Sauber arbeiten im Homeoffice

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG rät von Raumbeduftung ab und gibt Tipps zur ökologischen Reinigung. 30. März 2021

Computerarbeitsplatz

Das Homeoffice macht sich mit mehr Staub, Fingertappern auf allen Oberflächen und einer stark beanspruchten Küche bemerkbar. Staubsauger, ökologischer Allzweckreiniger, Mikrofasertücher und Baumwolltücher sind die Verbündeten bei der Putzaktion für ein gesundes Wohlfühloffice. Und besonders wichtig für einen klaren Kopf bei der Arbeit: regelmäßig Lüften statt Dauerbeduftung. Ökologische Reinigungsmittel für die effiziente Reinigung sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden.

Durch das Arbeiten im Homeoffice muss zuhause mehr geputzt werden. Um die Wohnung zwischendurch gut sauber zu bekommen, sind keine Spezialmittel notwendig, eine einfache Ausrüstung reicht. „Gegen Fingertapper auf glatten Oberflächen sind Mikrofasertücher ideal. Holzmöbel werden mit einem Baumwolltuch abgestaubt. Und ein Schuss ökologisches Reinigungsmittel im Wasser hilft bei hartnäckigem Schmutz“, erklärt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Mehr Luft statt Duft

Das Angebot an künstlichen Düften fürs Homeoffice ist verführerisch. Aber egal, ob Stäbchen, die in einem Fläschchen mit Duftflüssigkeit stecken, oder Automaten, die in regelmäßigen Abständen Duft in den Raum sprühen − DIE UMWELTBERATUNG rät von all diesen Mitteln ab. „Der Duft belastet die Raumluft unnötig mit leichtflüchtigen Stoffen. Das kann zu Kopfweh und auch zu allergischen Reaktionen führen. Wesentlich besser ist es, mehrmals täglich kräftig zu lüften, damit genug Sauerstoff im Raum ist und die CO2-Konzentration sinkt. Das belebt und fördert einen klaren Kopf“, empfiehlt der Umweltberater.

Computer entstauben

Am Arbeitsplatz sammelt sich rasch Staub an. Für den Bildschirm eignet sich ein trockenes Baumwolltuch gut zum Abstauben. Die Tastatur wird durch Staubsaugen auf kleinster Stufe mit der Saugbürste sauber. Der Staubsauger holt Staub und Brösel aus den kleinen Zwischenräumen der Tastatur heraus.

Glatte und raue Oberflächen brauchen andere Behandlung

Glatte Oberflächen wie Glas, Metall und lackierte Flächen werden mit einem Mikrofasertuch sauber. Wenn Fingerabdrücke oder Flecken zu beseitigen sind, wird das Mikrofasertuch „nebelfeucht“ verwendet – also nicht triefend nass, sondern nur leicht befeuchtet bzw. gut ausgewrungen. Holz- oder Kunststoffoberflächen könnten durch Mikrofasern beschädigt werden – für sie sind Baumwolltücher besser geeignet.

Allzweckreiniger gegen Flecken

Sind fette oder klebrige Flecken zu beseitigen, hilft ein ökologischer Allzweckreiniger. Das Mittel einwirken zu lassen, erleichtert die Reinigung. Auf alle Fälle ist die Dosierungsanleitung zu beachten. Überdosierung erzielt nicht mehr Sauberkeit, bringt aber unnötige Chemikalien ins Abwasser.

Desinfektionsmittel sind im Haushalt im Normalfall nicht notwendig. Die Alternativen dazu sind gründliches Händewaschen und die Reinigung von Griffen und Türschnallen mit Allzweckreiniger.

Weitere Informationen

In der Öko-Rein Datenbank sind mehr als 700 ökologische Wasch- und Reinigungsmittel sowohl für Privathaushalte als auch für gewerbliche Zwecke auf einen Klick zu finden: www.umweltberatung.at/oekorein 

Individuelle Beratung zur ökologischen Reinigung bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.

Die Produkte, die in der Öko-Rein Datenbank gelistet sind, wurden unabhängig von DIE UMWELTBERATUNG und der Energie- & Umweltagentur des Landes NÖ bewertet. Die Datenbank enthält sämtliche Produkte, die das Österreichische Umweltzeichen tragen. Die gelisteten Produkte entsprechen auch den Kriterien des ökologischen und nachhaltigen Beschaffungsprogramms ÖkoKauf Wien.

Das Umweltministerium (BMK) und die Stadt Wien – Umweltschutz haben die Entstehung der Öko-Rein Datenbank gefördert.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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