Mit wenig Aufwand Energie sparen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, um den Energieverbrauch zu senken.12. Mai 2022

Kippschalter ausgeschaltet

Zum Energiesparen gibt es viele einfache Möglichkeiten - vom Waschen bei niedrigeren Temperaturen bis zum Durchflussbegrenzer in der Dusche. Was wieviel bringt, zeigt DIE UMWELTBERATUNG mit ihren Energiespartipps auf www.umweltberatung.at/spartipps.

„Klimaschutz im Alltag lässt sich auch durch kleine Maßnahmen umsetzen – wie zum Beispiel beim Thema Energieverbrauch, gleichzeitig lassen sich dadurch Kosten reduzieren“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.
„Die Summe vieler kleiner Maßnahmen macht’s aus – ein paar Prozent hier und ein paar Prozent dort sparen übers Jahr zusammen doch ein paar hundert Euro“, erklärt Gudrun Buschbacher, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Runter mit der Waschtemperatur

Im Wäschewaschen steckt großes Sparpotenzial. Waschen bei 90 °C verbraucht ca. das Fünffache der Energie einer Niedrigtemperaturwäsche (30 °C), Waschen bei 60 °C immer noch das Doppelte bis Dreifache. Und Wäschetrockner sind wahre Energiefresser, sie machen rund 6 bis 21 % des Stromverbrauchs eines Haushalts aus.

Die Schritte zum Sparen:

  • Waschmaschine voll beladen
  • passendendes Programm mit niedriger Temperatur (30-40°C) wählen, nur die weiße Wäsche ab und zu mit 60 Grad waschen
  • Wäsche zum Trocknen aufhängen statt in der Maschine trocknen

Warmwasser sparen

Eine 10-Minütige Dusche spart gegenüber einem Vollbad 33% Energie.

Die Schritte zum Sparen:

  • Durchflussbegrenzer an den Duschkopf schrauben oder einen Sparduschkopf verwenden – das reduziert den Wasserverbrauch.
  • Nicht ewig unter der Dusche stehen, sondern nach 5 bis 10 Minuten aufhören. Wer gerne Musik hört beim Duschen, erstellt einfach eine 10-minütige Playlist, um zu wissen, wann’ s genug ist.

Warmwasser lässt sich übrigens beim Geschirrspülen sehr bequem sparen: Wenn ein Geschirrspüler im Haushalt vorhanden ist, dann erledigt er das Spülen sparsamer als es das händische Abwaschen tut.

Fenster nicht kippen, solange geheizt wird

Die Heizung ist der größte Energieverbraucher im Haushalt. In der Übergangszeit ist es verlockend, die Fenster gekippt zu lassen. Solange noch geheizt wird, spart aber Stoßlüften oder Querlüften gegenüber gekippten Fenstern bis zu 10 Prozent Energie. Viele weitere Energiespartipps sind auf www.umweltberatung.at/spartipps zu finden.

Zukunftsfit mit dem energie-führerschein

Eine gute Unterstützung beim Energiesparen ist der energie-führerschein. Die AbsolventInnen des energie-führerschein erfahren bei der Vorbereitung, wie sie Potenziale zum Energiesparen im beruflichen und privaten Alltag am besten nutzen, dadurch Geld sparen und zum Klimaschutz beitragen. energie-führerschein Seminare können von Unternehmen und Organisationen bei DIE UMWELTBERATUNG gebucht werden. Auch kostenlose Lernunterlagen und eine App helfen bei der Vorbereitung auf die energie-führerschein Prüfung.

Weitere Informationen

Wo im Haushalt viel Potenzial zum Energiesparen steckt, zeigt DIE UMWELTBERATUNG in den Energiespartipps auf www.umweltberatung.at/spartipps

Die Informationen zur energie-führerschein Prüfung und zur Vorbereitung darauf sind auf www.umweltberatung.at/energie-fuehrerschein zu finden.

Firmenunabhängige Beratung zum Energiesparen bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
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Reparaturbonus: Das Reparaturnetzwerk Wien ist dabei!

Medieninformation: Ermäßigte Gerätereparaturen gibt es jetzt auch bei Betrieben des Reparaturnetzwerks. 26. April 2022

Smartphone-Reparatur

Der neue, österreichweite Reparaturbonus des Bundes, mit dem es bis zu 200 Euro Förderung auf die Reparatur von Elektrogeräten gibt, kann auch bei Betrieben des Reparaturnetzwerks eingelöst werden. Dieses Wiener Netzwerk punktet mit einem besonders kund*innenfreundlichen Infoservice  − auf www.reparaturnetzwerk.at und an der Hotline des Reparaturnetzwerks unter 01 803 32 32 – 22.

Elektro- und Elektronikgeräte reparieren zu lassen, ist ökologisch, praktisch und mit dem Reparaturbonus unglaublich günstig. “Wer Geräte reparieren lässt statt etwas Neues zu kaufen, erspart sich nicht nur das Durchlesen der seitenlangen Gebrauchsanweisungen für Neugeräte, sondern mit dem Reparaturbonus auch jede Menge Geld“, erklärt Umweltberater Markus Piringer, der das Reparaturnetzwerk koordiniert. Materialknappheit, Klimaschutz, Abfallvermeidung und regionale Arbeitsplätze sind weitere Gründe, die fürs Reparieren und gegen einen Neukauf sprechen.

