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Simple Gerichte in Krisenzeiten

Wie kann man gesund und gut essen, wenn aufgrund von Corona alles anders ist? Die Verpflegung außer Haus fällt weg und selber kochen ist angesagt. DIE UMWELTBERATUNG inspiriert zu schnellen Gerichten für einen abwechslungsreichen Speiseplan und gibt Tipps zum besonders effizienten Kochen, dem „Meal-Prep“.

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feine Kürbissuppe

Mehl, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Erdäpfel, Eier - das sind die Lebensmittel, die jetzt in jedem Haushalt vorrätig sind. Was kann man mit wenig Aufwand damit kochen?

Planung spart Zeit

Alt, aber gut: ein Menüplan für die ganze Woche hilft den Überblick zu behalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Speiseplan zusammenzustellen, zum Beispiel:

  • anhand der wechselnden Beilagen: Erdäpfel, Getreidereis oder andere Getreidekörner, Reis, Nudeln, Mehl
  • anhand der wechselnden Eiweißquellen: wie zum Beispiel Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Tofu oder Ei

Eine Zeitersparnis ist es auf jeden Fall, wenn man öfters mal mehr kocht und das Gericht am nächsten Tag nochmals aufwärmt oder es als Zutat für etwas Neues verwendet. Meal-Prep heißt das neue Zauberwort.

Weniger Arbeit durch Meal-Prep

Einmal kochen und mehrmals genießen – und zwar mit unterschiedlichen Geschmackserlebnissen. Das geht ganz einfach! Meal-Prep steht für die englischen Begriffe „meal“ und „preparation“, also Mahlzeit und Vorbereitung. Diese Technik hilft, Zeit einzusparen und keine Lebensmittel zu verschwenden. Ein paar Ideen von DIE UMWELTBERATUNG dazu:

  • Bolognese-Sauce: einmal mit Nudeln, dann in Palatschinken oder als Topping für überbackene Erdäpfel genießen. Schmeckt auch vegetarisch als Linsen-Bolognese!
  • (Dinkel-) Reis: einmal pur als Beilage oder als gebratenen Asia-Reis mit Ei und Gemüse genießen. Auch würzige Reislaibchen oder cremiger Milchreis, also Reis genischt mit Milch bzw. Haferdrink und Honig, eigenen sich bestens zur Wiederverwertung.
  • Linsen und Bohnen: bieten sich ganz besonders für Meal-Prep an. Wer noch nie probiert hat getrocknete Linsen, Bohnen und Co selbst zu kochen statt Dosen zu kaufen, findet  jetzt vielleicht die Gelegenheit. Einfach über Nacht einweichen und dann je nach angegebener Kochzeit auf kleiner Flamme köcheln lassen. Energiesparend ist es, gleich größere Mengen der Hülsenfrüchte zu kochen und sie portionsweise zu Aufstrichen, zu einer wärmenden Linsensuppe, würzigem Chili, Salat mit gebratenen Kürbis oder Bohnenstrudel zu verarbeiten. Wenn der Bohnenaufstrich zuviel war, kann er mit etwas Wasser und Gewürzen zu einer Suppe veredelt werden. Auch als Bohnenburger knusprig gebraten, schmecken Bohnen fein! Unser Poster „Linsen, Bohnen & Co“ gibt hilfreiche Tipps für die Zubereitung.
  • Erdäpfel: Sie kochen sich ja „fast von alleine“. Sie sind als  Erdäpfelsalat, würzige Eierspeis mit gerösteten Erdäpfeln oder sie einfach als Rosmarinkartoffeln eine schnelle, gesunde Mahlzeit.
  • Gebäck: Germ ist eine sehr gefragte Zutat. Doch von einem Packerl Germ können schon mal rund 30 Weckerl entstehen, vielleicht zu viel für kleine Haushalte? Dann frieren Sie die frischen, aber ausgekühlten Weckerl gleich ein. Portionsweise aufgetaut und nochmals kurz aufgebacken, schmecken sie frisch und knusprig! Der Toaster leistet wertvolle Unterstützung bei altbackenem Brot! Auf überbackenen Broten oder selbstgemachter Pizza können übrige Zutaten, wie Gemüse, Käse und Wurst ihre Bestimmung finden!
  • Gemüse: gebratenes Gemüse kann am nächsten Tag mit etwas Wasser als Suppe die perfekte Vorspeise sein. Wer möchte, kann sie zu einer Cremesuppe fein pürieren und mit etwas Obers feineren. Sauer eingelegte Salate oder fermentiertes Gemüse sind zum Glück monatelang haltbar und geben jedem Gericht die perfekte Draufgabe an Vitaminen.

Wir wünschen gutes Gelingen!

Weitere Informationen

Weitere Inspirationen zum Kochen bekommen Sie unter www.umweltberatung.at/rezepte

Hintergrundwissen zu den verschiedenen Lebensmitteln finden Sie unter www.umweltberatung.at/lebensmittel-lexikon

Wir beraten Sie gerne persönlich!

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