heiß oder ganz kalt duschen
  • mehr Wasser trinken als an normalen Tagen tut dem Körper gut
  • leichte Speisen wie Gemüse, Obst und Joghurt tragen zum Wohlbefinden bei

Die Hitze draußen halten

Außenjalousien, Rollläden und Markisen sind wirksamer gegen die Hitze als innenliegende Jalousien und Rollos. Für die Anschaffung von außenliegendem Sonnenschutz für Wohnungen in Wien gibt es bis zu 50 % Förderung durch die Stadt Wien.

Ventilatoren statt Klimakiller

Wenn trotz aller Maßnahmen die Hitze unerträglich ist, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG Ventilatoren. Sie kühlen den Raum nicht, sind aber wie ein Lüfterl im Freien angenehm auf der Haut. Ventilatoren verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie, die Klimageräte brauchen. Klimageräte wärmen mit ihrer Abluft die Umgebung auf und sind Energiefresser, die dem Klima einheizen.

Weitere Informationen

Viele Tipps zum Schutz vor Überhitzung gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Cool durch den Sommer“, das in deutscher und türkischer Sprache kostenlos heruntergeladen werden kann: www.umweltberatung.at/cool-durch-den-sommer

Beratung zur Ausrüstung der Wohnung mit Außenjalousien bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline: Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Jetzt schon neue Heizsaison planen: clever oder smart?

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, nach der Heizsaison energiesparende Maßnahmen für die nächste Saison zu planen. 5. Mai 2021

Raumthermostat

Nach der Heizsaison ist ja bekanntlich vor der Heizsaison. Und mit Homeoffice fällt die Energierechnung heuer in vielen Haushalten höher aus als sonst. Automatisierungen wie die Nachtabsenkung helfen beim Sparen. Dabei muss es kein Smart Home sein, denn ein klassischer Raumthermostat und Thermostatventilköpfe leisten beste Dienste. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt jetzt gut zu planen, damit im Herbst alles startklar ist.

Die Heizung klug zu nutzen, schont die Geldbörse und schützt das Klima. Wer bereits Smart Home-Technologie angeschafft hat, kann sie auch für die Heizungsregelung nutzen. Aber neu angeschafft braucht sie dafür nicht werden, denn es gibt auch andere, clevere Lösungen. „Ein Raumthermostat und Thermostatventile an den Heizkörpern sind bewährte Instrumente, um den Wohnkomfort zu steigern und gleichzeitig die Heizkosten zu senken. Das klappt auch mit Modellen ohne Internetverbindung bestens“, empfiehlt DIin Doris Banner, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Die clevere Lösung

Mit einem Raumthermostat lässt sich die Temperatur effizient zentral steuern. Es hängt am besten im Wohnzimmer. Wenn in allen anderen Räumen an den Heizkörpern Thermostatventile montiert werden, lässt sich zusätzlich die Temperatur in jedem Raum individuell regulieren: In Schlafräumen benötigt man meist niedrigere, im Wohnraum mittlere oder dem Bad höhere Temperaturen. Der Raumthermostat regelt die wiederkehrende Nachtabsenkung automatisch und kann zusätzlich beim längeren Verlassen der Wohnung oder des Hauses runtergedreht werden.

Smart Home mit Vor- und Nachteilen

Im Smart Home werden verschiedene Funktionen wie zum Beispiel das Heizen über Webapplikationen gesteuert. Die Vorteile sind der Komfort durch die Vernetzung der verschiedenen Geräte, die Fernsteuerungsmöglichkeiten und die Ablesbarkeit von Daten zur Optimierung der Einstellungen. Nachteil ist, dass dabei große Datenmengen verarbeitet werden, was einerseits verwundbar für Hackerangriffe macht und andererseits viel Energie für den Datentransfer und zum Betreiben der Server braucht. Und das wiederum schmälert die Energieersparnis. Nicht zu vergessen: Auch das Smart Home ist nur so intelligent, wie es von seinen Nutzer*innen eingestellt wird.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG berät an i hrer Hotline zum energieeffizienten Wohnen, Bauen und Sanieren: Tel. 01 803 32 32, www.umweltberatung.at

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

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Sauber arbeiten im Homeoffice

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät von Raumbeduftung ab und gibt Tipps zur ökologischen Reinigung. 30. März 2021

Computerarbeitsplatz

Das Homeoffice macht sich mit mehr Staub, Fingertappern auf allen Oberflächen und einer stark beanspruchten Küche bemerkbar. Staubsauger, ökologischer Allzweckreiniger, Mikrofasertücher und Baumwolltücher sind die Verbündeten bei der Putzaktion für ein gesundes Wohlfühloffice. Und besonders wichtig für einen klaren Kopf bei der Arbeit: regelmäßig Lüften statt Dauerbeduftung. Ökologische Reinigungsmittel für die effiziente Reinigung sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden.

Durch das Arbeiten im Homeoffice muss zuhause mehr geputzt werden. Um die Wohnung zwischendurch gut sauber zu bekommen, sind keine Spezialmittel notwendig, eine einfache Ausrüstung reicht. „Gegen Fingertapper auf glatten Oberflächen sind Mikrofasertücher ideal. Holzmöbel werden mit einem Baumwolltuch abgestaubt. Und ein Schuss ökologisches Reinigungsmittel im Wasser hilft bei hartnäckigem Schmutz“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Mehr Luft statt Duft

Das Angebot an künstlichen Düften fürs Homeoffice ist verführerisch. Aber egal, ob Stäbchen, die in einem Fläschchen mit Duftflüssigkeit stecken, oder Automaten, die in regelmäßigen Abständen Duft in den Raum sprühen − DIE UMWELTBERATUNG rät von all diesen Mitteln ab. „Der Duft belastet die Raumluft unnötig mit leichtflüchtigen Stoffen. Das kann zu Kopfweh und auch zu allergischen Reaktionen führen. Wesentlich besser ist es, mehrmals täglich kräftig zu lüften, damit genug Sauerstoff im Raum ist und die CO2-Konzentration sinkt. Das belebt und fördert einen klaren Kopf“, empfiehlt der Umweltberater.

Computer entstauben

Am Arbeitsplatz sammelt sich rasch Staub an. Für den Bildschirm eignet sich ein trockenes Baumwolltuch gut zum Abstauben. Die Tastatur wird durch Staubsaugen auf kleinster Stufe mit der Saugbürste sauber. Der Staubsauger holt Staub und Brösel aus den kleinen Zwischenräumen der Tastatur heraus.

Glatte und raue Oberflächen brauchen andere Behandlung

Glatte Oberflächen wie Glas, Metall und lackierte Flächen werden mit einem Mikrofasertuch sauber. Wenn Fingerabdrücke oder Flecken zu beseitigen sind, wird das Mikrofasertuch „nebelfeucht“ verwendet – also nicht triefend nass, sondern nur leicht befeuchtet bzw. gut ausgewrungen. Holz- oder Kunststoffoberflächen könnten durch Mikrofasern beschädigt werden – für sie sind Baumwolltücher besser geeignet.

Allzweckreiniger gegen Flecken

Sind fette oder klebrige Flecken zu beseitigen, hilft ein ökologischer Allzweckreiniger. Das Mittel einwirken zu lassen, erleichtert die Reinigung. Auf alle Fälle ist die Dosierungsanleitung zu beachten. Überdosierung erzielt nicht mehr Sauberkeit, bringt aber unnötige Chemikalien ins Abwasser.