Die Hälfte der Reparaturkosten wird bezahlt

Nach dem großen Erfolg des „Wiener Reparaturbon“ der Stadt Wien – Umweltschutz in den Vorjahren ist nun der Startschuss für den österreichweiten Reparaturbonus gefallen. Mit dem Reparaturbonus kostet die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten um 50 Prozent weniger, bis zu 200 Euro werden zugeschossen. Auch die Kosten für Kostenvoranschläge werden zu 50 Prozent gefördert, hier werden bis zu 30 Euro aus dem Fördertopf finanziert.

Viele Netzwerksbetriebe dabei

Der Reparaturbonus für Reparaturen von Elektro- und Elektronikgeräten kann österreichweit bei allen Betrieben eingelöst werden, die sich dieser Aktion angeschlossen haben - auch bei rund 70 Betrieben  des Reparaturnetzwerks. Der Arbeitsschwerpunkt dieser Betriebe liegt in der Reparatur und nicht beim Verkauf von Neugeräten.

Kund*innenfreundliches Service des Reparaturnetzwerkes

Auf der Seite www.reparaturnetzwerk.at gibt es eine Suchfunktion, mit der konkret nach Reparaturbetrieben für bestimmte Produkte gesucht werden kann – zum Beispiel einfach Waschmaschine oder TV ins Suchfeld eingeben, und schon erscheinen die Betriebe, die diese Geräte reparieren. Jene Betriebe, die den Reparaturbonus annehmen, sind extra gekennzeichnet. Sollten dennoch Fragen offenbleiben, steht die Hotline des Reparaturnetzwerkes mit Rat und Tat zur Seite.

Das Reparaturnetzwerk repariert beinahe alles

Der Reparaturbonus gilt ausschließlich für Elektro- und Elektronikgeräte. Darüber hinaus wird im Reparaturnetzwerk aber noch viel mehr repariert: von Koffern und Taschen über Textilien und Möbel bis zu Uhren und Schmuck. Auch Musikinstrumente, Bilderrahmen, Fußböden, Schuhe, Spielzeug, Messer und vieles mehr werden von den Profis des Reparaturnetzwerks mit viel Know-how gewartet und repariert.

Reparieren schützt das Klima

Dass Reparaturen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, zeigt eine Analyse des European Environmental Bureau - EEB: Die Verlängerung der Lebensdauer aller Waschmaschinen, Notebooks, Staubsauger und Smartphones in der EU um nur ein Jahr würde jährlich rund 4 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen. Das ist dieselbe Menge CO2, die rund 2 Millionen weniger Autos auf den Straßen einsparen würden!

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG informiert darüber, welche Reparaturbetriebe im Reparaturnetzwerk auf welche Reparaturen spezialisiert sind: unter 01 803 32 32 – 22 und auf www.reparaturnetzwerk.at    

Bei welchen Betrieben des Reparaturnetzwerks Wien der Reparaturbonus eingelöst werden kann, ist auf www.reparaturnetzwerk.at/reparaturbonus-betriebe zu sehen.

Alle Betriebe in ganz Österreich, bei denen der Reparaturbonus gültig ist, sind auf www.reparaturbonus.at zu finden.

Sabine Seidl
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Noch 1 Mal Öko-Großputz und dann ist Weihnachten

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät von Wegwerftüchern und Desinfektionsmitteln beim Reinigen zuhause ab. 15. Dezember 2021

Christbaum - zusammengesetzt aus Mikrofasertüchern

Der effiziente Weihnachtsputz braucht weder scharfe Chemie noch Desinfektion. Für gründliche Sauberkeit sorgen waschbare Reinigungstücher, ökologische Reinigungsmittel und lange Einwirkzeit bei starken Verschmutzungen. Das spart Energie und kostbare Zeit im Advent. Bei der Suche nach dem passenden Putzmittel unterstützt die Öko-Rein Datenbank www.umweltberatung.at/oekorein.

Wenn das Putzen effizient über die Bühne geht, erleichtert das die Vorbereitungen aufs Fest. Wiederverwendbare Tücher und ökologische Reinigungsmittel sind dabei die beste Wahl. „Das Prinzip ‚einmal verwenden, wegwerfen, nachkaufen‘ ist auch beim Saubermachen eine schlechte Idee. Lang haltbare, wiederverwendbare Putztücher sind eine gute Alternative zu Wegwerftüchern“, sagt Sandra Papes, Fachexpertin für Reinigung bei DIE UMWELTBERATUNG.

Nix wegwerfen

Beim Großputz braucht es keine Küchenrolle oder chemiegetränkte Wegwerftücher. Hilfsmittel, die nach dem einmaligen Benutzen weggeschmissen werden, machen viel Müll und müssen wieder nachgekauft werden. Das ist pure Verschwendung von Geld, Energie, und Material. Besser sind wiederverwendbare Textilien wie Mikrofasertücher. Sie reinigen am besten ohne Chemie und nur mit Wasser befeuchtet, können oft in der Waschmaschine gewaschen werden und halten viele Jahre.

Desinfektionsmittel – nein danke!

Ökologische Reinigungsmittel reichen auch für den Großputz. Starke Chemie oder gar Desinfektionsmittel sind überflüssig. In einem Privathaushalt sollten Oberflächen nur auf ärztliche Anordnung desinfiziert werden. Neutralreiniger und Kalkentferner auf Essig- oder Zitronensäurebasis sind absolut ausreichend.

Im Backofen einwirken lassen

Gerade die Küche braucht um die Feiertage mehr Aufmerksamkeit: Verschmutzungen beim Kekse Backen und Kochen werden am besten gleich entfernt. Bei hartnäckigen Verkrustungen im Backrohr hilft eine verlängerte Einwirkzeit des Reinigungsmittels. Diese Backofenreiniger sind stark alkalische Mittel. Umweltfreundlicher und effizienter ist es, Verschmutzungen im noch warmen, aber nicht mehr heißen Backrohr mit Neutralreiniger sofort zu entfernen.

