Schädlicher Feinstaub

Feinstaub gilt als eines der großen Probleme. Jedes Jahr sterben mehr Menschen durch verkehrsinduzierten Feinstaub als durch Verkehrsunfälle.

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Wie Feinstaub entsteht

Primär urbane Wohngebiete werden von hohen Feinstaubbelastungen in Mitleidenschaft gezogen. Der Hauptverursacher dieser Problematik lässt sich im wachsenden Autoverkehr finden. Der größte Anteil des Feinstaubs kann dem krebserregenden Dieselruß zugeschrieben werden.  Der Rest verteilt sich auf Abrieb von Reifen, Bremsen und Straßen sowie Streusplitt und Aufwirbelungen. Besonders im Winter wird die Feinstaubbelastung durch Streusplitt und Heizungen verstärkt. 

Warum ist Feinstaub so schädlich?

Der Feinstaub setzt sich aus sehr kleinen Partikeln (Durchmesser oft weniger als 10 µg) zusammen. Je kleiner diese Partikel sind, umso gefährlicher werden sie für den Menschen. Feinstaub dringt über die Atemwege in Blut- und Nervenbahnen ein und verursacht Lungen- und Herzkreislauf-Erkrankungen (z.B.: Asthma und Herzinfarkte). Die Lebenserwartung der ÖsterreicherInnen wird durch Feinstaub um durchschnittlich acht Monate reduziert. Die BewohnerInnen der Feinstaubmetropole Graz sterben sogar 17 Monaten früher.

Gesetzliche Grenzwerte für Feinstaub

Das EU Recht regelt die Grenzwerte, die eine Marke von 50 µg Feinstaub pro Kubikmeter Luft nicht überschritten dürfen. In vielen Städten Österreichs werden die von der EU festgesetzten PM10-Grenzwerte übertreten. An den Standorten mit den höchsten Belastungen wird der Grenzwert Jahr für Jahr an mehr als hundert Tagen überschritten. Feinstaub ist somit ein echtes Problem in Österreich.

Weitere Information finden Sie auf der Website des Umweltbundesamtes

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