Desinfektionsmittel sind im Haushalt im Normalfall nicht notwendig. Die Alternativen dazu sind gründliches Händewaschen und die Reinigung von Griffen und Türschnallen mit Allzweckreiniger.

Weitere Informationen

In der Öko-Rein Datenbank sind mehr als 700 ökologische Wasch- und Reinigungsmittel sowohl für Privathaushalte als auch für gewerbliche Zwecke auf einen Klick zu finden: www.umweltberatung.at/oekorein 

Individuelle Beratung zur ökologischen Reinigung bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

Die Produkte, die in der Öko-Rein Datenbank gelistet sind, wurden unabhängig von DIE UMWELTBERATUNG und der Energie- & Umweltagentur des Landes NÖ bewertet. Die Datenbank enthält sämtliche Produkte, die das Österreichische Umweltzeichen tragen. Die gelisteten Produkte entsprechen auch den Kriterien des ökologischen und nachhaltigen Beschaffungsprogramms ÖkoKauf Wien.

Das Umweltministerium (BMK) und die Stadt Wien – Umweltschutz haben die Entstehung der Öko-Rein Datenbank gefördert.

Sabine Seidl
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EU-Energielabel: täglich Energie sparen, nicht nur beim Kauf!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG informiert auf www.umweltberatung.at/das-eu-energieeffizienzlabel über das neue EU-Energieeffizienzlabel. 1. März 2020

EU-Energie-Label

Ab 1. März werden Elektrogeräte in der EU mit einem neuen Energielabel gekennzeichnet. In der Übergangsfrist werden aber auch die alten Energielabels noch auf Geräten zu finden sein. DIE UMWELTBERATUNG erklärt auf ihrer Website, woran man sich bei alten und neuen Labels orientieren kann, und appelliert: Wichtig ist nicht nur, ein Gerät mit niedrigem Stromverbrauch zu kaufen, sondern die Geräte auch sparsam und so lange wie möglich zu nutzen!

Ziel des EU-Energielabels ist es, die Energieeffizienz von Geräten vergleichbar zu machen. Die Energieeffizienzklassen werden mit Buchstaben gekennzeichnet. In der Übergangsfrist vom alten aufs neue Label ist die Vergleichbarkeit der Energieeffizienzklassen schwierig, weil die Systematik geändert wird – die zur Klassifizierung verwendeten Buchstaben entsprechen beim neuen Label einer anderen Energieeffizienzklasse. Als Entscheidungshilfe rät DIE UMWELTBERATUNG, den Stromverbrauch zu vergleichen.

„Wirklich energieeffizient ist ein Gerät aber unabhängig vom durchschnittlich angegebenen Stromverbrauch nur dann, wenn es auch sparsam genutzt wird. Verschwenderischer Umgang macht die Vorteile einer guten Energieeffizienzklasse zunichte“, appelliert Energieberaterin Sabine Vogel von DIE UMWELTBERATUNG. Deshalb hat DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website die Beschreibungen der Energielabels für die verschiedenen Gerätetypen mit Energiespartipps ergänzt.

A++ und A+++ werden zu B und C

Die Energieeffizienzklassen werden mit Buchstaben bezeichnet, und diese Bezeichnungen sind beim neuen Energielabel geändert. Ein Beispiel: Die beiden bisher besten Energieeffizienzklassen A+++ und A++ werden im neuen Label als B und C bezeichnet. A ist beim neuen Label für besonders energieeffizient Geräte reserviert, die noch gar nicht am Markt sind, sondern erst entwickelt werden.

Die Umstellung auf das neue Label wird im ersten Schritt bei Kühlschränken, Weinkühlschränken, Gefrierschränken, Waschmaschinen, Wäschetrocknern und elektronischen Displays angewendet.

Unterstützung beim Vergleich

Auch ein Rechenbeispiel findet sich auf www.umweltberatung.at/das-eu-energieeffizienzlabel. Denn der Vergleich von Geräten, die das alte EU-Energielabel tragen, mit solchen, auf denen schon das neue klebt, ist bei Waschmaschine, Geschirrspüler und Fernseher nicht einfach. Am alten Label war zum Beispiel der Stromverbrauch einer Waschmaschine für 220 Waschgänge berechnet, am neuen Label ist der Verbrauch nur für 100 Waschgänge angegeben.

Die 4 großen Fragen VOR der Gerätesuche

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, vor der Suche nach einem neuen Gerät folgende Fragen zu stellen und gegebenenfalls einer Reparatur den Vorzug zu geben:

  • Brauche ich das Gerät wirklich?
  • Ist das alte Gerät noch reparierbar? Das kann zum Beispiel im Reparaturnetzwerk abgeklärt werden: www.reparaturnetzwerk.at
  • Wenn ein Neukauf nötig ist: Welche Dimensionierung entspricht den Bedürfnissen im Haushalt? Je größer zum Beispiel der Kühlschrank oder der Bildschirm ist, desto mehr Energie verbraucht er – auch wenn er laut Label zu einer guten Energieeffizienzklasse gehört.
  • Ist das gesuchte Gerät auch in Secondhand-Qualität erhältlich?

Weitere Informationen

Informationen rund um das alte und neue EU-Energielabel hat DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/das-eu-energieeffizienzlabel übersichtlich dargestellt.

Viele Tipps zum Energiesparen sind im Infoblatt „Strom sparen im Haushalt“ zu finden: www.umweltberatung.at/strom-sparen-im-haushalt

Individuelle Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline: Tel. 01 803 32 32

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„Schuhmacher Triebl“: 100. Betrieb für das Wiener Reparaturnetzwerk

Medieninformation: Die Stadt Wien - Umweltschutz und DIE UMWELTBERATUNG freuen sich sehr, dass der 100. Mitgliedsbetrieb ins Reparaturnetzwerk Wien aufgenommen wurde! 26. Jänner 2021

Stadtrat Czernohorszky bei Schuhmacher Triebl

Mit dem "Schuhmacher Triebl" aus dem 18. Bezirk konnte nun der 100. Betrieb ins Wiener Reparaturnetzwerk aufgenommen werden: Franz Triebl ist ein engagierter Schumacher im 18. Bezirk. Er selbst bezeichnet sich als Reparaturspezialist, weil sein Geschäft mittlerweile hauptsächlich aus der Reparatur von Lederwaren besteht, und nicht wie früher das klassische Schumacher-Handwerk aus der Anfertigung von Maßschuhen. Er repariert neben Schuhen auch Kleinlederwaren wie Geldbörsen, Taschen und Gürtel und ist auch Spezialist für die Reparatur von Berg- und Wanderschuhen. Ein weiteres Spezialservice ist ein Sneaker- und Schuh-Pflege-Komplettservice inklusive Reinigung.