Weitere Informationen

Die Broschüre „Chemie im Haushalt“ bietet umfassende Informationen über ökologische Alternativen zu umwelt- und gesundheitsbelastenden Chemikalien. Kostenloser Download der Broschüre und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/chemie-im-haushalt

Ökologische Reinigungsmittel sind in der Öko-Rein Datenbank auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden.

Individuelle Beratung zur ökologischen Reinigung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter Tel. 01 803 32 32.

Die Produkte, die in der Öko-Rein Datenbank gelistet sind, wurden unabhängig von DIE UMWELTBERATUNG und der Energie- & Umweltagentur des Landes NÖ bewertet. Die Datenbank enthält sämtliche Produkte, die das Österreichische Umweltzeichen tragen. Die gelisteten Produkte entsprechen auch den Kriterien des ökologischen und nachhaltigen Beschaffungsprogramms ÖkoKauf Wien. Das Umweltministerium (BMK) und die Stadt Wien – Umweltschutz haben die Entstehung der Öko-Rein Datenbank gefördert.

Sabine Seidl
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Schafe zählen unterm Bio-Christbaum

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Bäume aus biologischer Landwirtschaft und aus der Region. 6. Dezember 2021

Shropshire Schafe in Christbaumkultur

Ein 2 Meter hoher Christbaum braucht rund 10 Jahre, bis er so groß ist. Wenn er in dieser Zeit weder Kunstdünger bekommt noch mit Pestiziden gespritzt wird, ist er ein echter Bio-Christbaum und erspart der Umwelt den Eintrag von Chemikalien. Wo es diese ökologischen Weihnachtsbäume zu kaufen gibt und welche Rolle Schafe in Bio-Christbaumkulturen spielen, verrät DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Bio-Christbäume“ auf www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen

Das Aussuchen des Christbaumes stimmt schon so richtig schön auf Weihnachten ein. Und bei der Wahl spielt nicht nur die Optik eine Rolle, sondern auch die Herkunft. „Die ökologisch beste Wahl sind Bio-Christbäume, weil diese besonders umweltschonend produziert werden“, rät Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG. Bio-Christbäume werden nach der EU-Bio-Verordnung produziert. Diese Verordnung verbietet den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden.

So werden Bio-Christbäume groß

  • Mit Abstand die Besten: Die Bäume werden mit ausreichend Abstand gepflanzt, damit sie genug Licht bekommen und sich Krankheiten und Schädlinge nicht so leicht ausbreiten können.
  • Mit Schafen gegen die Konkurrenz: Pflanzen, die zwischen den Christbäumen keimen, wetteifern mit den heranwachsenden Bäumchen um Licht und Wasser. Sie werden in Bio-Christbaumkulturen nicht mit Herbiziden gespritzt, sondern durch Mulchen und Mähen kurz gehalten. Oder aber es werden Shropshire-Schafe als lebende Rasenmäher eingesetzt. Diese Schafe sind eine spezielle Rasse, die die Gräser, nicht aber die Bäume anknabbert und auch gleich besten Dünger hinterlässt und daher bestens für Christbaumkulturen geeignet ist.
  • Mit organischem Dünger gedopt: Gedüngt werden die Bio-Christbäume also entweder mit Schafdung oder anderem organischen Dünger. Es kommt kein Kunstdünger in die Erde und das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Denn Kunstdünger führt bei Überdüngung zur Bildung von Lachgas, das um ein Vielfaches klimaschädlicher ist als CO2.
  • Mit Nützlingen gegen unliebsame Gäste: Die natürliche Bewirtschaftung fördert die Gesundheit der Bäume sowie Nützlinge, die die Schädlinge in Schach halten. Es kommen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz.

Die Einkaufsadressen im Überblick

Die Verkaufsstandorte von Bio-Christbäumen recherchiert DIE UMWELTBERATUNG jährlich und listet sie im kostenlosen Infoblatt „Bio-Christbäume“. Wenn kein Bio-Betrieb in der Nähe ist, sind Bäume aus der Region die ökologisch nächste Wahl. Sie ersparen weite Transportwege und die Christbäume halten lange. Und apropos Haltbarkeit: wassergefüllten Christbaumständer nicht vergessen!

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Bio-Christbäume“ steht auf www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen kostenlos zum Download zur Verfügung.

Viele Tipps für rundum ökologische Weihnachten vom Kerzenkauf bis zum Weihnachtsputz sind auf www.umweltberatung.at/weihnachten zu finden.

Individuelle Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

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Irrtum! 5 verbreitete Irrtümer beim Heizen

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zum energiesparenden Heizen. 11. Oktober 2021

Thermostatventil am Heizkörper

Hartnäckige Irrtümer betreffend das Heizen, kosten viel Energie und Geld und sind obendrein schlecht fürs Klima. Höchste Zeit also, damit aufzuräumen und mit fundiertem Wissen zum Energiesparen in die Heizsaison zu starten. DIE UMWELTBERATUNG gibt im Infoblatt „Richtig heizen“ Tipps für komfortables Wohnen bei niedrigem Energieverbrauch: www.umweltberatung.at/spartipps-richtig-heizen-deutsch  

Fürs Heizen verbrauchen hierzulande Haushalte durchschnittlich 50 Prozent ihrer Gesamtenergie, das Potenzial zum Sparen ist also groß. „Kleine Irrtümer haben beim Heizen große Wirkung. Durch Aufklärung und einfache Maßnahmen lässt sich viel sparen“, empfiehlt Sabine Vogel, Energieberaterin von DIE UMWELTBERATUNG.

