Schafe zählen unterm Bio-Christbaum

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Bäume aus biologischer Landwirtschaft und aus der Region. 6. Dezember 2021

Shropshire Schafe in Christbaumkultur

Ein 2 Meter hoher Christbaum braucht rund 10 Jahre, bis er so groß ist. Wenn er in dieser Zeit weder Kunstdünger bekommt noch mit Pestiziden gespritzt wird, ist er ein echter Bio-Christbaum und erspart der Umwelt den Eintrag von Chemikalien. Wo es diese ökologischen Weihnachtsbäume zu kaufen gibt und welche Rolle Schafe in Bio-Christbaumkulturen spielen, verrät DIE UMWELTBERATUNG im Infoblatt „Bio-Christbäume“ auf www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen

Das Aussuchen des Christbaumes stimmt schon so richtig schön auf Weihnachten ein. Und bei der Wahl spielt nicht nur die Optik eine Rolle, sondern auch die Herkunft. „Die ökologisch beste Wahl sind Bio-Christbäume, weil diese besonders umweltschonend produziert werden“, rät Bernadette Pokorny von DIE UMWELTBERATUNG. Bio-Christbäume werden nach der EU-Bio-Verordnung produziert. Diese Verordnung verbietet den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden.

So werden Bio-Christbäume groß

  • Mit Abstand die Besten: Die Bäume werden mit ausreichend Abstand gepflanzt, damit sie genug Licht bekommen und sich Krankheiten und Schädlinge nicht so leicht ausbreiten können.
  • Mit Schafen gegen die Konkurrenz: Pflanzen, die zwischen den Christbäumen keimen, wetteifern mit den heranwachsenden Bäumchen um Licht und Wasser. Sie werden in Bio-Christbaumkulturen nicht mit Herbiziden gespritzt, sondern durch Mulchen und Mähen kurz gehalten. Oder aber es werden Shropshire-Schafe als lebende Rasenmäher eingesetzt. Diese Schafe sind eine spezielle Rasse, die die Gräser, nicht aber die Bäume anknabbert und auch gleich besten Dünger hinterlässt und daher bestens für Christbaumkulturen geeignet ist.
  • Mit organischem Dünger gedopt: Gedüngt werden die Bio-Christbäume also entweder mit Schafdung oder anderem organischen Dünger. Es kommt kein Kunstdünger in die Erde und das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Denn Kunstdünger führt bei Überdüngung zur Bildung von Lachgas, das um ein Vielfaches klimaschädlicher ist als CO2.
  • Mit Nützlingen gegen unliebsame Gäste: Die natürliche Bewirtschaftung fördert die Gesundheit der Bäume sowie Nützlinge, die die Schädlinge in Schach halten. Es kommen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz.

Die Einkaufsadressen im Überblick

Die Verkaufsstandorte von Bio-Christbäumen recherchiert DIE UMWELTBERATUNG jährlich und listet sie im kostenlosen Infoblatt „Bio-Christbäume“. Wenn kein Bio-Betrieb in der Nähe ist, sind Bäume aus der Region die ökologisch nächste Wahl. Sie ersparen weite Transportwege und die Christbäume halten lange. Und apropos Haltbarkeit: wassergefüllten Christbaumständer nicht vergessen!

Weitere Informationen

Das Infoblatt „Bio-Christbäume“ steht auf www.umweltberatung.at/christbaum-bezugsquellen kostenlos zum Download zur Verfügung.

Viele Tipps für rundum ökologische Weihnachten vom Kerzenkauf bis zum Weihnachtsputz sind auf www.umweltberatung.at/weihnachten zu finden.

Individuelle Beratung zum ökologischen Lebensstil bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

Sabine Seidl
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

Telefon: 01 803 32 32 - 72
mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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