„Beim Wiener Reparaturnetzwerk wird sehr viel Wert auf Service und Qualität gelegt. Wiens Reparaturprofis reparieren fast alles – im Sinne der Nachhaltigkeit ist dies ein enorm wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Was 1999 mit 23 Betrieben begonnen hat, hat sich erfreulich entwickelt: Das Reparaturnetzwerk ist gewachsen und damit hat sich auch die Vielfalt des Reparaturangebotes erhöht. „Reparieren bedeutet Abfallvermeidung und Klimaschutz, je mehr Betriebe dabei sind, desto besser für die Umwelt. Ich danke Schuhmacher Triebl und dem gesamten Reparaturnetzwerk für die wertvolle Tätigkeit, die den Menschen den Alltag erleichtert und dazu beiträgt, dass Wien fit für die Zukunft bleibt“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Reparaturbon-Aktion wird fortgesetzt

Seit seiner Gründung wurden schon mehr als 900.000 Reparaturen im Netzwerk durchgeführt. Das hat unzählige Gegenstände vor dem Wegwerfen bewahrt – von Haushaltsgeräten über Lederwaren bis zu Möbeln. „Um noch mehr Menschen in Wien zum Reparieren zu motivieren, werden wir im Frühling den Wiener Reparaturbon wieder anbieten, der im ersten Aktionszeitraum im Herbst bereits gut angenommen wurde. Mit dem Bon kommen Reparaturen viel günstiger, denn die Stadt Wien fördert die Reparaturkosten mit bis zu 50Prozent, wobei ein Förderbetrag von bis zu max. 100 Euro bei jeder Reparaturrechnung in Anspruch genommen werden kann“, so kündigt Karin Büchl-Krammerstätter, die Leiterin der Stadt Wien – Umweltschutz, die Fortsetzung der Reparaturbon-Aktion an. Der Wiener Reparaturbon war auch für den Schuhmacher ein Anreiz, dem Reparaturnetzwerk beizutreten.

Reparieren statt produzieren

Die Werkstatt von Franz Triebl ist liebevoll eingerichtet. Er hat Schuhmacher gelernt, doch ist nicht die Neuproduktion, sondern das Erhalten von Schuhen seine Leidenschaft. Ob ausgerissener Zipp, kaputter Absatz, Loch in der Sohle, zu klein oder zu eng: Franz Triebl kriegt das wieder hin! „Genau solche Spezialist*innen wie Franz Triebl sind es, die nicht nur für zufriedene Kundschaft sorgen, sondern auch das Reparatur-Know-how für die Zukunft sichern. Herzlich willkommen in unserem Netzwerk!“ begrüßt Markus Piringer, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG den neuen Mitgliedsbetrieb.

Weitere Informationen

Das Reparaturnetzwerk bringt Mobiltelefone, Unterhaltungselektronik, Messer, Fahrräder, Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte, Lederwaren und vieles mehr wieder in Schwung. Informationen über die 100 Netzwerksbetriebe und Tipps zur Wartung und langen Nutzung von Gegenständen bietet die Website www.reparaturnetzwerk.at

Telefonische Auskunft darüber, welche Betrieb bei welchem Reparaturproblem weiterhilft, geben die Umweltberater*innen an der Hotline des Reparaturnetzwerks unter Tel. 01 803 32 32 – 22

Rückfragen für Journalist*innen

Michaela Zlamal, Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
+43 1 4000 81446
michaela.zlamal@wien.gv.at

Pressebilder zu dieser Aussendung sind unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

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O Bio-Baum, o Bio-Baum

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG informiert über Bio-Christbäume und wo es sie zu kaufen gibt. 11. Dezember 2020

Christbaumschmuck

Bio-Christbäume bringen ein Stück Natur in das Wohnzimmer, denn sie wachsen ganz ohne Einsatz von Herbiziden, Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger. Der Kauf trägt zum Umweltschutz bei und macht sich durch gute Qualität bezahlt. DIE UMWELTBERATUNG verrät im Infoblatt „Bio-Christbäume“ die Einkaufsadressen und Online-Bestellmöglichkeiten in Wien, NÖ, OÖ und der Steiermark: www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen

In Österreich werden jedes Jahr rund 2,5 Millionen Christbäume verkauft. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes ist eine Tradition, an die für viele Kindheitserinnerungen geknüpft sind. Aber auch Nachhaltigkeit lässt sich damit verbinden, wenn der Baum aus biologischer Landwirtschaft stammt. In der konventionellen Christbaumproduktion dürfen Pestizide verwendet werden, um unerwünschte Gräser, Pflanzenkrankheiten und Schädlinge zu bekämpfen. „Bio-Christbäume werden nach der EU-Bio-Verordnung produziert. Diese Verordnung verbietet den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden, deshalb sind Bio-Christbäume die ökologische Wahl“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Vorteile von Bio-Christbäumen

  • Keine Herbizide, also Unkrautvernichtungsmittel: Damit die Jungbäume genug Licht und Wasser bekommen, werden die Gräser in den Bio-Christbaumkulturen regelmäßig gemäht oder von Shropshire-Schafen einfach aufgefressen.
  • Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, stattdessen werden die Pflanzen standortgerecht mit ausreichend Abstand gepflanzt und vorbeugend gestärkt. Durch die naturnahe Bewirtschaftungsweise werden Nützlinge gefördert und ein Schädlingsbefall verhindert.
  • Kein Einsatz von klimaschädlichem Kunstdünger, sondern organische Düngung, die zur Bodenpflege und zu gesünderen Pflanzen beiträgt.

Verkaufsstandorte in Österreich

Wer beim Weihnachtsfest also die Umwelt schützen und die heimischen Bio-Betriebe unterstützen will, findet die Verkaufsstandorte von Bio-Christbäumen im kostenlosen Infoblatt „Bio-Christbäume“ von DIE UMWELTBERATUNG. Wenn keine Bezugsquelle in der Nähe ist, stellen Bäume aus der Region den ökologischen Kompromiss dar. Der Kauf eines Christbaumes aus der Region erspart lange Transportwege und sorgt – gemeinsam mit einem wassergefüllten Christbaumständer – für lange Haltbarkeit.

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Bio-Christbäume“ steht auf www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen kostenlos zum Download zur Verfügung.

Viele Tipps für rundum ökologische Weihnachten vom Kerzenkauf bis zum Weihnachtsputz sind auf www.umweltberatung.at/weihnachten zu finden.

Individuelle Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

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Stress, lass nach!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt ökologische Tipps für entspannte Stimmung. 9. Dezember 2020

Duftgirlande mit Apfel- und Orangenscheiben

In der rundum stressigen Vorweihnachtszeit tut Entspannung gut. Natürliche Düfte, selbstgemachte Naturkosmetik, Kerzenschein und selbst gebackene Kekse sorgen für schöne Stimmung. DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps fürs Wohlfühlen. www.umweltberatung.at/weihnachten

Deadlines, Prüfungstermine, Weihnachtsvorbereitungen, der Jahresabschluss hat’s in sich! Zudem ist es draußen lange dunkel. „Selbst gemachte Bio-Kosmetik und natürliche, stimmungsaufhellende Düfte tun gerade in Zeiten wie diesen gut“, empfiehlt Mag.a Sandra Papes MSc.

Natürliche Wellness für zuhause

DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zusammengestellt, um eine Ruheoase in den eigenen vier Wänden zu schaffen. 