Irrtümer

  • Irrtum 1: Die Temperatur etwas niedriger drehen, bringt nichts. Im Gegenteil: Die Ersparnis ist groß. 1 Grad weniger Raumtemperatur spart 6 % Energiekosten! Gerade in Räumen, die wenig benutzt werden, lässt sich da einfach Energie sparen.
  • Irrtum 2: Ein langer Vorhang hält die Kälte ab. Im Gegenteil: Wenn der Vorhang vor dem Heizkörper hängt, behindert das die Luftzirkulation und die warme Luft kann sich nicht gut im Raum verteilen. Lange Vorhänge einfach auf das Fensterbrett legen.
  • Irrtum 3: Das bisschen Gluckern im Heizköper macht nichts. Im Gegenteil: Schon das leiseste Gluckern ist ein Zeichen dafür, dass der Heizkörper entlüftet werden muss, um dieselbe Raumtemperatur mit weniger Energie zu erreichen.
  • Irrtum 4: Fenster kippen, spart Energie. Im Gegenteil: Die Fenster für kurze Zeit weit aufzumachen anstatt sie lang zu kippen, braucht weniger Energie und beugt außerdem der Schimmelbildung vor.
  • Irrtum 5: Die Heizung beim Fortgehen oder über Nacht ganz abdrehen, spart Energie. Im Gegenteil: Der Energieaufwand, um ganz ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen, ist größer, als wenn die Heizung um 3° Celsius zurückgedreht wird.

Weitere Informationen

Tipps zum richtigen Heizen und Lüften gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt auf www.umweltberatung.at/spartipps-richtig-heizen-deutsch.

Eine Anleitung für den Heizungscheck zu Beginn der Heizsaison ist auf www.umweltberatung.at/heizungscheck-durchfuehren zu finden.

Persönliche Beratung zum Heizen und Energiesparen bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 803 32 32.

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Checkliste für einen coolen Sommer

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, um gut durch heiße Zeiten zu kommen. 8. Juli 2021

Geschlossenes Fenster mit Außenjalousie

Die Hitze kann dem Körper ganz schön zusetzen. Mit einem Rundumpaket an kleinen Maßnahmen lassen sich die Hitzewellen besser überstehen. Viele Tipps dazu gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Cool durch den Sommer“, das in deutscher und türkischer Sprache kostenlos heruntergeladen werden kann: www.umweltberatung.at/cool-durch-den-sommer
„Richtig lüften ist das Um und Auf im Kampf gegen die Überhitzung. Und auch ein außenliegender Sonnenschutz vor den Fenstern ist wohltuend“, erklärt Sabine Vogel, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Checkliste: 7 x abkühlen

  • Fenster zu und Rollos runter bei Tag, hält die Hitze draußen
  • kräftig lüften sobald es draußen kühler ist - bei Nacht und in den frühen Morgenstunden.
  • Wäsche oder feuchte Tücher helfen durch Verdunstungskälte
  • die Füße in einem Schaffel mit kaltem Wasser baden und die Unterarme in kaltes Wasser tauchen
  • lauwarm duschen, tut besser als heiß oder ganz kalt duschen
  • mehr Wasser trinken als an normalen Tagen tut dem Körper gut
  • leichte Speisen wie Gemüse, Obst und Joghurt tragen zum Wohlbefinden bei

Die Hitze draußen halten

Außenjalousien, Rollläden und Markisen sind wirksamer gegen die Hitze als innenliegende Jalousien und Rollos. Für die Anschaffung von außenliegendem Sonnenschutz für Wohnungen in Wien gibt es bis zu 50 % Förderung durch die Stadt Wien.

Ventilatoren statt Klimakiller

Wenn trotz aller Maßnahmen die Hitze unerträglich ist, empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG Ventilatoren. Sie kühlen den Raum nicht, sind aber wie ein Lüfterl im Freien angenehm auf der Haut. Ventilatoren verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie, die Klimageräte brauchen. Klimageräte wärmen mit ihrer Abluft die Umgebung auf und sind Energiefresser, die dem Klima einheizen.

Weitere Informationen

Viele Tipps zum Schutz vor Überhitzung gibt DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Cool durch den Sommer“, das in deutscher und türkischer Sprache kostenlos heruntergeladen werden kann: www.umweltberatung.at/cool-durch-den-sommer

Beratung zur Ausrüstung der Wohnung mit Außenjalousien bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline: Tel. 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Jetzt schon neue Heizsaison planen: clever oder smart?

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, nach der Heizsaison energiesparende Maßnahmen für die nächste Saison zu planen. 5. Mai 2021

Raumthermostat

Nach der Heizsaison ist ja bekanntlich vor der Heizsaison. Und mit Homeoffice fällt die Energierechnung heuer in vielen Haushalten höher aus als sonst. Automatisierungen wie die Nachtabsenkung helfen beim Sparen. Dabei muss es kein Smart Home sein, denn ein klassischer Raumthermostat und Thermostatventilköpfe leisten beste Dienste. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt jetzt gut zu planen, damit im Herbst alles startklar ist.

