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Restlküche mit Osterschmankerln

Medieninformation: www.wenigermist.at bietet Restltipps zur Osterzeit, damit Ostereier und Schokohasen nicht im Müll landen. 16. April 2019

Schokohasen im Körberl

Gerade zu den Feiertagen wird groß aufgekocht. Wer die Mengen vor dem Einkauf gut berechnet, erspart sich Unmengen an Essensresten. Zum Glück lassen sich aus Ostereiern, Schinken, Schokohasen und Co auch herrliche Restlgerichte zubereiten. Mehr Tipps zur Abfallvermeidung unter www.wenigermist.at

Wie schön ist es doch, wenn alle zu Besuch kommen — da wird im großen Stil für das Fest eingekauft. Oft bleibt unbedacht, dass auch die Gäste Essen und Nachspeisen mitbringen, und die Tische biegen sich auch noch dann, wenn schon alle satt sind. „Mit guter Planung sind die Mengen besser abschätzbar. Sollte dennoch etwas übrigbleiben, helfen einfache Restlrezepte weiter, damit keine Lebensmittel im Mistkübel landen“, sagt Ernährungswissenschafterin Mag.a Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.

Tipps zum Osterfest

  • Wenigermist-Tipp 1: Gut planen

Kommen Gäste zu Besuch und wenn ja wie viele? Welche Zutaten habe ich zuhause und welche fehlen? Wie oft bin ich selbst eingeladen und muss mich nicht daheim verpflegen? Mithilfe dieser Fragen bekommt man einen Überblick über die Mengen und schreibt eine Einkaufsliste.

  • Wenigermist-Tipp 2: Mitgeben

Falls doch zu viel gekocht wurde, freuen sich die Gäste bestimmt, wenn sie sich einen kleinen Teil vom Festmahl mitnehmen können. Vorbereitete Schüsseln oder Gläser mit dichtem Verschluss erleichtern den Transport.

  • Wenigermist-Tipp 3: Verputzen statt verschwenden

Ostereier lassen sich hervorragend in der Restlküche verwenden. Die gekochten Eier sind, wenn sie nicht abgeschreckt wurden und die Schale keinen Sprung hat, etwa 4 Wochen nach dem Färben gekühlt haltbar. Sie können z.B. als Bärlauch-Ei-Aufstrich, Curry-Ei-Aufstrich oder als Zutat im würzigen Curry verwendet werden.

Der übriggebliebene Schinken schmeckt auch Tage nach dem Fest kalt auf dem Butterbrot ganz wunderbar! Köstlich ist er auch im klassischen Gröstl, einfachen Schinkenfleckerln oder im würzigen Erdäpfelauflauf. Übriggebliebene Striezel und Pinzen lassen sich gemeinsam mit Äpfeln und Rosinen hervorragend zu einem duftenden Scheiterhaufen verarbeiten.

Das Gute an Schokolade ist, dass sie sich über Monate hält, sofern man sie vorher nicht aufisst! Bevor sie grau und bröselig wird, ist heiße Trinkschokolade eine gute Möglichkeit, sie zu verarbeiten. Dazu muss man einfach nur die Milch wärmen und die Schokolade darin auflösen. In Kuchen und Keksen dienen süße Ostereier und Osterhasen als Ersatz für Kochschokolade.

Lebensmittelabfall vermeiden: Tipps auf www.wenigermist.at

Nicht nur zu Ostern ist es wichtig, dass man sorgsam mit den Lebensmitteln umgeht, und Lebensmittelabfälle vermeidet, sondern auch das ganze Jahr hindurch. Immerhin gehen in Österreich laut WWF ein Drittel der Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Das Potenzial zur Abfallvermeidung ist groß. Hilfreiche Tipps zur richtigen Lagerung von Obst, Gemüse, Brot, Milchprodukten, Fleisch und anderen Lebensmitteln bietet die „wenigermist“-Website unter www.wenigermist.at/ABC-lebensmittelabfall-vermeiden und die Seite der MA 22 unter www.umweltschutz.wien.at/abfall/lebensmittel/tipps.html

Weitere Informationen

Viele Informationen zum Vermeiden von Abfall bietet die Website www.wenigermist.at.  

Sabine Seidl

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