Duft zum Selbermachen: Natürliche Düfte können einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Wohlbefinden leisten und die Stimmung heben. Selbstgemachte Lufterfrischer aus Obstschalen und Duftgirlanden aus Apfel- und Orangenscheiben duften fein. Mit den DIY-Anleitungen von DIE UMWELTBERATUNG lässt sich der weihnachtliche Raumduft ganz einfach nach Hause holen: www.umweltberatung.at/weihnachtlicher-duft 

Ätherische Öle für gute Laune: Auch ätherische Öle sorgen für einen angenehmen Duft. So wirkt zum Beispiel Orangenöl aufmunternd und anregend, Lavendelöl hingegen beruhigend und schlaffördernd. Eukalyptusöl hilft gegen Husten, Rosenöl beruhigt die Nerven. www.umweltberatung.at/aetherische-oele-fuer-gute-laune

Kosmetik zum Selbermachen: Dem Körper können wir mit natürlicher Pflege etwas Gutes tun. Statt das Gesicht mit Plastikkügelchen zu schrubben, empfiehlt DIE UMWELTEBRATUNG ein Peeling aus Mohnsamen, Joghurt und Honig. Körperbutter und Lippenbalsam lassen sich auch ganz einfach selbst herstellen. Selbst gemachte Kosmetik eignet sich auch gut als Geschenk. www.umweltberatung.at/diy

Kerzen anzünden: Das warme Kerzenlicht beruhigt und sorgt für angenehme Stimmung. Bienenwachskerzen, am besten aus der Region, sind eine gute Wahl. www.umweltberatung.at/kerzen

Backen für das eigene Wohl: Einmal mit dem Backen begonnen, lässt einen der Geruch von Zimt und Vanille nicht mehr los. Selbst gebackene Kekse aus biologischen, fair gehandelten Zutaten sorgen nicht nur für weihnachtlichen Duft, sie schmecken auch noch gut und sind Balsam für die Seele. www.umweltberatung.at/bio-in-der-keksdose

Weitere Informationen

Duftgirlande mit Apfel- und Orangenscheiben

DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/weihnachten Tipps für rundum ökologische Weihnachten, vom Weihnachtsduft bis zum Weihnachtsputz.
Auf www.umweltberatung.at/diy sind in den Kategorien Körperpflege und natürliche Düfte eine Menge einfacher Do-it-yourself-Anleitungen zu finden.

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Pack´s an: den Sommer zum Selbermachen nutzen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG unterstützt mit vielen Anleitungen beim Do-it-Yourself. 21. Juli 2020

Naturkosmetik mit Rosenblüten

Mit ihren Do-it-yourself-Anleitungen hilft DIE UMWELTBERATUNG beim Verwirklichen langgehegter Vorhaben: endlich die Gartenbank renovieren, einen gezogenen Strudelteig ausprobieren, Gemüse für den Winter haltbar machen oder Körperpflegeprodukte mit natürlich Zutaten selbst herstellen. Auf www.umweltberatung.at/diy zeigen die Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Fotos, wie man den Alltag gesund und nachhaltig selbst gestalten kann.

Do-it-yourself macht zufrieden, wenn es gut gelingt. Und es kann durch bewusste Materialwahl zum Umweltschutz beitragen, deshalb stellt DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website viele Anleitungen zur Verfügung. „Wer etwas selbst macht, weiß genau, welche Materialien zum Einsatz kommen und kann auch Gebrauchtes wiederverwenden – vom Marmeladeglas bis zu Textilien“, erklärt Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Der Haut Gutes tun

Wer keine Lust auf Aludosen, Kunststoffverpackungen und Konservierungsstoffe in den Pflegeprodukten hat, kann sich die eigene Pflegelinie schnell und einfach selbst anrühren. Erfrischende Deos mit Zitrone, Basilikum oder Minze, praktische Rasierseife für sie und ihn, oder auch eine kräftigende Haarspülung für sonnenstrapazierte Haare können mit Hilfe der DIY-Anleitungen ausprobiert werden.

Summerfeeling im Grünen

Die Fakten zum Insektensterben sind erschreckend: In den letzten dreißig Jahren ist der Insektenbestand um 75 Prozent zurückgegangen. Umso wichtiger ist es, auch auf noch so kleinen Flächen im Garten, aber auch am Fensterbrett und auf Balkonien, einen Lebensraum zu bieten. In den DIY Anleitungen zeigt DIE UMWELTBERATUNG, wie mit Nützlingshäusern für Ohrwürmer, Nisthilfen für Wildbienen, einer blühenden Bienentankstelle und einer Tränke für Bienen Leben einkehrt.

Zeit zum Ausprobieren und Genießen

Der Sommer ist die ideale Zeit, um neue Rezeptideen auszuprobieren. Wer in der Küche nicht mehr schwitzen möchte, baut sich eine gedämmte Kochkiste. Darin schmoren die Gargerichte ganz von allein und reduzieren den Stromverbrauch erheblich! Gerade jetzt, wo es frisches Gemüse und Obst in Hülle und Fülle gibt, ist der perfekte Zeitpunkt, um das Aroma des Sommers in Gläsern einzufangen: Egal ob Brombeermarmelade, fermentiertes Kimchi oder die aromatische Suppenwürze – die Fotoanleitungen von DIE UMWELTBERATUNG helfen dabei Schritt-für-Schritt. Perfekt zum Grillen passt das würzige Kräuterbrot. Erfrischung, nicht nur für Kinder, bietet das Pfirsich-Lassi.

Kreatives

Auch für Bastler*innen hat DIE UMWELTBERATUNG Anleitungen. Die alte Gartenbank sieht mit neuem Anstrich wieder wunderschön aus. Aus einem T-Shirt, das aus der Form geraten ist, kann man mit der richtigen Technik ein Garn für neue Textilien herstellen. Und das Basteln mit Salzteig ist ein netter Zeitvertreib für die Ferien. Der Teig hält sich, gut luftdicht verpackt, sogar über Wochen!

Weitere Informationen

Naturkosmetik mit Rosenblüten

Auf www.umweltberatung.at/diy  bietet DIE UMWELTBERATUNG in den Kategorien Körperpflege und Reinigung, Essen, Heimwerken, biologisch Gärtnern, natürlicher Raumduft und Kreatives für Kinder und Erwachsene eine stets wachsende Auswahl an DIY-Anleitungen.

Individuelle Beratung für einen nachhaltigen Lebensstil gibt es kostenlos an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.

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Abschalten im Urlaub und im Alltag – Digital Detox

Medieninformation: Die digitale Welt verbraucht viel Energie. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zum Abschalten. 3. Juli 2020

Handy wird ausgeschalten

Das Internet macht vieles möglich, verursacht aber auch große Mengen Treibhausgase. Das liegt am Stromverbrauch der Rechenzentren, die rund um die Uhr laufen. Einfache Maßnahmen im Alltag schonen das Klima: SMS statt E-Mail und 720 Pixel statt HD beim Streamen verbrauchen weniger Energie. Zwischendurch abzuschalten, schont auch noch die Nerven. Der Urlaub bietet sich an, die sozialen Medien und das Handy einfach einmal sein zu lassen und das Leben analog zu genießen.

Die vielen Informationen, die wir im Internet ständig abrufen können, und Technologien wie Video-Streaming bringen einen hohen Energieverbrauch mit sich und heizen damit dem Klima ein. „Kleine Tricks im Alltag sparen viel Energie. Der Urlaub bietet außerdem die Möglichkeit, internetfreie Zeiten auszuprobieren und solche Zeitfenster danach auch in den Alltag einzubauen“, erklärt Sabine Vogel, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

6 Tipps zum Energiesparen

  • SMS statt E-Mail senden
  • Bildauflösung von Videos und Fotos reduzieren
  • häufig genutzte Kontakte fix notieren anstatt jedes Mal eine Abfrage im Internet zu starten
  • Daten auf externer Festplatte statt auf einem Cloud-Server sichern
  • Modem über Nacht oder bei Abwesenheit ausschalten
  • internetfreie Zeiten fernab von Handy und Computer genießen

Abschalten bringt’s

Auch kleine Änderungen sparen CO2. Wenn das Internetmodem nur 3 Stunden pro Tag einschalten bleibt anstatt es 24 Stunden durchlaufen zu lassen, sparen das pro Haushalt jährlich 28,5 kg Kohlendioxid ein. Das entspricht dem CO2-Ausstoß einer 2.000 km langen Zugfahrt.