Die Heizung klug zu nutzen, schont die Geldbörse und schützt das Klima. Wer bereits Smart Home-Technologie angeschafft hat, kann sie auch für die Heizungsregelung nutzen. Aber neu angeschafft braucht sie dafür nicht werden, denn es gibt auch andere, clevere Lösungen. „Ein Raumthermostat und Thermostatventile an den Heizkörpern sind bewährte Instrumente, um den Wohnkomfort zu steigern und gleichzeitig die Heizkosten zu senken. Das klappt auch mit Modellen ohne Internetverbindung bestens“, empfiehlt DIin Doris Banner, Energieexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Die clevere Lösung

Mit einem Raumthermostat lässt sich die Temperatur effizient zentral steuern. Es hängt am besten im Wohnzimmer. Wenn in allen anderen Räumen an den Heizkörpern Thermostatventile montiert werden, lässt sich zusätzlich die Temperatur in jedem Raum individuell regulieren: In Schlafräumen benötigt man meist niedrigere, im Wohnraum mittlere oder dem Bad höhere Temperaturen. Der Raumthermostat regelt die wiederkehrende Nachtabsenkung automatisch und kann zusätzlich beim längeren Verlassen der Wohnung oder des Hauses runtergedreht werden.

Smart Home mit Vor- und Nachteilen

Im Smart Home werden verschiedene Funktionen wie zum Beispiel das Heizen über Webapplikationen gesteuert. Die Vorteile sind der Komfort durch die Vernetzung der verschiedenen Geräte, die Fernsteuerungsmöglichkeiten und die Ablesbarkeit von Daten zur Optimierung der Einstellungen. Nachteil ist, dass dabei große Datenmengen verarbeitet werden, was einerseits verwundbar für Hackerangriffe macht und andererseits viel Energie für den Datentransfer und zum Betreiben der Server braucht. Und das wiederum schmälert die Energieersparnis. Nicht zu vergessen: Auch das Smart Home ist nur so intelligent, wie es von seinen Nutzer*innen eingestellt wird.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG berät an i hrer Hotline zum energieeffizienten Wohnen, Bauen und Sanieren: Tel. 01 803 32 32, www.umweltberatung.at

Sabine Seidl
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Sauber arbeiten im Homeoffice

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät von Raumbeduftung ab und gibt Tipps zur ökologischen Reinigung. 30. März 2021

Computerarbeitsplatz

Das Homeoffice macht sich mit mehr Staub, Fingertappern auf allen Oberflächen und einer stark beanspruchten Küche bemerkbar. Staubsauger, ökologischer Allzweckreiniger, Mikrofasertücher und Baumwolltücher sind die Verbündeten bei der Putzaktion für ein gesundes Wohlfühloffice. Und besonders wichtig für einen klaren Kopf bei der Arbeit: regelmäßig Lüften statt Dauerbeduftung. Ökologische Reinigungsmittel für die effiziente Reinigung sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden.

Durch das Arbeiten im Homeoffice muss zuhause mehr geputzt werden. Um die Wohnung zwischendurch gut sauber zu bekommen, sind keine Spezialmittel notwendig, eine einfache Ausrüstung reicht. „Gegen Fingertapper auf glatten Oberflächen sind Mikrofasertücher ideal. Holzmöbel werden mit einem Baumwolltuch abgestaubt. Und ein Schuss ökologisches Reinigungsmittel im Wasser hilft bei hartnäckigem Schmutz“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Mehr Luft statt Duft

Das Angebot an künstlichen Düften fürs Homeoffice ist verführerisch. Aber egal, ob Stäbchen, die in einem Fläschchen mit Duftflüssigkeit stecken, oder Automaten, die in regelmäßigen Abständen Duft in den Raum sprühen − DIE UMWELTBERATUNG rät von all diesen Mitteln ab. „Der Duft belastet die Raumluft unnötig mit leichtflüchtigen Stoffen. Das kann zu Kopfweh und auch zu allergischen Reaktionen führen. Wesentlich besser ist es, mehrmals täglich kräftig zu lüften, damit genug Sauerstoff im Raum ist und die CO2-Konzentration sinkt. Das belebt und fördert einen klaren Kopf“, empfiehlt der Umweltberater.

Computer entstauben

Am Arbeitsplatz sammelt sich rasch Staub an. Für den Bildschirm eignet sich ein trockenes Baumwolltuch gut zum Abstauben. Die Tastatur wird durch Staubsaugen auf kleinster Stufe mit der Saugbürste sauber. Der Staubsauger holt Staub und Brösel aus den kleinen Zwischenräumen der Tastatur heraus.

Glatte und raue Oberflächen brauchen andere Behandlung

Glatte Oberflächen wie Glas, Metall und lackierte Flächen werden mit einem Mikrofasertuch sauber. Wenn Fingerabdrücke oder Flecken zu beseitigen sind, wird das Mikrofasertuch „nebelfeucht“ verwendet – also nicht triefend nass, sondern nur leicht befeuchtet bzw. gut ausgewrungen. Holz- oder Kunststoffoberflächen könnten durch Mikrofasern beschädigt werden – für sie sind Baumwolltücher besser geeignet.

Allzweckreiniger gegen Flecken

Sind fette oder klebrige Flecken zu beseitigen, hilft ein ökologischer Allzweckreiniger. Das Mittel einwirken zu lassen, erleichtert die Reinigung. Auf alle Fälle ist die Dosierungsanleitung zu beachten. Überdosierung erzielt nicht mehr Sauberkeit, bringt aber unnötige Chemikalien ins Abwasser.

Desinfektionsmittel sind im Haushalt im Normalfall nicht notwendig. Die Alternativen dazu sind gründliches Händewaschen und die Reinigung von Griffen und Türschnallen mit Allzweckreiniger.

