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Sieben Tipps für einen summenden und zwitschernden Frühling

Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG informiert in Postern, Workshops und an ihrer Hotline über Bepflanzung, die für die Tierwelt hilfreich ist. 24. Februar 2026

Biene auf Palmkätzchen

Mit wärmer werdenden Tagen sind die ersten Insekten und viele Vögel unterwegs auf der Suche nach Nahrung und Nistplätzen. Vielfältig gestaltete Gärten, Schulhöfe und Balkone unterstützen die Tiere dabei. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für den Gartenstart und berät an der Hotline 01 803 32 32 individuell zum ökologischen Gärtnern.

Wenn der Frühling naht, erwacht die Tierwelt. Vögel, Insekten und Säugetiere benötigen nach der kalten Jahreszeit rasch Energie, um Reserven aufzubauen und mit der Partnersuche zu beginnen. „Damit die Tiere gut überleben können, braucht es Unterstützung durch Hobbygärtner*innen. Mitmachen können alle: im Innenhof, Schulhof oder Garten, am Balkon oder auf dem Fensterbrett“, erklärt Melanie Frauendienst, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Sieben Tipps

  1. Der wichtigste Tipp für die Insektenbar: Ungefüllte, heimische Blüten durchs ganze Jahr! „Ungefüllt“ werden einfache Blüten genannt, bei denen die Pollen gut sichtbar und daher für die Insekten leicht erreichbar sind. 
  2. Frühblühende Gehölze wie Haselnuss, Dirndlsträucher oder Weiden sind das Frühstücksbuffet für hungrige Hummelköniginnen und andere Wildbienen. Bis April können noch Heckensträucher gepflanzt werden. 
  3. Ein wildes Eck im Garten, wo einfach wächst, was natürlich aufkommt, bietet der Tierwelt Rückzugsräume und spart Arbeit. 
  4. In Ruhe nisten lassen: Ab März werden Sträucher und Bäume zum Kinderzimmer für Vögel. Ab jetzt bleibt die Gartenschere liegen, um die Brutzeit nicht zu stören. 
  5. Künstliches Licht reduzieren: Fledermäuse, Nachtfalter und Glühwürmchen leiden unter hellen Nächten. Wer unnötiges Licht im Garten und Balkon abschaltet, hilft den Tieren der Nacht und spart Stromkosten. 
  6. Biologisch garteln: Gifte im Garten und Balkon schädigen nicht nur Insekten, sondern auch alle Tiere, die sich von Insekten ernähren. Besser ist, stattdessen auf biologische Methoden zurückzugreifen und auch Samen und Pflanzen möglichst aus biologischem Anbau einzukaufen. Für uns Menschen ist das auch gesünder.
  7. Nisthilfen für Wildbienen oder Vögel sind eine gute Möglichkeit, die biologische Vielfalt vor der eigenen Haustüre zu beobachten. 

Deshalb ist naturnahe Begrünung wichtig

Blumenwiesen und Blühstreifen sind seltener geworden und Zierpflanzen in Gärten und auf Balkonen bieten oft wenig Nahrung für blütenbesuchende Insekten. Darunter leiden wiederum Vögel, Igel und Fledermäuse. Sie brauchen ein reiches Insektenangebot, um sich und ihre Jungen zu ernähren. Wer den Garten, Balkon, Innenhof oder das Fensterbrett begrünt, hilft daher nicht nur Insekten, sondern auch vielen anderen Tieren.

Individuelle Beratung für den privaten und schulischen Bereich

Wer eine naturnahe Oase am Fensterbrett, Balkon, im Schulhof oder im Garten schaffen möchte und dazu firmenunabhängige Beratung sucht, wendet sich an die Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32. Mit den Umweltberater*innen kann die Auswahl der Pflanzen ebenso besprochen werden wie die naturnahe Pflege. Für Schulen bietet DIE UMWELTBERATUNG zum Begrünen des Schulhofes Workshops, die über die Wiener Bildungschancen finanziert werden.

Weitere Informationen

Tiere beobachten: Das „Tierposterpaket“ liefert spannende Infos über Vögel, Bienen, Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten. Die Poster sind kindgerecht aufbereitet und auf Anfrage auch in Klassenstärke erhältlich: www.umweltberatung.at/tierposter-paket

Pflanzen auswählen: Eine Hilfe bei der Pflanzenwahl bieten diese Poster:
•    „Lebensraum Hecke“ www.umweltberatung.at/laubhecken-poster
•    „Bunte Bienenweiden“: www.umweltberatung.at/bunte-bienenweiden
•    „Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett“ www.umweltberatung.at/balkonkisterl-buntes-duftendes-und-essbares

Schulhöfe begrünen: DIE UMWELTBERATUNG bietet Hands-On-Workshops an, bei denen Klassen den Schulhof insektenfreundlicher gestalten. Dieses Angebot kann über die Wiener Bildungschancen finanziert werden: www.umweltberatung.at/schulworkshops

Nisthilfen selbst basteln: DIE UMWELTBERATUNG bietet eine Anleitung dazu  www.umweltberatung.at/nisthilfen-aus-ton-selber-machen

Individuelle Beratung erhalten Hobbygärtner*innen bei DIE UMWELTBERATUNG unter Tel. 01 803 32 32.

Portrait
Sabine Seidl

DIin Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG

mobil: 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at

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DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Stadt Wien - Umweltschutz.

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