Stress, Suchtfaktor, Zeitfresser, Konzentrationsstörungen – das praktische Internet hat auch unerwünschte Nebenwirkungen. Zwischendurch unsere technische Ausrüstung regelmäßig abzuschalten, wirkt sich also nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf unsere Gesundheit positiv aus.

SMS für kurze Nachrichten

Ein E-Mail ist schnell abgeschickt, aber im Hinblick auf das Klima wiegt es schwer. Durch ein kurzes E-Mail ohne Attachment entstehen 2,2 Gramm CO2-Äquivalente (berechnet mit dem österreichischen Strommix). 100 E-Mails entsprechen dem Treibhausgasausstoß einer 1 km langen Autofahrt! Für eine kurze Nachricht ist ein SMS eine bequeme, klimaschonende Alternative. Denn rund 300 SMS verursachen nur so viel CO2 wie ein einziges E-Mail. Und nicht vergessen: E-Mails regelmäßig löschen, denn die Speicherung braucht viel Energie. Newsletter, die ohnehin nie gelesen werden, am besten gleich abbestellen!

Auflösung reduzieren

Videoverleih im Geschäft um die Ecke war gestern, heute ist Streamen. Das Streamen von Filmen ist energieaufwändig und verursacht dadurch große Mengen an Treibhausgasen -  je höher die Bildauflösung ist, desto mehr. 90 Minuten streamen im Vergleich:

HD-Auflösung 2664 g CO2-Äquivalente
4K-Auflösung ca. 30 % weniger CO2-Äquivalente
Auflösung 720 Pixel 65 % weniger CO2-Äquivalente

(Full-HD hat doppelt so viele Bildpunkte wie HD und entsprechend noch mehr Datenvolumen und Treibhausgasemissionen.)

5 Filme pro Woche ein Jahr lang statt in HD mit 720 Pixel Auflösung anzuschauen, spart also rund 450.000 g CO2-Äquivalente. Das entspricht rund 2.000 km mit dem Auto zu fahren! Und so geht’s: Auf YouTube erscheint beim Klick auf das Einstellungsrädchen der Punkt „Qualität“ zur Auswahl – hier kann zwischen mehreren Auflösungsstufen gewählt werden. Bei bezahlten Video-Streamingdiensten gibt es beim Kauf Auswahlmöglichkeit – die geringere Auflösung ist meist kostengünstiger.

Auch das Versenden von Fotos erzeugt großes Datenvolumen. Beim Versenden möglichst die niedrigste Auflösung wählen. Oder man versendet einfach einmal gar nichts und ist ganz im Hier und Jetzt.

Weniger suchen

Bei jeder neuen Internetsuche wird CO2 ausgestoßen. Weltweit werden pro Tag 3,5 Milliarden Google-Anfragen gestellt - das verursacht so viel CO2 wie 122 Erdumrundungen mit dem Auto.

Die Alternativen:

  • Kontakte zu Ärzten fix notieren statt jedes Mal über Suchmaschinen suchen
  • Favoriten für oft besuchte Seiten anlegen
  • klimaneutrale Suchmaschinen wie Ecosia nutzen
  • Wetter durch einen Blick aus dem Fenster checken

Weitere Informationen

Viele weitere Tipps zum Klimaschutz im Alltag sind auf www.umweltberatung.at/klima zu finden.

Individuelle, firmenunabhängige Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG unter der Hotline 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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Reparaturnetzwerk: kompetente Hilfe in Krisenzeiten

Medieninformation: Die Profis des Reparaturnetzwerks sorgen auch in der Coronakrise dafür, dass alles funktioniert. 26. März 2020

Smartphone-Reparatur

Das Virus hat Leben und Arbeiten auf den Kopf gestellt. Umso wichtiger ist es, dass die Infrastruktur funktioniert – von der Klospülung bis zur EDV-Technik. Im Fall des Falles tun die Netzwerkbetriebe des Reparaturnetzwerks auch jetzt ihr Bestes – mit dem nötigen Abstand. Informationen zu den angebotenen Reparaturen des Reparaturnetzwerkes auf www.reparaturnetzwerk.at/corona.

Büro, Schule, Kindergarten – das alles wurde wegen des Corona-Virus nach Hause verlagert. Daher wird in vielen Haushalten jetzt die Infrastruktur wesentlich mehr beansprucht als sonst, da kann schon etwas kaputt werden. „Die Betriebe des Reparaturnetzwerks sind in dieser Krisensituation für Kund*innen mit Reparaturen da, soweit das im gesetzlichen Rahmen möglich ist“, sagt DI (FH) Mag. Markus Piringer, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG.

Profis kommen auch ins Haus

Reparaturbetriebe dürfen auch in Coronazeiten ihre Werkstätten weiter betreiben und kommen bei Bedarf – unter Bedachtnahme auf die gültigen Sicherheitsbestimmungen – auch ins Haus. Sie sorgen dafür, dass Telefone, Computer, Waschmaschinen, Heizung und vieles mehr wieder einwandfrei funktionieren.

Weitere Informationen

Smartphone-Reparatur

Im Reparaturnetzwerk arbeiten rund 80 Betriebe. Welche Reparaturdienstleistungen während der Corona-Krise angeboten werden, zeigt die Website des Reparaturnetzwerks auf www.reparaturnetzwerk.at/corona.

Auch die Hotline des Reparaturnetzwerkes, die DIE UMWELTBERATUNG betreut, ist weiterhin geöffnet: 01 803 32 32 -22, erreichbar Mo-Do 9:00-15:00 und Fr 9:00-12:00

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Stadt Wien - Umweltschutz unterstützt und von DIE UMWELTBERATUNG betreut.

Sabine Seidl
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Effizienter Frühjahrsputz für ein schönes Zuhause

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Produktwahl und Dosierung. 23. März 2020

Putzmittel-Sprühflasche

Draußen blüht und zwitschert es, und trotzdem müssen viele Menschen coronabedingt mehr Zeit als sonst daheim verbringen. Da ist gründlicher Frühjahrsputz angesagt! DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zum Reinigen mit ökologischen Mitteln für ein gesundes Zuhause zum Wohlfühlen. Ökologische Reinigungsmittel sind in der Öko-Rein Datenbank zu finden: www.umweltberatung.at/oekorein

Der Frühjahrsputz trägt dazu bei, dass wir uns zuhause wohl fühlen. So ein Großputz braucht nur wenige Reinigungsmittel, und die am besten in ökologischer Qualität. „Die Grundausstattung für den effizienten Frühjahrsputz ist einfach: Essig- oder Zitronensäurereiniger gegen Kalkflecken in Küche und Sanitärbereich, fettlösender Küchenreiniger oder Geschirrspülmittel gegen fettigen Schmutz in der Küche und ein neutraler Allzweckreiniger für alle übrigen Wohnbereiche. Ökologische Mittel, richtig dosiert, sind die beste Wahl für Umwelt und Gesundheit“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Chemiker und Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Die richtigen Putzmittel

Reinigungsprodukte, die aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht empfehlenswert sind, listet DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit der Energie- & Umweltagentur des Landes NÖ in der Öko-Rein Datenbank unter www.umweltberatung.at/oekorein. Von der Produktion über die Inhaltsstoffe bis zur Verpackung müssen diese Produkte strengen Kriterien entsprechen. Die Wasch- und Reinigungsmittel enthalten kein Mikroplastik. Rund 700 Produkte für Privathausalte und gewerbliche Zwecke bieten eine große Auswahl für jeden Einsatzbereich.