Weitere Informationen

In der Öko-Rein Datenbank sind mehr als 700 ökologische Wasch- und Reinigungsmittel sowohl für Privathaushalte als auch für gewerbliche Zwecke auf einen Klick zu finden: www.umweltberatung.at/oekorein 

Individuelle Beratung zur ökologischen Reinigung bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

Die Produkte, die in der Öko-Rein Datenbank gelistet sind, wurden unabhängig von DIE UMWELTBERATUNG und der Energie- & Umweltagentur des Landes NÖ bewertet. Die Datenbank enthält sämtliche Produkte, die das Österreichische Umweltzeichen tragen. Die gelisteten Produkte entsprechen auch den Kriterien des ökologischen und nachhaltigen Beschaffungsprogramms ÖkoKauf Wien.

Das Umweltministerium (BMK) und die Stadt Wien – Umweltschutz haben die Entstehung der Öko-Rein Datenbank gefördert.

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Das Foto ist zur Verwendung freigegeben, wenn im Beitrag DIE UMWELTBERATUNG erwähnt und die Fotoquelle angeben wird. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie ein hochauflösendes Bild benötigen.

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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Stadt Wien - Umweltschutz.

EU-Energielabel: täglich Energie sparen, nicht nur beim Kauf!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG informiert auf www.umweltberatung.at/das-eu-energieeffizienzlabel über das neue EU-Energieeffizienzlabel. 1. März 2021

EU-Energielabel

Ab 1. März werden Elektrogeräte in der EU mit einem neuen Energielabel gekennzeichnet. In der Übergangsfrist werden aber auch die alten Energielabels noch auf Geräten zu finden sein. DIE UMWELTBERATUNG erklärt auf ihrer Website, woran man sich bei alten und neuen Labels orientieren kann, und appelliert: Wichtig ist nicht nur, ein Gerät mit niedrigem Stromverbrauch zu kaufen, sondern die Geräte auch sparsam und so lange wie möglich zu nutzen!

Ziel des EU-Energielabels ist es, die Energieeffizienz von Geräten vergleichbar zu machen. Die Energieeffizienzklassen werden mit Buchstaben gekennzeichnet. In der Übergangsfrist vom alten aufs neue Label ist die Vergleichbarkeit der Energieeffizienzklassen schwierig, weil die Systematik geändert wird – die zur Klassifizierung verwendeten Buchstaben entsprechen beim neuen Label einer anderen Energieeffizienzklasse. Als Entscheidungshilfe rät DIE UMWELTBERATUNG, den Stromverbrauch zu vergleichen.

„Wirklich energieeffizient ist ein Gerät aber unabhängig vom durchschnittlich angegebenen Stromverbrauch nur dann, wenn es auch sparsam genutzt wird. Verschwenderischer Umgang macht die Vorteile einer guten Energieeffizienzklasse zunichte“, appelliert Energieberaterin Sabine Vogel von DIE UMWELTBERATUNG. Deshalb hat DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website die Beschreibungen der Energielabels für die verschiedenen Gerätetypen mit Energiespartipps ergänzt.

A++ und A+++ werden zu B und C

Die Energieeffizienzklassen werden mit Buchstaben bezeichnet, und diese Bezeichnungen sind beim neuen Energielabel geändert. Ein Beispiel: Die beiden bisher besten Energieeffizienzklassen A+++ und A++ werden im neuen Label als B und C bezeichnet. A ist beim neuen Label für besonders energieeffizient Geräte reserviert, die noch gar nicht am Markt sind, sondern erst entwickelt werden.

Die Umstellung auf das neue Label wird im ersten Schritt bei Kühlschränken, Weinkühlschränken, Gefrierschränken, Waschmaschinen, Wäschetrocknern und elektronischen Displays angewendet.

Unterstützung beim Vergleich

Auch ein Rechenbeispiel findet sich auf www.umweltberatung.at/das-eu-energieeffizienzlabel. Denn der Vergleich von Geräten, die das alte EU-Energielabel tragen, mit solchen, auf denen schon das neue klebt, ist bei Waschmaschine, Geschirrspüler und Fernseher nicht einfach. Am alten Label war zum Beispiel der Stromverbrauch einer Waschmaschine für 220 Waschgänge berechnet, am neuen Label ist der Verbrauch nur für 100 Waschgänge angegeben.

Die 4 großen Fragen VOR der Gerätesuche

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, vor der Suche nach einem neuen Gerät folgende Fragen zu stellen und gegebenenfalls einer Reparatur den Vorzug zu geben:

  • Brauche ich das Gerät wirklich?
  • Ist das alte Gerät noch reparierbar? Das kann zum Beispiel im Reparaturnetzwerk abgeklärt werden: www.reparaturnetzwerk.at
  • Wenn ein Neukauf nötig ist: Welche Dimensionierung entspricht den Bedürfnissen im Haushalt? Je größer zum Beispiel der Kühlschrank oder der Bildschirm ist, desto mehr Energie verbraucht er – auch wenn er laut Label zu einer guten Energieeffizienzklasse gehört.
  • Ist das gesuchte Gerät auch in Secondhand-Qualität erhältlich?

Weitere Informationen

Informationen rund um das alte und neue EU-Energielabel hat DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/das-eu-energieeffizienzlabel übersichtlich dargestellt.

Viele Tipps zum Energiesparen sind im Infoblatt „Strom sparen im Haushalt“ zu finden: www.umweltberatung.at/strom-sparen-im-haushalt

Individuelle Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline: Tel. 01 803 32 32

Sabine Seidl
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DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Stadt Wien - Umweltschutz.

