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Schau mal wer da zwitschert - neues Vogelposter

Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder...und so weiter - aber welcher Vogel sitzt denn da auf dem Ast? Unser neues Vogelposter gibt Auskunft und zeigt Möglichkeiten auf, wie man in Haus und Garten etwas zum Vogelschutz beitragen kann.

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Kohlmeisen und Blaumeisen suchen schon fleißig Insekten für ihre Jungen. Die Mauersegler machen sich erst auf den Weg, sie kommen im April aus ihren Winterquartieren in Nordafrika und dem Mittelmeerraum zu uns. Diese Vögel sind gemeinsam mit 25 anderen Vogelarten im Poster „Wunderbare Wiener Vogelwelt“ zu finden. Das Poster macht mit schönen Fotos Lust auf Vogelbeobachtungen, informiert über vogelfreundliche Gartengestaltung und ruft zu Vogelschutzmaßnahmen auf Glasflächen auf. Es wurde im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz und der Wiener Umweltanwaltschaft neu aufgelegt.

Buntes Vogelparadies

Wer das fröhliche Zwitschern im Garten fördern möchte, unterstützt die Tiere durch möglichst vielfältige, reich strukturierte Grünflächen. Die meisten Jungvögel werden mit Insekten großgezogen. Besonders wichtig ist es daher, auf Pflanzenschutzmittel und Herbizide zu verzichten, damit die Vögel genügend Insekten fangen können und keine vergiftete Nahrung aufnehmen. So sieht ein vogelfreundlicher Garten aus:

  • ein Blumenrasen, Blühstreifen oder ein Eck mit Wildblumen wie Löwenzahn, Wiesensalbei, Königskerze, Wegerich, Brennnesseln und Disteln
  • beeren-  oder früchtetragende Sträucher und Bäume
  • dichte Hecken und Dornensträucher, Hohlräume in alten Bäumen und Kletterpflanzen zum Verstecken oder Nisten

Beim Renovieren auf Gebäudebrüter aufpassen!

Einige Vogelarten wie Mauersegler, Mehlschwalben und Turmfalken nisten an Gebäuden und nutzen diese Brutplätze Jahr für Jahr erneut, zum Teil über mehrere Jahrzehnte. Im Zuge von Gebäudesanierungen und Dachausbauten können die Nistplätze dieser streng geschützten Arten verloren gehen oder sogar Jungvögel zu Schaden kommen. Daher ist bei Renovierungs- oder Umbauarbeiten, von Gebäuden, an denen diese Arten nisten, eine Abstimmung mit der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien notwendig. Werden rechtzeitig geeignete Maßnahmen getroffen und die Brutzeit der Vögel berücksichtigt, steht den Bauarbeiten nichts mehr entgegen.

Vorsicht: Glas!

Vögel können Glasflächen mit freier Durchsicht - zum Beispiel bei Wintergärten - nicht als Hindernis erkennen und prallen dagegen. Spiegelungen von Bäumen, Sträuchern oder dem Himmel im Glas haben dieselbe Wirkung. Durch den „Vogelanprall“ kommen Schätzungen zufolge jährlich hunderttausende Vögel in Österreich zu Tode.

Die häufig verwendeten Greifvogelaufkleber sind wirkungslos. Markierungen gegen Vogelanprall müssen auf der gesamten Fläche außen angebracht werden, damit die Vögel die Glasfläche als Hindernis erkennen. Streifen-, Punkt- und Gittermuster schaffen wirkungsvolle Abhilfe. Die Zwischenräume dürfen aber bei keinem Muster größer als ca. 10 cm sein, sonst entsteht der Eindruck einer Durchflugsmöglichkeit. Auch Außenjalousien sind ein guter Vogelschutz.

Weitere Informationen

Das Poster „Wunderbare Wiener Vogelwelt“ zeigt 28 Vögel im Portrait und informiert über vogelfreundliches Gärtnern und Vogelschutz. Es steht kostenlos als Download zur Verfügung oder kann gegen Versandkosten bestellt werden

Umfassende Informationen über Vogelarten vom frechen Spatz bis zum standorttreuen Turmfalken und über Maßnahmen zu ihrem Schutz finden Sie unter Vögel.

Expert*innen für Vogelschutzmaßnahmen bei Gebäudesanierungen und Bezugsquellen von Nistkästen sind unter www.umweltberatung.at/wildtierfreundliches-bauen zu finden.

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