Sauberer als sauber wird’s nicht!

Auch bei ökologischen Putzmitteln ist es wichtig, die Dosierungsangaben auf der Verpackung zu beachten. Denn Überdosierung bringt nicht mehr Sauberkeit, belastet aber die Umwelt unnötig. Und oft bewirkt ein Zuviel an Putzmitteln das Gegenteil: Wenn ein Putzmittelfilm an der Oberfläche klebt, bleiben Schmutzpartikel daran haften. Also unbedingt auf die richtige Dosis achten!

Reines Wasser für Fenster und Armaturen

Für leichte Verschmutzungen reicht oft Wasser, ganz ohne Putzmittel. Mit einem befeuchteten Mikrofasertuch lassen sich Armaturen und Glasflächen rasch und wirkungsvoll reinigen.
Das Fensterputzen gehört zum klassischen Frühjahrsputz dazu. Auch hier sind Mikrofasertuch und Wasser meist ausreichend. Für gröbere Verschmutzungen hilft ein Spritzer Geschirrspülmittel oder ein ökologischer Glasreiniger.

Zeit statt Spezialchemie

Starker, fettiger Schmutz wie zum Beispiel im Backrohr braucht keine Spezialmittel, sondern Zeit. Wer Geschirrspülmittel oder Neutralreiniger über Nacht einwirken lässt, kann den Schmutz am nächsten Tag leichter entfernen.

Weitere Informationen

Putzmittel-Sprühflasche

Rund 700 umwelt- und gesundheitsschonende Produkte für den Frühjahrsputz sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden.

Die Wasch- und Reinigungsmittel, die das Österreichische Umweltzeichen tragen, sind ebenfalls auf Öko-Rein gelistet. Deshalb hat das BM für Klimaschutz die Entstehung der Datenbank Öko-Rein finanziell unterstützt. Die Stadt Wien verwendet die Öko-Rein Datenbank zum Einkauf ökologischer Produkte im Rahmen von "ÖkoKauf Wien" und hat daher ebenfalls die Entstehung dieser Datenbank gefördert.

Praktische Tipps für die effiziente Reinigung bietet die Broschüre „Sauber, g’sund und günstig“, die auf www.umweltberatung.at/sauber-gsund-und-guenstig kostenlos heruntergeladen werden kann.

Individuelle Beratung für ökologische Reinigung und rundum nachhaltiges Leben bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline unter 01 803 32 32 und service@umweltberatung.at

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Weniger Wasser, mehr Geld im Börsl!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zur Senkung des Wasserverbrauchs. 5. November 2019

Wasserhahn

Die ÖsterreicherInnen verbrauchen durchschnittlich 130 Liter Wasser pro Tag. Ist der Verbrauch überhöht, wird das teuer. DIE UMWELTBERATUNG zeigt im Infoblatt „Wasser sparen bringt’s“ einfache, leicht umsetzbare Maßnahmen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren und damit auch das Klima zu schützen: www.umweltberatung.at/spartipps-wasser-sparen-deutsch

Im Zuge unzähliger Vor-Ort-Beratungen hat DIE UMWELTBERATUNG die Erfahrung gemacht, dass schon mit geringstem Aufwand viel Wasser gespart werden kann. „Ist der Verbrauch überdurchschnittlich hoch, helfen kleine Maßnahmen wie Sparsets in den Armaturen oder das Abdrehen beim Zähneputzen. Und die monatliche Verbrauchskontrolle durch Zählerablesung zeigt den Erfolg und motiviert zum Weitermachen“, erklärt Sabine Vogel, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Hier zum Vergleich für die Zählerablesung die durchschnittlichen Verbrauchswerte:

Die Kosten für durchschnittlichen Wasserbedarf

  • Fernwärme Warmwasser: monatlicher Verbrauch pro Person 0,8 bis 1,25 m³, monatliche Kosten 5,0 bis 7,8 Euro (Tarif € 6,27/m³)
  • Gas: monatlicher Verbrauch pro Person 7,7 m³ = 82 kWh, monatliche Kosten 6,56 Euro (Tarif € 0,08/kWh)
  • Strom: monatlicher Verbrauch pro Person 80 bis 125 kWh, monatliche Kosten 16 bis 25 Euro (Tarif € 0,20/kWh)
  • Fernwärme Kaltwasser: monatlicher Verbrauch pro Person 2,7 m³, monatliche Kosten 10,5 Euro (Tarif € 3,90/m³)
  • Kaltwasser (Wiener Wasser): monatlicher Verbrauch pro Person 2,7 m³, monatliche Kosten 5,18 Euro (Tarif € 1,92/m³) 

Tarife: Stand September 2019

Einfache Maßnahmen zum Wassersparen im Überblick

  • Wassersparsets für Armaturen und Dusche anbringen
  • tropfende Wasserhähne reparieren – spart bis zu 6.000 Liter pro Jahr
  • rinnende Wasserspülung reparieren – spart bis zu 18.000 Liter pro Jahr
  • kurz duschen (30 - 50 Liter) statt Vollbad nehmen (100 – 200 Liter)
  • unnötig fließendes Wasser vermeiden beim Zähneputzen, Rasieren und händischer Geschirrwäsche
  • warmes Wasser nur verwenden, wenn es wirklich nötig ist – den Einhand-Mischhebel auf kalt stellen
  • Zeitschaltuhr für E-Boiler einbauen – in der Regel genügt eine Aufheizvorgang pro Tag
  • Thermo-Stopp-Taste für den Untertischspeicher einbauen - verhindert, dass das Wasser laufend aufgeheizt wird
  • Regenwasser zum Gießen nutzen

Strom und Wasser sparen beim Waschen und Geschirrspülen

  • Beim Geschirrspüler Energiesparprogramme verwenden und vollgefüllt einschalten! Das verbraucht nur 2.500 - 3.000 Liter pro Jahr bei 280 Spülvorgängen. Herkömmliche Programme verbrauchen mehr Wasser und Strom.
  • Bei der Waschmaschine Energiesparprogramme verwenden und vollgefüllt einschalten!  Das Sparprogramm braucht nur rund 8.800 Liter bei 220 Waschgängen pro Jahr.

Tipps zur regelmäßigen Ablesung

Der Wasserverbrauch kann auf verschiedene Arten gemessen werden -  je detaillierter, desto exakter kann der Verbrauch einer Wohnung bestimmt werden.

Beim Fernwärmeanschluss befindet sich in der Wohnung ein Mengenzähler für Warmwasser und oft auch für Kaltwasser. Das hat den Vorteil, dass man nur den eigenen Wasserverbrauch zahlt und monatlich ganz einfach nachschauen kann, ob man gut im Schnitt liegt.