„Schuhmacher Triebl“: 100. Betrieb für das Wiener Reparaturnetzwerk

Medieninformation: Die Stadt Wien - Umweltschutz und DIE UMWELTBERATUNG freuen sich sehr, dass der 100. Mitgliedsbetrieb ins Reparaturnetzwerk Wien aufgenommen wurde! 26. Jänner 2021

Stadtrat Czernohorszky bei Schuhmacher Triebl

Mit dem "Schuhmacher Triebl" aus dem 18. Bezirk konnte nun der 100. Betrieb ins Wiener Reparaturnetzwerk aufgenommen werden: Franz Triebl ist ein engagierter Schumacher im 18. Bezirk. Er selbst bezeichnet sich als Reparaturspezialist, weil sein Geschäft mittlerweile hauptsächlich aus der Reparatur von Lederwaren besteht, und nicht wie früher das klassische Schumacher-Handwerk aus der Anfertigung von Maßschuhen. Er repariert neben Schuhen auch Kleinlederwaren wie Geldbörsen, Taschen und Gürtel und ist auch Spezialist für die Reparatur von Berg- und Wanderschuhen. Ein weiteres Spezialservice ist ein Sneaker- und Schuh-Pflege-Komplettservice inklusive Reinigung.

„Beim Wiener Reparaturnetzwerk wird sehr viel Wert auf Service und Qualität gelegt. Wiens Reparaturprofis reparieren fast alles – im Sinne der Nachhaltigkeit ist dies ein enorm wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Was 1999 mit 23 Betrieben begonnen hat, hat sich erfreulich entwickelt: Das Reparaturnetzwerk ist gewachsen und damit hat sich auch die Vielfalt des Reparaturangebotes erhöht. „Reparieren bedeutet Abfallvermeidung und Klimaschutz, je mehr Betriebe dabei sind, desto besser für die Umwelt. Ich danke Schuhmacher Triebl und dem gesamten Reparaturnetzwerk für die wertvolle Tätigkeit, die den Menschen den Alltag erleichtert und dazu beiträgt, dass Wien fit für die Zukunft bleibt“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Reparaturbon-Aktion wird fortgesetzt

Seit seiner Gründung wurden schon mehr als 900.000 Reparaturen im Netzwerk durchgeführt. Das hat unzählige Gegenstände vor dem Wegwerfen bewahrt – von Haushaltsgeräten über Lederwaren bis zu Möbeln. „Um noch mehr Menschen in Wien zum Reparieren zu motivieren, werden wir im Frühling den Wiener Reparaturbon wieder anbieten, der im ersten Aktionszeitraum im Herbst bereits gut angenommen wurde. Mit dem Bon kommen Reparaturen viel günstiger, denn die Stadt Wien fördert die Reparaturkosten mit bis zu 50Prozent, wobei ein Förderbetrag von bis zu max. 100 Euro bei jeder Reparaturrechnung in Anspruch genommen werden kann“, so kündigt Karin Büchl-Krammerstätter, die Leiterin der Stadt Wien – Umweltschutz, die Fortsetzung der Reparaturbon-Aktion an. Der Wiener Reparaturbon war auch für den Schuhmacher ein Anreiz, dem Reparaturnetzwerk beizutreten.

Reparieren statt produzieren

Die Werkstatt von Franz Triebl ist liebevoll eingerichtet. Er hat Schuhmacher gelernt, doch ist nicht die Neuproduktion, sondern das Erhalten von Schuhen seine Leidenschaft. Ob ausgerissener Zipp, kaputter Absatz, Loch in der Sohle, zu klein oder zu eng: Franz Triebl kriegt das wieder hin! „Genau solche Spezialist*innen wie Franz Triebl sind es, die nicht nur für zufriedene Kundschaft sorgen, sondern auch das Reparatur-Know-how für die Zukunft sichern. Herzlich willkommen in unserem Netzwerk!“ begrüßt Markus Piringer, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG den neuen Mitgliedsbetrieb.

Weitere Informationen

Das Reparaturnetzwerk bringt Mobiltelefone, Unterhaltungselektronik, Messer, Fahrräder, Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte, Lederwaren und vieles mehr wieder in Schwung. Informationen über die 100 Netzwerksbetriebe und Tipps zur Wartung und langen Nutzung von Gegenständen bietet die Website www.reparaturnetzwerk.at

Telefonische Auskunft darüber, welche Betrieb bei welchem Reparaturproblem weiterhilft, geben die Umweltberater*innen an der Hotline des Reparaturnetzwerks unter Tel. 01 803 32 32 – 22

Rückfragen für Journalist*innen

Michaela Zlamal, Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
+43 1 4000 81446
michaela.zlamal@wien.gv.at

Pressebilder zu dieser Aussendung sind unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

Sabine Seidl
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O Bio-Baum, o Bio-Baum

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG informiert über Bio-Christbäume und wo es sie zu kaufen gibt. 11. Dezember 2020

Christbaumschmuck

Bio-Christbäume bringen ein Stück Natur in das Wohnzimmer, denn sie wachsen ganz ohne Einsatz von Herbiziden, Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger. Der Kauf trägt zum Umweltschutz bei und macht sich durch gute Qualität bezahlt. DIE UMWELTBERATUNG verrät im Infoblatt „Bio-Christbäume“ die Einkaufsadressen und Online-Bestellmöglichkeiten in Wien, NÖ, OÖ und der Steiermark: www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen

In Österreich werden jedes Jahr rund 2,5 Millionen Christbäume verkauft. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes ist eine Tradition, an die für viele Kindheitserinnerungen geknüpft sind. Aber auch Nachhaltigkeit lässt sich damit verbinden, wenn der Baum aus biologischer Landwirtschaft stammt. In der konventionellen Christbaumproduktion dürfen Pestizide verwendet werden, um unerwünschte Gräser, Pflanzenkrankheiten und Schädlinge zu bekämpfen. „Bio-Christbäume werden nach der EU-Bio-Verordnung produziert. Diese Verordnung verbietet den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden, deshalb sind Bio-Christbäume die ökologische Wahl“, erklärt Mag.a Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG.