Den Verbrauch für die Warmwasserbereitung mit Gas erhält man am einfachsten, indem man den monatlichen Gasverbrauch außerhalb der Heizperiode abliest. Wird auch mit Gas gekocht, müssen vom monatlichen Ablesewert etwa 0,85 m³ weggerechnet werden.

Bei Warmwasserbereitung mit einem Elektroboiler ist eine regelmäßige Verbrauchskontrolle nur möglich, wenn der Boiler über einen Nachtstromzähler angeschlossen ist oder direkt an ein Strommessgerät angeschlossen werden kann.

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Wasser sparen bringt´s“ zeigt kurz und bündig Tipps zum Wassersparen und kann auf www.umweltberatung.at/spartipps-wasser-sparen-deutsch kostenlos heruntergeladen werden.

Das Infoblatt „Warmes Wasser“ stellt Warmwasserbereitungssysteme und Einsparungsmaßnahmen vor. www.umweltberatung.at/warmes-wasser

DIE UMWELTBERATUNG berät an ihrer Hotline individuell zum Energiesparen:
Tel. 01 803 32 32

Sabine Seidl
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Auf zum Waschmittelsammeln!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG zeigt in einer Videoanleitung, wie man aus Rosskastanien selbst Waschmittel herstellen kann. 19. September 2019

Waschmittel aus Rosskastanien

Rosskastanien bestehen zu rund 10 Prozent aus natürlichen Seifenstoffen, die sich gut fürs Wäschewaschen eignen und die Haut schonen. Also auf in die Parks und Alleen zur Waschmitteljagd! Aus den frischen Rosskastanien wird ein Pulver gemahlen, mit dem sogar mehrmals eine Waschlauge angesetzt werden kann. So natürlich und regional kann Waschmittel sein! Das Video „DIY: Waschmittel aus Rosskastanien“ auf www.youtube.com/umweltberatung zeigt die Herstellung und das Ansetzen der Lauge Schritt für Schritt.

Waschmittel aus Rosskastanien selbst herzustellen, hat viele Vorteile. „Rosskastanien verbinden Sammelleidenschaft, Gesundheit und Umweltschutz. Dieses Waschmittel ist ein regionales Produkt, frei von Zusatzstoffen und auch für empfindliche Haut geeignet“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Anwendung

Das Kastanienwaschmittel eignet sich hervorragend für leicht verschmutzte Buntwäsche. Damit die Weißwäsche nicht vergraut, sollte Bleichmittel auf Sauerstoffbasis zugegeben werden. Die Dosierung erfolgt nach Angaben des Bleichmittelherstellers. Flecken müssen wie bei jedem Waschmittel vorbehandelt werden, zum Beispiel Fett-, Tomaten- und Schokoflecken mit Gallseife.

Video-Anleitung

Die Kastanien werden gereinigt, grob zerkleinert, dann gemahlen und an der Luft getrocknet. Vor dem Waschen wird eine Stunde lang eine Lauge angesetzt – abseihen, ein Schuss Essig dazu, und ab in die Waschmittellade! Das Pulver kann mehrmals wiederverwendet werden. Wie das alles genau funktioniert, zeigt DIE UMWELTBERATUNG in ihrem YouTube-Video.

Umwelt- und gesundheitsschonend waschen

Wer keine Lust aufs Selbermachen hat, sucht am besten in der Öko-Rein Datenbank auf www.umweltberatung.at/oekorein nach Waschmitteln. Die Produkte, die in dieser Datenbank zu finden sind, entsprechen strengen ökologischen und gesundheitlichen Kriterien.

Weitere Informationen

Waschmittel aus Rosskastanien

Das kurze Video „DIY: Waschmittel aus Rosskastanien“ lädt auf www.youtube.com/umweltberatung zum Nachmachen ein.

Das Infoblatt „Naturwaschmittel aus Rosskastanien“ enthält ebenfalls eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung und informiert zusätzlich ausführlich über Rosskastanien und ihre Waschkraft. Kostenloser Download des Infoblattes auf www.umweltberatung.at/naturwaschmittel-aus-rosskastanien

DIE UMWELTBERATUNG hat die Anleitung gemeinsam mit der Naturpädagogin Gabriela Nedoma erarbeitet.

Umwelt- und gesundheitsschonende Reinigungsmittel listet DIE UMWELTBERATUNG in Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ auf www.umweltberatung.at/oekorein.

Das BMNT hat die Entstehung der Datenbank Öko-Rein finanziell unterstützt. Die Stadt Wien verwendet die Öko-Rein Datenbank zum Einkauf ökologischer Produkte im Rahmen von ÖkoKauf Wien und hat daher ebenfalls die Entstehung dieser Datenbank gefördert.

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Lüftungsirrtum: Dauerlüften im schimmligen Keller

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, feuchte Kellerräume im Sommer nicht dauernd zu lüften. 12. August 2019

Geschlossenes Kellerfenster

Dass Schimmel auch in der warmen Sommerzeit wachsen kann, ist vielen nicht bewusst. Keller- und Souterrainräume, aber mitunter auch gut wärmegedämmte Gebäude können davon betroffen sein. Dauerlüften ist keine Lösung. Bei hoher Luftfeuchtigkeit draußen sollten die Fenster zu bleiben. Eine Lüftungsanlage verschafft Abhilfe. DIE UMWELTBERATUNG gibt im aktualisierten Infoblatt Tipps zur Schimmelvorbeugung: www.umweltberatung.at/schimmel.

In unseren Köpfen ist fix verankert, dass Mauerschimmel im Winter wächst und lüften dagegen hilft. Umso überraschender ist es, wenn während der heißen Sommermonate in kühlen Keller-  und Souterrainräumen oder sogar in gut gedämmten Gebäuden plötzlich Schimmelbefall auftritt und sich durch Dauerlüftung noch verstärkt. Dass durchgehendes Lüften die Feuchte in Kellerräumen reduziert, ist ein Irrglaube. „Schimmelpilze benötigen zum Wachstum in erster Linie Feuchtigkeit. Dauerlüften des Kellers im Sommer ist kontraproduktiv, weil die feuchte, warme Außenluft an den kühlen Wänden oder Möbeln kondensiert und damit ideale Bedingungen für Schimmelpilz schafft“, erklärt Sabine Vogel, Energieberaterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Feuchte Kellerräume im Sommer nicht lüften

An schwülwarmen Tagen und in Tropennächten gilt: nicht lüften! Am besten wird in der Übergangszeit gelüftet, wenn die absolute Luftfeuchte der Außenluft deutlich unter der absoluten Innenluftfeuchte liegt. Das ist meist nachts oder in den frühen Morgenstunden der Fall. Den richtigen Zeitraum zum Lüften einzuschätzen ist schwierig, denn er ist von der absoluten Luftfeuchtigkeit abhängig. Die absolute Luftfeuchte kann nur mit speziellen Geräten und Sensoren bestimmt werden. Herkömmliche Hygrometer messen die relative Luftfeuchtigkeit, die zu wenig aussagekräftig für den richtigen Zeitpunkt zum Lüften ist. Die sicherste Lösung ist eine technische: Nach Behebung der Feuchteursache kann ein Lüftungssystem installiert werden, das über die absolute Luftfeuchtigkeit gesteuert wird. Auch ein Luftentfeuchter, im Idealfall mit Kanalanschluss, beugt Schimmel vor.

Zur Erklärung der Begriffe: Die absolute Luftfeuchtigkeit ist die Masse des Wasserdampfs in einem bestimmten Luftvolumen und wird in g/m³ angegeben. Verändert sich dieses Volumen durch Temperatur- oder Druckveränderung, ändert sich auch die absolute Menge an Wasserdampf. Die relative Luftfeuchtigkeit wird in Prozent (%) angegeben und gibt Auskunft über den Grad der Wasserdampf-Sättigung der Luft.

So entsteht Sommerkondensation

Die absolute Luftfeuchtigkeit ist im Sommer meist hoch. Bei offenen Fenstern tritt diese feuchtwarme Luft in die kühlen Räume ein. Die kühle Luft kann jedoch weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen als warme Luft, es kommt zur sogenannten Sommerkondensation: Wassertröpfchen bilden sich an den Wänden, Möbeln und gelagerten Gegenständen —  gerade richtig für das Schimmelwachstum. Es genügt eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 - 80 Prozent an der Materialoberfläche, damit sich Schimmel bilden kann.

Neubau und Sanierung

Selbst bei gut wärmegedämmten Gebäuden kann im Sommer Schimmelbefall auftreten. Davon sind Wohnungen und Wohnungsteile betroffen, die sich an einem Gewässer, im Wald, in der Au oder in feuchten Tallagen befinden, nach Norden orientiert sind und im Erdgeschoß liegen. Diese ungünstige Kombination aus geringer Sonneneinstrahlung und hoher absoluter Luftfeuchtigkeit begünstigen an feuchtwarmen Sommertagen den Schimmelbefall. Darum sollte auch hier das Dauerlüften vermieden werden.

Vor einer Sanierung ist es wichtig, die Ursache festzustellen, um die passende Sanierungsmaßnahme zu wählen. Die Beurteilung und Umsetzung sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Damit eine Sanierung korrekt umgesetzt wird, ist der Schimmel-Leitfaden des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus zu beachten.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG informiert im soeben aktualisierten Infoblatt „Schimmel“ über die Schimmelbekämpfung. Kostenloser Download des Infoblattes auf www.umweltberatung.at/schimmel.
Individuelle Beratung zum ökologischen Bauen und Wohnen bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

Kostenloser Download des „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ auf www.innenraumanalytik.at/schimmelleitfaden.pdf

Sabine Seidl
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Elektroschrott adieu!

Medieninformation: Möglichst lange nutzen statt viel kaufen, das empfiehlt die INITIATIVE „natürlich weniger Mist“. 5. August 2019

Elektroschrott

Immer neue Produkte am Elektromarkt versprechen immer neuere, bessere Funktionen. Durch das Bedürfnis „Up-To-Date“ zu sein, wachsen die Müllberge, obwohl viele Geräte noch gut funktionieren würden. So lange wie möglich nutzen, ist die Devise. Und auf www.wenigermist.at gibt es viele Tipps dafür.

Die Gründe für die Neuanschaffung eines Gerätes sind vielseitig. Häufig ist nicht ein Defekt, der zum Beispiel das Handy unbrauchbar macht, der Grund, sondern der Drang, immer das allerneueste technische Gerät zu besitzen. Das „alte“ Gerät wird durch ein neues ersetzt und entweder zu Hause gelagert oder mehr oder weniger fachgerecht entsorgt. Dazu gibt es 4 Fragen, die uns vor Müll aus trendigen Elektrogeräten bewahren, auf www.wenigermist.at/handy-und-laptop.

Länger nutzen: Secondhand

Sowohl wenn man ein Gerät nicht mehr braucht, als auch bei der Neuanschaffung wird ein Markt oft vollkommen außer Acht gelassen: Der Secondhand-Markt. Hier können sowohl Produkte verkauft werden, die nicht mehr den eigenen Vorstellungen entsprechen, als auch Geräte gekauft werden, die so gut wie neu sind.

Wer sich an seinem Gerät satt gesehen hat oder spezielle Funktionen vermisst, der sollte sich in einem Secondhand-Laden umsehen. Oft werden Geräte fast neuwertig wiederverkauft, weil sie zu selten verwendet wurden. Hochwertige gebrauchte Geräte sind günstiger in der Anschaffung und oft besser in der Qualität als ein billiges neues Gerät. Für Gebrauchtwaren gibt es eine gesetzliche Gewährleistung von mindestens zwölf Monaten. Eine Garantie kann zusätzlich freiwillig vom Verkäufer gegeben werden. Bei privaten Käufen und Verkäufen wird die Gewährleistung normalerweise im Kaufvertrag ausgeschlossen.

Beste Secondhand-Qualität im 48er-Tandler

Ab 7. August öffnet der 48er-Tandler frisch renoviert die Türen und bietet zusätzlich refurbished IT-Geräte der Stadt Wien zum Kauf an. Die EDV-Geräte im 48er-Tandler durchlaufen einen qualitätsgesicherten Prozess von Fachkräften des sozialökonomischen Betrieb DRZ (Demontage- und Recycling-Zentrum). Die Geräte werden genauestens geprüft, zertifiziert, Daten gelöscht und PCs und Laptops werden mit neuen Betriebssystemen ausgestattet. Alle Geräte werden mit einer 12-monatigen Gewährleistung verkauft.

Öffnungszeiten des 48er-Tandlers:
Mittwoch bis Samstag (ausgenommen Feiertage) 10 bis 18 Uhr
Siebenbrunnenfeldgasse 3, 1050 Wien

Ein guter Grund für möglichst lange Nutzung

Oft sind wir uns gar nicht dessen bewusst, was es für die Umwelt bedeutet, wenn wir ein elektronisches Gerät entsorgen. Zum Beispiel werden für die Herstellung eines neuen Handys 75 kg Ressourcen benötigt. Schon allein deshalb ist es zu schade zum Wegwerfen.

Bei Handys sind es oft nur Kleinigkeiten, die kostengünstig repariert werden können. Fachleute können Bildschirme, Akkus, Mikrofone und Lautsprecher von Handys tauschen. Ein Wasserschaden bedeutet also nicht unbedingt ein neues Handy. Betriebe des Reparaturnetzwerks reparieren Handys genauso wie Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik: www.reparaturnetzwerk.at

Tipps für Langlebigkeit

Eine einfache aber effektive Maßnahme, damit Handys lange halten, sind Schutzhüllen und Panzerglasfolien. Laptops leben länger, wenn ihre Festplatten nicht über 70 % belegt sind und überflüssige Software gelöscht wird. Weitere Tipps, damit Elektrogeräte möglichst lange halten, sind auf www.wenigermist.at zu finden:

Richtig entsorgen

Kann ein defektes Gerät nicht mehr repariert werden, ist die richtige Entsorgung wichtig. Die Geräte sollten nicht zu Hause verstauben, sondern zur fachgerechten Entsorgung gebracht werden - in Wien also zu den Mistplätzen der MA 48. Nur dann können wichtige Bestandteile wie Kunststoffe und Metalle zurückgewonnen werden. In Wien werden jedes Jahr über 8.000 Tonnen Elektro-Altgeräte abgegeben. Aus dem enthaltenen Eisen könnten alle Einwohner der Bezirke Favoriten und Simmering mit einem neuen Fahrrad ausgestattet werden.

Weitere Informationen

Viele Tipps zur Abfallvermeidung bietet die Website www.wenigermist.at

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