Die Vorteile von Bio-Christbäumen

  • Keine Herbizide, also Unkrautvernichtungsmittel: Damit die Jungbäume genug Licht und Wasser bekommen, werden die Gräser in den Bio-Christbaumkulturen regelmäßig gemäht oder von Shropshire-Schafen einfach aufgefressen.
  • Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, stattdessen werden die Pflanzen standortgerecht mit ausreichend Abstand gepflanzt und vorbeugend gestärkt. Durch die naturnahe Bewirtschaftungsweise werden Nützlinge gefördert und ein Schädlingsbefall verhindert.
  • Kein Einsatz von klimaschädlichem Kunstdünger, sondern organische Düngung, die zur Bodenpflege und zu gesünderen Pflanzen beiträgt.

Verkaufsstandorte in Österreich

Wer beim Weihnachtsfest also die Umwelt schützen und die heimischen Bio-Betriebe unterstützen will, findet die Verkaufsstandorte von Bio-Christbäumen im kostenlosen Infoblatt „Bio-Christbäume“ von DIE UMWELTBERATUNG. Wenn keine Bezugsquelle in der Nähe ist, stellen Bäume aus der Region den ökologischen Kompromiss dar. Der Kauf eines Christbaumes aus der Region erspart lange Transportwege und sorgt – gemeinsam mit einem wassergefüllten Christbaumständer – für lange Haltbarkeit.

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Bio-Christbäume“ steht auf www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen kostenlos zum Download zur Verfügung.

Viele Tipps für rundum ökologische Weihnachten vom Kerzenkauf bis zum Weihnachtsputz sind auf www.umweltberatung.at/weihnachten zu finden.

Individuelle Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
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Stress, lass nach!

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt ökologische Tipps für entspannte Stimmung. 9. Dezember 2020

Duftgirlande mit Apfel- und Orangenscheiben

In der rundum stressigen Vorweihnachtszeit tut Entspannung gut. Natürliche Düfte, selbstgemachte Naturkosmetik, Kerzenschein und selbst gebackene Kekse sorgen für schöne Stimmung. DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps fürs Wohlfühlen. www.umweltberatung.at/weihnachten

Deadlines, Prüfungstermine, Weihnachtsvorbereitungen, der Jahresabschluss hat’s in sich! Zudem ist es draußen lange dunkel. „Selbst gemachte Bio-Kosmetik und natürliche, stimmungsaufhellende Düfte tun gerade in Zeiten wie diesen gut“, empfiehlt Mag.a Sandra Papes MSc.

Natürliche Wellness für zuhause

DIE UMWELTBERATUNG hat Tipps zusammengestellt, um eine Ruheoase in den eigenen vier Wänden zu schaffen. 

Duft zum Selbermachen: Natürliche Düfte können einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Wohlbefinden leisten und die Stimmung heben. Selbstgemachte Lufterfrischer aus Obstschalen und Duftgirlanden aus Apfel- und Orangenscheiben duften fein. Mit den DIY-Anleitungen von DIE UMWELTBERATUNG lässt sich der weihnachtliche Raumduft ganz einfach nach Hause holen: www.umweltberatung.at/weihnachtlicher-duft 

Ätherische Öle für gute Laune: Auch ätherische Öle sorgen für einen angenehmen Duft. So wirkt zum Beispiel Orangenöl aufmunternd und anregend, Lavendelöl hingegen beruhigend und schlaffördernd. Eukalyptusöl hilft gegen Husten, Rosenöl beruhigt die Nerven. www.umweltberatung.at/aetherische-oele-fuer-gute-laune

Kosmetik zum Selbermachen: Dem Körper können wir mit natürlicher Pflege etwas Gutes tun. Statt das Gesicht mit Plastikkügelchen zu schrubben, empfiehlt DIE UMWELTEBRATUNG ein Peeling aus Mohnsamen, Joghurt und Honig. Körperbutter und Lippenbalsam lassen sich auch ganz einfach selbst herstellen. Selbst gemachte Kosmetik eignet sich auch gut als Geschenk. www.umweltberatung.at/diy

Kerzen anzünden: Das warme Kerzenlicht beruhigt und sorgt für angenehme Stimmung. Bienenwachskerzen, am besten aus der Region, sind eine gute Wahl. www.umweltberatung.at/kerzen

Backen für das eigene Wohl: Einmal mit dem Backen begonnen, lässt einen der Geruch von Zimt und Vanille nicht mehr los. Selbst gebackene Kekse aus biologischen, fair gehandelten Zutaten sorgen nicht nur für weihnachtlichen Duft, sie schmecken auch noch gut und sind Balsam für die Seele. www.umweltberatung.at/bio-in-der-keksdose

Weitere Informationen

Duftgirlande mit Apfel- und Orangenscheiben

DIE UMWELTBERATUNG bietet auf www.umweltberatung.at/weihnachten Tipps für rundum ökologische Weihnachten, vom Weihnachtsduft bis zum Weihnachtsputz.
Auf www.umweltberatung.at/diy sind in den Kategorien Körperpflege und natürliche Düfte eine Menge einfacher Do-it-yourself-Anleitungen zu finden.

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